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#21

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2016 08:35
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Zitat von damals wars im Beitrag #10
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #3
Meist waren es wohl Monteure von westlichen Firmen, so auch in den 1970er Jahren.
http://www.zeit.de/1979/14/die-ddr-das-ist-ausland-fuer-uns
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40349743.html
Theo



Im Buna und in anderen Betrieben arbeiteten Leute von http://www.voestalpine.com/group/de/.
Sie erichteten das Heizwerk Z 47 und erweiterten es.
In Italien wurden sogenannte Bockwurstkessel (10tDampf/Stunde) gekauft und von den Italienern auch aufgebaut.

Auch der Spiegel berichtete:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40349743.html



Auf der Großbaustelle Neubau Rudolf-Harlaß-Gießerei in Karl-Marx-Stadt waren so 81 rum auch viele Westdeutsche Monteure die die vom Klassenfeind erworbene Technik einbauten.
Um die Hallen wo sie tätig waren wurde, traditionell, ein Zäunchen gezogen
Wir haben trotzdem mal durch die Tür gelunzt und die reichlich vorhandene feine Technik bestaunt.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


KerstinChristina hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.03.2016 08:41 | nach oben springen

#22

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2016 09:15
von Alfred | 7.909 Beiträge | 4002 Punkte
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Es gab auch entsprechende Kräfte beim Hotelbau. Palasthotel, Metropol, Grandhotel. Auch waren immer verschiedene Techniker in verschiedenen Krankenhäusern im Einsatz, wo es darum ging Technik zu warten.



KerstinChristina hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2016 09:34
von eisenringtheo | 10.422 Beiträge | 4764 Punkte
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Die meisten der hier beschrieben Arbeitsverhältnisse betrifft Personen, die von westlichen Firmen in die DDR entsandt wurden und den Lohn von ihrer Firma erhielten (wohl auf das Lohnkonto ihrer Bank im Heimatland in ihrer heimischen Währung)
Interessanter wären Personen, die direkt von DDR Betrieben beschäftigt wurden.
Theo


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#24

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2016 19:07
von SET800 | 3.112 Beiträge | 79 Punkte
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Zitat von hanseatin im Beitrag #16
Im Westen wohnen und im Osten für Ostmark arbeiten? Dann das geringere Einkommen im Westen Umtauschen?


Und als respektierter BRD-Bürger im Osten arbeiten und wohnen? Für viele junge Männer als Berufspezialisten galt doch 1984 - 1988 z.B. im Raum Frankfurt, München usw. vom "Supergehalt" blieben höchstens netto 250.- bis 400.-DM übrig als freiverfügbar.

Und von den bis zu 400DM gingen 200 DM für die "kleinen Hobbys" drauf wie Vereinsbeiträge, Sprit für den PKW zum Spazierenfahren ., Restaurantbesuche usw. Echtes Sparen oder Luxusanschaffungen für unter 30-jährige kaum über 2500.-DM im Jahr.

Ein Angebot für einen Westspezialisten NC-Fräser, Technischer Zeichner ohne Ing-Titel mit CAD-Erfahrung verbunden jederzeit Ein- und Ausreise und 250.- bis 300.-DM West/Monat plus DDR-Gehalt und DDR-übliche Miete, Krankenversorgung usw. hätte für beide Seiten attraktiv sein können.

Für "Wessis" hätte gegolten nach 2, 3 oder 4 Jahren ggf. wieder ein Westjob OHNE Verluste in der Rentenversicherung.

Und in der Zeit traf Arbeitslosigeit auch hochqaulifizierte tüchtige Leute zum Teil.


Ob aber solche "Wessis" in der BRD Schwierigkeiten bekommen hätten, eine andere Frage, im Westen war es strafbar "landesverräterische Beziehungen zu haben".



Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2016 19:14
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12845 Punkte
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Entschuldige SET 800, ich hatte aus versehen die Dankestaste erwischt, dabei wollte ich eher fragen ob du irgend wie träumst? Was sollte das denn werden, dein Vortext zu damaliger Zeit?

