Unser geliebtes Halle

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23.01.2017 12:59
#151
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Jetzt zerschiesst Du Deinen eigenen thread @thomas 48 .

Moskwitschka


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24.01.2017 18:42
#152
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Ich fand heute in der Zeitung einen Hinweis auf ein sicherlich interessantes Buch.
Erzählt wird die Geschichte des bekannten Altphilologen Prof. Wolfgang Kirsch, der bis 1992 an der Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg lehrte.
Am 16. Oktober 1992 muste er innerhalb weniger Minuten sein Dienstzimmer verlassen. Der 53jährige durfte sein Institut nicht mehr betreten.
Vorgeworfen wurden ihm Spitzeldienste für die Stasi. Er soll Studenten zu Verhören abgeliefert haben.
Studentenproteste in Halle gegen seinen Rauswurf und die Fürsprache namenhafter Wissenschaftler halfen nichts.
Prof. Kirsch starb 2010.

Inzwischen wurde festgestellt, dass Kirsch Opfer einer Verleumdungskampagne wurde. An den bösen Unterstellungen war nichts Wahres.

Sicher einer von vielen, dessen Arbeitsbiographien auf diese Art in den Wendejahren von einem Tag auf den anderen unterbrochen wurden.

Joachim Jahns:
„Die Kirschs oder die Sicht der Dinge“, Dingsda-Verlag, 220 Seiten,24,99 Euro.


Siehe dazu auch: Leipziger Volkszeitung vom 24.01.2017, S.4

Gruß Klaus


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24.01.2017 21:06
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#153
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( gelöscht )

1903
5.3
Zum Empfang des Kaisers im September will die Stadt 50 000 Mark ausgeben.
12.3
Für den Kauf der fiskalischen Burg Giebichensten will die Stadt 171 000 Mark ausgeben


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24.01.2017 23:21
#154
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Was fiskalisch ist weiß ich.
Aber was ist eine fiskalische Burg? Die zudem erst staatlicherseits gekauft wurde.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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23.12.2017 16:00 (zuletzt bearbeitet: 23.12.2017 16:41)
#155
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #152
Ich fand heute in der Zeitung einen Hinweis auf ein sicherlich interessantes Buch.
Erzählt wird die Geschichte des bekannten Altphilologen Prof. Wolfgang Kirsch, der bis 1992 an der Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg lehrte.
Am 16. Oktober 1992 muste er innerhalb weniger Minuten sein Dienstzimmer verlassen. Der 53jährige durfte sein Institut nicht mehr betreten.
Vorgeworfen wurden ihm Spitzeldienste für die Stasi. Er soll Studenten zu Verhören abgeliefert haben.
Studentenproteste in Halle gegen seinen Rauswurf und die Fürsprache namenhafter Wissenschaftler halfen nichts.
Prof. Kirsch starb 2010.

Inzwischen wurde festgestellt, dass Kirsch Opfer einer Verleumdungskampagne wurde. An den bösen Unterstellungen war nichts Wahres.

Sicher einer von vielen, dessen Arbeitsbiographien auf diese Art in den Wendejahren von einem Tag auf den anderen unterbrochen wurden.

Joachim Jahns:
„Die Kirschs oder die Sicht der Dinge“, Dingsda-Verlag, 220 Seiten,24,99 Euro.


