Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

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21.09.2018 13:46
#91
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Zitat von Der aus dem Westen im Beitrag #90
Man fragt sich, wo sind eigentlich die ganzen Aufnahmen geblieben?

Das würde mich auch interessieren, vom mir dürfte es da auch etliche mehr oder weniger gelungene Aufnahmen geben.
Zitat von Der aus dem Westen im Beitrag #90
Der Junge oben auf der Brücke schoss wie angestochen in seine Hütte, steckte vorsichtig seinen
Kopf wieder heraus, allerdings jetzt mit einem Telefonhörer am Ohr und beäugte mich.

Möglicherweise hat er Dich für das Vorauskommando der beginnenden Invasion gehalten und mit seinem Telefonanruf die Verteidigungskräfte
des antifaschistischen Schutzwalles alarmiert.


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21.09.2018 15:19
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#92
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Zitat:

Möglicherweise hat er Dich für das Vorauskommando der beginnenden Invasion gehalten und mit seinem Telefonanruf die Verteidigungskräfte
des antifaschistischen Schutzwalles alarmiert.
[quote]

War auch so. Die Verteidigungskräfte kamen ja in Form eines Krokodils. Allerdings hatten die ihr MG vergessen, was auf diesen Grenzbooten montierbar war.


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21.09.2018 18:03
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#93
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Zu #90
Dieses kamerascheue Verhalten der GT Angehörigen war dienstlich vorgeschrieben und wurde bei Vergehen geahndet,wenn Soldat XY in der nächsten Bildausgabe mit V Zeichen und Grinsen im Gesicht zu sehen war.Also bitte etwas Nachsicht bei deiner Auslegung des Verhaltens.
Das die Grenzsicherung gegen die eigene Bevölkerung ausgerichtet war ist mir und den Usern hier im Forum bisher entgangen,obwohl die Signaldrähte freundwärts?,hat das was zu bedeuten?
Deine Berichte sind interessant,sind sie ja auch nicht so häufig hier aus dieser Perspektive,aber erklären mußt du uns nichts mehr.
Lgandyman


Nachtrag:BT15 hat es auch nicht gegeben


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21.09.2018 19:02
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#94
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#andyman

entschuldige bitte dass ich Dir Deine ehem. Tätigkeit erklären wollte. Aber ich schildere meine Erfahrung als Wessi, der keine Ahnung von der Anweisung hatte, sich kamerascheu zu verhalten. Hinzu kamen ja noch die versteinerten Gesichter. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Die DDR- Wasserschutzpolizei auf der Elbe war z.B. anders drauf. Die haben immer durch leichtes Handanheben zurückgegrüßt. Hinzu kam das Verhalten der PKE und Grenztruppen an den Übergängen. Die hatten auch mal ein Lächeln im Gesicht. Wie berichtet, kann ich persönlich nichts Schlechtes über diesen Personenkreis sagen.
Auch bei der obligatorischen Anmeldung bei dem Bereich Paß- und Meldewesen kann ich ohne Ausnahme auch nichts Schlechtes über die Damen und Herren berichten. Allerdings habe ich zweimal erlebt, wie DDR-Bürger dort angefaucht worden sind. Offensichtlich wurde dort mit zweierlei Maß gemessen. Daher ist sicherlich zuverstehen, warum man als Westbürger das Verhalten der Grenztruppen mit Kopfschütteln zur Kenntnis nahm. Dass das Verhalten von oben befohlen wurde, konnte man erahnen. Aber nichts desto trotz zwiebelte es einen, zumindest mit gleicher Münze zurück zu zahlen. Sei es mit Fernglas oder Kamera. Denn auch die GT scheute sich auch nicht, einen Wessi ausgiebig zu fotografieren oder barbussige Westdamen ausgiebig zu beäugen. Ich weiß nicht, ob die GAKs bei dem Fotografieren aus einer dunklen Deckung heraus es mitbekommen haben, das sich die Jungs beim Fotografieren selbst verraten haben. Denn beim Einsatz einer Spiegelreflex konnte man sehr schön das Umklappen des Spiegels durch das Objektiv erkennen. Einmal haben Umherstehende fröhlich mit gezählt. Nach dem Motto click- Eins, click-Zwei usw. Kurze Zeit später wurde das Fotografieren eingestellt. Entweder war der Film voll oder man fühlte sich ertappt.

BT : vielleicht kann mich jemand einmal über die Typografie aufklären. Interesanterweise haben die Ami ähnlich aussehende Türme (mehreckige Kanzel) auf Ihren Anlagen aufgestellt. Haben die Amis dafür Lizenzgebühren bezahlt? Oder etwa in der DDR die Türme gekauft?


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21.09.2018 19:41
#95
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Zitat von Der aus dem Westen im Beitrag #94
Auch bei der obligatorischen Anmeldung bei dem Bereich Paß- und Meldewesen kann ich ohne Ausnahme auch nichts Schlechtes über die Damen und Herren berichten.

Bei einer Einreise am späten Freitag Nachmittag, bin ich erst am Montag Vormittag zum zuständigen Polizeirevier gegangen, um die
Anmeldung zu erledigen. Etliche Kunden saßen an der Längsseite eines langen Tisches gegenüber den Polizisten, welche das Procedere
erledigten. Plötzlich stand mein Bearbeiter auf, setzte seine Mütze auf und forderte mich ebenfalls auf mich zu erheben.

