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#1

Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.04.2016 20:43
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Hallo

Ich bin der Andreas aus Kassel und beiderseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs unterwegs auf den Spuren des kalten Krieges.

Und natürlich auch an und auf der Deutsch Deutschen Grenze.
Etwa 10 % davon habe ich mit dem Fahrrad abgeradelt was sich stellenweise gar nicht mehr so einfach machen lässt.

Gefunden habe ich das Forum weil ich nach Grenzbeobachtungsposten der GSSD gegoogelt habe.


Gruss Andreas


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.04.2016 20:59
von Hapedi | 2.652 Beiträge | 5108 Punkte
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Willkommen im Forum Andreas . Lese dich in Ruhe ein und dann knall in die Tasten bis dein Internetanbieter meckert

gruß hapedi


Mein Profil ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt . Ehrlich


zuletzt bearbeitet 11.04.2016 21:00 | nach oben springen

#3

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.04.2016 15:48
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.995 Beiträge | 3444 Punkte
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sei begrüßt @B Man, wo warst Du schon überall mit dem Fahrrad? Ich meine arbeitest Du ehemalige Grenzabschnitte ab oder machst Du es nur so lala?

gruß h.



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#4

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.04.2016 16:09
von Pit 59 | 12.456 Beiträge | 11906 Punkte
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Dann mal Herzlich Willkommen hier im Forum,und immer schön Schreiben oder Fragen stellen.

P.S. Grüße mir den @ WOSCH



Gert und ek40 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.04.2016 16:27
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #3
sei begrüßt @B Man, wo warst Du schon überall mit dem Fahrrad? Ich meine arbeitest Du ehemalige Grenzabschnitte ab oder machst Du es nur so lala?

gruß h.


Moin

Im Norden wo es etwas flacher ist habe ich die Strecke in 3 Abschnitte geteilt und habe den Kolonnenweg von Döhren im Norden bis Rhoden im Süden abgeradelt.

Hier im Hessisch Thüringischen Grenzgebiet in kleineren Abschnitten vom Grenzmuseum Schifflersgrund bis Treffurt.
Ist einfach zu steil hier

Weitere Abschnitte hab ich noch vor, aber ich hab schon gesehen das es weiter im Süden nicht besser wird.




Wosch kenn ich nich
nur Ahle Worscht


Gruss Andreas


Gruss Andreas


hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.04.2016 16:28 | nach oben springen

#6

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.04.2016 16:36
von B208 (gelöscht)
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Wosch kennt man in unseren Kreise , mecklenburger Sturschädel . Mit besten Grüssen aus Kassel . so einen Spruch hatte er doch , oder?

B Man , dann hast Du sicherlich viele Fotos von der ehem.Grenze .

B208


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#7

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.04.2016 18:11
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.995 Beiträge | 3444 Punkte
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@B Man, das ist ein Stück!! wenn Du bis Rhoden gefahren bist, bist Du auch in Hessen-Damm und Dedeleben vorbei gekommen. Das war mal mein Revier.

gruß h.



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#8

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.04.2016 19:00
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #7
Das war mal mein Revier.

gruß h.


Ach du bist links der auf dem Bild


Ich hatte von meiner Touren mal einen bebilderten Bericht geschrieben, weiss noch nicht recht wo ich den hier hinpacken soll ?

Mal ein Auszug

Startpunkt.
An der B244 Jerxheim


unendliche Weiten


und auf dem ehemaligen Todesstreifen weiden jetzt Schafe


Kommandoturm an der B79 Hessendamm


Reste der Grenzanlagen


In dem Bereich übrigens die einzigen Baulichen Überreste der Grenzbefestigung.
Die kleineren BT fehlen in dem gesamten Bereich.

Kolonnenweg zum Kolonnenweg


Wenn der Weg nicht regelmässig von der Landwirtschaft genutzt wird, wächst er sofort zu.
Laufen und mit einem normalen Fahrrad ist da sehr mühsam.


Auf dem Bild sind auch 3 Rehe mit drauf, aber zu weit weg.
Getroffen habe ich dort nur 2 Wanderer die auch den Weg abgelaufen sind.
Aber jede Menge Tiere.
Ungezählte Rehe und Mäuse.
Ein Fuchs
Einige Feldhamster
Störche und Kraniche
und allerhand Piepmätze wo ich nicht weiss was das war


Gruss Andreas


Rainer-Maria Rohloff und Niederlausitzer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.04.2016 19:04
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Von der GT in Rhoden habe ich keine Bilder weil die wie viele Kompanien von einer Firma nachgenutzt wird.



Der Weg ging nach Süden, die Grenze macht da einen Knick und es wird wieder ordentlich Hügelig.