Rainer-Maria und also weil euch wohl im Westen die Mietkosten aufgefressen haben blieben so die paar DM Märker nur vom Lohn/Gehalt übrig?



andyman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#26

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2016 19:57
von SET800 | 3.112 Beiträge | 79 Punkte
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So ungefähr,
und derzeit ist es so daß junge Fachleute mit Familie zum Teil ALG2 als Aufstocker benötigen.

Schaue mal das Tarifgehalt an für einen Triebfahrzeugführer ohne alte DB-Bundesbahn-Eingruppierung und das netto für Küchenfachkraft ( Hauswirtschaftslehre ) in einer Klinikküche und die Wohnungskosten für eine 4-Personen-Familie, Kindergarten, Schulnebenkosten, PKW weil für den Eisenbahner wechselnde Einsatzorte schon um 4:00 in der früh oder Dienstende jwd nach 01:30.

Diese Leute sind in den Ballungsgebieten Sozialfälle...



Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 01:10
von andyman | 2.808 Beiträge | 4692 Punkte
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Na,da weiß ich nicht warum alle Flüchtlinge in den Westen wollen wenn es dort so schlimm aussieht?

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Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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#28

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 09:42
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Kann man hier auch die im Osten eingebürgerten RAF-Leute dazuzählen?



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#29

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 09:56
von Moskwitschka | 3.709 Beiträge | 3748 Punkte
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Nach über 60 Jahren nachzuvollziehen, wer 1953 in der DDR gearbeitet hat und dessen Familie in der Bundesrepublik gelebt hat, ist sehr schwer. Ich bin da auf einen Personenkreis gestoßen, wo man bestimmt auf Nachfrge konkrete Auskünfte bekommt :

Diakonie in der sowjetischen Besatzungszone und der DDR

Autorin/Autor: Ingolf Hübner

Die Anfänge nach dem Zweiten Weltkrieg

Die Notsituation nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und die zunächst liberale Kirchenpolitik der sowjetischen Besatzungsmacht gaben dem im August 1945 gegründeten Hilfswerk der EKD die Möglichkeit, seine Arbeit über die Zonengrenzen hinweg zu entfalten. Von den evangelischen Kirchen, die in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) lagen, wurden Bevollmächtigte für das landeskirchlich gegliederte Hilfswerk eingesetzt. Zunächst standen die Abwicklung und Verteilung von Hilfssendungen für die allgemeine Nothilfe und den kirchlichen Wiederaufbau im Vordergrund. Ab 1947 verstärkten sich Behinderungen im Warentransfer. Ein Monopolanspruch auch für die Verteilung kirchlicher Hilfsgüter wurde von der durch die SED gegründeten Volkssolidarität erhoben. Der immer stärker hervortretende Ost-West-Konflikt engte die Möglichkeiten der diakonischen Arbeit ein.

Das zunächst als Abteilung des Stuttgarter Zentralbüros des Hilfswerks konzipierte Zentralbüro Ost entwickelte als Berliner Stelle eine überregionale Bedeutung. Nach der Währungsreform in der SBZ wurde eine Ostberliner Filiale eingerichtet. Das Hilfswerk war als gesamtdeutsche Organisation, ähnlich wie die EKD, in der Zeit der wachsenden politischen Spannungen eine wichtige Verbindung und vermittelte zusammen mit den Hilfen das Gefühl, in den drängendsten Fragen nicht allein zu stehen. Als 1950, nach der Gründung der DDR und als Betonung der eigenen Souveränität, ein Einfuhrverbot für ausländische Spenden verfügt wurde, ging das Hilfswerk verstärkt dazu über, Patenschaften zu vermitteln und Unterstützungen über den Postweg zu organisieren.


http://www.diakonie.de/diakonie-in-der-s...r-ddr-9220.html

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

KerstinChristina hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.03.2016 10:37 | nach oben springen

