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#121

RE: Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2018 12:00
von berndk5 | 1.865 Beiträge | 15178 Punkte
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An alle Leser möchte ich mal kurz meine Position darlegen.

Eine solche Schlagzeile eignet sich natürlich ganz hervorragend zur Desorientierung, Diffamierung und dem Schüren von Verachtung .
Man sollte aber trotz der berechtigten Entrüstung einfach nur einmal sachlich überlegen. Besonders unter dem von @Alfred genannten Aspekt: Kriegszustand !

Ganz ehrliche Frage, ist es wirklich so überraschend ?
Wie war das doch in den USA mit Leuten japanischer Abstammung nach Pearl Harbor ? Internierungslager der sowjetischen Besatzungstruppen nach dem II.WK , und nicht zuletzt Guantanamo ? Sollte letzteres nicht schon längst zu sein ? Was ist mit heutigen Einrichtungen der USA in Polen ?

Es liegt mir absolut fern, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, oder eine Sache gar als Entschuldigung für die Andere zu missbrauchen.
Ich möchte nur Ursachen und Denkweisen aufzeigen.
Deshalb ging es doch bei solchen Internierungslagern fast immer in erster Linie darum (egal welcher Staat solche Lager plante oder betrieben hat), die aus Sicht des Betreibers erkannten oder befürchteten Feinde unter sicherer Kontrolle zu bringen und an den eigenen Zielen schädlichen Handlungen zu hindern.

Was dann in diesen Lagern passiert ist uns ja in keiner Weise positiv bekannt. Egal ob in den sowj. Lagern nach 1945 in Deutschland, den von Pinochet in Chile umfunktionierten Stadien oder auch Guantanamo . Da sollte man besser keine Messlatte zur Perversität anlegen, auch aus dem Irak sind ja genug Bilder bekannt.

Sachlich gesehen, muss man es unpolitisch als Maßnahme betrachten, mögliche Feinde auszuschalten, bevor sie als solche aktiv werden. Welche abscheulichen Ausmaße dies in der Geschichte genommen hat ist allen Lesern zur Genüge bekannt. Katyn sei nur am Rande erwähnt, ebenso die stalinistischen Säuberungen, der zig Tausenden Menschen meist einfach nur so zum Opfer gefallen sind.

Die hier vorgenommene Schilderung darf durch den Leser aber keinesfalls als zustimmende Begründung interpretiert oder ausgelegt werden- sie ist ausschließlich der sachlichen Erklärung gewidmet und auch nicht frei von möglichem Irrtum des Schreibers.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bis 1990 GR-1 und GKK-304, danach Bundeswehrkommando -OST- Sitz Erfurt; gedient in: Harbke,Lauchröden,Grossensee,Berka/Werra, Ifta, Schnellmannshausen und Treffurt; Mauerabbau in Berlin und Grenzanlagen-Rückbau in Thüringen;
Damals87 und Rostocker haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#122

RE: Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2018 12:18
von Gelöschtes Mitglied
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Bei der Perversität ging es mir darum, dass die führende Kaste Angst vor der eigenen Bevölkerung hatte. Diese Angst entsprang wahrscheinlich mehr ihrem einen "Schuldbewußtsein" falls sowas jemals vorhanden gewesen sein sollte, als einer realen Bedrohung durch die eigene Bevölkerung.
Solche Maßnahmen waren meist immer die letzten Zuckungen von totalitären Regimen.

Bei den geplanten Internierungslagern ging es nicht um Bürger eines Staates mit dem man sich im Kriegszustand befand.

Ich würde das auch nicht mit den Lagern der Russen nach dem Krieg vergleichen.

KS


IM Kressin und Sperrbrecher haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#123

RE: Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2018 12:18
von Freienhagener | 8.942 Beiträge | 23853 Punkte
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Auch wenn es alle machten und machen würden, ist das nicht akzeptabel.

Außer der Internierung von Bürgern aus Feindstaaten. Aber auch da war Lager nicht gleich Lager.

Es gab da mal ein Buch und einen Film über ausländische Gäste, die den 1. WK in einem Hotel verbrachten. Aber das ist eine lange Geschichte.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.09.2018 12:20 | nach oben springen

#124

RE: Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2018 12:28
von passport | 3.429 Beiträge | 3462 Punkte
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Und Mehrfach- Visa für Privatpersonen, da kennst Du zwei weniger als ich.

