Waffenfragen

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02.03.2016 21:43
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#31
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Wir durften in Perleberg einmal damit schießen. Nichts getroffen. Hätte sie nur zum Werfen benutzen können.
Ob die RPG Schützen eine richtige Ausbildung an der Waffe bekamen, weiß ich nicht.
Aber war das nicht ihre Zweitbewaffnung in der Gruppe?


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02.03.2016 22:10
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#32
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Ja Tagsüber standen wir mit Pistole und Nachts AK 74


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02.03.2016 23:54 (zuletzt bearbeitet: 03.03.2016 00:00)
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#33
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Zitat von damals wars im Beitrag #31
Wir durften in Perleberg einmal damit schießen. Nichts getroffen. Hätte sie nur zum Werfen benutzen können.
Ob die RPG Schützen eine richtige Ausbildung an der Waffe bekamen, weiß ich nicht.
Aber war das nicht ihre Zweitbewaffnung in der Gruppe?


Natürlich wurden wir an der Pistole ausgebildet weil die ein Bestandteil deiner persönlichen Bewaffnung war.
Ob Zweitbewaffnung in der Gruppe, keine Ahnung, ein RPG-Team sind ja zwei Mann, der Schütze und sein Helfer der die Geschosse trägt, der hatte den Sack und seine MPi, der Schütze nur das RPG und die Pistole.
Bei Gefechtsalarm musstest du aber die Kalaschnikov vor der Brust auch noch mitschleppen, warst also mit 3 Waffen behängt, wo die dann im E-Fall verwahrt worden wäre weiß ich nicht mehr.


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03.03.2016 09:49 (zuletzt bearbeitet: 03.03.2016 09:51)
#34
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Zitat von damals wars im Beitrag #31
Wir durften in Perleberg einmal damit schießen. Nichts getroffen. Hätte sie nur zum Werfen benutzen können.
Ob die RPG Schützen eine richtige Ausbildung an der Waffe bekamen, weiß ich nicht.
Aber war das nicht ihre Zweitbewaffnung in der Gruppe?


War zwar erst nach der Fahne im Rahmend der KG zeitweise RPG-Schütze, aber eine "richtige Ausbildung" an der Makarov kenne ich nicht. Kurze Erläuterung der Funktionsweise und einmal jährlich ein paar Schuss auf 25 m. Mehr war nicht.
Werde mir aber irgendwann mal auf dem Schießplatz eine ausleihen und mein Glück versuchen, ob wenigstens die meisten Treffer innerhalb der Ringe landen. Wenn ich das nicht schaffe, bin ich etwas enttäuscht, über die Waffe und über mich.


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13.03.2016 05:05
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#35
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Ich habe eine besondere Meinung zu Waffen in privater Hand, spielt aber auch keine Rolle.
Eine Stimme aus Thüringen an die Waidmänner und Schützenvereine.
"halbautomatische Waffen gehören verboten"
Gerd


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13.03.2016 07:31
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#36
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"halbautomatische Waffen gehören verboten"
Gerd

OK,dann nehme ich zwei Vollautomatische


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13.03.2016 08:03
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#37
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Zitat von G.Michael im Beitrag #35
Ich habe eine besondere Meinung zu Waffen in privater Hand, ...
Ich auch, und zwar folgende: Schusswaffen gehören grundsätzlich nicht in private Hand.

Ich lehne keine Sport- oder Jagdwaffen ab, aber sie sollten nicht in privaten Haushalten verwahrt werden, sondern nur unter strengsten Auflagen in Sportvereinen, Schützenvereinen. Auch die Wartung sowie das Erlernen des Umgangs mit Schusswaffen darf nur innerhalb genannter und ähnlicher Einrichtungen erfolgen.

Als ich Jugendlicher war hatten wir ein Luftdruckgewehr (Knicker) im Haushalt. Natürlich war ich als junger Kerl davon begeistert, heute sehe ich das ganz anders.

KEINE SCHUSSWAFFEN IN PRIVATE HAND!


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13.03.2016 11:33 (zuletzt bearbeitet: 13.03.2016 11:35)
#38
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Zitat von HG19801 im Beitrag #37
Zitat von G.Michael im Beitrag #35
Ich habe eine besondere Meinung zu Waffen in privater Hand, ...
Ich auch, und zwar folgende: Schusswaffen gehören grundsätzlich nicht in private Hand.

Ich lehne keine Sport- oder Jagdwaffen ab, aber sie sollten nicht in privaten Haushalten verwahrt werden, sondern nur unter strengsten Auflagen in Sportvereinen, Schützenvereinen. Auch die Wartung sowie das Erlernen des Umgangs mit Schusswaffen darf nur innerhalb genannter und ähnlicher Einrichtungen erfolgen.

