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#21

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 01:23
von StabsfeldKoenig | 3.015 Beiträge | 441 Punkte
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #14
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #13
Zitat von 1941ziger im Beitrag #10
Wenn nun ein Kommando die Fregatte mit einer Mine attackiert, sagen wir als Gegenreaktion, sind das
dann Terroristen oder Soldaten .

Das sind Kombattanten und demzufolge auch Soldaten (denn sie unterstehen einem einheitlichen Kommando). Wenn sie keine Zivilisten verletzen, begehen sie keine Kriegsverbrechen. Mit regulären nach Kriegsvölkerrecht erlaubten Methoden haben diese Gruppen keine realistische Chancen und verlegen sich auf Guerillakampf. Dann muss man sie als Terroristen betrachten.
Major Hans von Dach (Schweizer Armee): Der Totale Widerstand: Kleinkriegsanleitung für jedermann
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_totale_Widerstand
In Deutschland ist Der totale Widerstand seit 1988 auf der Liste der indizierten Printmedien der Bundesprüfstelle
http://brd-schwindel.org/download/BUECHER/Major%20H%20von%20Dach%20-%20Der%20totale%20Widerstand.pdf
Der "Fall" ist jedoch nie eingetreten und wir Schweizer sind nicht zu Terroristen mutiert...


Grün: Ich nehme an, daß Du das nicht verallgemeinern willst ? Ein Land, welches durch einen Aggressor besetzt ist, z.B. in einem Eroberungskrieg wie durch die Wehrmacht oder weiland auch Napoleon, gibt es keine reguläre Armee mehr, die sich mit kriegsvölkerrechtlichen Mitteln des Aggressors erwehren kann. Dem bleibt nur der Guerillakampf, als durch Partisanen. Willst du die als Terroristen bezeichnen, weil dabei auch zivile Kollaborateure auf der Strecke bleiben ? Nicht gleichzusetzen, wenn der Aggressor bis auf sein eigenes Territorium zurückgedrängt wird und sich dann dort bewaffneter Widerstand regt.



Wenn eine versprengte Einheit weiterhin in Uniform und mit offen getragenen Waffen kämpft, kann sie auch im Rücken des Gegner handeln, ohne den Kombattanten-Status zu verlieren. Wenn Aufständische einen Staat ausrufen und eine uniformierte Armee aufbauen , dann steht ihnen der Kombattanten-Status zu (z.B. VR Donezk und VR Lugansk).


der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#22

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 01:29
von StabsfeldKoenig | 3.015 Beiträge | 441 Punkte
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Zitat von der 39. im Beitrag #17
Ein weiterer Aspekt zum Thema:
In den Strafgesetzen, auch in Deutschland, gibt es den Begriff: Töten auf Verlangen. Wie muss man das in Bezug auf Soldaten sehen? Töten sie nicht auch eigentlich auf Verlangen? Schwur, Eid, Gelöbnis, sind das Faktoren, die das Verlangen des jeweiligen Staates aus der juristischen Betrachtung ausklammern?
Wie war eigentlich mein Status damals? . Es gab noch keinen Staat, meine: keine DDR, keinen Eid oder Verpflichtung, nur einen Handschlag und einen provisorischen Ausweis, eine zusammengewürfelte Uniform in Grün und eine 08 Parabellum sowie Munition. Eigentlich ging das gar nicht, doch es ging.
Es gab zur Anwendung der Schusswaffe die Einschränkung: Einsatz der Waffe nur zur Selbstverteidigung, bei Gefahr für das eigene Leben und Gesundheit.
Wäre das auch für spätere Zeiten eine Alternative gewesen? Was meint Ihr dazu?
Der 39.


