Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

  • Seite 3 von 22
09.04.2016 08:12
avatar  ( gelöscht )
#31
avatar
( gelöscht )

Zitat von Hanum83 im Beitrag #29
Interessantes Thema.
Man hat ja damals schon mal dran gedacht was wäre wenn.
Unser Rotlichtbestrahler vom Dienst war ein guter Prosaiker, der hat uns eingeredet das man als getürmter Greso erst mal bei Wasser und Brot beim CIA eingelocht würde, getreu dem Motto "Der Feind liebt den Verrat aber nicht den..., ihr wisst schon.
Schön das man mal lesen kann wie es wirklich war.


@Hanum83 so ist es , sie waren bei allen Kontakten stets korrekt, höflich und zuvorkommend. Ich war so positiv überrascht, dass es auch ohne den oftmals unhöflichen Umgang von Behördenmitarbeitern, Polizisten usw. ging, den ich aus der verflossenen gewöhnt war.


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 09:13
avatar  linamax
#32
avatar

Zitat von Gert im Beitrag #17
Zitat von linamax im Beitrag #9
Also bei unserer Flucht 1967 da konnte man über den BGS nur den Kopf schütteln .


warum, erzähl mal !

Als wir nach unserer Flucht im Westen waren, trafen wir einen jungen Mann der uns zum BGS brachte . Als wir dort ankamen es war früh so gegen halb drei war alles dunkel und die schliefen alle . Das war für mich unfaßbar .


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 09:18
avatar  ( gelöscht )
#33
avatar
( gelöscht )

Der BGS ruhte, er schlief nicht.


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 09:23
avatar  linamax
#34
avatar

Zitat von B208 im Beitrag #18
@Ratze @Waldersee noch ne Frage , die Klamotten von Soldaten ? Also DDR Eigentum , was passierte damit ?

Und @linamax , welcher BGS Standort war das ? Also wir Ratzeburger haben einen hervorragenden Ruf !!
B208

Der Standort war Philippsthal .


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 09:26
#35
avatar

Zitat von damals wars im Beitrag #33
Der BGS ruhte, er schlief nicht.

falsches thema


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 09:40 (zuletzt bearbeitet: 09.04.2016 09:45)
avatar  ( gelöscht )
#36
avatar
( gelöscht )

Zitat von Arthur im Beitrag #23
Wo sind denn die DDR-Flüchtlinge hin gegangen, die weder Verwandte noch Bekannte im Westen hatten? Wo sind die denn untergekommen? Oder besser: Wie lange "durften" die denn in Gießen bleiben?

Arthur

der Aufenthalt in Gießen war freiwillig, man musste nicht dorthin. Die Beschaffung von neuen Papieren etc, welches in Gießen sehr einfach ging, weil alle Behörden dort vertreten waren, konnte man auch in anderen Gemeinden, wo man sich niederließ , durchführen. Der Aufenthalt in Gießen war meistens auf etwa eine Woche begrenzt, dann hatte man alles zusammen. Es war bequem , man hatte dort Unterkunft, gutes Essen 3 x am Tag natürlich kostenlos und man war natürlich frei., Bin öfters aus dem Lager gegangen und habe mir die Stadt Gießen angeschaut, vor allem die Geschäfte. Das war ja alles Neuland, ungefähr so wie für euch ab 10. November 1989.
Als Grundlage für die Eingliederung gab es einen Bescheid, siehe beiliegender Scan


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 09:42
avatar  Kalubke
#37
avatar

Zitat von linamax im Beitrag #34
Zitat von B208 im Beitrag #18
@Ratze @Waldersee noch ne Frage , die Klamotten von Soldaten ? Also DDR Eigentum , was passierte damit ?

Und @linamax , welcher BGS Standort war das ? Also wir Ratzeburger haben einen hervorragenden Ruf !!
B208

Der Standort war Philippsthal .


Wo seid ihr da über die Grenze gekommen? Nördlich der Werra bei Oberzella/Vitzeroda oder südlich der Werra im Gebiet Unterbreizbach?

Gruß Kalubke


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 09:45
avatar  linamax
#38
avatar

Zitat von Kalubke im Beitrag #37
Zitat von linamax im Beitrag #34
Zitat von B208 im Beitrag #18
@Ratze @Waldersee noch ne Frage , die Klamotten von Soldaten ? Also DDR Eigentum , was passierte damit ?

Und @linamax , welcher BGS Standort war das ? Also wir Ratzeburger haben einen hervorragenden Ruf !!
B208

Der Standort war Philippsthal .


Wo seid ihr da über die Grenze gekommen? Nördlich der Werra bei Oberzella/Vitzeroda oder südlich der Werra im Gebiet Unterbreizbach?

Gruß Kalubke

In Unterbreizbach da hatten wir gedient .


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 09:50
avatar  linamax
#39
avatar

Zitat von Gert im Beitrag #36
Zitat von Arthur im Beitrag #23
Wo sind denn die DDR-Flüchtlinge hin gegangen, die weder Verwandte noch Bekannte im Westen hatten? Wo sind die denn untergekommen? Oder besser: Wie lange "durften" die denn in Gießen bleiben?

