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#61

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 13:37
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #59
Ja würde ich! Ich bin froh, dass in meinem Block im Sommer niemand Geranien am Balkon hat und somit auch nicht erwartet wird, dass ich Geranien habe und so auch nicht den Hausfrieden störe.
Der DDR Baustil in den siebziger und achtziger Jahren war sehr stark von Westberlin "iinspirert".
Theo


Muss wiedersprechen, war vor kurzem auf dem RBB zu sehen, die DDR hat vorgelegt (Ostberlin),
Westberlin musste nachziehen.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
https://www.youtube.com/watch?v=PtKJFmypYJ4


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#62

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 14:39
von Heckenhaus | 6.310 Beiträge | 4797 Punkte
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Zitat von damals wars im Beitrag #61

Muss wiedersprechen, war vor kurzem auf dem RBB zu sehen, die DDR hat vorgelegt (Ostberlin),
Westberlin musste nachziehen.

Verwechselst du da nicht etwas ?
Die Gropiusstadt ist ein Ortsteil im Berliner Bezirk Neukölln. Sie entstand von 1962 bis 1975 als Großwohnsiedlung zwischen den alten Siedlungen Britz, Buckow und Rudow.
Die rund 18.500 Wohnungen der von Walter Gropius geplanten Trabantenstadt wurden zu 90 Prozent als Sozialbauwohnungen errichtet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Gropiusstadt

Das Märkische Viertel in Berlin ist eine Großwohnsiedlung, Satelliten- oder Trabantenstadt im Bezirk Reinickendorf. Die Siedlung wurde von 1963 bis Frühjahr 1974 gebaut und war mit ihren rund 17.000 Wohnungen für bis zu 50.000 Bewohner ausgelegt.

Zu dieser Zeit wurde im Ostteil Berlins noch auferstanden aus Ruinen.
Siehe hier https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungsbauprogramm_%28DDR%29


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.


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#63

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 14:50
von Zange | 444 Beiträge | 308 Punkte
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Wenn ich das richtig mitbekommen habe, fing der Wettbewerb in Berlin mit dem Bau der Stalinallee an. Der Westen reagierte mit dem Bau des Hansaviertels. Man mukelt, sie hätten das auch gerne in der Art des Klassizismus gebaut, jedoch war das auch ideologischen Gründen nicht möglich.
Dann entspann sich ein Wettbewerb über Fernsehturm, Palast der Republik, Kongresshalle etc.


Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen (Helmut Schmidt)


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#64

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 15:30
von Heckenhaus | 6.310 Beiträge | 4797 Punkte
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Die Stalinallee war ein Prestigeprudukt, einfach um zu zeigen, wozu der Sozialismus fähig ist.
Sie ist architektonisch nicht schön, aber erfüllte zu damaliger Zeit ihren Zweck, verdienten Arbeitern / Genossen
ideologisch wirksam mit einer Neubauwohnung zu versorgen.
Daß unmittelbar dahinter in Häusern gewohnt werden mußte, in denen sich mehrere Mietparteien noch für Jahrzehnte
ein Klo im Treppenhaus teilen mußten bleibt leider unerwähnt.
Auch fehlte zumindest bis zur Wende meist jeglicher Komfort, Ofenheizung dominierte in den vergammelten Altbaugebieten.

Im Westteil hingegen wurde relativ zeitig dazu übergegangen, nicht erhaltenswürdige alte Bausubstanz zu beseitigen und komplette
Wohngebiete neu zu bauen, von Wedding über Neukölln bis Spandau.
Parallel dazu erfolgte eine qualitativ meist gute Erhaltung der Altbausubstanz, wenn es sich rechnete.
Oft wurden Gasetagenheizungen installiert, Wasser- und Elektroleitungen erneuert, nicht nur geflickt wie in Ostberlin.

Bedenken muß man jedoch, daß die Eigentumsverhältnisse nicht ganz unschuldig waren an der Misere im Osten, denn sehr viele
Gebäude / Grundstücke hatten Eigentümer im Westen, was eine ausbleibende Investition zur Folge hatte.
Die Zwangsverwaltung der DDR-Wohnungswirtschaft ließ nur das Nötigste reparieren.


