Unser geliebtes Halle

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25.03.2016 13:51
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#76
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Dann hoffen wir mal, das es mit dem Stadion so gut klappt, wie in Halle!
Und unseren Meistertrainer Köhler (2 unvergessene Aufstiege) hat Chemnitz ja auch.


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25.03.2016 14:33
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#77
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Halle hatte als erste Stadt Europas ein flächendeckendes elektrisches Straßenbahnnetz. Am 01. Juli 2016 wird es 125 Jahre alt. Als die Tram 1882 ihren Betrieb aufnahm, wurde sie noch per Pferdekraft bewegt.


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25.03.2016 15:46
avatar  Hanum83
#78
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Stadion ist ja fast fertig und der Köhler war nur ausgeliehen an euch als Chemnitzer Urgestein
Seine Bilanz ist aber top bis jetzt im Abstiegskampf, 7 Punkte aus 3 Spielen, danke nach Halle

--------------------------------------------------------------------------
Wer nichts weiß muss alles glauben.

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09.04.2016 14:45
#79
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1899
29.11
Die Stadtverordneten bewilligten 2 600 000 Mark für den Bau eines Elektrizitätswerkes.

.........................................
Das Wort ,,neu,, fehlt bestimmt.


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15.06.2016 21:54
#80
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Fast hundert Jahre alt sind diese Aufnahmen, einzigartige Dokumente aus einer Zeit der Normalität zwischen den Weltkriegen.
https://youtu.be/XoSniESdq9U
Am wenigsten verändert sehe ich hier den Bereich Markt, Giebichenstein und Moritzburg und sogar die Straßenbahnen bieten eine Kulisse, die mir auf dem ersten Blick aus meiner DDR- Reflexion heraus sehr vertraut erscheint.
Erstaunlich der rege Hafenbetrieb (Trotha ?) und der Blumenkorso auf einer Saale in der man 1922 noch baden konnte, das Wittekindbad hat hoffentlich auch bald mal seine 100 Jahre Dornröschenschlaf rum, nach dem dort wieder Leben einziehen möge.
Die Sportvorführungen waren eher lustig anzusehen, professionell die Vorbereitung und dann doch übertreten (der Kugelstoß des Hallorenrecken) aber so unbeschwert und beschaulich wie es dort zuging ohne, daß mir irgendwas gestellt vorkam war es wohl tatsächlich seinerzeit im Schoße der grauen Diva.
Eine historisch wertvolle und sehenswerte Abfolge bewegter Postkartenmotive in Schwarz- Weiß.
Weiß jemand, wann das im 2. Wk. unversehrt gebliebene Kaiser- Wilhelm- Denkmal beseitigt wurde und wo es stand ?


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15.06.2016 22:08
#81
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Ich habe dort als kleines Kind gelebt.
Mein Onkel, Walter Kude, war Inspektor der Pferderennbahn von ca 1946 - 1956


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15.06.2016 23:02 (zuletzt bearbeitet: 15.06.2016 23:03)
avatar  Greso
#82
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Ich war mal mit den Bekannte der " Chefs "von der Rennbahn,in Ägypten .


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15.06.2016 23:04
avatar  Greso
#83
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Und einer mit der ersten beim Bau von Halle West.


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15.06.2016 23:08
avatar  Greso
#84
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In Halle West,habe ich mal einen Kollegen gehabt:der kam aus der Fremdenlegion.Der hatte mir seine ganzen Schallplatten vom Westen verkauft-War geil..


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15.06.2016 23:31
avatar  Greso
#85
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Das war 1963..


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15.06.2016 23:43
#86
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In Halle habe ich meinen ersten Gedichtband von Mascha Kaléko gekauft. Das war 2007. https://de.wikipedia.org/wiki/Mascha_Kal%C3%A9ko

Kleine Auseinandersetzung

Du hast mir nur ein kleines Wort gesagt,
Und Worte kann man leider nicht radieren.
Nun geht das kleine Wort mit mir spazieren
Und nagt ...

Uns reift so manches stumm in Herz und Hirn,
Den andern fremd, uns selbst nur nah im stillen.
Das schläft, solang die Lippen es verhüllen,
Entschlüpft nur unbewacht, um zu verwirrn.

Was war es doch? Ein Nichts. Ein dummes Wort ...
So kurz und spitz. Leis fühlte ich das Stechen.
In solchen Fällen kann ich selten sprechen,
Drum ging ich fort.

Nun wird ein Abend wie der andre sein,
Sinnlos mein Schweigen, ziellos mein Beginnen.
Leer wird die Zeit mir durch die Finger rinnen.
Das macht: ich weiß mich ohne dich allein.

... Ich muß schon manchmal an das Ende denken
Und werde dabei langsam Pessimist.
So ein paar kleine Silben können kränken.
- Ob dies das letzte Wort gewesen ist?


http://www.lyrikline.org/de/gedichte/kle...83#.V2HKYKLw5-Y

Keine Bange. Es war nicht mein letzter Beitrag.

Moskwitschka

Was soll ich tun, wenn mich jemand beleidigt oder versucht zu provozieren?