#30

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 10:15
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Irgendwo hatte ich auch mal hier gelesen das die DDR-Organe wohl mehr als mistrauisch gegenüber sympatisierenden Westbewohnern waren wo die Sympatie sogar so weit ging das sie ihren Lebensmittelpunkt in die DDR verlegen wollten, fassten die wohl auch als nicht ganz normal auf und rochen vermutlich den Spiogenten.
Schon nur Arbeiten wär ja ein ganz erheblicher Lebensmittelpunkt und wie das nun damals so war mit dem Überwachungsfimmel, West-Gastarbeiter hätten wohl unserem berühmtesten Schutzorgan mehr als viel Arbeit gemacht.
Und dann überlegt euch mal, ihr wärt früh in euren VEB marschiert und Herbert aus Dortmund ist schon in der Umkleide, wär ja ein NSW-Guten-Morgen-Kontakt gewesen


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 06.03.2016 10:20 | nach oben springen

#31

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 10:18
von hanseatin | 155 Beiträge | 62 Punkte
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Zitat von SET800 im Beitrag #24
Zitat von hanseatin im Beitrag #16
Im Westen wohnen und im Osten für Ostmark arbeiten? Dann das geringere Einkommen im Westen Umtauschen?


Und als respektierter BRD-Bürger im Osten arbeiten und wohnen? Für viele junge Männer als Berufspezialisten galt doch 1984 - 1988 z.B. im Raum Frankfurt, München usw. vom "Supergehalt" blieben höchstens netto 250.- bis 400.-DM übrig als freiverfügbar.

Und von den bis zu 400DM gingen 200 DM für die "kleinen Hobbys" drauf wie Vereinsbeiträge, Sprit für den PKW zum Spazierenfahren ., Restaurantbesuche usw. Echtes Sparen oder Luxusanschaffungen für unter 30-jährige kaum über 2500.-DM im Jahr.

Ein Angebot für einen Westspezialisten NC-Fräser, Technischer Zeichner ohne Ing-Titel mit CAD-Erfahrung verbunden jederzeit Ein- und Ausreise und 250.- bis 300.-DM West/Monat plus DDR-Gehalt und DDR-übliche Miete, Krankenversorgung usw. hätte für beide Seiten attraktiv sein können.

Für "Wessis" hätte gegolten nach 2, 3 oder 4 Jahren ggf. wieder ein Westjob OHNE Verluste in der Rentenversicherung.

Und in der Zeit traf Arbeitslosigeit auch hochqaulifizierte tüchtige Leute zum Teil.


Ob aber solche "Wessis" in der BRD Schwierigkeiten bekommen hätten, eine andere Frage, im Westen war es strafbar "landesverräterische Beziehungen zu haben".



Kapier ich alles nicht, durfte man als normaler Bundesbürger überhaupt so einfach in die DDR fahren um Arbeit zu suchen und auch noch als Bundesbürger in der DDR wohnen? ? War nicht ein Visum oder eine Einladung nötig? Da die DDR für die Bundesrepublik kein Ausland war dürfte es mit den Rentenansprüchen kein Problem gewesen sein. Da das Einkommen in der DDR allerdigs niedriger war ,gab es auch weniger Rentenpunkte.
Die ganze Sache mit dem Arbeiten in der DDR hinkt doch sehr. In Berlin gab es doch auch zeitlich begrenzte Einreise.Fehlt noch ein Westberliner durfte im in Westberlin arbeiten und im Ostteil billig zur Miete wohnen.



KerstinChristina hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.03.2016 10:21 | nach oben springen

#32

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 11:26
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Also bei uns auf der Werft, arbeiteten immer 2 bis 3 Leute, die nicht gerade aus der BRD kamen. Aber aus dem NSW: Und zwar war es die Bauaufsicht, sie waren so lange vor Ort--von der Kiellegung bis zu Übergabe des Schiffes. Sie krochen auch mit ihren Arbeitsanzügen durch den Doppelboden und nahmen mit der Qualitätskontrollen, ganze Sektionen ab.