Arthur

der Aufenthalt in Gießen war freiwillig, man musste nicht dorthin. Die Beschaffung von neuen Papieren etc, welches in Gießen sehr einfach ging, weil alle Behörden dort vertreten waren, konnte man auch in anderen Gemeinden, wo man sich niederließ , durchführen. Der Aufenthalt in Gießen war meistens auf etwa eine Woche begrenzt, dann hatte man alles zusammen. Es war bequem , man hatte dort Unterkunft, gutes Essen 3 x am Tag natürlich kostenlos und man war natürlich frei., Bin öfters aus dem Lager gegangen und habe mir die Stadt Gießen angeschaut, vor allem die Geschäfte. Das war ja alles Neuland, ungefähr so wie für euch ab 10. November 1989.
Als Grundlage für die Eingliederung gab es einen Bescheid, siehe beiliegender Scan

Das Lager in Gießen war für 1000 Leute vor gesehen und als wir dort waren sind gerade mal 10 Leute drin gewesen .


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 10:09
avatar  linamax
#40
avatar

Zitat von Gert im Beitrag #36
Zitat von Arthur im Beitrag #23
Wo sind denn die DDR-Flüchtlinge hin gegangen, die weder Verwandte noch Bekannte im Westen hatten? Wo sind die denn untergekommen? Oder besser: Wie lange "durften" die denn in Gießen bleiben?

Arthur

der Aufenthalt in Gießen war freiwillig, man musste nicht dorthin. Die Beschaffung von neuen Papieren etc, welches in Gießen sehr einfach ging, weil alle Behörden dort vertreten waren, konnte man auch in anderen Gemeinden, wo man sich niederließ , durchführen. Der Aufenthalt in Gießen war meistens auf etwa eine Woche begrenzt, dann hatte man alles zusammen. Es war bequem , man hatte dort Unterkunft, gutes Essen 3 x am Tag natürlich kostenlos und man war natürlich frei., Bin öfters aus dem Lager gegangen und habe mir die Stadt Gießen angeschaut, vor allem die Geschäfte. Das war ja alles Neuland, ungefähr so wie für euch ab 10. November 1989.
Als Grundlage für die Eingliederung gab es einen Bescheid, siehe beiliegender Scan

Als wir in Gießen waren wurden wir gefragt in welches Bundesland wir wollen . Wir sind dann nach München und da haben sich unsere Wege getrennt . Wir haben uns nie wieder gesehen .


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 10:17
avatar  Ratze
#41
avatar

Zitat von B208 im Beitrag #18
@Ratze @Waldersee noch ne Frage , die Klamotten von Soldaten ? Also DDR Eigentum , was passierte damit ?

Und @linamax , welcher BGS Standort war das ? Also wir Ratzeburger haben einen hervorragenden Ruf !!
B208


Die Bekleidung, Ausrüstung der Soldaten ging grundsätzlich zu den Hamburgern (BND - Außenstelle) Bei Bedarf konnten wir Teile behalten für den Inforraum oder auch mal um mit eienr Makarow / Kalaschnikow zu schießen. Die lagerte dann in einer Waffenkammer und wurde bei Bedarf dort herausgeholt.


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 10:21
avatar  linamax
#42
avatar

Das Thema hieß ja was war nach der Flucht . Nach Meldung beim BGS danach Polizei in Hünfeld dann Kriminalpolizei in Fulda . Anschließend Amerikaner und Deutsche Befragungen in Kassel rund eine Woche . Dann zwei Wochen in Gießen danach entlassen nach München .


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 10:29
#43
avatar

Ja, die immer gestellte Frage nach den Uniformteilen und in - in wenigen Fällen - auch Waffen und Ausrüstung.
Grundsätzlich ist mir nicht bekannt, dass wir vom BGS irgend etwas zurück gegeben haben...
Ist meistens alles in Archiven gelandet und dann vielleicht mal auf Ebene der gem. Grenzkommission zurückgegeben worden???
Aber unsere Grenzeinweisungsräume waren immer gut mit Originalteilen ausgestattet.
Ich werde mal beim Seniorentreffen die Kollegen vom alten Grenzschutzkommando tragen, wie das so gehandhabt wurde.


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 10:33
#44
avatar

... meinst Du das ist alles zu "Oskar" gegangen...
Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, aber ich glaube ich weiß wieder, dass die dann ankamen oder wir nach HH gefahren sind.
Wo das Zeug dann aber verschwunden ist?


 Antworten

 Beitrag melden
09.04.2016 10:56
avatar  Ratze
#45
avatar

Der "Transporter" aus Hamburg kam immer sehr schnell und nahm in meiner Zeit ab Jan. 84 alles von den Soldaten mit. Wir sind dann in der Regel 1 bis2 Wochen später zu Oskar gefahren und haben was abgeholt, was wir gerne haben wollten und er nicht brauchte. Dabei haben wir dann auch die ersten Infos zu werden Befragung bekommen. Die ausführlichen Ergebnisse brachte er oder sein Nachfolger dann ca. 9 Monate später vorbei. An die DDR zurüchgegebven wurde m.E nur Fahrzeuge, LKW in Gudow, Flugzeug in Schlutup.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!