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#421

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 19:29
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Zitat von passport im Beitrag #382
@Freienhagener ,

die FZR wurde bei ALLEN Angehörigen die beim Zoll, NVA, MdI und dem MfS tätig waren automatisch abgezogen. Und zwar volle 10% vom Gehalt. Da wurde keiner gefragt ob er wollte oder nicht.


passport
Nun das wird aber bei Euch nicht anders gewesen sein als bei den Werktätigen.
Die 10% Sozialabgaben haben alle bezahlt, die waren aber nicht allein für die Rente sonder auch für die Krankenversicherung.
Gehen wir mal davon aus das ihr FZR hattet, also max. im Monat 120 Mark abgingen und für die Krankenversicherung ca. 30 Mark
berechnet wurden dann wurden für Rente 90 Mark/ Monat einbehalten. Das sind 1080 Mark im Jahr.
In der BRD hat ein Versicherter das in 3 Monaten in die Rentenversicherung einzahlen müssen, er müsste also das vierfache an Rente bekommen
wie wir.........hat er das?
Ich finde das ganze Gejammere (wenn auch nachvollziehbar) schon daneben, wir haben für unsere Berufsjahre in der DDR für jedes Jahr
fast einen ganzen Rentenpunkt erhalten und das bei einer durchschnittlichen Einzahlung von 25% gegenüber der Westdeutschen.
Ich finde eher wir sollten dafür DANKE sagen.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
Gert und Hanum83 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#422

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 19:45
von damals wars (gelöscht)
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Mann muss dabei beachten, bei den Werktätigen maximal 60 Mark für die SV abging, alles über 60 Mark waren also Zusatzrente!


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#423

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 19:46
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zu #421
Du hast nicht unrecht, aber du bist eine ganz andere Rentengeneration.
Und ich sehe es auch so, wenn die Gebühren, Abgaben usw.im Osten zumindest gleich denen im Westen sind, aber oft der Verdienst um ein vielfaches weniger ist, dann sollte wenigstens die Rente in einem einheitlichen Land gleich bewertet werden.
Ich frage mich auch, warum ist die Mütterrente im Osten niedriger als diese für Mütter im Westen?
Warum werde ich bestraft, dass meine Kinder in der DDR geboren wurden?
Nach nun mehr 27 Jahren Einheit sollten solche Sachen nicht mehr sein.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
bürger der ddr hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.03.2017 21:24 | nach oben springen

#424

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 19:52
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Dabei muss man beachten, das die Mütterrente keine Rente in dem Sinne: eingezahlt, ausgezahlt ist, sondern eine Sozialleistung zu Lasten der Rentenversicherung, die aus dem Staatshaushalt bezahlt werden müsste, aber politisch gewollt, nicht wird.(versicherungsfremde Leistung)
Also ist auch der politische Wille erkennbar, die Frauen im Osten schlechter zu behandeln!


SEG15D und Ährenkranz haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#425

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 20:06
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Das glaubte ich nicht mehr zu erleben.....@damals war's

In der Tat kann man diese Ungleichheit in der Berechnung nur so auslegen, als daß den DDR-Müttern ihre frühzeitige Emanzipation und wirtschaftliche Unabhängigkeit vom ev. Partner negativ angerechnet wird. Eben weil die DDR da mehr als fortschrittlich auf staatlicher Ebene agiert hat als die bunte Republik....für die Frauen...von Anfang an... So Bewegungen wie Kommune 1 oder anderer Mist konnte in der DDR garnicht stattfinden, hatten wir alles schon vorher geregelt....und die heutigen Auswüchse dieser "elitären Bewegungen" in der alten Republik erlebt man ja noch in der Politik von heute.....Boah eyyhh! Mir gruselt!