In diesem Tal verläuft die K91 und wie man auf der anderen Seite sieht, sind da durchgehende Felder, der Kolonnenweg ist ab der Strasse nicht mehr da und ist erst wieder im Harz durchgehend vorhanden.


Also wieder zurück nach Norden.
Nee, nicht wieder da rauf, ich habe diesmal etwas gemogelt und bin nach Niedersachsen über flache Feldwege wieder zurück :D


Nach Norden von der B79 war dann wirklich nüscht mehr
gar nüscht
weit und breit kein Mensch, nicht mal die Landwirte mit den Riesen Treckern.


Die Gegend nennt sich der grosse Graben der auch die Grenzlinie war.
Die Landschaft dort ist durchzogen von vielen kleinen Gräben die in den grossen Graben münden.


Und da war mal ne Brücke über den grossen Graben weil die Grenze da mal wieder einen Knick macht.


Brückenrest


Zum Glück war da noch diese kleine Wehr, sonst hätte ich einen Weg von fast 4 km bis zur nächsten Brücke gehabt.


Wie gesehen gab es verschieden Sorten von den Betonplatten.
Die hier lagen meist in trockenem ebenen Gelände und waren durch die 3 versetzten Kranösen am unangenehmsten zu fahren.
Weil eine trifft man garantiert immer.



Das wars zunächst mal.

Danke fürs zuschauen.


Gruss Andreas


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#10

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.04.2016 19:05
von ufw89 | 8 Beiträge
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auch von mir willkommen viel spass im eichsfeld berg hoch und runter.


05/88-08/88 US Perleberg UAZ
09/88-04/90 GK Hildebtandshausen
EK:04/90
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#11

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 13.04.2016 17:15
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.995 Beiträge | 3444 Punkte
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Guten Tag @B Man, schöne Fotos haste geschossen, ich erkenne einiges wieder.
Darf ich ein wenig berichtigen?

Beitrag #8

Bild1: Die Stelle oder Postenpunkt hieß " Kibitz-Damm", hier stand mal eine Kneipe oder Rasthof mit Pferdeausspanne, der Hof verschwand aber noch vor 1945, der Gasthof hieß Kibitz-Damm. Die Strasse gab es nicht mehr(war unterbrochen bis 1990)

Bild 2: Der Große Graben, der Grenzverlauf (Grenzlinie) war etwa 20meter neben diesem Graben.(Der Graben war noch auf DDR-Gebiet). Hier war es immer sehr zugig, auch bei bestem sonnigen Wetter.

Bild4 : Das war die Führungsstelle am "Hessen-Damm"(wir hatten hier 2x 16 Hunde zu versorgen, sie standen direkt hinter dem Grenzsignalzaun)
Auch diese Strasse war unterbrochen in der Zeit des Eisernen Vorhangs.

Bild 5: Das ist nur ein Nachbau der Grenzanlagen zu Museeumszwecken, der letzte Grenzzaun befand sich zu DDR-Zeiten 30 meter entfernt vom Turm.

Die Gegend heißt nicht Großer Graben, es ist "Das Große Bruch" hier fließt der Große Graben entlang.

Auf einem der Fotos habe ich den Kolonnenweg nach Rhoden wiederentdeckt, warst Du auch auf dem Kamm-Rhoden? Da ist auch noch ne Führungsstelle welche noch intakt ist. Es gibt hier auch noch Infotafeln und hier ist das Grüne Band ausgeschildert. Der Kamm Rhoden liegt gleich hinter dem Ort.
Dir ist aufgefallen, dass es sehr wenig bzw. kaum B-Türme gab, die Landschaft hat es wohl nicht erfordert.

ich hoffe Du bist mir nicht böse weil ich Dein Beitrag ergänzt habe, aber Du kannst es ja nicht wissen. Ich habe dort 1 und ein viertel Jahr verbracht, war da jeden Tag und manchmal auch Nachts unterwegs. Wir haben dort in der Gegend Verwandte und wenn wir die besuchen ist auch immer mal ein Abstecher drinn, und ich bin deshalb auf dem Laufenden. (und es zieht einen dort immer wieder hin)

gruß h.



B Man hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.04.2016 20:15 | nach oben springen

#12

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 13.04.2016 19:46
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #11
warst Du auch auf dem Kamm-Rhoden? Da ist auch noch ne Führungsstelle welche noch intakt ist.


Da war ich erst vor kurzem noch mal extra.
Für wen war diese Führungsstelle ?
Ist ja recht einfach gebaut, sehr nah an der Grenze und keine wie sonst üblichen KFZ Stellplätze.

Sieht vom Aufbau dem Unterstand in Suderode sehr ähnlich.

Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #11

ich hoffe Du bist mir nicht böse weil ich Dein Beitrag ergänzt habe, aber Du kannst es ja nicht wissen.




Nein das ist völlig in Ordnung.
Ich muss mir das ja alles anlesen und viele Leute habe ich da ja nicht getroffen die ich etwas fragen konnte.


Gruss Andreas


Gruss Andreas


zuletzt bearbeitet 13.04.2016 19:46 | nach oben springen

#13

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 13.04.2016 19:52
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Auch von mir ein Herzliches Willkommen. Bin ebenfalls begeisteter Radfahrer. Plane mal, den Elberadweg bis nach Dresden zu fahren.


Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen (Helmut Schmidt)


zuletzt bearbeitet 13.04.2016 19:53 | nach oben springen

#14

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 13.04.2016 20:03
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Die FS in Rhoden war genau so eine wie beim Hessen-Damm, der Mann auf der FS hat die Postenpaare hin und her geschickt, den Grenzsignal- Zaun mit Hilfe von elektron. Signalen überwacht, er hatte immer die genaue Anzahl von zivilen Arbeitern im Abschnitt vorliegen( damals wurden im Abschnitt, oft Todesstreifen genannt, zB. Futterklee oder Getreide der jeweiligen LPGén angebaut) usw. usf. hier trafen sich im Prinzip alle Fäden um bei einer Auslösung des Zaunes oder bei Grenzalarm schnell handeln zu können und das am besten von einer Person, vor Ort.

Soviel ich weiß, gab es pro Grenzabschnitt 1 FS.
Die Führungsstelle in Rhoden hat sehr wohl einen KFZ Unterstand, der ist nur zugewachsen, ich kann Dir mal paar Bilder senden wenn Du willst.

gruß h.



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#15

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.04.2016 10:45
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Hallo @B Man , hier wie versprochen die Fotos der Führungsstelle Rhoden mit dem KFZ-Unterstand.

FS Rhoden aus nordwestlicher Sicht, also der "Westen" im Rücken, vergrößere das Foto, gleich hinter den Fahrrädern
befindet sich der KFZ-Unterstand
[[File:DSC00664.JPG|none|auto]]

Der Unterstand dazu, das Foto habe ich 2011 gemacht, kein Wunder wenn Du ihn nicht gefunden hast, der wird heute
völlig zugewachsen sein. Die ganzen Birken gab es zu meiner Zeit auch nicht, auf dem Kamm war es irgendwie kahler
[[File:DSC00655.JPG|none|auto]]

ich wünsche allen Usern im Forum einen schönen Samstag, gruß h.



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#16

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.04.2016 10:49
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Geht irgendwie nicht, ich versuchs nochmal.





h.



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#17

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.04.2016 11:05
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Gut das du nochmal ein Bild reingemacht hast.
Das ist eine Führungsstelle wie ich sie kenne und den KFZ Platz hätte ich auch gefunden weil ich ja weiss wonach ich suchen muss.

Ich meine das komische aus Grenzwegplatten gebaute Ding etwa 800 Meter den Weg in Richtung Südosten.






Gruss Andreas


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#18

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.04.2016 23:21
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Herzlich Willkommen hier Andreas und Danke für die Fotos samt Erklärungen.

Als Mann der mal ein neugieriger Junge war, sind solche Sachen wie Bunker usw. natürlich noch heute interessant.
B Man = Bunker Mann?

Ich hab übrigens über eine Bunkergeschichte, im weiteren Verlauf das NVA Forum, hier in dieses Forum gefunden.
Da ging es um die russische Bunkeranlage Globigkau, Nähe Merseburg, und die Frage wie man das Wasser dorthin bekam, welches man ja für die Filter- und Kühlsysteme brauchte.
Die Antwort war ganz einfach, mit einer Wasserleitung, an deren Bau ich damals mit beteiligt war, ich hab die Bauarbeiter zur Baustelle gefahren und Tags über betreut.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
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#19

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.04.2016 23:45
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Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #18

B Man = Bunker Mann?.


Nee, das hat mehr was mit dem Sprachgebrauch des Imperealistischen Klassenfeinds und seiner furchtbaren Rock und Roll Kultur zu tun

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #18

Da ging es um die russische Bunkeranlage Globigkau, Nähe Merseburg, und die Frage wie man das Wasser dorthin bekam, welches man ja für die Filter- und Kühlsysteme brauchte.
Die Antwort war ganz einfach, mit einer Wasserleitung, an deren Bau ich damals mit beteiligt war, ich hab die Bauarbeiter zur Baustelle gefahren und Tags über betreut.