.
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"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
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#65

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 15:35
von Moskwitschka | 3.168 Beiträge | 1379 Punkte
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Berlin - Ost war nicht nur Marzahn, Hellersdorf und Hohenschönhausen.

Ich war im Jahr 1970 mit meiner Schulklasse im Rahmen eines Wandertges auf der Baustelle der Berliner Rathauspassagen https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Graffunder

Oder das Hans - Loch - Viertel, Alt Friedrichsfelde und Rosenfelder Ring, wo die ersten "Platten" schon in den 60-ern bezogen wurden.

Letztes Jahr gab es in Berlin eine gute Ausstellung 98% der DDR (13) Radikal modern in der man einen Blick auf die "gemeinsame" Berliner Architektur der 60-er werfen konnte.

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky


damals wars und der alte Grenzgänger haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.02.2016 15:37 | nach oben springen

#66

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 15:36
von eisenringtheo | 9.941 Beiträge | 2640 Punkte
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Zitat von Zange im Beitrag #63
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, fing der Wettbewerb in Berlin mit dem Bau der Stalinallee an. Der Westen reagierte mit dem Bau des Hansaviertels. Man mukelt, sie hätten das auch gerne in der Art des Klassizismus gebaut, jedoch war das auch ideologischen Gründen nicht möglich.
Dann entspann sich ein Wettbewerb über Fernsehturm, Palast der Republik, Kongresshalle etc.

Ja das hat schon was: Bei den Protzbauten hatte die DDR die Nase vorn. Nach dem Baubeginn des Palastes der Republik musste man unbedingt das ICC "nachschieben"
https://de.wikipedia.org/wiki/Internatio..._Centrum_Berlin
Theo


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#67

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 15:41
von eisenringtheo | 9.941 Beiträge | 2640 Punkte
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #64
Die Stalinallee war ein Prestigeprudukt, einfach um zu zeigen, wozu der Sozialismus fähig ist.
Sie ist architektonisch nicht schön, aber erfüllte zu damaliger Zeit ihren Zweck, verdienten Arbeitern / Genossen
ideologisch wirksam mit einer Neubauwohnung zu versorgen.
(...)


Der Übergang von Neubau zu "Altbau" war in der DDR oft "brutal"; beliebtes Fotosujet für Touristen,
Stalinallee??
Behind the facade, East Berlin, c. 31 July 1960
Theo


Heckenhaus und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.02.2016 15:42 | nach oben springen

#68

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 16:17
von Freienhagener | 5.461 Beiträge | 5823 Punkte
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Die Ringbebauung (mit Ring-Café, dem größten Café der DDR) hat im Grunde den gleichen Stil, wie die Stalin-Allee. Aber irgendwie sieht sie vorteilhafter aus, finde ich - auch groß, aber nicht protzig.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#69

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 16:25
von Heckenhaus | 6.310 Beiträge | 4797 Punkte
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #65
Berlin - Ost war nicht nur Marzahn, Hellersdorf und Hohenschönhausen.

Ich war im Jahr 1970 mit meiner Schulklasse im Rahmen eines Wandertges auf der Baustelle der Berliner Rathauspassagen https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Graffunder

Oder das Hans - Loch - Viertel, Alt Friedrichsfelde und Rosenfelder Ring, wo die ersten "Platten"[...]
Moskwitschka

Das ist unbestritten, es ging ursprünglich darum, daß Ostberlin "Vorreiter" war beim Wohnungsbau in Berlin.
Das ist schlichtweg falsch. Als ich ab 1966 meine Lehre begann, füúhr ich noch mit dem Fahrrad vom damaligen "Steuerhaus"
in der Nähe des damaligen S-Bhf Leninallee über dan alten Alexanderplatz und ein Gebiet mit ^Kriegsüberbleibseln (heute steht dort
der Fernsehturm) bis zur Clara-Zetkin-Straße mit dem Fahrrad zur ersten Baustelle, viel neue Bausubstanz war nicht zu sehen.
Im Westteil dagegen wurde schon zeitig begonnen, Baulücken zu schließen, um der Stadt wieder ein Bild zu geben.


