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#221

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 10:17
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Wenn wir hier über Kriegsgefangene schreiben, dann meist unterlegt mit Zahlen, die die Vorstellungskraft sprengen.

Hier die Geschichte eines sowjetischen Kriegsgefangenen. Der Artikel ist in englisch.

Nikolai Vasenin: Soviet soldier who worked with the French Resistance then served 15 years in a labour camp for treason

http://www.independent.co.uk/news/people...-a-9911364.html

Der im Artikel erwähnte Dokumentarfilm nur in russisch:



Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky


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#222

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 10:21
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #217
Die "Umsiedler", die zum grössten Teil vor ihrer "Umsiedlung" in Arbeitslagern verbringen mussten, fanden es ungerecht, dass sie keine Würdigung durch den Staat erhielten, während die Opfer des Faschismus grosse Beachtung fanden und auch ordentlich Geld kriegten
https://de.wikipedia.org/wiki/Verfolgter_des_Naziregimes
https://de.wikipedia.org/wiki/Medaille_f...s_1933_bis_1945
Theo


unter diesen "Verfolgten" auch von Lenski, aristokratischer General der Wehrmacht und Beisitzer am Volksgerichtshof für mindestens ein Todesurteil mitverantwortlich.
1949 von der DDR als "Verfolgter des Naziregimes " anerkannt , 1958 in Pension geschickt mit 65 Jahren unter voller Anrechnung seiner Dienstzeit in der deutschen Wehrmacht. Ich fasse es nicht, dazu musste er nur den kleinen Schritt unternehmen, im Gefangenenlager der Russen ihnen von hinten hineinzukriechen.
Wie war noch der Spruch der Stasi ? Wer Nazi ist bestimmen wir !!
Bin mal gespannt auf die Kommentare jener, die ständig über die Pensionen der Nazigenerale und anderer braun angefärbten Kader des 3.Reiches in den Westzonen
sich echauffieren. Nun mal los : Feuer frei, wie seht ihr das?


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#223

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 10:35
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #221
Wenn wir hier über Kriegsgefangene schreiben, dann meist unterlegt mit Zahlen, die die Vorstellungskraft sprengen.

Hier die Geschichte eines sowjetischen Kriegsgefangenen. Der Artikel ist in englisch.

Nikolai Vasenin: Soviet soldier who worked with the French Resistance then served 15 years in a labour camp for treason

http://www.independent.co.uk/news/people...-a-9911364.html

Der im Artikel erwähnte Dokumentarfilm nur in russisch:



Moskwitschka




die Tatsache, dass alle Verschleppten, Internierte Russen in D nach ihrer Befreiung von Stalins Schergen erneut interniert und eingesperrt wurden ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar.Es ist eine große Demütigung und auch ein Verbrechen an diesen Menschen. Zu so etwas waren nur die autoritären faschistischen und kommunistischen Regime fähig. Ich kann ja noch verstehen, dass er die Soldaten der Wlassowarmee, einer freiwilligen Hilfstruppe der Wehrmacht einsperren und verfolgen ließ, aber Unschuldige die gegen ihren Willen nach D verschleppt wurden als Spione und Agenten des Feindes zu bezeichnen, dafür muss man einen Gehirntumor haben um so zu denken. Eine andere Erklärung finde ich nicht.


IM Kressin, Grenzläufer und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#224

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 10:36
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Zitat von Ebro im Beitrag #212
War Düsseldorf nicht eigentlich auch "Zone", amerikanische?

OT. Eigentlich schon. Aber es lebte sich schon früh im Westen besser, das dachten wohl auch die Schmannewitzer Heidelerchen aus Sachsen und zogen in den Westen, denn nur dort konnte man "dekadenter" Musik reich werden.

Ob sie die Pudel immer artgerecht behandelten???
Theo


Gert, Ebro und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.04.2017 10:36 | nach oben springen

#225

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 10:39
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #224
Zitat von Ebro im Beitrag #212
War Düsseldorf nicht eigentlich auch "Zone", amerikanische?

OT. Eigentlich schon. Aber es lebte sich schon früh im Westen besser, das dachten wohl auch die Schmannewitzer Heidelerchen aus Sachsen und zogen in den Westen, denn nur dort konnte man "dekadenter" Musik reich werden.

Ob sie die Pudel immer artgerecht behandelten???
Theo


Theo, eigentlich nicht, es war very british


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#226

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 10:44
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von Lenski wechselte, wie viele andere Generäle und Offiziere des "Gröfaz", sehr schnell seine Überzeugung.

In einem russischen Holzhaus, mit einem russischen Ofen, angenehm warm, lässt es sich aushalten und haushalten mit dem Sozialismus, mit Gesprächen in freundlicher Atmosphäre, guter Verpflegung und Kooperation.