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#426

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 20:44
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Zitat von Cambrino im Beitrag #419
Eigentlich wollte ich zu eurer Rentenfrage nichts mehr schreiben, da ich zu meiner Zeit in der DDR nicht über 600,00 M verdient habe und schon gar nicht über verschiedene Rentensysteme informiert war. Nach meiner Meinung ist aber der jetzige Ärger entstanden, weil die DDR damals die Beitragsbemessungsgrenze stur bei 600,00 M belassen hat und nicht jedes Jahr (wie in der BRD ) mit den Einkommenssteigerungen auch stufenweise angehoben hat.
Nun will ich aber etwas zu meinen zusätzlichen Renten (BRD) schreiben, damit dieses auch verständlich ist.
Im Jahre 1983 wurde bekannt, daß die Regierung in Zukunft das Rentennivo stufenweise absenken wolle. Da bekamen wir eines Tages von unserer Firma ein Schreiben, in dem uns erklärt wurde, daß nun die Firma das bisherige System der Firmenrente auf Grund des Vorhabens der Regierung zum 31.12.1983 beenden wird, es sollte kein Ersatz für das Vorhaben der Regierung werden. Es wurde jedem mit geteilt, wie hoch sein Anspruch der Firmenrente z.Z. ist und auch bleibt.(ohne bisherige Beitragszahlungen) Eine weitere Erhöhung wird es nicht mehr geben. Bis dahin wußte ich nicht, daß es so etwas gab. Dann wurde uns ein Vorschlag gemacht, ab 01.01.1984 freiwillig Mitglied in der betrieblichen Pensionskasse zu werden mit Beitragszahlungen, ich glaube es waren 4 oder 5% von unserem Nettolohn. Dem habe ich zugestimmt. Wir bekamen jedes Jahr im Januar einen Konto-Bericht darüber, wie hoch der Monatliche Rentenanspruch z.Z. ist. Da die Einkommen über das Jahr auch schwankten, so schwankten auch die Beiträge. Nun wird sich der eine oder andere fragen, wie konnte man uns schon im Januar jeden Jahres den gesamten monatlichen Pensions-Rentenanspruch bekannt geben ? Ganz einfache Rechnung, von der Summe meiner Beiträge für das vergangene Jahr, wurden mir 41% als monatliche Pensionsrente gut geschrieben. Die Summen aus allen Jahren zusammen ist meine heutige Pr. Pensionsrente. Die Pensionskasse hatte eine Satzung, in der dieses alles geregelt und fest geschrieben war. Darauf hatte der Staat keinerlei Einfluß.
Diese Pensionsrente sollte jedes Jahr um 1% erhöht werden, wird aber von Anfang an alle 3 Jahre um 3% erhöht.
Soweit als Verständnis zu meiner Firmen Rente und meiner Priv. Pensionsrente. ( Gut vorgesorgt zahlt sich aus )

Gruß Cambrino

hallo Cambrino genauso ist es bei meinem AG Hoechst gewesen. Diese Bedingungen sind offenbar von der alten IG Farben her schon übernommen worden ( Bayer , Hoechst und BASF waren ja vor dem Krieg eine Firma ).
Die Rente konnte man sich selbst errechnen, welche Jahrespension man bekam. 42 % der selbst eingezahlten Beiträge waren die Jahresrente, sodaß man nach etwa 2 1/2 Jahren Rentenzeit schon die eigenen Beiträge zurück hatte. Die Firma zahlte auf den eigenen Beitrag 175 % drauf.- Allerdings erscheint mir der eigen Beitrag 4- 5 % recht hoch, den du nennst. Hoechst zog 1,5 % vom Monatsbrutto ab. Als ich als junger Familienvater 1970 dort angefangen habe, habe ich wegen dieser Abzüge geflucht, da ich jede Mark brauchte um die Familei zu gründen. Heute bin ich froh dass man mich zu diesem "Glück" gezwungen hat. Ich war Angestellter und da war es Pflicht in der Pensionskasse der Angestellten der Hoechst AG Mitglied zu sein.


Cambrino hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#427

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 20:48
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Zitat von 1941ziger im Beitrag #421
Zitat von passport im Beitrag #382
@Freienhagener ,

die FZR wurde bei ALLEN Angehörigen die beim Zoll, NVA, MdI und dem MfS tätig waren automatisch abgezogen. Und zwar volle 10% vom Gehalt. Da wurde keiner gefragt ob er wollte oder nicht.