Wenn jemand mit einem Geschenk an Dich herantritt, Du es nicht annimmst, wem gehört dann das Geschenk?

Dem. Überbringer

Genauso ist es bei Neid, Mißgunst und Beschimpfungen. Sie gehören dem, der sie Dir bringt.


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16.06.2016 11:12
#87
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Schön, dass dieser Strang mal wieder hervorgeholt wurde.

Wenn ich in Halle bin, muss ich hin und wider an Zither-Reinhold denken.
Ich glaube nicht, dass sich hier im Forum noch jemand an dieses hallesche Original erinnert.

Zitter-Reinhold, ein altes, kleines, in sich gekrümmtes Männchen hatte aufgrund einer Krankheit in der Kindheit das geistige Niveau eines Kindes behalten.
Oft, wenn ich als Kind vom Reil-Eck zum Markt zum Schaufenster-Bummel unterwegs war, sah ich ihn in der Großen Ulrich-Straße vor dem Kaufhaus sitzen. Meist von einer Menschentraube umringt, spielte er auch im Hochsommer auf der Zither Weihnachtslieder. Ein kindliches Lächeln im Gesicht und einen Zigarrenstummel im Mund spielte er seine Lieder. Um ihn herum Münzen, machmal ein Stück Kuchen oder eine beschmierte Fettbemme.
Wer es von den Kindern wagte, ihn zu ärgern, bekam schnell von den Erwachsenen eine schallende Ohrfeige.

Zither-Reinhold war eine Autorität in Halle und noch heute staune ich darüber, wie sehr die sonst etwas hart verpackten Hallenser diesen Menschen mochten.
Er bettelte nicht, und dennoch gab man ihm Geld, Essen und Trinken und zeigte ihm seine Zuneigung.

In der Leipziger Straße, neben dem ehemaligen Goethe-Kino hat die Stadt Halle ihrem Zither-Reinhold ein würdiges Denkmal gesetzt.

Ein Foto dieses Denkmal findet sich hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhold_Lohse

Klaus


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17.06.2016 11:28
#88
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Eine interessante, aber auch umstrittene Persönlichkeit der Stadt Halle/Saale war Felix Graf von Luckner (1881-1966).

Auf gut besuchten Vortagsreisen berichtete der "Seeteufel" in den 1920-er Jahren von seinen See-Abenteuern, und auch seine Showeinlagen, wie das Zerreißen von Telefonbüchern machten ihn weltweit berühmt.
Die Nazis versuchten, ihn für ihre Ziele einzuspannen. Hartnäckig hielten sich Gerüchte über den sexuellen Missbrauch von Kindern.

Luckner war weltweit bekannt und bekannt war auch, dass er es mit der Wahrheit nicht so genau nahm.

Dennoch hat er sich wie kein anderer zu Kriegsende um die Stadt Halle verdient gemacht.
Er nahm Kontakt auf zu den amerikanischen Truppen, die bereits vor Halle standen. Er traf einen alten Bekannten unter den Offizieren der US-Belagerer und trug so maßgeblich zur kampflosen Übergabe der Stadt an die US-Truppen bei. Er verhinderte mit, dass Halle flächendeckend bombardiert wurde.

Eine große Tat von ihm - aber zu einem kleinen Denkmal für ihn hat es nie gereicht.

Klaus


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17.06.2016 11:33
#89
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #88
Eine interessante, aber auch umstrittene Persönlichkeit der Stadt Halle/Saale war Felix Graf von Luckner (1881-1966).

Auf gut besuchten Vortagsreisen berichtete der "Seeteufel" in den 1920-er Jahren von seinen See-Abenteuern, und auch seine Showeinlagen, wie das Zerreißen von Telefonbüchern machten ihn weltweit berühmt.
Die Nazis versuchten, ihn für ihre Ziele einzuspannen. Hartnäckig hielten sich Gerüchte über den sexuellen Missbrauch von Kindern.

Luckner war weltweit bekannt und bekannt war auch, dass er es mit der Wahrheit nicht so genau nahm.

Dennoch hat er sich wie kein anderer zu Kriegsende um die Stadt Halle verdient gemacht.
Er nahm Kontakt auf zu den amerikanischen Truppen, die bereits vor Halle standen. Er traf einen alten Bekannten unter den Offizieren der US-Belagerer und trug so maßgeblich zur kampflosen Übergabe der Stadt an die US-Truppen bei. Er verhinderte mit, dass Halle flächendeckend bombardiert wurde.

Eine große Tat von ihm - aber zu einem kleinen Denkmal für ihn hat es nie gereicht.

Klaus


Das Thema hatten wir vor vielen Monaten schon.


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17.06.2016 11:58
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#90
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( gelöscht )

Es gibt ein privat finanziertes Denkmal für Luckner.

Ansonsten hat es Halle nicht so mit Pädophilen, der https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzwortr%C3%A4tselmord
steckt der Stadt noch in den Knochen.
Die Stadt hat sich das http://www.halle.de/VeroeffentlichungenB...en_12052011.pdf
einiges kosten lassen!


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