#1

nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 10:03
von Sonne | 563 Beiträge | 717 Punkte

Als ich im Herbst1967 entlassen wurde habe ich mich sehr gefreut wie sicher viele.
Kurz danach erhielt ich "Besuch" vom Zoll der mich aus meinem normalen Arbeitsleben abwerben wollte.
Da ich zu dieser Zeit im Schichtbetrieb arbeitete und aus diesem Rhytmus raus wollte kam mir dies nicht ungelegen, allerdings konnte mir keiner garantieren beim Zoll nur in der Tagschicht zu arbeiten.
Also blieb ich bei meiner alten Firma, Gott sei Dank das ich nicht gewechselt habe, als 20 jähriger war man nicht so weit denkend,heute bin ich froh.
Im übrigen das finanzielle war gleich, zumindest zu beginn also auch kein Anreiz.
Ja wie das Leben manchmal so spielt !?
Wer hat ähnliche Erfahrung gemacht?


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Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend
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#2

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 10:13
von TOMMI | 2.585 Beiträge | 3546 Punkte

Einen ähnlichen Besuch erhielt ich von der Trapo. Ich sagte dazu auch ganz spontan: "Nein."
Ein "Ja" hätte nach dem damaligen Kenntnisstand einen sofortigen Abbruch zu meiner Westverwandtschaft bedeutet und womöglich so manch andere Umstellungen im Leben.
Dass damals, im Frühjahr/Sommer 1988 das ganze System nur noch eine kurze Restlaufzeit hatte, konnte niemand wissen.
So entging mir womöglich eine Karriere beim Bundesgrenzschutz / Bundespolizei.
Hinterher ist man immer schlauer.


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EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)



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#3

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 10:15
von Pitti | 39 Beiträge | 1 Punkte

Ich habe Ähnliches erlebt.
Einige Monate vor meiner Entlassung (1967), ich war schon EK, wurde ich von zwei Herren des MfS mit Angeboten überrascht, die recht verlockend waren. Neben sofortiger Bereitstellung einer Wohnung, auch lukrativer Bezahlung und die Aussicht studieren zu dürfen, wurde mir die Übernahme meines Dienstgrades in Aussicht gestellt. Ich glaube ich habe sie dreimal gesehen. Arbeitsort sollte die Kreisdienststelle in Henningsdorf sein. Tja, was soll ich sagen, auch ich war 22 Jahre alt und viel von der Welt hatte ich noch nicht gesehen. Dennoch blieb ich dabei in meinem Beruf wieder einzusteigen, was ich auch tat.
Schwer zu sagen, ob das gut war oder nicht, denn später hatte ich beruflich des Öfteren mit Leuten vom MfS zu tun, die alle einen fachlich kompetenten Eindruck machten und konnte nichts schlechts über diese Männer sagen.
Aber bitte, ich wusste damals nichts oder nicht viel über das was das MfS sonst noch so trieb. Hätte ich es gewusst, wäre mir die Entscheidung mit Sicherheit viel leichter gefallen.

Gruß
Dieter


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#4

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 10:20
von Udo | 1.358 Beiträge | 427 Punkte

Bei mir waren sowohl Zoll als auch Volkspolizei. Ich hatte so die Schnauze voll von Uniformen und dem Gebrülle auf dem Kasernenhof, dass mein NEIN sofort feststand. Eine gute Entscheidung - damals.
Heute bin ich beim Zoll, trage keine Uniform bzw Dienstkleidung und anbrüllen lasse ich mich schon gar nicht. Eine gute Entscheidung - heute.


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#5

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 10:37
von Rostocker | 9.722 Beiträge | 12391 Punkte

Bei uns kam man von der Polizei und Zoll kurz vor der Entlassung auf die Kompanie, und führte solche Bewerbungsgespräche. Ich habe da nur gesagt-das ist nicht mein Ding ich gehe in meinen Beruf zurück. Als ich dann wieder auf der Werft auf lief--fragte mich einer am Werfttor vom Bertriebsschutz (VP) ob ich nicht bei ihnen einsteigen will.Hab ihn links liegen gelassen. Nach der Wende hab ich mir mal die Frage gestellt. Hättest das mal damals gemacht--vielleicht hätte man dich übernommen und man hätte ne ruhige Kugel geschoben statt sich auf Rangierbähnhöfen als Montageschlosser rumzutreiben. Man muss ja nicht gerade dem System in den A*** kriechen, wo und wie gerade die Fahne weht--aber die Kohle oder die Pansion hätte vielleicht gestimmt.