Als ich Jugendlicher war hatten wir ein Luftdruckgewehr (Knicker) im Haushalt. Natürlich war ich als junger Kerl davon begeistert, heute sehe ich das ganz anders.

KEINE SCHUSSWAFFEN IN PRIVATE HAND!


Grün: Deine Ansicht ist zwar löblich und sehr pazifistisch, aber m.E. realitätsfern. Soll der Förster von Revier XYZ erst irgendwohin fahren, um seine Waffe zu holen ? Wenn er nachts dann den Bock oder die Sau geschossen hat, erst mal früh um 4 Uhr diese wieder zurückbringen ? Soll der Sportschütze für Training und Wettkampf erst zur zentralen Waffenkammer, dann mit dieser oder mehreren Waffen incl. Munition unterwegs zu diversen Schießanlagen fahren, sein Training oder Wettkampf absolvieren, abends wieder zurück zur Waffenkammer und am nächsten Morgen wieder das Gleiche retour, weil die Wettkämpfe in anderen Disziplinen am Folgetag weitergehen ? Wann soll er sie reinigen ? Wer will für die Sicherheit einer Waffenkammer mit hunderten oder mehr der verschiedensten Waffen von hunderten Sportschützen garantieren ? Ein Waffendepot dieser Größenordnung zieht kriminelle Banden magisch an. Wenn Deine Ansichten gesetz würden, könnte sich der deutsche Schießsport von Welt- und olympiameisterschaften verabschieden mangels Trainingsmöglichkeiten und bürokratischer Hürden für die Sportler.
Ich habe auch einmal etwas anders gedacht, aber da kannte ich die Realitäten noch nicht, was alles zum Schießsport dazugehört. Wer sich als Sportschütze strikt an die Vorgaben des Waffengesetzes hält, läßt keinen Mißbrauch zu. Es ist nur seltsam, daß sich immer wieder an den Sportschützen mit ihren legalen Waffen hochgezogen wird, obwohl es Allgemeinwissen ist, daß die allermeisten Schusswaffen-Straftaten mit illegalen Waffen erfolgten und da nützt auch das schärfste Gesetz nichts. Sowas anzunehmen, ist schlicht weltfremd und ignorant. Ein Blick in die Kriminalitätsstatistik zum Anteil von Schusswaffengebrauch mit legalen und illegalen Waffen sagt alles. Ich glaube, irgendwo hatte ich die schon mal eingestellt.


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13.03.2016 13:20
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#39
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S51

Zitat von G.Michael im Beitrag #35
..."halbautomatische Waffen gehören verboten"
Gerd


Macht welchen Sinn? Da wären auch Pistolen betroffen. Die sind für einen Fangschuss und notfalls auch zur Notwehr aber sehr praktisch. Von halbautomatischen Flinten oder Büchsen nicht zu reden, die in der Kriminalstatiskik zwar so gut wie gar keine Rolle spielen aber mit ihren 3 Schuß (für den Jäger) durchaus Vorteile haben.
Ein Verbot von Messern hätte mehr Sinn, werden doch so gut wie 99 % aller Gewalttaten in Deutschland mit Messern begangen. Hätte aber den Nachteil, das es nur mit Gabel und Löffel am Esstisch etwas mühsam wäre... :)
...Und sich so gut wie kein Krimineller an Verbote hält. Gab es doch seit dem neuen Waffengesetz nicht weniger sondern fast 50 % mehr Gewaltdelikte mit Messern obwohl deren Führen in der Öffentlichkeit nun fast gänzlich verboten ist.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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13.03.2016 13:46
#40
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Zitat von S51 im Beitrag #39
Zitat von G.Michael im Beitrag #35
..."halbautomatische Waffen gehören verboten"
Gerd


Macht welchen Sinn? Da wären auch Pistolen betroffen. Die sind für einen Fangschuss und notfalls auch zur Notwehr aber sehr praktisch. Von halbautomatischen Flinten oder Büchsen nicht zu reden, die in der Kriminalstatiskik zwar so gut wie gar keine Rolle spielen aber mit ihren 3 Schuß (für den Jäger) durchaus Vorteile haben.
Ein Verbot von Messern hätte mehr Sinn, werden doch so gut wie 99 % aller Gewalttaten in Deutschland mit Messern begangen. Hätte aber den Nachteil, das es nur mit Gabel und Löffel am Esstisch etwas mühsam wäre... :)
...Und sich so gut wie kein Krimineller an Verbote hält. Gab es doch seit dem neuen Waffengesetz nicht weniger sondern fast 50 % mehr Gewaltdelikte mit Messern obwohl deren Führen in der Öffentlichkeit nun fast gänzlich verboten ist.