Die Polizei hatte damals keinen Kombattantenstatus und unterstand der jeweils für die betreffende Besatzungszone zuständigen Militärregierung bzw. den von dieser eingesetzten zivilen Verwaltungsbehörden.


der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 01:38
von Hanum83 | 7.296 Beiträge | 9544 Punkte
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Zitat von der 39. im Beitrag #17
Ein weiterer Aspekt zum Thema:
In den Strafgesetzen, auch in Deutschland, gibt es den Begriff: Töten auf Verlangen. Wie muss man das in Bezug auf Soldaten sehen? Töten sie nicht auch eigentlich auf Verlangen? Schwur, Eid, Gelöbnis, sind das Faktoren, die das Verlangen des jeweiligen Staates aus der juristischen Betrachtung ausklammern?
Wie war eigentlich mein Status damals? . Es gab noch keinen Staat, meine: keine DDR, keinen Eid oder Verpflichtung, nur einen Handschlag und einen provisorischen Ausweis, eine zusammengewürfelte Uniform in Grün und eine 08 Parabellum sowie Munition. Eigentlich ging das gar nicht, doch es ging.
Es gab zur Anwendung der Schusswaffe die Einschränkung: Einsatz der Waffe nur zur Selbstverteidigung, bei Gefahr für das eigene Leben und Gesundheit.
Wäre das auch für spätere Zeiten eine Alternative gewesen? Was meint Ihr dazu?
Der 39.


So hätte sich das wohl auch weiterhin einfach gehört.
Der Warnschuss als Drohung zum Stehenbleiben wäre ja auch noch in Ordnung gewesen, aber das andere, nein, war nicht gut.
Nur mit einer Pistole ausgerüstet hätte man auch schneller rennen können um einen Grenzverletzer zu stellen.


der 39. und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.12.2015 01:51 | nach oben springen

#24

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 09:22
von der 39. | 800 Beiträge | 1862 Punkte
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Zitat von vs1400 im Beitrag #20
Zitat von der 39. im Beitrag #1
Tod oder Leben
Die Frage nach Tod und Leben ist immer, zu jeder Zeit, eine der dominierenden Fragen des menschliches Lebens. Leben ist so voll unendlicher Vielfalt, hingegen der Tod einmalig und unwiderruflich. Deswegen spielt der Tod auch in unserer Gedanken- und Gefühlswelt eine sehr große Rolle. Auch in unserem Forum tauchen diesbezügliche Beiträge und Fragen berechtigterweise immer wieder auf.
Es berührt uns ungemein, wenn zum Beispiel auf den am Fallschirm hängenden Piloten geschossen wird, wenn die IS-Leute die Bewohner ganzer Dörfer töten, wenn es um Grenztote geht an welcher Grenze auch immer, ob der Westzöllner bei Aachen Schmuggler erschießt oder wenn an der innerdeutschen Grenze die Schusswaffe eingesetzt wurde oder Menschen in den Minensperren zwischen Griechenland und der Türkei ums Leben kommen.
Doch wir differenzieren auch, der Tod eines Familienmitglieds oder eines guten Freundes berührt uns stärker, als wenn etwa hunderte von Menschen in Afrika oder wo sonst auf der Welt Hungers sterben. Und wir differenzieren auch sehr stark, nach der Art, was den Tod eines Einzelnen verursacht hat.
Der natürliche Tod ist da am Klarsten und Deutlichsten in seinen Ursachen zu erkennen. Schon beim Thema Todesstrafe oder nicht, oder wenn es um Krieg oder kriegsähnliche Handlung geht, ist unsere Position schon zwiespältig Der Tod eines Menschen hat verschiedene Gesichter. Tucholsky schrieb einmal 1931 in Bezug auf den ersten Weltkrieg:
„Da gab es 4 Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon, er ebenso streng verboten war. Sagte ich Mord? Natürlich Mord, Soldaten sind Mörder“
Wenn man von Völkermord spricht, ist alles schon wieder nicht mehr so nahe. Mich hat immer beeindruckt, wie die Indianer ausgerottet, Ketzer verbrannt, die Vietnamesen aus der Luft vergiftet wurden, wie eine unvorstellbare Menge Menschen durch eine einzige Atombombe getötet wurde.
Ist der Henker ein Mörder, oder etwa der Soldat?
Jeder Getötete hat eine Mutter und einen Vater und wahrscheinlich auch Ehepartner und Kinder. Wie erträgt der Tötende diese Gedanken? Der Soldat, der den Marschflugkörper auf die Reise schickt und zwangsläufig den Tod von Menschen mitschickt, denkt er wohl darüber nach, z. Beispiel über die trauernden Mütter?
Ich bin mir im Klaren, das ist ein schweres, wenn nicht sogar das schwerste Thema, der Tod ist unwiderruflich für jeden von uns. Wie stehen wir dazu?
Es verbietet sich von selbst, dass die manchmal üblichen Sprüche und Witze oder auch Anfeindungen völlig unangebracht sind und ich bitte die Administratoren darum, das Thema sofort zu beenden, wenn es nicht mit dem notwendigen Ernst behandelt wird.
Der 39.