Siehe dazu auch: Leipziger Volkszeitung vom 24.01.2017, S.4

Gruß Klaus


Hab Deinen Beitrag wegen meiner einjährigen Abwesenheit erst kürzlich lesen können und bin über das Schicksal des Professors ziemlich erschüttert.
Er lebte etliche Jahre nur zwei Häuser weiter in meiner Straße, zunächst noch mit seiner ersten Frau, die wenige Jahre nach dem Umzg von Halle leider verstorben war.
Wir unterhielten uns regelmäßig über Gartenbau, mein Hobby ( Angeln), auch über Vorgänge in der Gemeinde und vieles andere.
Seine zweite Frau (Clemens– Kirsch) hatte wohl auch einige Bücher geschrieben, z. B. über die Ehefrauen berühmter Personen vergangener Jahrhunderte,auch mit ihr kam ich regelmäßig angeregt ins Gespräch.
Über seine frühere Tätigkeit hat er nicht viel durchblicken lassen, aus der Nachbarschaft vernahm ich nur, daß diesen Wissenschaftszweig unsereins nicht so recht erfassen kann und so hab ich ehrlich gesagt auch nicht weiter nachgefragt um mich nicht zu blamieren.
Angesichts seiner aufgeschlossenen und fröhlichen Art hätte ich nie und nimmer vermutet, was da für ein Menschenschicksal am Gartenzaun über seine geliebte Natur und den Garten mit mir plauderte, nie werde ich vergessen wie er mal darauf beharrte, daß ich ihm ein paar Frösche für seinen Teich mitbringen sollte, woraufhin ich ihm erwiderte, daß sein Teich keine Froschterasse hatte und die Amphibien somit nicht bleiben würden.
Die Steilwände seines Kleinteiches bieten einfach keinen Platz zum Sonnen und so waren sie recht schnell wieder zurück im Nachbargarten und der Professor hat somit noch etwas von mir dazu gelernt.
Leider gibt es das Buch nicht als e–book, sonst hätte ich das schon, es wird aber mit Sicherheit demnächst angeschafft um nachträglich zu verstehen, was man vielleicht aus erster Hand hätte erfahren können.
Hexenjagd und Hysterie war wohl keine Eigenart alter DDR – Herrscher, das konnten die Rechtsnachfolger viel besser, die Vorgänge damals bei der „ Säuberung“ des Senders MDR im Zusammenhang mit diversen Stasi– Anschuldigungen beliebter Moderatoren erschien mir schon überzogen, mit der Lektüre dieses Buches könnte es passieren, daß mein Mißtrauen gegenüber den ideologischen DDR – Abwicklern noch weiter ansteigt.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein und kein Sofa.

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30.05.2022 20:34 (zuletzt bearbeitet: 30.05.2022 20:36)
#156
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Raue Sitten und eine unterirdische Kommunikation in einer Halleschen Straßenbahn.
Das Video macht schon richtig Lust auf das Neun- Euro- Ticket.
Da lagen die Nerven aber blank, mal sehen, was mit dem Fahrer geschehen wird.
Die Kommentare dazu runden das harmonische Miteinander ab.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein und kein Sofa.

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20.07.2022 08:03
#157
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Halle wird immer reicher, wenn alles gut geht.
Das Zentrum der Zukunft soll 20 Mio Euro Steuergeld kosten und 200 neue Büroarbeitsplätze schaffen.

Das Zukunftszentrum Deutsche Einheit soll sich mit den ostdeutschen Umbruchserfahrungen nach 1989 befassen, um daraus „Transformationsherausforderungen der kommenden Jahrzehnte“ zu entwickeln.

Was man nun genau erforschen will und was genau der Gegenwert einer solchen Aktivität ist wird hoffentlich die zu erforschende Zukunft dann zeigen.
Halle will 50.000 € in die Bewerbung investieren, die sind weg wenn‘s schief geht, alle bis auf einen Bewerber werden Geld in den Sand gesetzt haben, da sie nicht zum Zuge kommen.
Ich warte voller Spannung darauf, was mit Transformationsherausforderungen gemeint sein soll.
Werden wir jetzt alle umgebaut zu Transen, müssen wir arabisch lernen, kommen ab der nächsten Generation nur noch Menschen ohne Hände zur Welt weil in Zukunft labern ausreichen wird um Geld zu verdienen und keiner mehr körperlich arbeiten will ?
Haben wir deshalb die Hitzewelle weil immer mehr Bürogesindel und Abgeordnetenpack oder wer auch immer sich sowas ausdenkt massenhaft heiße Luft produziert ?

Eigentlich war ich noch garnicht mit Kotzen fertig als ich erfuhr, was vorrangig mit dem Kohleausstiegsmilliarden geplant ist.
Das lesen wir im Handelsblatt als ersten Erfahrungsbericht über das staatliche Investment.
Was u.a bekannt ist:

Etwas mehr getan hat sich bei der versprochenen Schaffung von Arbeitsplätzen in Einrichtungen des Bundes in den Revieren: Seit 1. Januar 2019 seien 2140 Vollzeitstellen besetzt worden. 17 Behörden seien mit einer Haupt- oder Außenstelle in den Braunkohlerevieren neu angesiedelt worden. Weitere 626 Vollzeitstellen seien in Behörden in Planung.