@Der aus dem Westen ,

Ja, was den nun ? Privat - oder dienstliche Einreisen ???

Ehe hier wieder Unsinn geschrieben wird stelle ich Auszüge aus der PKO Teil III ein. Dort steht es sehr genau und konkret wann Visa zur Ein - und Ausreise mehrmalig erteilt wurden sind !

Ich denke das ich da etwas mehr Ahnung und Kenntnis habe als jemand der Aussen vorstand !

Die betreffenden Stellen habe ich rot-markiert.
Pkt. III.6.1 sagt im Umkehrschluß eindeutig aus das keine Visa mehrmalig für private Reisen erteilt wurden.
Pkt. III.6.2 sagt ebenfalls eindeutig aus das die Visa mehrmalig zweckgebunden, also für Dienstreisende, Diplomaten und konsularisches Personal, erteilt wurden sind !



Visum zur Ein- und Ausreise (mehrmalig)

*
1. Visa zur Ein- und Ausreise (mehrmalig) werden erteilt
von
- den Auslandsvertretungen der DDR
- der HA Konsularische Angelegenheiten des MfAA
- den Visabüros Saßnitz und Warnemünde des MfAA
- den PKE an den Grenzübergangsstellen
an Ausländer, denen mehrmalige Einreisen aus dienstlichen und berufsbedingten Gründen genehmigt wurden, als Sammel­visa auch an Reisegruppen, die im Rahmen ihres Gesamt­aufenthaltes in der DDR entsprechend dem festgelegten Pro­gramm die DDR zwischenzeitlich verlassen und dann erneut einreisen (jedoch nicht, wenn Bürger der BRD oder West­berliner Teilnehmer der Reisegruppe sind), vom PdVP Ber­li n im Falle dor Genehmigung zwischenzeitlicher Aufenthalte in Westberlin (vgl. auch Abschnitt III/6/8) sowie bei Ge­nehmigung mehrmaliger Besuchsreisen zu Mitarbeitern aus­ ländischer Vertretungen in der DDR.

2. Sie berechtigen zur mehrmaligen Einreise in die DDR und zur Wiederausreise. . /

3 . Bei der Erteilung von Visa zur Ein- und Ausreise (mehrmalig) wird im Visumstempel bzw. im aufgedruckten Visum auf der "Anlage zum Westberliner Personalausweis ..." in der Zeile "und Ausreise (ein- mehr-malig)" das Wort "ein" :gestrichen .
4. Visa zur Ein- und Ausreise (mehrmalig), die von den Aus­landsvertretungen der DDR, der HA Konsularische Angelegen­heiten des MfAA und den Visabüros Saßnitz und Warnemünde erteilt werden, sind hinsichtlich Beginn und Ende ihrer Gültigkeit befristet. Visa zur Ein- und Ausreise (mehrmalig), die von den PKE erteil t werden, sind nur hinsichtlich des Endes ihrer Gültigkeit befristet. Die Gültigkeit wird entsprechend

III/3/5 Seite 2

der vorgesehenen bzw. genehmigten Aufenthaltsdauer fest gelegt, sie kann bis zu einem Dahr betragen (z. B. bei Angehörigen der Vertretungen anderer Staaten in der DDR, bei akkreditierten Journalisten).

Das unter "bis" eingetragene Datum is t das Datum, bis zu dem die letzte Wiederausreise zu erfolgen hat. Der Grenzübertritt is t nur im Rahmen der jeweils fest­
gelegten Gültigkeit zu gestatten.

5. Zu benutzende Grenzübergangsstellen werden nicht vor­geschrieben. Die Visa berechtigen zum Grenzübertritt über alle für den Inhaber und die jeweilige Verkehrs­-
art zugelassenen Grenzübergangsstellen.

6.1. Bürgern der BRD und Westberlinern, die das Visum zur Ein-und Ausreise (mehrmalig) offensichtlich für private Be­suchsreisen nutzen wollen (erkennbar anhand entsprechen­ der Eintragungen zum Reiseziel in der DDR in der Zähl­ bzw. Ein-'und Ausreisekarte), is t die Einreise nicht zu gestatten. Diese Festlegung ist nicht anzuwenden, wenn die Bürger im Besitz gültige-r Aufenthaltsgenehmigungen oder -berechtigungen sind oder wenn das Visum für Besuchs­reisen zu Mitarbeitern ausländischer Vertretungen in der DDR erteilt wurde.