hallo 39,
meine antwort fiel bewusst sehr explizid aus
und bezog sich nur auf dein thema,
nicht auf den inhalt deiner aussage,
welche mir im eigentlichen zu allgemein und agitatorisch erscheint.

zu viel wird deinerseits nur erwähnt bzw. angeschnitten.
klar für mich und erkennbar, was wohl auch ein gesellschaftliches problem ist,
man ignoriert das eigentliche umfeld und verflüchtigt sich in angebliche aktualitäten,
die man eh nicht beeinflussen kann, doch sicher vom eigentlichen ablenken.

gruß vs


Hallo VS,
ich gebe Dir gerne recht, ich dachte das Erwähnen und Anschneiden ist richtig, um eine Diskussion anzuregen. Ich verspreche aber, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt meinen Standpunkt deutlich machen werde.. Jetzt wollte ich eigentlich erst einmal die Diskussion laufen lassen. Schließlich berührt das Thema jeden und geht ja über den Gebrauch von Waffen und über kriegerische Handlungen weit hinaus.Schließlich muss jeder für sich dazu Stellung beziehen, mindestens innerlich, auch wenn er es nicht zugeben will. Wir haben alle einen Standpunkt dazu, so, wie es sicher ist, dass der Tod vor uns keinen Halt macht.
Grüsse vom 39.



IM Kressin und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 09:43
von Gert | 14.058 Beiträge | 6676 Punkte
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Zitat von der 39. im Beitrag #18
Zitat von Gert im Beitrag #15
Zitat von Signalobermaat im Beitrag #12
Für sie Entstehung des IS wurden Ausgangspunkte gesetzt( wir diskutierten bereits), von denen die damals zuständigen in Schweigen hüllen.
Dafür jetzt aber um so mehr aktiv werden,wenn es um die Bekämpfung ihrer Folgen geht.
Die Frage ist doch,was bleibt uns jetzt eigendlich noch anderes übrig,als zu versuchen, erst einmal mit milit. Mitteln ein weiteres Ausbreiten , und Schlimmeres für den Moment zu verhindern.
Eine Endlösung wird es mit Krieg nicht geben, da bei den vielen Toten sicherlich neuer Haß aufgebaut wird.
Selbst wenn der Krieg gegen den IS, der übrigents nur mit Bodentruppen,wenn überhaupt ,gewonnen wird, ist es nur eine momentale Situation.
Mit der Beendigung des Krieges und dem Sieg über den IS entsteht nicht automatisch eine Demokratie.
Viele Anhänger werden bleiben und versuchen sich unter den neuen Bedingungen neu zu struktuieren.Also muß über viele Jahre das Land besetzt und kontrolliert werden, bis es stabil wird.
Haben wir doch selbst in Deutschland erlebt, bzw. aktuell in Afganisthan.In Deutschland haben wir schon seit 70 Jahren Besatzungstruppen.
Und darüber, ob es inzwischen richtige Freunde sein sollen, trifft auf alle ehem. u. jetzigen Besatzer zu, kann man geteilter Meinung sein.
Ich denke mal, unsere Öberen haben auch noch keine Lösung parat, also erst einmal bomben,bringt zumindestens Geld für die Rüstungsfirmen.



ich find das rot mark. nur noch als eine üble Verunglimpfung. Die ausländischen Soldaten, die heute noch auf deutschem Boden sind habe keinen Besatzerstatus. Das weisst du, @Signalobermaat, ganz genau und trotzdem kommst du mit solchen Formulierungen.


