Dienststelle Marienthal

28.12.2015 10:35
#1
avatar

Die Eifel kennt man vor allem aus der Fernsehserie "Mord mit Aussicht". Weniger bekannt ist die 1998 aufgelöste Dienststelle Marienthal der BRD.

Theo


 Antworten

 Beitrag melden
29.12.2015 18:06
#2
avatar

Vor einiger Zeit habe ich darüber, ebenso über den DDR Regierungsbunker, im Fernsehen was gesehen. Habe mich schon während der Sendung gefragt, wen die Regierungen denn noch regieren wollen nach einem Atomangriff. Und wenn man die Pläne der USA zu den Atomschlägen gegen die bösen Kommunisten hier liest, kann doch von Regieren danach überhaupt keine Rede mehr sein.
Peter, der Zaunkönig


 Antworten

 Beitrag melden
29.12.2015 19:06
avatar  Pitti53
#3
avatar

Zitat von Zaunkönig im Beitrag #2
Vor einiger Zeit habe ich darüber, ebenso über den DDR Regierungsbunker, im Fernsehen was gesehen. Habe mich schon während der Sendung gefragt, wen die Regierungen denn noch regieren wollen nach einem Atomangriff. Und wenn man die Pläne der USA zu den Atomschlägen gegen die bösen Kommunisten hier liest, kann doch von Regieren danach überhaupt keine Rede mehr sein.
Peter, der Zaunkönig



Nun ja, sie hätten ein paar Tage länger überlebt. Aber der Aufenthalt in diesen Bunkern war auch zeitlich begrenzt.......und dann?


 Antworten

 Beitrag melden
29.12.2015 19:42
avatar  andyman
#4
avatar

Die Erde dreht sich immer weiter,wir haben es nach den Nuklearkatastrophen Tschernobyl,Fukushima erlebt obwohl man die Stärke sicher nicht vergleichen kann.So ein Bunker diente auch als Abschreckung für den potentiellen Gegner,das ein Land nicht so ohne weiteres auszulöschen ist.
Lgandyman


 Antworten

 Beitrag melden
29.12.2015 20:20
avatar  ( gelöscht )
#5
avatar
( gelöscht )

Vermutlich müsste man als Regierung eher per Flugzeug abhauen, solange es noch geht, und sich irgendeine einsame Ecke der Welt suchen. Von dort aus reicht ein starkes Funkgerät, um die Lage zu peilen. Bunker vermitteln doch eher eine Scheinsicherheit und werden schnell zur Falle. Klar, für die Luftverteidigung und als Fernsprechknoten braucht man welche. Ich habe Marienthal mal besichtigt und Kirspenich, den weniger bekannten und besser erhaltenen Funkbunker dazu.


 Antworten

 Beitrag melden
29.12.2015 20:46
#6
avatar

Da die Standorte der Regierungsbunker beider Lager bekannt waren, wäre denen eine Bodendetonation im Megatonnenbereich sicher gewesen. Ich glaube nicht, daß bei einem Volltreffer darin noch großartig Regierungspolitik möglich gewesen wäre. Überleben vielleicht wohl schon eine Weile, aber viel mehr auch nicht.


 Antworten

 Beitrag melden
29.12.2015 23:56
avatar  ( gelöscht )
#7
avatar
( gelöscht )

Hallo,
Militärs wollen, so sagt man ja den letzen Krieg mit einem Sieg wiederholen...., positiv formuliert die schlechten Erfahrungen und Fehler einrbeiten um Wiederholung zu vermeiden.

Daraus die Frage ob bei den Stabsmanövern auch geübt wurde wie "Aktivisten der ersten Tage" zu operieren, also allein und abgeschnitten von Nachschub und Kommunikation, ähnlich wie es der "Republik Schwarzenberg" legendiert wird. Die Frage gilt für BRD und DDR...


 Antworten

 Beitrag melden
30.12.2015 19:12
avatar  ( gelöscht )
#8
avatar
( gelöscht )

Die Regierungsgewalt basiert auf der Fähigkeit zur Kommunikation. Wenn man die nicht hat, kannste die Übung abbrechen. Es gab deshalb diverse Sendeanlagen und sogar atombombenfeste Antennen, die man nachträglich aus einem Spezialschacht ausfahren konnte, den sogenannten "Papstfinger".


 Antworten

 Beitrag melden
30.12.2015 19:52
#9
avatar

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #8
Die Regierungsgewalt basiert auf der Fähigkeit zur Kommunikation. Wenn man die nicht hat, kannste die Übung abbrechen. Es gab deshalb diverse Sendeanlagen und sogar atombombenfeste Antennen, die man nachträglich aus einem Spezialschacht ausfahren konnte, den sogenannten "Papstfinger".

Papstfinger

Selbstverständlich hatten auch die Länder ihre Ausweichssitze für den Dritten Weltkrieg
http://ausweichsitz.de/php/fotos/index.p...878hchv4r24qbf5
Die Kommunen vielleicht auch....
Theo


 Antworten

 Beitrag melden
31.12.2015 11:56
#10
avatar

Und was ist nun aus dem Projekt geworden?
Man sollte sowas einfach entkernen und zunageln wenns zu riesig ist, man kann doch bei solchen Anlagen die Kosten niemals decken ohne zuzuschiessen.

Viel interessanter ist für mich die Vorgeschichte.
Im 1. WK soll der Tunnel als Eisenbahntunnel entstanden sein.
Welches Projekt war das, welche Strecke, warum nicht fertig geworden, warum später nicht mehr genutzt usw., das wären interessante Punkte.


 Antworten

 Beitrag melden
31.12.2015 14:21
avatar  ( gelöscht )
#11
avatar
( gelöscht )

Da gibt es heute ein sehenswertes Museum drin. Der Tunnel war für eine geplante, strategische Strecke im Hinterland der Grenze zu Frankreich. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde diese Strecke nicht mehr vollendet.


 Antworten

 Beitrag melden
31.12.2015 18:45
#12
avatar

 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!