.
.
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#70

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 18:36
von Gert | 13.643 Beiträge | 4736 Punkte
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Zitat von Signalobermaat im Beitrag #60
Gert, hier gehen unsere Meinungen wieder auseinander.Es stimmt ja nicht, 40 Jahre DDR,alles gleich Null.
In diesen 40 Jahren, habe ich wie viele andereeine sehr glückliche und behütete Kindheit gehabt.Sicherlich mit einigen Konsummängeln, aber ich wage zu bezweifeln, ob die Mehrheit der Arbeiterkinder in der BRD,das vom Staat geboten bekommen haben, was bei uns möglich war.
Ich selbst und später meine Kinder fuhren für ein paar Mark ins Ferienlager,Der Urlaub in Ferienheimen für wenig Geld, manchmal auch außerhaus, egal ,wir haben keinen unbazahlbaren Riesenluxus gebraucht.
Viele Fach und Hochschulabsolventen haben ohne finanzielle Sorgen studieren können, jeder bekam eine Berufsausbildung, hatte einen Arbeitsplatz,kostenlose med. Versorgung und vieles mehr, das weißt du ja selbst.
Null war es nicht, nur schade,daß viele soziale Errungenschaften den Bach lang runter gingen.
Ich und sicherlich noch viele haben gern in der DDR gelebt und einige Einschränkungen, die ich mir heut auch nicht leisten kann, in kauf genommen.
Auch meine Dienstzeit ,die 6 Jahre VM/6.GBK und 24 Jahre MfS waren nicht Null.
Die ersten 6 Jahre, schöne Jugenderinnerungen,ich möchte sie nicht missen.
Die anderen 24 Jahre waren wesendlich härter, aber auch hier nichts null,ich lasse mal allen politischen Kram weg, nur allein,wo ich selbst mit dazu beigetragen habe,kriminelle Handlungen aufzuklären, vorbeugend Schaden zu verhindern, Mängel und Mißstände aufzudecken und zu verändern.
Wenn ich wirlichetwas bedauere und da gebe ich dir recht, daß es nicht dort gelandet ist, wo wir eigentlich hinwollten.
Das hat aber nichts mit der Gesellschaftsordnung Soz. zu tun, es waren Menschen, die es vergeigt hatten, vielleicht war auch die Zeit dafür noch nicht reif.
Der Kapt hatte jahrhunderte Erfahrungen, den soz. Weg in der DDR ging keiner vor uns.Ich glaube, mit der jetzigen Erkenntnis würde einiges anders laufen.Auch wenn Deutschland nicht geteilt gewesen wäre,der Weg wäre anders gewesen.Aber alles Spekulation.
Ich glaube und du siehst es ja selbst, der jetzige Weg ist auch kein Königsweg, Wir werden es beide vom Alter her nicht mehr erleben,welche Veränderungen in 50 Jahren vollzogen werden.



Hallo @Signalobermaat , lies meinen Post #54 noch mal richtig. Ich habe dort dein Leben nicht in Frage gestellt oder gleich 0 gestellt. Ich bezog mich auf deine Bemerkung 30 Jahre Arbeit im GD, und nur darauf allein bezog sich meine Wertung. Ich habe nun mal für diese Art "Arbeit" absolut kein Verständnis, weil sie aus meiner Sicht und Erziehung zutiefst unmoralisch ist. Letztlich hat sie nicht mal zum Erhalt dieses Staates gewirkt, also gleich 0.