6.2. Personen, denen die mehrmalige Einreise aus berufsbeding­ten Gründen genehmigt und deren Visum durch Eintragung eines entsprechenden Vermerkes zweckgebunden erteilt wurde, .ist die Einreise jeweils nur zu gestatten, wenn sie zu der im Visum genannten Zweckbestimmung erfolgen sol l (vgl.
auch III/5/2, Ziffer 8., III/5/7, III/5/10/1, III/5/10/2, 111/6/6, III/6/7, III/12/2/2).
Bei Inhabern von Visa mit den Zusatzvermerken "Abschleppund Bergungsdienst" und "Warentransport mit Kfz" sind die außerdem bei jeder Einreise notwendigen Voraussetzungen zu beachten (vgl. III/5/7, Ziffer 1.3. und III/5/10/1, Ziff . 5.)

2. Austauschblatt III/3/5 '
(8. Änderung) Anlage 1





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zuletzt bearbeitet 24.09.2018 12:11 | nach oben springen

#125

RE: Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2018 13:03
von passport | 3.429 Beiträge | 3462 Punkte
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Thema war hier im Forum schon aktuell ! sh. Link 1

Welcher Staat kann es sich erlauben im Kriegszustand eine "5. Kolonne" im Verteidigungsraum aktiv handeln zu lassen ? Jeder Staat trifft also Vorkehrungen im Spannungsfall bei der Mobilmachung diese operativ erkannten Personen daran zu hindern feindlich-negativ aktiv zu werden. Ein ganz normaler Vorgang.

Auch hier galten die allg. gültigen Rechtsvorschriften der DDR das die zugeführten Personen innerhalb von 24 Stunden einen Haftrichter vorgestellt wurden. Dieser hatte dann zu entscheiden ob die Personen entlassen oder interniert wurde.


Tag X





passport


zuletzt bearbeitet 23.09.2018 13:05 | nach oben springen

#126

RE: Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2018 13:07
von berlin3321 | 3.699 Beiträge | 4952 Punkte
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Es gab doch aber im kleinen Grenzverkehr die Bestimmung der mehrfachen Einreise in die DDR bis zu 30 (?) Tagen eines Jahres. Und irgendwas mit Urlaub? Man konnte sogar an der Ostsee Urlaub machen wimre.

Wie ging denn das?

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...
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#127

RE: Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2018 13:17
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@berlin3321 ,

Amtlich hieß der "kleine Grenzverkehr" VTA (Visum-Tages-Aufenthal). Innerhalb von 3 Monaten konnte man 10x einreisen für einen Tag. Visagebühr 5,- DM.
Irgendwann in den 80ziger Jahren wurde der VTA auf 2 Tage pro Einreise erweitert. Visagebühren 15,- DM.



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#128

RE: Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2018 13:31
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Zitat von Der aus dem Westen im Beitrag #114
Hintergrund der Frage ist, dass es offensichtlich im Laufe der Jahre doch ein unterschiedliches Verhalten der Organe gegeben hat.

Das war doch ein Faktum. Das Verhalten der DDR-Kontrollorgane wurde von der politischen Großwetterlage bestimmt.
Unter den häufigen Nutzern der Transitstrecke/DDR-Besuchern war man der Auffassung, dass das Verhalten der Kontrolleure
gegenüber den Reisenden jeden Tag im Tagesbefehl vorgegeben wurde und die Kontrolleure demzufolge an einem Tag freundlich
und flott, an anderen Tagen wiederum unfreundlich, träge und zeitraubend ihrer Tätigkeit nachkamen.

So konnte es durchaus vorkommen, dass eine Ein-/Ausreise in die DDR ohne jede PKW-Kontrolle stattfand und an anderen
Tagen das Fahrzeug nahezu zerlegt wurde.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.09.2018 13:32 | nach oben springen

#129

RE: Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2018 13:57
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Jaja, der Glaube !

Geglaubt wird in der Kirche. Und nicht einmal Die glauben an alles

Aber jetzt verrate ich Dir ein großes Geheimnis. Jahrelang streng gehütet wie der Nibelungenschatz !!!