Grün: Da Pistolen im Gegensatz zu Gewehren auch verdeckt getragen werden können, ist der Besitz auf zwei Stück begrenzt. Für mehr bedarf es einer Ausnahmegenehmigung mit Begründung durch den Verein, wenn es für bestimmte Disziplinen notwendig ist. Und einfach so draußen damit rumrennen, ist sowieso nicht drin. Dazu bedarf es den Großen Waffenschein, und den erhalten Privatpersonen nur in großen Ausnahmefällen. Also, alles Andere ist sowieso illegal und da hilft auch kein Gesetz dagegen.


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13.03.2016 14:44
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[quote=HG19801
Ich lehne keine Sport- oder Jagdwaffen ab, aber sie sollten nicht in privaten Haushalten verwahrt werden, sondern nur unter strengsten Auflagen in Sportvereinen...[/quote]
Wie ihr sicherlich wisst kam ja Otto Normaljäger in der DDR nicht so leicht in den Besitz einer eigenen Waffe da das Waffengesetz sehr restriktiv gehandhabt wurde. Also konnte er sich eine Jagdwaffe beim Jagdleiter ausleihen. Die max. Ausleihzeit betrug zum Anfang nur die Zeit der Jagdausübung, später 24 Stunden und noch später 72 Stunden. Ich hatte oft eine Waffe, wenn nicht gerade Walter oder Erich nach Leipzig zur Messeeröffnung gefahren sind, Monate lang in Besitz. Natürlich mit den 24/72stündigen Pausen von ca. 5 Minuten. Was hätte man nun mit einer Waffe in den Zeiträumen von 24 oder 72 Stunden alles anfangen können? Was hilft es wenn ein Jäger mit der Waffe durch den Wald geht und von hinten kommt jemand mit einen Knüppel hervorgesprungen und zieht ihm eins über den Kopf und bemächtigt sich seiner Waffe?
Das Vertrauen der Gesetzgebenden gegenüber den Waffentragenden Bürgern, ob Sportschütze oder Jäger, müßte eigentlich soweit reichen das diese auch ihre Waffen zu Hause aufbewahren dürfen.
Gruß Mauerschädel


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13.03.2016 16:00
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Zitat von Mauerschädel im Beitrag #41

Das Vertrauen der Gesetzgebenden gegenüber den Waffentragenden Bürgern, ob Sportschütze oder Jäger, müßte eigentlich soweit reichen das diese auch ihre Waffen zu Hause aufbewahren dürfen.
Gruß Mauerschädel



"Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz."

Gustav Heinemann, ehem. Bundespräsident


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13.03.2016 16:54
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Das klappt vielleicht in der disziplinierten Schweiz (selbst dort mit traurigen Ausnahmen) aber nicht bei uns. Stellt Euch nur die ganzen Idioten vor, die dann bei jedem Parkrempler und Ehekrach durchdrehen und ihre Knarre rausholen. Je weniger Waffen im Umlauf sind, desto besser. Siehe UK und Japan.


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13.03.2016 17:15 (zuletzt bearbeitet: 13.03.2016 17:18)
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #43
Je weniger Waffen im Umlauf sind, desto besser. Siehe UK und Japan.


so so, in UK und Japan ist also alles gut? Vollkommen untaugliche Beispiele, da genau das Gegenteil von dem eingetreten ist was gewollt war!
In Wahrheit ist England das gewalttätigste Land in der EU. Die Schusswaffenkriminalität ist nach dem Verbot von Kurzwaffen explodiert und auch Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Drogenhandel und Sexualstraftaten sind kräftig vertreten.


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13.03.2016 17:19
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Zitat @S51


Macht welchen Sinn? Da wären auch Pistolen betroffen. Die sind für einen Fangschuss und notfalls auch zur Notwehr aber sehr praktisch. Von halbautomatischen Flinten oder Büchsen nicht zu reden, die in der Kriminalstatiskik zwar so gut wie gar keine Rolle spielen aber mit ihren 3 Schuß (für den Jäger) durchaus Vorteile haben.
Ein Verbot von Messern hätte mehr Sinn, werden doch so gut wie 99 % aller Gewalttaten in Deutschland mit Messern begangen. Hätte aber den Nachteil, das es nur mit Gabel und Löffel am Esstisch etwas mühsam wäre... :)
...Und sich so gut wie kein Krimineller an Verbote hält. Gab es doch seit dem neuen Waffengesetz nicht weniger sondern fast 50 % mehr Gewaltdelikte mit Messern obwohl deren Führen in der Öffentlichkeit nun fast gänzlich verboten ist.[/quote]

Das erschließt sich mir auch nicht, deswegen habe ich es erwähnt
Gerd


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