Huch, jetzt werde ich Hellhörig.
Das Betonmonster auf der Klobikauer Halde wo das Rückkühlbauwerk schon grösser ist wie mancher Bunker ?
Ist zwar nie fertig geworden aber das war mit die grösste Anlage wo ich je drin war.

Warst du da als NVA Soldat oder als Zivil Beschäftigter ?


Gruss Andreas


LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.04.2016 23:47 | nach oben springen

#20

RE: Moin aus Kassel

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.04.2016 02:23
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Ich war da als normaler Arbeiter, Busfahrer damals, hab die Bauarbeiter gefahren, 3-5 Mann, mal auch mehr, beim Spezialbau Potsdam.
Der Spezialbau Potsdam war -sofern ich mich recht erinnere- dem Verteidigungsministerium unterstellt und führte Arbeiten an, in und um Militärobjekte durch, auch der Objekte der Russen, auch Ferienobjekte der SED, des MfS, des MDI usw.
Wohnungsbau bis zur Schlüsselübergabe, Wasserleitungsbau, Heizhäuser, Innenausbau, Handwerkerleistungen etc.pp., eigentlich alles von A-Z was mit dem Bau zutun hat.
Ich war in dieser Zeit in vielen Militärobjekten drin, oft Flugplätze, vorwiegend Raum Mitte und Süd der DDR, vereinzelt im Norden, dort dann mehr Ferienobjekte die meist Winterbaustellen waren.

Die Wasserleitung wurde von der Hauptwasserleitung im Dorf abgezweigt, hatte etwa 10-15 cm Durchmesser, so genau kann ich das heute nicht mehr sagen und von uns bis Oberkante Halde komplett verlegt.
Die könnte heute noch in der Erde sein, ich würde ihren Verlauf auch sicher noch finden.

Wir hatten aber keinen Zutritt zur Halde oben drauf, bis zur vorletzten Ebene durften wir.
Da wir sonst in sämtliche Militärobjekte durften jedoch nicht dort oben drauf, war schon klar das es eine starke Geheimhaltung gibt.
Das Ganze war nicht sonderlich bewacht, ein Posten unten an der Halde, sonst keiner, erst wieder oben.
Wir hielten uns jedoch an die Anweisungen, war halt unser Job und auf den Flugplätzen durften wir schliesslich auch nicht in den Hangars rumtanzen, keiner wollte in einen Russenknast.
Nur der Brigadechef durfte zum Ende der Leitungsverlegung hoch um die Wasserleitung anzuschliessen.
Damals war aber oben nichts weiter zu sehen, wir hatten auch keine Info was das werden soll.
Im Dorf erzählte man von nächtlichen Raktentransportern, von Bunkeranlage als solches war damals keine Rede.

Während der ganzen Zeit, etwa 9 Monate, hatten wir den Bauwagen auf der vorletzten Ebene stehen, gleich neben der Betonmischanlage der Russen.
Dort wurde den ganzen Tag Beton gemischt und hoch gefahren, frag mich nicht wieviel Kubikmeter, aber in 9 Monaten in denen wir dort Zuschauer waren, kommt da einiges zusammen und das geht mit der zum Ende der DDR unfertigen Bunkeranlage nicht so richtig auf, das war etwa 1987-88 als wir dort oeben waren.
Daher bin ich mir nicht sicher, ob die heutige Legende einer alleinigen Bunkeranlage tatsächlich zutrifft, das Areal soll ja nie gänzlich ausgeforscht worden sein, vielleicht ist die Anlage noch viel grösser.

Da ich dort über den Tag öfter mal Zeit hatte, ich war ja nur Fahrer und hatte sonst ausser der Betreuung und Fahrten für die Bautruppe keine Aufgaben, stromerte ich auf der Halde etwas herum.
Dabei fand ich mehrere ausgemusterte Schürfwagen, die Dinger die man unter Tage einsetzt um Erdreich aufzuschürfen und weg zu transportieren.
Die waren in Tarnfarbe und russischer Herkunft, ich glaube nicht das sie mal dort im Kohletagebau eingesetzt waren, es wäre möglich das die Russen sie für den Bau nutzten um unterirdisch Hohlraum zu schaffen, die Halde ist ja nur aufgeschüttetes Erdreich, es gibt kein Gestein.
Wenn das so war und wenn ich die Betonmassen bedenke, dann sollte es nicht alles sein was heute über die Anlage bekannt ist, dazu hätte man keine grossen Schürfwagen benötigt, 3-4 standen dort, ich weiss es nicht mehr ganz genau, 2 aber definitiv.
Das Wasser wurde bis zum Anschluss der Leitung von einem Tankwagen heran gefahren, der pendelte den ganzen Tag zwischen Fluglatz Merseburg und der Halde.


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B Man und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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