passport
Nun das wird aber bei Euch nicht anders gewesen sein als bei den Werktätigen.
Die 10% Sozialabgaben haben alle bezahlt, die waren aber nicht allein für die Rente sonder auch für die Krankenversicherung.
Gehen wir mal davon aus das ihr FZR hattet, also max. im Monat 120 Mark abgingen und für die Krankenversicherung ca. 30 Mark
berechnet wurden dann wurden für Rente 90 Mark/ Monat einbehalten. Das sind 1080 Mark im Jahr.
In der BRD hat ein Versicherter das in 3 Monaten in die Rentenversicherung einzahlen müssen, er müsste also das vierfache an Rente bekommen
wie wir.........hat er das?
Ich finde das ganze Gejammere (wenn auch nachvollziehbar) schon daneben, wir haben für unsere Berufsjahre in der DDR für jedes Jahr
fast einen ganzen Rentenpunkt erhalten und das bei einer durchschnittlichen Einzahlung von 25% gegenüber der Westdeutschen.
Ich finde eher wir sollten dafür DANKE sagen.


ein Aspekt , den ich bisher noch gar nicht berücksichtigt habe. Ist aber in sich logisch und richtig.


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#428

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 20:55
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Zitat von Ährenkranz im Beitrag #413


Außerdem, was bleibt nach Abzügen von einer Bruttorente von vielleicht 700 - 800 EURO noch übrig..und dann noch weitere Kürzungen..?
.

kann ich dir genau sagen von 800 € bleiben 714,80 € übrig ( Abzug bei mir KK, PV und Zusatzbeitrag in der Summe 10,65 % )
Natürlich können dann noch bei größeren Renten Steuern an fallen aber erst ab etwa 8500 € zu versteuernde Rente, wovon vorher KK, PV und der Rentenfreibetrag abgezogen wurde, der je nach Rentenjahrgang von 50 % Rente beginnend bis zum Jahr 2029 auf null zurückgeht
Bie dieser Rente die du nennst kommt bei weitem kein Steuerabzug in Frage .


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#429

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 21:18
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Mal etwas zu den bösen Kapitalisten.
Ich habe von 1957 bis 1990 in einer Firma gearbeitet die von K&B aus Würzburg übernommen wurde.
Diese Firma war vor der Wende einer unserer Wettbewerber.
Also, es gab in unserer Firma (DDR) eine Festlegung, das es eine Zusatzrente von 100 Mark ab 30 Jahre Betriebszugehörigkeit geben soll.
Diese Absprache wurde von K&B übernommen und sie wird auch gezahlt, egal ist wenn die Firma verlassen wurde...30 Jahre sind maßgebend.
Mein Freund, der bis zum Renteneintritt in dieser Firma noch als Meister tätig war erzählte mir das mal.
Ich hätte aber nicht gedacht das es auch für Arbeitnehmer gilt die vor der Übernahme durch K&B die Firma verlassen hatten.
Umso erstaunter war ich als ich ein Anschreiben von der Firma bekam, schon ausgefüllt. Ich brauchte nur die Richtigkeit bestätigen
und meine Bankverbindung eintragen.
Da ich schon 2 Jahre in Rente war als ich das Schreiben bekam wurden mir die 2 Jahre nach gezahlt.

Also, so schlecht sind die Kapitalisten doch nicht.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
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#430

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 21:18
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zu #428
Dann ziehe mal noch 14,4% von den z.B.800 EURO ab, das ist diese Rentenkürzung.
Und diesen Verlust hat der Rentner bis ans Lebensende zu tragen.
Schon 100 EURO im Monat weniger zu haben bedeuten für einen Ostrenter sehr viel Geld.
Du kannst dir das sicher nicht vorstellen.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
zuletzt bearbeitet 26.03.2017 21:26 | nach oben springen

#431

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 21:22
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Zitat von 1941ziger im Beitrag #421

Ich finde das ganze Gejammere (wenn auch nachvollziehbar) schon daneben, wir haben für unsere Berufsjahre in der DDR für jedes Jahr
fast einen ganzen Rentenpunkt erhalten und das bei einer durchschnittlichen Einzahlung von 25% gegenüber der Westdeutschen.
Ich finde eher wir sollten dafür DANKE sagen.


du bist dir aber schon bewusst, dass du eine ganz andere generation bist wie die heute über 50jährigen??



bürger der ddr und Ährenkranz haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#432

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 21:27
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Und ich finde von @Freienhagener noch immer nix von Geschenken, die ich bekam, weil ich beim MfS war. Oder die vielzitierten Sondervergünstigungen.



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#433

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 21:33
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Zitat von mibau83 im Beitrag #431


du bist dir aber schon bewusst, dass du eine ganz andere generation bist wie die heute über 50jährigen??