Das Thema behandelten wir hier:

BM Justiz.....Akte Rosenburg.....Altnazis im Justizdienst (4)

Der Platz würde kaum reichen, sämtliche Namen von Offizieren und Unteroffizieren hier zu listen. Böse Nazis waren die 15- und 17-jährigen Volkssturmleute,
nur die gewendeten Offiziere und Generäle konnten das richtig einschätzen!


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei, wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" geklaut bei DoreHolm
Gert, Grenzläufer, Pit 59 und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#227

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 10:59
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Zitat
RE: die braune Macht • Absender: Ebro, vor 28 Minuten
quote Diesen Beitrag zitieren
Stimmt, meine Mutter hatte mir auch erzählt, dass bei ihr die Tränen liefen....!
Und auf Parteiversammlungen wurde immer ein Stuhl für den Genossen Stalin freigehalten. Bis zu welchem Zeitpunkt das so gemacht wurde, weiß ich aber nicht.



Ich gehe davon aus bis zum 13 November 1961.
An diesen Tage wurde Stalinstadt in Eisenhüttenstadt umbenannt
https://de.wikipedia.org/wiki/Stalinstadt
.....und die Stalinallee in Berlin wurde zur Karl-Marx-Alle, das Stalindenkmal heimlich abgerissen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stalindenkmal_(Berlin)


Der große Führer Stalin, den in der SBZ-DDR über 15 Jahre schwärmerische Freude, Entzückung und grenzenlose Bewunderung entgegen gebracht wurde und dem auch
Erich Honecker 1951 in einer Festrede in extatischer Begeisterung huldigte
"Lang lebe der Bannerträger des Friedens und des Fortschritts in der Welt, der beste Freund des deutschen Volkes Josef Wissarionowitsch Stalin".
.....wurde in der DDR von heute auf morgen zur "Unperson" erklärt

Die linientreuen dunkelroten deutschen Genossen bewegen sich nicht immer auf geraden Linien.


Ebro, IM Kressin und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#228

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 11:14
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #227
Die linientreuen dunkelroten deutschen Genossen bewegen sich nicht immer auf geraden Linien.

Deutlich wird dies in einem dreiteiligen Spielfim „Der Laden“ aus dem Jahre 1998, der eine realistische Beschreibung ländlichen Lebens spiegelt. Die Geschichte spielt im Jahre 1919 in einem kleinen Grenzdorf in der Niederlausitz. Die Familie erlebt Kriegsfolgen und damit verbunden die politischen Wendungen. Sehr gut besetzt ist dieses Filmwerk von Jo Baier nach einem Roman von Erwin Strittmatter mit ausgezeichneten Schauspielern aus Ost und West. Besonders deutlich werden die politischen Wendungen mit der Figur des Dorfschullehrers, verkörpert und großartig besetzt vom Schauspieler Horst Krause, der vom Kaisertreuen nahtlos übergeht zum überzeugten Nationasozialisten und sich später als Funktionär der sowetischen Besatzungsmacht andient.

Entwicklung und Lebenslauf ähnlich dem von Arno v. Lenski. Ein aussagekräftiger und bemerkenswerter Film für Zuschauer, die deutsche Geschichte im Einklang mit guter Unterhaltung zu schätzen wissen.


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei, wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" geklaut bei DoreHolm
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#229

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 11:17
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Gert,

ob Lenski den Russen in den A.. gekrochen ist kann ich nicht einschätzen.

Jedoch war es wohl besser im NKFD zu dienen als den Krieg weiter zu führen. Du solltest aber erwähnen, dass Lenski in Deutschland zum Tode verurteilt wurde, somit lässt sich wohl auch erklären, dass Lenski VVN war.

Und wenn ich es richtig in Erinnerung habe war Lenski Sachverständiger beim III Senat vom Volksgerichtshof. Als Freisler als Präsident tätig wurde , gehörte Lenski diesen nicht mehr an.

Und welch ein Wudnder, Lenski war nicht Mitglied der SED, sondern der NDPD.



damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.04.2017 11:23 | nach oben springen

#230

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 12:21
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Ja, die Unwissenheit tut manchmal richtig weh. Ein Grund für die Gründung der Volkssolidarität war die Notwendigkeit der Unterstützung der Umsiedler, die ja bekanntlich bei der Bodenreform auch vorrangig berücksichtigt worden.
Und die Heim ins Reich gebrachten Auslandsdeutschen wurden von Amts wegen als Umsiedler bezeichnet.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
Heinrich Heine: Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren.
https://www.facebook.com/derKufner/video...?type=2&theater
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#231

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 12:26
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Zitat von IM Kressin im Beitrag #228
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #227
Die linientreuen dunkelroten deutschen Genossen bewegen sich nicht immer auf geraden Linien.