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi


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#71

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 18:48
von Gert | 13.643 Beiträge | 4736 Punkte
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #64
Die Stalinallee war ein Prestigeprudukt, einfach um zu zeigen, wozu der Sozialismus fähig ist.
Sie ist architektonisch nicht schön, aber erfüllte zu damaliger Zeit ihren Zweck, verdienten Arbeitern / Genossen
ideologisch wirksam mit einer Neubauwohnung zu versorgen.
Daß unmittelbar dahinter in Häusern gewohnt werden mußte, in denen sich mehrere Mietparteien noch für Jahrzehnte
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Auch fehlte zumindest bis zur Wende meist jeglicher Komfort, Ofenheizung dominierte in den vergammelten Altbaugebieten.

Im Westteil hingegen wurde relativ zeitig dazu übergegangen, nicht erhaltenswürdige alte Bausubstanz zu beseitigen und komplette
Wohngebiete neu zu bauen, von Wedding über Neukölln bis Spandau.

Parallel dazu erfolgte eine qualitativ meist gute Erhaltung der Altbausubstanz, wenn es sich rechnete.
Oft wurden Gasetagenheizungen installiert, Wasser- und Elektroleitungen erneuert, nicht nur geflickt wie in Ostberlin.

Bedenken muß man jedoch, daß die Eigentumsverhältnisse nicht ganz unschuldig waren an der Misere im Osten, denn sehr viele
Gebäude / Grundstücke hatten Eigentümer im Westen, was eine ausbleibende Investition zur Folge hatte.
Die Zwangsverwaltung der DDR-Wohnungswirtschaft ließ nur das Nötigste reparieren.



als ich 1965 nach Düsseldorf kam habe ich gestaunt. Von Kriegsschäden war nahezu nichts mehr zu sehen. Man hatte die Stadt in nur 20 Jahren wiederhergestellt. Und die rheinischen Städte inkl. D'dorf waren im Mai 45 alle total platt, denn hier tobte der alliierte Bombenkrieg schon seit 1940 , hier standen auch viele bedeutende Rüstungsproduktionsstätten. Also da war man viel weiter als in der DDR. Später stellte sich aber hier und da bei Erneuerung und Änderungen von Bauten heraus, dass das mit der heißen Nadel zusammengeschustert war, also partiell mindere Bauqualität


.🇩🇪
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#72

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 23.02.2016 19:42
von Georg | 1.146 Beiträge
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Der roten Propaganda völlig unverdächtig ?

DDR Dokumentation - Ost-Berlin des ZDF ! 1978 - DDR - Bürger in fast voller Zufriedenheit. Sehenswert !
Auch ehrlich und deutlich.


https://www.youtube.com/watch?v=U-5o2GrkDhM


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#73

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 23.02.2016 20:15
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Video über Berin:


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#74

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 15.02.2017 16:58
von IM Kressin | 1.335 Beiträge | 11369 Punkte
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Die Versorgungskrise der DDR nahm streckenweise irrwitzige Züge an.

Konnte Stoff geliefert werden, fehlten Zuschneiderinnen.

Trafen Stoff und Zuschneiderinnen durch glückliche Umstände in einem Betrieb zusammen, fehlten Näherinnen
oder Verpackungsmaterial.


Prinzipiell war es nicht ausgeschlossen, dass bei optimalen Rahmenbedingungen Mangelware, hier: Damenschlüpfer,
in den Handel hätten gelangen können.


Die Hilfe zur Selbsthilfe des DFD (Demokratischer Frauenbund Deutschland) fand nicht die Zustimmung von Politbüromitglied
Günter Kleiber, zuständig unter anderem für die Leichtindustrie.


Er leitete eine Untersuchung ein und beauftragte die Frauensekretärin Inge Lange, den Vorfall zu prüfen.