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#33

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 11:43
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Zitat von Rostocker im Beitrag #32
Also bei uns auf der Werft, arbeiteten immer 2 bis 3 Leute, die nicht gerade aus der BRD kamen. Aber aus dem NSW: Und zwar war es die Bauaufsicht, sie waren so lange vor Ort--von der Kiellegung bis zu Übergabe des Schiffes. Sie krochen auch mit ihren Arbeitsanzügen durch den Doppelboden und nahmen mit der Qualitätskontrollen, ganze Sektionen ab.


Wir haben mal in Liebertwolkwitz in so einer Plasteschachtel-Bude ein Fundament für einen Fromser-Schachtelautomaten gegossen, der Automat kam aus Frankreich, die Franzmänner nahmen auch das Fundament ab, standen sogar beim betonieren dabei, war schon sonderbar, der Klassenfeind erst an der Grenze und nun auch noch neben deiner Schubkarre


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.03.2016 11:48 | nach oben springen

#34

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 11:53
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #33
Zitat von Rostocker im Beitrag #32
Also bei uns auf der Werft, arbeiteten immer 2 bis 3 Leute, die nicht gerade aus der BRD kamen. Aber aus dem NSW: Und zwar war es die Bauaufsicht, sie waren so lange vor Ort--von der Kiellegung bis zu Übergabe des Schiffes. Sie krochen auch mit ihren Arbeitsanzügen durch den Doppelboden und nahmen mit der Qualitätskontrollen, ganze Sektionen ab.


Wir haben mal in Liebertwolkwitz in so einer Plasteschachtel-Bude ein Fundament für einen Fromser-Schachtelautomaten gegossen, der Automat kam aus Frankreich, die Franzmänner nahmen auch das Fundament ab, standen sogar beim betonieren dabei, war schon sonderbar, der Klassenfeind erst an der Grenze und nun auch noch neben deiner Schubkarre


Ja so was ist vorgekommen--war das gleiche wie auf der Weft--als man aus Schweden, neue Brenn- Schneid Maschienen importierte und dazu ne neue Halle gebaut wurde.


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#35

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 12:05
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Zitat von Rostocker im Beitrag #34
Zitat von Hanum83 im Beitrag #33
Zitat von Rostocker im Beitrag #32
Also bei uns auf der Werft, arbeiteten immer 2 bis 3 Leute, die nicht gerade aus der BRD kamen. Aber aus dem NSW: Und zwar war es die Bauaufsicht, sie waren so lange vor Ort--von der Kiellegung bis zu Übergabe des Schiffes. Sie krochen auch mit ihren Arbeitsanzügen durch den Doppelboden und nahmen mit der Qualitätskontrollen, ganze Sektionen ab.


Wir haben mal in Liebertwolkwitz in so einer Plasteschachtel-Bude ein Fundament für einen Fromser-Schachtelautomaten gegossen, der Automat kam aus Frankreich, die Franzmänner nahmen auch das Fundament ab, standen sogar beim betonieren dabei, war schon sonderbar, der Klassenfeind erst an der Grenze und nun auch noch neben deiner Schubkarre


Ja so was ist vorgekommen--war das gleiche wie auf der Weft--als man aus Schweden, neue Brenn- Schneid Maschienen importierte und dazu ne neue Halle gebaut wurde.


Jau, war auch ein wenig Entspannung im kleinen, zumal sonderbarerweise nicht noch einer mit Handgelenktäschel im Weg rum stand


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 06.03.2016 12:05 | nach oben springen

#36

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 15:00
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Zitat von hanseatin im Beitrag #31
[quote=SET800|p528323]

Kapier ich alles nicht, durfte man als normaler Bundesbürger überhaupt so einfach in die DDR fahren um Arbeit zu suchen und auch noch als Bundesbürger in der DDR wohnen? ? War nicht ein Visum oder eine Einladung nötig? Da die DDR für die Bundesrepublik kein Ausland war dürfte es mit den Rentenansprüchen kein Problem gewesen sein. Da das Einkommen in der DDR allerdigs niedriger war ,gab es auch weniger Rentenpunkte.
Die ganze Sache mit dem Arbeiten in der DDR hinkt doch sehr. In Berlin gab es doch auch zeitlich begrenzte Einreise.Fehlt noch ein Westberliner durfte im in Westberlin arbeiten und im Ostteil billig zur Miete wohnen.