Deutlich wird dies in einem dreiteiligen Spielfim „Der Laden“ aus dem Jahre 1998, der eine realistische Beschreibung ländlichen Lebens spiegelt. Die Geschichte spielt im Jahre 1919 in einem kleinen Grenzdorf in der Niederlausitz. Die Familie erlebt Kriegsfolgen und damit verbunden die politischen Wendungen. Sehr gut besetzt ist dieses Filmwerk von Jo Baier nach einem Roman von Erwin Strittmatter mit ausgezeichneten Schauspielern aus Ost und West. Besonders deutlich werden die politischen Wendungen mit der Figur des Dorfschullehrers, verkörpert und großartig besetzt vom Schauspieler Horst Krause, der vom Kaisertreuen nahtlos übergeht zum überzeugten Nationasozialisten und sich später als Funktionär der sowetischen Besatzungsmacht andient.

Entwicklung und Lebenslauf ähnlich dem von Arno v. Lenski. Ein aussagekräftiger und bemerkenswerter Film für Zuschauer, die deutsche Geschichte im Einklang mit guter Unterhaltung zu schätzen wissen.


Warum Arno v. Lenski, bleib doch der einfachheitshalber einfach beim Autor.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
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#232

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 13:44
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Zitat von Alfred im Beitrag #229
Gert,

ob Lenski den Russen in den A.. gekrochen ist kann ich nicht einschätzen.

Jedoch war es wohl besser im NKFD zu dienen als den Krieg weiter zu führen. Du solltest aber erwähnen, dass Lenski in Deutschland zum Tode verurteilt wurde, somit lässt sich wohl auch erklären, dass Lenski VVN war.

Und wenn ich es richtig in Erinnerung habe war Lenski Sachverständiger beim III Senat vom Volksgerichtshof. Als Freisler als Präsident tätig wurde , gehörte Lenski diesen nicht mehr an.

Und welch ein Wudnder, Lenski war nicht Mitglied der SED, sondern der NDPD.

Ja Alfred hier machst du wieder mal dialektische Bocksprünge. Dass Lenski im Gefangenenlager ( oder in einer Gefangenen-Villa ?) ideologisch gewendet wurde, findest du richtig. Wenn aber ehemalige MfS Mitarbeiter das Gleiche tun , so werden sie vom "Korps" als Verräter bezeichnet. Was ist denn nun richtig, Alfred ?
Man dreht sich die Geschichten und die Geschichte immer so, wie es am besten handhabbar ist, odääärrr?
Dass Lenski nicht in die SED aufgenommen wurde, halte ich mal für normal.Ich glaube zu solch einer Doppelwende wären den Genossen selbst die Erklärungs-Texte im Munde stecken geblieben


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zuletzt bearbeitet 14.04.2017 13:45 | nach oben springen

#233

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 14:00
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Der Lenski hat es Dir angetan, jedoch haben noch einige Generäle mehr ihre Konsequenzen aus dem babarischen Angriffkrieg gezogen.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
Heinrich Heine: Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren.
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#234

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 14:22
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Zitat @damals wars in Beitrag #237
[/blau] Und die Heim ins Reich gebrachten Auslandsdeutschen wurden von Amts wegen als Umsiedler bezeichnet.[/blau]

"heim ins Reich" wurden die Einwohner Schlesiens, Pommern, Ostpreußens und Ostbrandenburgs nie gebracht, die gehörten genauso wie die Thüringer oder Hessen immer dazu.
Die Einwohner dieser Länder, es waren über 7 Millionen, wurden nach 1945 zwangsweise vertrieben.
Von Amts wegen haben sie sicher linientreue DDR-Genossen als "Umsiedler" bezeichnet.

Die ganze Welt -außer stalinistischen Vasallenstaaten- sprach von Flüchtlingen, Flucht und Vertreibung

Flight and expulsion of Germans (1944–50)
https://en.wikipedia.org/wiki/Flight_and...1944%E2%80%9350)

https://www.google.de/search?q=german+ex...iw=1440&bih=743

Mit der brutalen Vertreibung von Menschen aus ihrer Heimat haben die Nationalsozialisten 1938 begonnen und später hat es dann selber die deutsche Bevölkerung in den von Stalin beherrschten Staaten getroffen.


bürger der ddr und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.04.2017 14:33 | nach oben springen

#235

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 14:49
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@IM Kressin , danke für deinen Beitrag

Aus dem nationalen Sozialist wurde ein internationaler Sozialist, in der Stalin-Zeit ging das ganz einfach........nur die Lackierung wechseln.