Wieso, ich habe mit 50 hier noch mal die Meisterschule gemacht, danach noch spez. Lehrgänge um
meine Arbeit machen zu können. (Die Berufsgenossenschaft verlangte es...der Ost-Meister war nichts wert...sagten sie)
Die heute 50 jährigen waren damals +25.....hätten sie nicht auch selbst etwas tun können?

Übrigens: Für seine 49 Beitragsjahre hat mein Freund aus Coswig auch 1410 € Bruttorente.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
Gert, Lutze, Pit 59 und Heckenhaus haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.03.2017 21:41 | nach oben springen

#434

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 21:48
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das war nicht meine frage! ich selbst hab auch mit ende 30 eine umschulung in angriff genommen und arbeite seit mittlerweile 15 jahren in den "alten" bundesländern.
dir ist doch wohl bekannt wo das rentenniveau bei meinen renteneintritt 2029 bzw. 2031 liegt ?? oder nicht?

deine generation ist doch damals in die rente "gepudert" worden!



bürger der ddr und Ährenkranz haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#435

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 21:55
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Zitat von mibau83 im Beitrag #434
das war nicht meine frage! ich selbst hab auch mit ende 30 eine umschulung in angriff genommen und arbeite seit mittlerweile 15 jahren in den "alten" bundesländern.
dir ist doch wohl bekannt wo das rentenniveau bei meinen renteneintritt 2029 bzw. 2031 liegt ?? oder nicht?

deine generation ist doch damals in die rente "gepudert" worden!
Das ist natürlich ein anderes Thema........darüber könnten aber die zukünftigen Wahlen entscheiden.......wählen
tun aber auch diejenigen die es dann betrifft.........also wählt richtig dann müsst ihr euch nich beschweren.


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Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#436

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 22:17
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zu #435

Das von einem "richtigen" Kreuzchen abhängig zu machen, ist ein schwacher Trost für meine als auch die nachfolgenden Generationen.
Wir wissen alle, wie es mit den Wahlversprechen aussieht nach der Wahl.
Und bei dieser unkontrollierten und ungestoppten Einwanderung kann sich jeder ausrechnen, dass auch zukünftige Rentner arg Federn lassen müssen.

Jeden Tag denke ich:"Wenn der Morgen graut dann graut auch mir"....


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
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#437

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 22:50
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Es ist doch aber die einzige Möglichkeit so zu wählen das sich etwas für die Masse so ändert, wie es die Masse möchte und...
wie es auch machbar ist.
Das vernünftige Renten machbar sind zeigt uns Österreich.


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#438

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 23:04
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großes balaver hier im vermeintlichen "grenzerforum"!!

du und gert und diverse beifallsklatscher, klären uns doch auf über das thema "ostrente"!!



maxhelmut hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#439

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 23:22
von Freienhagener | 7.627 Beiträge | 17126 Punkte
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@Ebro, auf Beitrag 401 hast Du keine wirkliche Antwort. Eine Bestätigung von Dir ist auch gar nicht nötig, weil irrelevant.
Es ist eh klar: Die alten Stasi-Genossen haben das Verfassungsgericht nicht ohne Grund bemüht.

Vermeintlich schlau geantwortet - aber leicht durchschaubar:
Selbstverständlich bekommst Du keine Leistungen aus Sondervergünstigungen, weil es die DDR nicht mehr gibt das Verfassungsgericht die Sache negativ beschieden hat.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