Am 16. August 1989 teilte die Fraunesekretärin Politbüromitglied Kleiber folgendes mit:





Die für „Frauenarbeit zuständige ZK-Sekretärin“ konnte sich in dem Bericht an den zuständigen Minister offenbar weder ein breites Grinsen
noch die Ironie verkneifen, sie zeichnete nicht mit „sozialistischem Gruß“ sondern in Anspielung auf den Slip „In alter Frische“

Es grüßt Euch

Kressin




Quelle: Mit sozialistischem Gruß, Henrik Eberle, Bastei Lübbe


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!
GKUS64, Commander, der Anderdenkende, furry und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#75

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 15.02.2017 17:11
von GKUS64 | 2.063 Beiträge | 2166 Punkte
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Hätte ich das gewusst, dann hätte ich doch eine Nähstube für Damenschlüpfer eröffnet. Zwei Anproben wären erforderlich gewesen, die ich eigenhändig vorgenommen hätte, Passgenauigkeit wäre somit garantiert gewesen, so hätte bestimmt auch der Sozialismus gesiegt! (Entschuldigung, habe 4 mal "hätte" verwendet!)



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#76

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 15.02.2017 17:22
von Moskwitschka | 3.168 Beiträge | 1379 Punkte
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Ich denke, da wärste zu spät gekommen. Im August 1989 haben sich die ersten ihre Schlüpper schon bei woolworth gekauft.

Als Fotograf hätteste noch ne Mark machen können . Zu der Zeit gab es Schlangen vor den Fotoläden, um sich Passbilder machen zu lassen. Die einen für Pässe, die anderen als Starter für die neue Welt. Der DDR Bürger sorgte immer vor.

Moskwitschka


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Kurt Tucholsky


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zuletzt bearbeitet 15.02.2017 17:23 | nach oben springen

#77

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 15.02.2017 17:40
von Pit 59 | 11.667 Beiträge | 8024 Punkte
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Also ich hätte entschieden das die Frauen von 16-35 keine tragen,damit für den Rest welche vorhanden sind

P.S. war schon ein Trauerspiel,aber wir wissen,in Berlin gabs alles.



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#78

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 15.02.2017 17:56
von berlin3321 | 3.009 Beiträge | 1701 Punkte
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Also ich hätte das nicht am Alter fest gemacht. Eher am Gewicht.

Nimm die Frau von Krelle, 50, knapp drüber oder drunter, ein absoluter Traum....die dazu "verdammen" ´nen Slip zu tragen? Dann doch eher die mit 1,60 m und 90 kg....

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...
der Anderdenkende hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#79

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 15.02.2017 18:02
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Dürfens auch 85 sein?
Und überhaupt:
Wer hats erfunden, die Eigeninitiative? Die Sachsen mal wieder!


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#80

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 16.02.2017 10:54
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Ein wenig mehr wirtschaftliche Freiheit, gerade für die Produzenten von Waren des täglichen Bedarfs, hätte manches Ärgernis vermieden.

„Nur wer sich ändert, bleibt sich treu,“ die unverstandene Devise.

Die SED verprellte selbst treue Mitglieder mit unsinnigen, rigorosen Auslegungen der Parteiprinzipien.

Die hohlen Phrasen des sozialistischen Modells genügten nicht den Ansprüchen an die Realität, sie waren schlicht unverträglich und subjektiv unerträglich.

Am 1. September 1973 erklärte Ruth P. ihren Austritt aus der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands.

Zitat
Zitat

Seit mehreren Jahren bemühe ich mich bei unseren staatlichen Organen um eine Genehmigung, meine Eltern und Geschwister
in Hamburg besuchen zu dürfen, die mir jedoch versagt wird, obwohl ich der Meinung bin, dass meine Gründe ausreichend sind.
Ich möchte versuchen, meine Beweggründe darzulegen.


Im Jahre 1956 siedelte ich in die Deutsche Demokratische Republik über, nachdem ich meinen Mann, der seit jeher Leipziger ist,
1954 in meiner Heimatstadt Hamburg kennenlernte. Er war damals mehrfach im Auftrag der FDJ und des DTSB in Hamburg und anderen westdeutschen Städten, um die Tätigkeit unserer KPD (Kommunistischen Partei Deutschlands) zu unterstützen.

Meine Eltern und ich waren aktive Mitglieder der KPD, meine Eltern sind es heute nach wie vor – trotz ihres Alters und ihres nicht mehr besten Gesundheitszustandes.