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#6

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 11:45
von Heckenhaus | 11.015 Beiträge | 32040 Punkte

Interessant, was euch alles wiederfahren ist. Ich kenne das aus Berlin nicht, weder habe ich so etwas erlebt noch ist
mir im Bekannten- und Verwandtenkreis irgend etwas in dieser Richtung zu Ohren gekommen.

Hat man da Ostberlin ausgeklammert oder war das Zufall ?


.
.

.

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#7

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 11:50
von Udo | 1.358 Beiträge | 427 Punkte

Keine Ahnung ob Berlin ausgeklammert war.
Zoll und Polizei kamen zu uns nach Hause. Ob die vorher einen Termin vereinbart hatten, kann ich heute nicht mehr sagen. Das war vor 29 Jahren.




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#8

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 12:19
von Gert • ( Gast )
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Zitat von TOMMI im Beitrag #2
Einen ähnlichen Besuch erhielt ich von der Trapo. Ich sagte dazu auch ganz spontan: "Nein."
Ein "Ja" hätte nach dem damaligen Kenntnisstand einen sofortigen Abbruch zu meiner Westverwandtschaft bedeutet und womöglich so manch andere Umstellungen im Leben.
Dass damals, im Frühjahr/Sommer 1988 das ganze System nur noch eine kurze Restlaufzeit hatte, konnte niemand wissen.
So entging mir womöglich eine Karriere beim Bundesgrenzschutz / Bundespolizei.
Hinterher ist man immer schlauer.


na das hättest du sicher im Jahre 1990 nachholen können. Die suchen immer neue Polizisten.




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#9

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 12:25
von Theo85/2 | 1.493 Beiträge | 1430 Punkte

Bei mir war es ähnlich wie bei TOMMI.
Kurz vor der Entlassung kam jemand von der Trapo und warb uns in Einzelgesprächen.
Ein einfaches NEIN genügte aber und man hatte seine Ruhe
Später gab es nochmal im Betrieb die Frage nach dem Eintritt in die Kampfgruppe. Das war bei mir mit dem Hinweis auf meine Freizeitbeschäftigung als Feuerwehroffizier auch schnell vom Tisch.

Theo 85/2




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#10

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 12:28
von thomas 48 | 5.789 Beiträge | 10676 Punkte

Ist OT
Ich war viele Jahre bei der ZV
tho.




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#11

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 13:19
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Es geht zwar um die Zeit nach der Entlassung.
Vor der Entlassung schlug bei mir der Zoll auf, hat viel erzählt und war ehrlich. Ausschlußkriterium war für deren Forderund jederzeit für einen
Wohnortwechsel bereit zu sein.
Die VP war auch da mit einem guten Angebot. Hätte ich sofort gemacht, Waffenwerkstatt in Leipzig. Dann hat die VP den Rückzug angetreten,
ich sollte erstmal Ordnung in meine familiären Verhältnisse bringen. Heißt mit Allem brechen was westlastig ist.
Gemmeint war die Westverwandschaft zu der ich keinen Kontakt hatte. In meinen 10 Jahren bei den GT hat sich keiner dran gestört.
Gerd




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#12

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 13:25
von Rostocker | 9.722 Beiträge | 12391 Punkte

Zitat von Theo85/2 im Beitrag #9
Bei mir war es ähnlich wie bei TOMMI.
Kurz vor der Entlassung kam jemand von der Trapo und warb uns in Einzelgesprächen.
Ein einfaches NEIN genügte aber und man hatte seine Ruhe
Später gab es nochmal im Betrieb die Frage nach dem Eintritt in die Kampfgruppe. Das war bei mir mit dem Hinweis auf meine Freizeitbeschäftigung als Feuerwehroffizier auch schnell vom Tisch.