Hallo,
ob dürfen oder nicht wäre eine Frage der DDR gewesen, eine Erlaubniss seitens der BRD hätte ein Wessi nicht benötigt. Für die Rente wäre das kein Problem.

Nein, NICHT weniger Rentenpunkte, z.B. 120% des DDR-Durchschnittsgehalt bezogen und dafür Beiträge an die DDR-Sozialversicherung abgeführt hätte die Westrentenkasse später gewertet wie 120% Westdurchschnittsgehalt in der gleichen Zeit.

Dazu aber eine allgemeine Egänzungsfrage:

Ertappte "Kundschafter" des MfS im Westen, gar Leute die jetzt rückwirkend nach Verjährung auffallen durch geöffnete Akten, ob für den Agentenlohn wenn die in MfS-Akten vermerkt wurde rückwirkend Sozialversicherungsbeiträge abzuführen sind....., oder das MfS dafür an die DDR-Sozialversicherung Beiträge abgeführt..., zwar annonym vorläufig.

Deutscher Bürokratie würde ich das zutrauen....



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#37

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 19:11
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Zitat von SET800 im Beitrag #36
(...)
Nein, NICHT weniger Rentenpunkte, z.B. 120% des DDR-Durchschnittsgehalt bezogen und dafür Beiträge an die DDR-Sozialversicherung abgeführt hätte die Westrentenkasse später gewertet wie 120% Westdurchschnittsgehalt in der gleichen Zeit.
(...)


Wie hat man zu DDR Zeiten die Lohndaten in der BRD bekommen? Musste man die DDR Lohnausweise einreichen? Und wie wurden die Beiträge eingezogen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die DDR die Beiträge in Devisen überwiesen hat. Beschäftigte in der DDR waren doch in der DDR sozialversichert.
Theo


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#38

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 19:58
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Hallo,
Bürgern denen die Ausreise gestattet wurde bekamen ihre Sozialversicherungsnachweise. Die DDR mußte aber nicht Geld in den Westen für Sozialbeiträge nachzahlen, das gehörte zur BRD-Fiktion von EINEM Deutschland, DDR-Sozialversicherungsbeiträge galten einfach als Zahlung für das Deutsche Sozialversicherungssstem. Und das nicht nach Kurs 1:1 oder Schwindelkurs der Berliner Wechselstuben sondern als Entgeltpunkte errechnet aus dem relativen Gehalt zum Durchschnitt IN der DDR..



eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2016 20:38
von Fritze (gelöscht)
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Zitat von andyman im Beitrag #27
Na,da weiß ich nicht warum alle Flüchtlinge in den Westen wollen wenn es dort so schlimm aussieht?

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Lgandyman


hallo Andyman !
Ich hoffe Du hast nichts dagegen ,wenn in diesem Jahr jemand aus NRW in Euer Bundesland zieht !

Fritze


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#40

RE: Gab es Gastarbeiter aus dem Westen?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.03.2016 01:15
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Kommt drauf an,die Rentnerquote steigt überdimensional an,dafür wandern junge Leute ab ändern kann ich daran auch nichts.Wenn es dich persönlich betrifft,laß es mich wissen.
Mietspiegel 5-10 € je qm für mittlere Wohnlagen und Eigentum sehr preiswert,allerdings Ostseeküste ist unbezahlbar für unsereins.
Lgandyman


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Ehemalige Gastarbeiter aus Mosambik
Erstellt im Forum Themen vom Tage von
0 07.11.2010 15:48goto
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Gastarbeiter -Transit durch DDR
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