Seit meiner Übersiedlung in die DDR bin ich Mitglied der SED. Bereits ein Jahr nach meinem Herzug nach Leipzig erlaubte man mir wegen
meiner Zugehörigkeit zur SED nicht, meine Eltern und Geschwister in Hamburg zu besuchen. Schon nach einem Jahr handelte die Stadtbezirksleitung Südost gegen das Versprechen, was man mir nach meiner Übersiedlung gab, stets nach Hamburg fahren zu können.


Nach energischem Protest gegen die Maßnahmen besagter Stadtbezirksleitung, durfte ich dann bis 1960 meine Eltern und Geschwister
wieder in Hamburg besuchen. Als 1961 die Grenzen der DDR geschlossen werden mussten und der private Besucherverkehr aus den
uns allen bekannten Gründen eingestellt werden musste, hatte ich selbstverständlich dafür Verständnis.


Ich hoffte, dass sich das Verhältnis beider deutschen Staaten eines Tages wieder normalisieren würde. Seit dieser Zeit sind einige mir
nahestehende Verwandte verstorben. Ich gestehe offen, dass mich das Grauen packt, wenn ich daran denke, dass meine Eltern auch eines
Tages unerwartet diesen Weg gehen müssen und ich höchstens nach den heutigen Bestimmungen am Begräbnis teilnehmen darf.


Meine Mutter war 1972 tatsächlich nahe daran, diesen Weg gehen zu müssen. Schwerkrank und lebensgefährlich lag sie im Krankenhaus. Glücklicherweise trat der Verkehrsvertrag zu dieser Zeit in Kraft, so dass ich einige Tage nach Hamburg reisen durfte.


Die Ärzte, die meine Mutter damals behandelten, sagten übereinstimmend, dass mein Besuch meiner Mutter neue Lebenskraft gab, ihr Krankheitsbild verbesserte sich, nach einigen Wochen konnte sie das Krankenhaus verlassen. Trotzdem bleibt nach wie vor, dass meine
70-jährige Mutter gebrechlich und kaum reisefähig ist.


Eine so lange Reise nach hier ist für sie jedes mal eine unzumutbare Strapaze. Natürlich sehe ich ein, dass unser Staat in seinem konsequenten Kampf gegenüber bestimmten Kreisen der BRD zu unpopulären Maßnahmen gezwungen ist.

Aber muss man nach dem nunmehr bereits einige Zeit in Kraft stehenden Grundvertrag mir gegenüber so herzlos sein und mir immer wieder die Reise nach Hamburg verwehren?

Der kürzlich von mir gestellte Antrag auf Reise nach Hamburg zum Geburtstag meiner Mutter, die 70 wurde, wurde von unseren staatlichen Stellen abgelehnt.

Warum wird meine Familie immer und immer wieder in dieser Frage diskriminiert? Haben wir nicht stets bewiesen, welche Stellung wir der Politik unseres Staates gegenüber einnehmen?

Meine Eltern sahen 1956 ein, dass ich als Frau meinem Mann in die DDR folgte und nicht er in die BRD übersiedelte.
Sie erkennen genauso gut wie ich, wie die offenen Grenzen dazu benutzt wurden, Bürger der DDR zum Verlassen der DDR zu veranlassen.
Mein Mann hat selbst Jahr für Jahr erleben müssen, wie schwer es ist, die entstandenen Lücken zu füllen. Er konnte ganz einfach als Lehrer
seinem Staat nicht in den Rücken fallen. Er wusste, wo er hingehörte. So stand auch für mich die Übersiedlung nach hier fest.
Und ich bin gern in die DDR gekommen.


Durfte ich doch in jenem Staat leben, der uns Kommunisten als Ziel in unserem Kampf in der BRD vorschwebte. Für diesen Kampf wurden
meine Eltern, nachdem sie schon im Dritten Reich Verfolgungen ausgesetzt waren, im damaligen Adenauerstaat verfolgt.
Mein Vater wurde schließlich 1957 von der Adenauer-Polizei wegen seiner Aktivität als Kommunist in Schutzhaft genommen. Aber das dürfte
wohl an maßgeblicher Stelle in Berlin hinreichend bekannt sein.