Theo 85/2


Kampfgruppe hatte ich auch keine Lust und ZV: Dann hatte man sich wohl gedacht--den Bruder schicken wir mal öfters zu Reservistendienst--ja 2x Residienst und 1x Vorbereitung zu Mob-Übung. Wenn man das zusammenrechnet, kommt man auch auf 10 Jahre Kampfgruppe und ZV:




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#13

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 13:31
von Theo85/2 | 1.493 Beiträge | 1430 Punkte

Kampfgruppe hatte ich auch keine Lust und ZV: Dann hatte man sich wohl gedacht--den Bruder schicken wir mal öfters zu Reservistendienst--ja 2x Residienst und 1x Vorbereitung zu Mob-Übung. Wenn man das zusammenrechnet, kommt man auch auf 10 Jahre Kampfgruppe und ZV:[/quote]


Da hatte ich Glück, zur Reserve musste ich nicht, aber einen M-Befehl hatte ich wohl.

Theo85/2


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#14

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 13:47
von Harsberg | 4.586 Beiträge | 9497 Punkte

KG hatten wir nicht in der Firma , also wurde mit der ZV gewinkt habe ich abgelehnt, dauerte keine 3 Jahre durfte ich als Reservist einziehen und weitere 3 Jahre später noch mal. . Dann war die Altersgrenze für Offiziere erreicht. Das gute war, Gehalt ging weiter, zuzüglich dem Sold.
Aber zu Mobübungen waren wir nicht zu alt, da durfte ich noch 3 mal ran


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Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!



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#15

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 13:58
von Aki | 54 Beiträge | 3 Punkte

Bei mir war der Zoll dann auch gleich nach dem Grundwehrdienst 1982. Ich hatte aber wirklich nicht de Lust schon wieder in eine Uniform zu steigen.
Dann stellte sich wohl die Frage Parteimitglied zu werden und das war mir auch gegen den Strich. Meine Arbeit und mein Umfeld machten mir Spaß. Mit 21 Jahren hatte ich auch nicht ganz tief darüber nachgedacht.
Aus heutiger Sicht hätte ich es wagen sollen. Wenn man nach der Wende bleiben durfte? Einige durften auch gehen. Aber wer kann schon in die Zukunft blicken.


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Batallionssicherung von 50 km Grenze von Treffurt bis Lauchröden GK Süd , GR-1, II. GB , 6. GK Großburschla 04.81/04.82
Reservist 10.84/01.85 GK Mitte , GR -33, 3.GK Berlin-Treptow



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#16

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 20:02
von Freienhagener | 9.530 Beiträge | 27080 Punkte

Zitat von Sonne im Beitrag #1
...als 20 jähriger war man nicht so weit denkend...........



Wirklich? Noch nach den Erfahrungen im Wehrdienst?

Ich hatte militärische Strukturen wie so viele einfach satt.


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Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)



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zuletzt bearbeitet 16.02.2016 20:03 | nach oben springen

#17

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 20:11
von Oss`n | 2.921 Beiträge | 850 Punkte

Zitat von Sonne im Beitrag #1
Als ich im Herbst1967 entlassen wurde habe ich mich sehr gefreut wie sicher viele.
Kurz danach erhielt ich "Besuch" vom Zoll der mich aus meinem normalen Arbeitsleben abwerben wollte.
Da ich zu dieser Zeit im Schichtbetrieb arbeitete und aus diesem Rhytmus raus wollte kam mir dies nicht ungelegen, allerdings konnte mir keiner garantieren beim Zoll nur in der Tagschicht zu arbeiten.
Also blieb ich bei meiner alten Firma, Gott sei Dank das ich nicht gewechselt habe, als 20 jähriger war man nicht so weit denkend,heute bin ich froh.
Im übrigen das finanzielle war gleich, zumindest zu beginn also auch kein Anreiz.
Ja wie das Leben manchmal so spielt !?
Wer hat ähnliche Erfahrung gemacht?