Jeden Tag flogen GM Fiedler und Zoll Cheffinspekteur Stauch mit einen Hubschrauber auf der Güst Marienborn ein. Um unentdeckt zu bleiben krochen Diese durch die geheimen unterirdischen Gänge. Treffpunkt "Kaffeklappe". Das war auch der Aktionsname!!! Mit den Leiter von der PKE und dem GZA wurde die Beratung abgehalten. Dort wurden dann die Richtlinien und Kontrollmaßnahmen für die nächsten 24 Stunden besprochen. Nach der Besprechung und einen Tässchen Kaffe ging es auf den selben Weg zurück. Das wurde jeden Tag wiederholt. Ausnahmen gab es keine. Danach mussten alle Schichten, wie Früh,-Spät- und Nachtschicht zur Einweisung antreten. Nach dem Begrüßungs-und Gebetsspruch begann dann die mehrstündige Einweisung in die Großwetterlage. Bei Regen mussten die Schirme, zur Tarnung mit GT-Kennung, aufgespannt werden. Da im Winter keine Ölradiatoren zur Verfügung standen mussten sich die MA warme Gedanken machen um nicht zu frieren. Nach Beendigung der Einweisung durften die Spät - und Nachtschicht nach Hause fahren.
Aber PSSST, das heute immer noch ein großes Geheimnis
Und wer Dieses glaubt, hat selber Schuld

Schönen Sonntag noch !


passport


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#130

RE: Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2018 14:03
von Sperrbrecher | 3.864 Beiträge | 14798 Punkte
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@Passport
Danke für die Aufklärung, genau so habe ich mir das nämlich auch vorgestellt.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.09.2018 17:40 | nach oben springen

#131

RE: Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 19.12.2018 17:39
von Hackel39 | 4.041 Beiträge | 5577 Punkte
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Ein Land vor meiner Zeit mit historischen Aufnahmen, gefilmt von Hobbyfilmern in den Nachriegs– bis Mauerbaujahren der DDR mit bemerkenswerten Informationen, z. B. wie lange man stricken mußte für den 15.000 Mark teuern Wartburg (30 Jahreslöhne, außer man ist vor Honecker Unternehmer).
https://www.mdr.de/mediathek/video-25929...s-df360c07.html
Es beginnt mit Aufnahmen eines US– Soldaten vom zerbombten Halberstadt und weiteren Stationen:
–Einem Jenaer Ferienheim in den 1950er Jahren,
–Dorffesten in Döllnitz bei Halle mit einem Zeitsprung in dem der Optimismus auf der Strecke blieb
–ein bißchen Berlin, angenehm niedrig dosiert
–Eisenacher Kampfgruppen in Aktion
–der Präsentation des Wartburg– Cabrios, der exportiert werden sollte...wer von den Uraltwessis kann bestätigen, daß der drüben unterwegs war?
–Aufnahmen aus Dorfhain/ Sachsen mit Famileinfeiern und ländlicher Idylle
–einem Nordhäuser Reisekader, der mal kurz nach Norwegen jettet und später einen der 40.000 zweifarbigen 500er Trabis entjungfert,
–den letzten Ostseeurlaub im Mauerbaujahr, dem letzten ohne Wehrpflicht
– einem internationalen Pilzzuchtkongress in Dieskau
– dem Brigadeausflug der Süßmostkelterei Weißenfels in den Spreewald
–Köthener Studenten tun das was Studenten heute töten würde, ernten Kartoffeln und bauen Straßen im Studentensommer
–und in Halle quitschen 1961 bei der Formel 3 nicht nur die Pneumantreifen.
Was ich alles verpaßt habe!
Aber egal, das schutzgeldfinanzierte Staatfernsehen bringt es mir auf das I– Pad.
Den zweiten Teil laß ich mir nicht entgehen, da anzunehmen ist, daß der auch nicht länger in der Mediathek bleiben als die DDR auf der Landkarte.
Jedenfalls vielen Dank dafür.


zuletzt bearbeitet 19.12.2018 17:42 | nach oben springen

#132

RE: Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 24.12.2018 17:00
von furry | 5.418 Beiträge | 11751 Punkte
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Eine schöne Bilderserie über die rund um den Harz gelegene DDR von einem Franzosen namens Michel Huhardeaux.
Schönen Weihnachtsabend beim Schwelgen in den Erinnerungen.
https://www.flickr.com/photos/52086447@N...tform=hootsuite


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
Hackel39 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.12.2018 17:02 | nach oben springen



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