Dann sprach er das folgenschwere Urteil: "Wegen verspäteter Anmeldung bestrafe ich sie zur Zahlung von 10 Mark!" Danach setzte er sich
wieder hin, nahm seine Mütze wieder ab und auch ich durfte auch wieder Platz nehmen.
Nachdem ich ihm die 10 Mark gegeben hatte, war das Anmeldeverfahren abgeschlossen.

Korrekterweise hätte ich die Anmeldung bereits am Freitag Abend oder am Samstag Vormittag in der zentralen Meldestelle der Polizei
im Stadtzentrum erledigen müssen, was mir allerdings bis dahin nicht bekannt gewesen war. Denn ich war der irrigen Auffassung, dass
auch in der DDR die Behörden Samstags und Sonntag geschlossen sind.

Na ja, die 10 Mark-Ost haben mich nicht ruiniert und das Zeremoniell des Polizisten war eher amüsant. Die anderen West-Kunden die
dort ihre Anmeldung erledigten haben sich jedenfalls köstlich amüsiert.


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21.09.2018 19:50
avatar  linamax
#96
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Zu 95 Da kann mal sehen wie bescheuert die waren .


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21.09.2018 19:58
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#97
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Ohne die Hilfe der Einheimischen war nicht herauszubekommen, welche Meldestelle geöffnet war und wo sich diese befand. In dem Stadtteil von Leipzig, wo meine Großeltern wohnten, war mir der Standort bekannt. Aber als ich mir an einem Sonnabend dort die Nase gestoßen habe, weil geschlossen, kein Hinweis auf die nächste geöffnete Meldestelle. Also wurden Nachbarn befragt. Diese wußten wiederum, dass Sonnabend vormittag die Meldestelle des Präsidiums geöffnet war.
Hätte mir sonst auch 10 Mark gekostet.


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21.09.2018 19:58
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#98
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Was mich mal interessiert da ebenfalls geborener Leipziger. Hat deine Frau Mutter eigentlich in der BRD ne berufliche Tätigkeit ausgeübt oder war sie über die Jahrzehnte nur Mutter, Ehefrau.Und Vatern hat eben die Kohle verdient? Also was ihr in Familie nach WBerlin und auch sonst in der DDR unterwegs wart....soviel Urlaub kann es doch garnicht gegeben haben...vom Ageber?

Eine meiner Tanten im Ruhrpott zum Bsp. war nur Mutter dreier Kinder und Ehefrau vom Bergmann. Bis der dann sinngemäß alkoholkrank in der Gosse landete, seine vorher geschiedene Frau Sozialhilfe bekam und erst nach seinem Tod in den Genuss der Knappschaftsrente kam.

Rainer-Maria


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21.09.2018 20:02
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#99
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linamax Mensch, du solltest doch mal üben wie man mehr wie einen mageren Satz ins Forum bekommt. Was machst du denn den ganzen Tag Rentner...etwa nur Sahnetorte essen?

Rainer-Maria


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21.09.2018 20:06
avatar  linamax
#100
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Zu 99 Laß doch einfach dein Geschwätz . Paß heute Nacht auf ,daß die Zeitung ins richtige Fach kommt .


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21.09.2018 22:31
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#101
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( gelöscht )

zu # 98

Meine Mutter hat nach der Heirat und Übersiedlung nach Hamburg "nur" den Beruf einer Hausfrau ausgeübt. Es war im Westen üblich so bis Anfang der 70er, dass nur der Mann gearbeitet hat. Vielfach wurden von den Männern Überstunden gekloppt, um z.B. eine Italienreise mit dem Käfer zu ermöglichen.Wir haben in Westberlin oder in der DDR keine Wochen zugebracht. Sonst sind wir aus verschiedenen Gründen erst 1965 richtig in Urlaub gefahren. Nämlich wie schon in einem Beitrag vorher erwähnt nach Schweden. das waren dann aber meiner Erinnerung nach nur zwei Wochen. Bei Deinen Zusammenrechnungen wg. Urlaub darft Du nicht vergessen, dass der Berichtsraum teilweise schon ab 1959 gestartet ist. Und endet ca. 1990.

Wir Kinder bestaunten, dass in der DDR viele Frauen berufstätig waren. Zum Beipiel gab es bei der Deutschen Bahn damals keine Schaffnerin, jedoch bei der Deutschen Reichbahn gab es welche.


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21.09.2018 22:48
avatar  Pitti53
#102
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Zitat von linamax im Beitrag #100
Zu 99 Laß doch einfach dein Geschwätz . Paß heute Nacht auf ,daß die Zeitung ins richtige Fach kommt .


Kannste mal diese komischen Kommentare lassen? Oder brauchste mal wieder länger Urlaub?


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21.09.2018 23:10
avatar  linamax
#103
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Zu 102 Dann mußte aber auch den Herrn ,der immer mit den Kommentaren mit der Sahnetorte um sich schmeißt ,aber auch in den Urlaub schicken .


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21.09.2018 23:31
#104
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#101
Ich war in der Wendezeit auf der Post in Eschwege, dort waren an den Schaltern nur Männer, habe ich vorher nie gesehen
tho aus thüringen


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21.09.2018 23:48
avatar  Ehli
#105
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Zitat von linamax im Beitrag #103
Zu 102 Dann mußte aber auch den Herrn ,der immer mit den Kommentaren mit der Sahnetorte um sich schmeißt ,aber auch in den Urlaub schicken .
Linamax,lass es sein zu antworten,wir reden nächste Woche darüber,oK.
vG.Ehli


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