Hallo Sonne,
ich bekam eine Einladung in die ( heute nennt man das JVA ) Chemnitz.
2 Tage Sonderurlaub.
Aber mal im ernst: als junger Mensch fand ich das schon toll, welchen Posten der Staat für mich frei hielt .
Interesse auf jeden Fall.
War ja so eine gewisse Mystik wie an der Grenze auch.
Aber nee, dann doch nicht.


Oss`n


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Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
Lache und die Welt lacht mit dir - weine und du weinst allein !!

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#18

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 20:20
von zweedi04 | 780 Beiträge | 3126 Punkte

Hier mal die Sicht aus dem Blick eines Werbers (Mitarbeiter in der Nachwuchsgewinnung) der Zollverwaltung der DDR.

Bei der Zollverwaltung konnte man sich in der Regel nicht offiziell Bewerben. (Misstrauen)
Deshalb gab es die Werbegruppen in den Bezirksverwaltungen. Wir suchten die im Bezirk liegenden NVA bzw. GT- Einheiten auf und ließen uns von der Kompanieleitung geeignete Angehörige des 3. bzw 6. Diensthalbjahrs vorschlagen. Dann wurden mit dem Personenkreis Einzelgespräche geführt. Die Ausbeute bei ledigen Angehörigen war hier sehr gering. Schnauze voll von Uniform war die meiste Antwort. Das war auch der Grund, dass viele so 3-4 Monate nach der Entlassung nochmals Besuch vom Zoll in den Heimatorten erhielten.
Im Wehrkreiskommando wurden von uns die Karteikarten der Entlassungskandidaten schon vor deren Entlassung gesichtet, ausgewertet (Westverwandtschaft usw.) und dann nach ihrer Entlassung am Heimatort aufgesucht. Die Erfolgsrate war wesentlich höher als in der aktiven Wehrdienstzeit.
Wenn es die Bereitschaft gab, Mitarbeiter der Zollverwaltung zu werden, durchlief der Bewerber eine Vielzahl von Überprüfungen, Befragung der Nachbarn und Kollegen, Überprüfung der Paketzustellungen und Einreisen von Besuchern aus dem NSW (auch der Eltern).

Als Letztes musste das MfS aber noch ihren Segen geben. Das war eine nochmals große Hürde. Bei manchen Bewerbern haben wir nicht erfahren warum sie für den Zoll nicht geeignet waren, aber bei manchen wurde uns der Grund mitgeteilt. Eine weitere Hürde war, dass das MfS sehr gute Bewerber von uns aufgesucht haben und diese „umgedreht“ haben und ihren Dienst beim MfS antraten. Wir erhielten die Mitteilung „ungeeignet – Sicherheitsrisiko“. Bei einigen haben wir nachgeforscht und erfahren – ist beim MfS.

Gruß von zweedi


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Lebenskunst ist - "Im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen"

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#19

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 20:28
von Zange | 526 Beiträge | 1137 Punkte

@zweedi04

Schöner Bericht. Frage: Hat denn die Nachwuchsgewinnung der Zollverwaltung auch mit dem MFS zusammengearbeitet?


Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen (Helmut Schmidt)



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#20

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 20:36
von Freienhagener | 9.530 Beiträge | 27080 Punkte

Zitat von zweedi04 im Beitrag #18

Bei der Zollverwaltung konnte man sich in der Regel nicht offiziell Bewerben. (Misstrauen)................................
durchlief der Bewerber eine Vielzahl von Überprüfungen, Befragung der Nachbarn und Kollegen, Überprüfung der Paketzustellungen und Einreisen von Besuchern aus dem NSW (auch der Eltern).
......................
Als Letztes musste das MfS aber noch ihren Segen geben.



Danke für die Info. Sowas war naheliegend und deshalb für viele überhaupt keine Option. Kontrolle und vor allem Einschränkungen waren bei solch einer Eingangsüberprüfung ganz sicher nach der Einstellung nicht zuende und das nachdem man sowas gerade hinter sich gelassen hatte.

Ich denke, das kann man nachvollziehen.

Nichts für ungut
Micha


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)



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zuletzt bearbeitet 16.02.2016 20:42 | nach oben springen


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