Hallo Gert, wenn nicht Besatzer, was denn? Haben wir eigentlich auch Truppen in USA oder alles nur einseitig? Du wirst es sicher erklären können.
Gruß vom 39.


das sind Einheiten der Nato, die aufgrund von Verträgen hier sind. Ist ja wohl ein himmelweiter Unterschied zum Besatzungsstatus. Aber das müsste dir doch bekannt sein? Es gibt nicht nur Amerikaner, es gibt auch noch andere Natokontingente.


coldwarrior67 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#26

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 10:36
von turtle | 6.961 Beiträge | 103 Punkte
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Natürlich denkt man ab einem gewissen Alter da schon mehrmals darüber nach. Angst davor ,nein habe ich absolut nicht. Angst eine Zeit hinzuvegetieren ,ohne eigenen Willen ,geistig umnachtet, meine Frau nicht für die Zeit danach genug abgesichert zu haben das beschäftigt mich mehr. Vorsorge kann man treffen, so wünsche ich mir die Kraft zu haben wenn ich erkenne es ist Zeit zu gehen ,auch gehe. Zulange Warten bis ich nicht mehr die Entscheidung selber treffen kann ,ein Pflegefall ohne eigene Würde dahin vegetieren nein ,möchte ich nicht , genau wie Maschinen die meinen Körper ohne Hirn nicht erlösen lassen.
Ich hatte bis jetzt ein überwiegend gutes Leben ,habe die Welt gesehen ,habe eine tolle Frau . Dafür bin ich Dankbar. Ich kann zufrieden gehen ,glaube zwar nicht an das Jenseits, und wenn schon, so schlimm waren meine negativen Taten auch wieder nicht das ich gleich in die Hölle muss.


zuletzt bearbeitet 03.12.2015 10:37 | nach oben springen

#27

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 12:45
von Stringer49 | 702 Beiträge | 8 Punkte
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... ein gefallener Soldat lässt oft einen Partner, eine Familie zurück. Das Thema hat auch diese Dimension.
Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


der 39. und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 16:44
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Hallo Gert,
1.wann wechselte auf der Grundlage welchen Vertrages der Status Besatzer gegen Vertragspartner
Von der DDR weiß ich noch, daß es einen Regierungsvertrag über die Stationierung von SU Truppen in der DDR gab, da wurde im Detail geregelt,welche Rechte und Pflichten die Truppen hatten, wie das in der BRD war, müßtest ja du besser wissen.
2.wenn es Partner sind, warum kontrolliert die USA ihren Partner BRD (elektonisches Ausspähen, Abhören der Partnerregierung usw) noch dazu auf eigenem Territorium.
Meine Meinung, der 2+4 Vertrag( was die Aufhebung des Besatzungsrechtes betrifft) ist das Papier nicht wert,es hat sich nichts geändert, außer das etwas geschrieben wurde, was nicht eingehalten wird und wieder nur der Volksverdummung dient.Solange die USA auf ihrer Weltvorherrschaft besteht, wird sich da nichts ändern
Habe gestern auf ZDF Info den Film gesehen, " der am besten kontrollierte Staat". Da haben britische und amerikanische Geheimdienstler ihre Meinung zu den Abhöraktivitäten in Deutschland gesagt.z.B.Wie tief muß man seine Partner kontrollieren, damit man nicht enttäuscht wird.
Gleiches Recht stünde ja der BRD zu?
Es gibt kein Vertrauen,was ist aber dann eine Partnerschaft Wert, wenn das Vertrauen fehlt.



