Berlin, die größte Geldvernichtungsmaschine Deutschlands

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15.12.2015 15:21
#16
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #13
(..)
(...)
Ich habe zu Ostzeiten Projekte erlebt in Berlin, da wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine ordnungsgemäße Fertigstellung
zu gewährleisten, ob das Wohnobjekte waren, eine U-Bahn-Verlängerung, die Rekonstruktion des Berliner Doms, das Hotel am
Alexanderplatz, das Heizkraftwerk Mitte oder der Palast der Republik.
(...).

Bürgerinitiativen gegen die Bauten gab es in der DDR wohl keine, und wenn doch hätte man das unterbunden. Was die Dresdener Bahn angeht: Wenn sogar der Berliner Senat für einen Tunnel wirbt, wird das wohl nichts mit der oberirdischen Trassenführung. Bis irgendwas kommt, kann es dann sehr lange dauern. Hier wo ich wohne, ist es 50 Jahre gegangen, bis ein Autobahnstück beendet wurde.
http://www.nzz.ch/a4-im-knonaueramt-mit-...ffnet-1.4011961
Theo


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15.12.2015 16:24
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#17
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Bürgerinitiativen gab es nicht, und im Westen auch nicht in dieser Form wie heute. Das brauchte auch niemand,
denn es wurde nicht sinnlos gebaut oder man sah von Anfang an, daß es notwendig, wenn nicht sogar gewünscht
war, was dort passierte.
Ich kenne das aus der Gegenwart im Großraum Stuttgart, es wird ein Autobahnring um Stuttgart dringend benötigt,
Ortsumgehungen ebenfalls, wenn die ewigen Dauerstaus Vergangenheit werden sollen und die Luft in Stuttgart besser.
Dagegen wiederum wird gestritten, "nicht hinter meinem Grundstück, nicht durch meinen Wald, keine neue Neckarbrücke",
Ergebnis ist, die Luft wird immer dicker, die Staus immer länger.
Ein Ergebnis der Protestfraktion, die der Meinung ist, schmalere Straßen verhindern Verkehr. Ein Trugschluß.


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15.12.2015 16:32
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#18
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #16
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #13
(..)
(...)
Ich habe zu Ostzeiten Projekte erlebt in Berlin, da wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine ordnungsgemäße Fertigstellung
zu gewährleisten, ob das Wohnobjekte waren, eine U-Bahn-Verlängerung, die Rekonstruktion des Berliner Doms, das Hotel am
Alexanderplatz, das Heizkraftwerk Mitte oder der Palast der Republik.
(...).

Bürgerinitiativen gegen die Bauten gab es in der DDR wohl keine, und wenn doch hätte man das unterbunden. Was die Dresdener Bahn angeht: Wenn sogar der Berliner Senat für einen Tunnel wirbt, wird das wohl nichts mit der oberirdischen Trassenführung. Bis irgendwas kommt, kann es dann sehr lange dauern. Hier wo ich wohne, ist es 50 Jahre gegangen, bis ein Autobahnstück beendet wurde.
http://www.nzz.ch/a4-im-knonaueramt-mit-...ffnet-1.4011961
Theo


Was es so alles gab:
http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Kulturbund_der_DDR
Und vor kurzem kam ein Bericht über ein Hotel im Elbsandsteingebirge, auch da wurden die Bedenken
der Umweltschützer berüchsichtigt.

Aber es gab keine so sinnlosen Maßnahmen wie das Einsammeln von Zauneidechsen, nur weil jemand gemeldet hat, die wären vom Aussterben bedroht.
Meine Gartenanlage ist voller Eidechsen, die wußten von nix!


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15.12.2015 16:43
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#19
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Ja und, @damals wars , warum sollten Bedenken von Naturschützern nicht mit bedacht werden ?
Das führt jedoch heute zu jahrelangen Bauverzögerungen, in der DDR gab es nur ein Entweder-Oder,
d.h. entweder wurde schnell berücksichtigt oder eben nicht. Große Terminverschiebungen gab es deswegen nicht.
Was bei wichtigen Projekten durchaus sinnvoll ist.

Heute wird um jeden Grashalm, jeden Käfer gekämpft, im Gegenzug verschwinden immer mehr Quadratmeter unter großflächigen
Eigenheimsiedlungen, die wertvolle Natur verschlingen. Ohne Proteste !
Und wo die Protestgeneration dann ökologisch wohnt.


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