zuletzt bearbeitet 27.03.2017 00:43 | nach oben springen

#440

RE: Ostrente

in Grenztruppen der DDR 26.03.2017 23:54
von Cambrino | 785 Beiträge | 4301 Punkte
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Zitat von Gert im Beitrag #426
Zitat von Cambrino im Beitrag #419
Eigentlich wollte ich zu eurer Rentenfrage nichts mehr schreiben, da ich zu meiner Zeit in der DDR nicht über 600,00 M verdient habe und schon gar nicht über verschiedene Rentensysteme informiert war. Nach meiner Meinung ist aber der jetzige Ärger entstanden, weil die DDR damals die Beitragsbemessungsgrenze stur bei 600,00 M belassen hat und nicht jedes Jahr (wie in der BRD ) mit den Einkommenssteigerungen auch stufenweise angehoben hat.
Nun will ich aber etwas zu meinen zusätzlichen Renten (BRD) schreiben, damit dieses auch verständlich ist.
Im Jahre 1983 wurde bekannt, daß die Regierung in Zukunft das Rentennivo stufenweise absenken wolle. Da bekamen wir eines Tages von unserer Firma ein Schreiben, in dem uns erklärt wurde, daß nun die Firma das bisherige System der Firmenrente auf Grund des Vorhabens der Regierung zum 31.12.1983 beenden wird, es sollte kein Ersatz für das Vorhaben der Regierung werden. Es wurde jedem mit geteilt, wie hoch sein Anspruch der Firmenrente z.Z. ist und auch bleibt.(ohne bisherige Beitragszahlungen) Eine weitere Erhöhung wird es nicht mehr geben. Bis dahin wußte ich nicht, daß es so etwas gab. Dann wurde uns ein Vorschlag gemacht, ab 01.01.1984 freiwillig Mitglied in der betrieblichen Pensionskasse zu werden mit Beitragszahlungen, ich glaube es waren 4 oder 5% von unserem Nettolohn. Dem habe ich zugestimmt. Wir bekamen jedes Jahr im Januar einen Konto-Bericht darüber, wie hoch der Monatliche Rentenanspruch z.Z. ist. Da die Einkommen über das Jahr auch schwankten, so schwankten auch die Beiträge. Nun wird sich der eine oder andere fragen, wie konnte man uns schon im Januar jeden Jahres den gesamten monatlichen Pensions-Rentenanspruch bekannt geben ? Ganz einfache Rechnung, von der Summe meiner Beiträge für das vergangene Jahr, wurden mir 41% als monatliche Pensionsrente gut geschrieben. Die Summen aus allen Jahren zusammen ist meine heutige Pr. Pensionsrente. Die Pensionskasse hatte eine Satzung, in der dieses alles geregelt und fest geschrieben war. Darauf hatte der Staat keinerlei Einfluß.
Diese Pensionsrente sollte jedes Jahr um 1% erhöht werden, wird aber von Anfang an alle 3 Jahre um 3% erhöht.
Soweit als Verständnis zu meiner Firmen Rente und meiner Priv. Pensionsrente. ( Gut vorgesorgt zahlt sich aus )

Gruß Cambrino

hallo Cambrino genauso ist es bei meinem AG Hoechst gewesen. Diese Bedingungen sind offenbar von der alten IG Farben her schon übernommen worden ( Bayer , Hoechst und BASF waren ja vor dem Krieg eine Firma ).
Die Rente konnte man sich selbst errechnen, welche Jahrespension man bekam. 42 % der selbst eingezahlten Beiträge waren die Jahresrente, sodaß man nach etwa 2 1/2 Jahren Rentenzeit schon die eigenen Beiträge zurück hatte. Die Firma zahlte auf den eigenen Beitrag 175 % drauf.- Allerdings erscheint mir der eigen Beitrag 4- 5 % recht hoch, den du nennst. Hoechst zog 1,5 % vom Monatsbrutto ab. Als ich als junger Familienvater 1970 dort angefangen habe, habe ich wegen dieser Abzüge geflucht, da ich jede Mark brauchte um die Familei zu gründen. Heute bin ich froh dass man mich zu diesem "Glück" gezwungen hat. Ich war Angestellter und da war es Pflicht in der Pensionskasse der Angestellten der Hoechst AG Mitglied zu sein.


Hallo Gert, dann hast du ja in etwa das Gleiche mit deinen Renten erlebt wie ich, natürlich positiv und beinahe die gleiche Firma gehabt. Ja und mit dem Beitrag von 1,5% könntest du recht haben, ich hatte mal gesucht , konnte meine Unterlagen davon nicht mehr finden. Vielen Dank für deine Korrektur. Aber eines sollte man noch dazu sagen, diese Firmen und Pensions Renten werden nicht von der Rentenanstalt aus gezahlt, sondern von der Firma selbst auf die Konten der ehemaligen Mitarbeiter überwiesen. Wie schon gesagt, die Rentenanstalt hat mit diesen Renten überhaupt nichts zu tun.

Gruß Cambrino


Gert und furry haben sich für diesen Beitrag bedankt
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