der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 17:45
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Zitat von Signalobermaat im Beitrag #28
Hallo Gert,
1.wann wechselte auf der Grundlage welchen Vertrages der Status Besatzer gegen Vertragspartner
Von der DDR weiß ich noch, daß es einen Regierungsvertrag über die Stationierung von SU Truppen in der DDR gab, da wurde im Detail geregelt,welche Rechte und Pflichten die Truppen hatten, wie das in der BRD war, müßtest ja du besser wissen.
2.wenn es Partner sind, warum kontrolliert die USA ihren Partner BRD (elektonisches Ausspähen, Abhören der Partnerregierung usw) noch dazu auf eigenem Territorium.
Meine Meinung, der 2+4 Vertrag( was die Aufhebung des Besatzungsrechtes betrifft) ist das Papier nicht wert,es hat sich nichts geändert, außer das etwas geschrieben wurde, was nicht eingehalten wird und wieder nur der Volksverdummung dient.Solange die USA auf ihrer Weltvorherrschaft besteht, wird sich da nichts ändern
Habe gestern auf ZDF Info den Film gesehen, " der am besten kontrollierte Staat". Da haben britische und amerikanische Geheimdienstler ihre Meinung zu den Abhöraktivitäten in Deutschland gesagt.z.B.Wie tief muß man seine Partner kontrollieren, damit man nicht enttäuscht wird.
Gleiches Recht stünde ja der BRD zu?
Es gibt kein Vertrauen,was ist aber dann eine Partnerschaft Wert, wenn das Vertrauen fehlt.

@Signalobermaat
du vermischst Abhörkationen, die sicher noch zu klären sind nach dem warum weshalb und wo, mit dem Besatzungsstatut der 50 er Jahre. Früher machte man Vergleiche nur innerhalb der gleichen Obstsorte. So habe ich es jedenfalls gelernt. Hat sich da etwas geändert ?


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#30

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 18:07
von DoreHolm | 8.089 Beiträge | 1433 Punkte
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Ich meine, es gibt kein absolutes, bedingungsloses Vertrauen zwischen den Regierungen von Staaten. Im Grunde genommen sind es nichts weiter als Zweckbündnisse auf Zeit, u.U. nur für die nächsten Monate haltbar, manchmal über viele Jahrzehnte. Das ist einfach nicht zu vergleichen, was der gemeine Bürger unter Vertrauen zwischen Gleichgesinnten, Freunden, Ehepartnern u.s.w. versteht. Da würde ein Vertrauensmißbrauch eine lang nicht heilende seelische Wunde hervorrufen, je fester und bedingungsloser die Freundschaft/Liebe, desto größer und schwerer heilend die Wunde. In der Politik geht jeder real denkende Politiker, und das dürfte in einer solchen Position jeder geschnallt haben, mit der Vetragsunterschrift weiß, daß er die Einhaltung dieser Freundschaft/Verträge ständig unter Kontrolle haben muß. Das war hinsichtlich der UdSSR gegenüber den anderen WP- und anderen sozialistischen Staaten nicht anders als bei den USA gegenüber den Verbündeten diesseits des Atlantik. Da wurde sich auch mal das Recht herausgenommen (natürlich nur verdeckt), zu intervenieren, wenn sich eine nicht genehme Entwicklung abzeichnet. Aber das war eigentlich nicht das Thema, es wurde nur dahin abgeschweift (oder heißt es abgeschwiffen ?).



der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.12.2015 18:11 | nach oben springen

#31

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 19:33
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Dazu passt auch dieser Artikel

http://www.neopresse.com/europa/merkel-g...in-deutschland/

Am Parlament vorbei wird das genehmigt........oder hatte Frau Merkel gar keine Wahl, existiert die Kanzlerakte doch?


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
der 39. und Signalobermaat haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 21:21
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Zitat von 1941ziger im Beitrag #31
Dazu passt auch dieser Artikel

http://www.neopresse.com/europa/merkel-g...in-deutschland/

Am Parlament vorbei wird das genehmigt........oder hatte Frau Merkel gar keine Wahl, existiert die Kanzlerakte doch?


Das sähe vielleicht ganz anders aus, wenn der Krieg ordentlich beendet wäre und Deutschland einen Friedensvertrag hätte und dann souverän handeln könnte: Oder ist das wieder ganz anders? Wir schicken schon wieder Soldaten in den Tod oder lassen andere Menschen durch unsere Soldaten töten und haben den letzten Krieg noch nicht ordentlich beendet. Wird dieser Zustand nicht beendet, weil Deutschland dann immense Reparationen zahlen müsste? Wer sind sie, die den Friedensvertrag nicht wollen?
Wir sind etwas vom eigentlichen Thema weg, könnte man meinen. Es ist in meinen Augen aber nicht so Ich sehe da einen echten Zusammenhang.
Der 39.