Sollte man aus all den genannten Gründen kein Verständnis für meinen Wunsch haben, meine Eltern in Hamburg besuchen zu können?


Ich glaube, es gibt genügend Gründe, um meinen zutiefst menschlichen Wunsch zu erfüllen. Es wäre wohl nicht zu viel verlangt, mich wenigstens einmal im Jahr zu meinen Eltern fahren zu lassen.

Menschliches Einfühlungsvermögen seitens unserer staatlichen Organe und eine im Sinne der Humnität variable Auslegung des Grundvertrages könnten solche Härten, wie sie mir nun weit über ein Jahrzehnt zugemutet werden, beseitigen.

Solchen Bürgern, die illegal unseren Staat verließen, wird die Möglichkeit gegeben, die DDR zu besuchen. Sie haben die Möglichkeit, zu ihren Verwandten in die DDR zu fahren. Ihre Verwandten in der DDR haben laut Grund- und Verkehrsvertrag sogar die Möglichkeit, bei bestimmten Anlässen ihre Angehörigen in der BRD aufzusuchen.

Meine Geschwister sind inzwischen alle verheiratet. Es ist auch nicht damit zu rechnen, dass sie noch mehr Kinder bekommen.
Soll ich nun warten, dass einer meiner Eltern stirbt, um mein Elternhaus aufsuchen zu können?

In meiner Verzweiflung über die dauernden Ablehnungen seitens unserer staatlichen Organe, mich nicht zu meinen Eltern fahren zu lassen,
sehe ich mich zu meinem unpopulären Schritt gezwungen und erkläre meinen Austritt aus der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands.
Heute will niemand mehr wahrhaben, das man mir einst versprach, dass ich stets meine Eltern und Geschwister in Hamburg besuchen darf..


Unsere statlichen Organe verweigerten sogar 1969 meiner Schwester und ihrer Famile die Einreise nach hier und gaben als fadenscheinige Begründung an, das man die Zahl der Einreisenden aus der BRD etwas einschränken müsse, und da fallen eben zufällig unsere Verwandten
darunter.

Hinterher erfuhren wir, das man uns mit dieser Antwort belogen hat, jawohl, belogen!

Die Wirklichkeit war folgende: Auf den Einreiseantrag schreibt man u. a. neben den Personalien auch den Betrieb, in dem der Einreisende arbeitet. Mein Schwager arbeitete damals als Chemigraf in einer Druckerei, die kurz vorher vom Springer-Verlag geschluckt worden ist.

Das war der Anlass der Einreiseverweigerung!

Hinzugefügt werden muss, dass aber mein Schwager jedes Jahr von hier als Gewerkschaftsfunktionär zu den Arbeiterkonferenzen zur Leipziger Messe und zu gleichen konferenzen zur Ostseewoche eingeladen worden ist.
So könnte ich noch manches hinzufügen, wie man uns in dieser Hinsicht das Verständnis unseren Problemen gegenüber versagt.

Ich bin oft der Verzweiflung nahe. Wenn auch mein Mann immer wieder versucht, mir zu helfen, mich aufzurichten, so komme ich trotzdem nicht mehr umhin, meinen Protest durch meinen Austritt aus der Sozialistischen Einheitspartei zum Ausdruck zu bringen. Ich kann nicht mehr!

Ruth P*.

.„So kam dann, dass 'Humanismus' in der DDR aus der Gedankenwelt einiger Gelehrter und Pädagogen in die Gesellschaft hinein sich ausbreitete.

denn die DDR war wohl der einzige Staat weltweit, der den Begriff Humanismus in seiner Verfassung verankert hatte!"


Es grüßt Euch

Kressin





Quelle: Mit sozialistischem Gruß, Henrik Eberle, Bastei Lübbe


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!
bürger der ddr, Grenzläufer, Gert und TOMMI haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.02.2017 09:52 | nach oben springen



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