Die Büro und Verwaltungen blähen auf und keine Sau in den Gemeinden ist mehr da um Rasen zu mähen und Bäume zu wässern, Spielplätze zu pflegen und Anlagen zu säubern !
In was für einer asozialen Welt leben wir hier bloß ?
Sind die da oben vollkommen bescheuert und nicht mehr zu stoppen, geht‘s hier nur noch um Prestige und Schaufensterpolitik ?
Kann es sein, daß immer noch zu viel Geld übrig ist, während die Wirtschaftsmonate der Hartzer und Geringverdiener immer länger werden ?

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein und kein Sofa.

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20.07.2022 08:46
avatar  RalphT
#158
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #157
Die Büro und Verwaltungen blähen auf und keine Sau in den Gemeinden ist mehr da um Rasen zu mähen und Bäume zu wässern, Spielplätze zu pflegen und Anlagen zu säubern !
In was für einer asozialen Welt leben wir hier bloß ?
Sind die da oben vollkommen bescheuert und nicht mehr zu stoppen, geht‘s hier nur noch um Prestige und Schaufensterpolitik ?
Kann es sein, daß immer noch zu viel Geld übrig ist, während die Wirtschaftsmonate der Hartzer und Geringverdiener immer länger werden ?


Willkommen in der realen Welt!
Das war alles einmal. Früher wurde noch auf Sauberkeit und Höflichkeit geachtet. Diese Plätze haben andere für sich entdeckt. Dort lungern Assoziale und Drogendealer rum. So ein Platz haben wir hier in Bremen direkt am Hauptbahnhof. Das erste was Touristen von Bremen zu sehen bekommen, ist dieser ehemalige schöne Platz. Das nützt auch auch nichts, wenn dort die Polizei präsent ist. Die können nicht immer vor Ort sein. Die haben auch andere Aufgaben.
Das ist nur reiner Aktionismus. Hallo Bürger - Wir tun was! Aber ihr seht ja, wir es schaffen es nicht. Und dann hat sich das Thema erledigt.

So wird das in Halle wahrswcheinlich genauso sein.

Das wird sich auch nicht mehr ändern. Im Gegenteil, das Ganze wird sich verschärfen.


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20.07.2022 09:14 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2022 09:16)
#159
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zu 158
Ach, deren Plätze Ralph, gibt es doch in allen Städten. Hier in Neubrandenburg ist es der Marktplatz, laut unseren Nordkurier.
Aber anderseits Ralph, wo soll die Jugend denn hin.
Hier toben sie sich im Bereich Broda Bad und weiter höher auf dem Berg im Bereich Belvedere aus.
Wie Du es sagst: " Man kennt das Problem, zeigt Präsenz, diskutiert in der Stadtversammlung darüber, große Berichte im Nordkurier "
--- Das war es auch schon. Fred

20.07.2022 09:27 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2022 09:33)
#160
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Es ist ja nicht so, daß Halle nicht lebens- oder liebenswert ist, auch der Bahnstandort hat mit der Neubaustrecke nach Erfurt- München eine Aufwertung erfahren und der Bahnhof ist gut gelungen, selbst nachts für die Spätheimkehrer ist die Lounge in der ersten Etage durchgängig offen.
Die Stadt hat den schönen Pestalozzipark, fast jeder Kleingarten auch einen Spielplatz, gute leicht erreichbare Sportstätten mit Zugang für jeden, der sich dafür interessiert, die Saale lädt ein zum Wandern, Angeln, Rudern und Paddeln, eigentlich ist alles auch bezahlbar, sogar die Mieten.
Es gibt aber eben eine Tendenz, daß wir uns zu Tode verwalten, „Arbeit“ erfinden, die gar keine Arbeit ist, während anderswo die Fachkräfte fehlen.
Sogar die Leichtathletik - Weltmeister scheinen uns auszugehen, trotz der berühmten Sportstätten vor der Haustür.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein und kein Sofa.

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20.07.2022 09:43 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2022 09:47)
#161
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zu 160
In unseren Kulturpark auf dem Spielplatz steht auch ein Elefant. Auf dem die Kinder gerne umhertoben. Auf seinen Rüssel läßt es sich schön rutschen.
Der aber anders gestaltet ist. Fred


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