>>Aus Braun mach Rot
(...)
Der Kommandeur der NVA-Panzertruppen, Generalmajor Arno von Lensky, hatte als ehrenamtlicher Beisitzer beim III. Senat von Roland Freislers berüchtigtem NS-„Volksgerichtshof“ an 20 Todes- und Terrorurteilen gegen deutsche, polnische und niederländische Bürger mitgewirkt. Lenskys braune Vergangenheit vergoldete die DDR-Führung mit dem Verdienstorden und mit der „Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus“.(...)<<

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_162956.html


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#236

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 15:26
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Zitat von damals wars im Beitrag #230
Ja, die Unwissenheit tut manchmal richtig weh. Ein Grund für die Gründung der Volkssolidarität war die Notwendigkeit der Unterstützung der Umsiedler, die ja bekanntlich bei der Bodenreform auch vorrangig berücksichtigt worden.
Und die Heim ins Reich gebrachten Auslandsdeutschen wurden von Amts wegen als Umsiedler bezeichnet.


Betrachte ich dein Geburtsdatum und vergleiche es mit deinem fundierten "Hintergrundwissen", weiß ich sofort, die Partei hat
Spuren bleibende hinterlassen .
Das, was du als Grund anführst, war lediglich ein kleiner Baustein des großen Ganzen, was diese Hilfsorganisation ausmachte,
zumindest bis Anfang der fünfziger Jahre.
Der Ursprung liegt im Oktober 1945 unter dem Motto „Volkssolidarität gegen Wintersnot!“ unter Federführung der politischen Parteien
gemeinsam mit den Kirchen und FDGB, und das in Dresden und zunächst nur für Sachsen.


.
.

.
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#237

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 15:57
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Zitat von damals wars im Beitrag #233
Der Lenski hat es Dir angetan, jedoch haben noch einige Generäle mehr ihre Konsequenzen aus dem babarischen Angriffkrieg gezogen.


z.B.Generalfeldmarschall Paulus, in Stalingrad gefangen genommen mit allergrößtem Respekt von den Russen behandelt als wäre es einer von Ihnen, mit einem dicken Pelzmantel der ihn vor der mörderischen Kälte schütze. Draußen verreckten seien Soldaten, darunter viele Arbeiter! So habe ich es jedenfalls in Dokus gesehen.
Später in der DDR wieder hofiert von Ulbricht und seinen Spießgesellen vermutlich auf Anweisung der Russen , er fuhr einen Opel Kapitän in den 50er Jahren und ein Offizier der NVA war Ordonanzoffizier des Feldmarschalls. @damals wars , meinst du nicht auch, dass dieser Mann besser vor ein Kriegsverbrechertribunal platziert worden wäre?


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#238

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 16:10
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#239

RE: die braune Macht

in DDR Politik Presse 14.04.2017 16:33
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Zitat von Gert im Beitrag #237
Zitat von damals wars im Beitrag #233
Der Lenski hat es Dir angetan, jedoch haben noch einige Generäle mehr ihre Konsequenzen aus dem babarischen Angriffkrieg gezogen.


z.B.Generalfeldmarschall Paulus, in Stalingrad gefangen genommen mit allergrößtem Respekt von den Russen behandelt als wäre es einer von Ihnen, mit einem dicken Pelzmantel der ihn vor der mörderischen Kälte schütze. Draußen verreckten seien Soldaten, darunter viele Arbeiter! So habe ich es jedenfalls in Dokus gesehen.
Später in der DDR wieder hofiert von Ulbricht und seinen Spießgesellen vermutlich auf Anweisung der Russen , er fuhr einen Opel Kapitän in den 50er Jahren und ein Offizier der NVA war Ordonanzoffizier des Feldmarschalls. @damals wars , meinst du nicht auch, dass dieser Mann besser vor ein Kriegsverbrechertribunal platziert worden wäre?


Gert- dann solltest Du mit anfügen, die Generalität--die die Bundeswehr mit aufgebaut haben--das waren doch auch solche braun-demokratisch gestrickten oder gefärbten.
Und was Stalingrad anbetrifft--es hat sie keiner eingeladen--dort Krieg zu spielen--was die Dokus betrifft--stimmt sind grausame Bilder--mir ist aus solch einer Doku auch bekannt--wie man Richtung Stalingrad zog--grinsend und Kolchosen geplündert hat und wie dann das Endergebnis war. Man hat das bekommen,was man verdient hat.
Zu Generalität noch mal--die haben sicherlich bei den Allierten genauso eine Sonderbehandlung bekommen, da blieben die Arbeiter oder soll man besser sagen-- der einfache Soldat, auch außen vor-- ja zum Krieg brauch man eben zum größten Teil die unterste Schicht des Volkes. Egal in welchem System.


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zuletzt bearbeitet 14.04.2017 17:14 | nach oben springen

#240

RE: die braune Macht

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Gert,

liste doch mal die Zahlen auf, wer die Bundeswehr aufgebaut hat.

Und eins muss man der NVA lassen, sie gab ihren Kasernen keinen Namen von Größen, die bei den Nazis in Uniformen steckten.



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