Signalobermaat und wolle48 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 04.10.2017 16:49
von wolle48 | 28 Beiträge | 226 Punkte
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Ich glaube das kein Grenzsoldat gezwungen war zu töten und nach Dienstvorschrift 39/9 waren auch andere Maßnahmen möglich . Es ist auf jeden Fall eine schwierige Entscheidung die einem jungen (zum Teil ja nur 18/19 Jahre alt) Soldaten auf erlegt wurde. Es mag auch Angsteine Rolle mitgespielt haben wenn einer gezielt von der Schußwaffe gebrauch machte und macht. . . Ich für meinen Teil bin heilfroh nie in so eine Situation während meines Dienstes an der Grenze gekommen zu sein. Ein anderes Thema ist es wenn auf einander geschossen wird wie im Krieg . . aberes machtes nicht besser weil es heißt du sollst nicht töten. Schwieriges Thema das hier angesprochen wird .?!:? wolle48



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#34

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 04.10.2017 17:18
von wolle48 | 28 Beiträge | 226 Punkte
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Ich glaube, solange es Leute gibt die Zigare rauchend mit einem Schnaps in der Hand am Schreibtisch sitzend darüber entscheiden ob der kleine Michel, Ivan,Tommy oder einfach nur die Söhne anderer Mütter und Väter auf einander los gejagt werden spielt es keine Rolle ob ein Friedensvertrag existiert oder nicht. So lange an Waffen und Kriegswaren, noch immer mehr verdient wird als an Güter des täglichen Lebens und der kleine Mann sich gezwungen sieht zu gehorchen solange werden wir Kriegsleid ertragen müssen. Für jeden der sich verweigert da weiterhin mit zu machen und die Flinte ins Korn wirft ist es oftm als schwer sich zu behaupten. Er, der Fahnenflüchtige wird von keinem gemocht und damit muß er Leben. Auch wenn noch so viel über das Morden geschimpft wird, einer der sich verweigert gehört nicht mehr dazu. Und das auf keiner Ebene vieleicht während des kalten Krieges war so Einer noch für Propaganda Zwecke zu gebrauchen, ob nun wollte oder nicht. Einer der beim legalisierten Morden nicht mehr mit machen will ist allein.
Gruß wolle48



thomas 48, Hanum83 und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 06.10.2017 10:27
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Der Kriegszustand mit der damaligen UDSSR wurde schon 1955 beendet,die Westmächte taten das schon 1951 .


25. Januar 1955UdSSR beendet Kriegszustand mit DeutschlandA
Als Nach­ruf auf die nach dem Krieg zu­nächst ver­lo­re­ne Ein­heit Deutsch­lands könn­te man die­ses Do­ku­ment be­zeich­nen. In vie­len Dar­stel­lun­gen der deutsch-​so­wje­ti­schen Be­zie­hun­gen taucht es gar nicht auf, und den­noch ist es ne­ben den be­rühm­ten Sta­lin-​No­ten eben­falls be­deut­sam: der „Er­laß des Prä­si­di­ums des Obers­ten So­wjets der UdSSR“ vom 25. Ja­nu­ar 1955.
Pa­ra­graph 1 er­klärt „den Kriegs­zu­stand zwi­schen der So­wjet­uni­on und Deutsch­land“ für be­en­det. Woll­te man nicht wahr­ha­ben, daß an die Stel­le des ei­nen Deutsch­lands, mit dem sich die UdSSR im „Gro­ßen Va­ter­län­di­schen Krieg“ be­fun­den hat­te, in­zwi­schen längst zwei Staa­ten ge?tre­ten wa­ren? Und auch Be­dau­ern, die West­bin­dung der BRD nicht ver­hin­dert zu ha­ben, scheint mit­zu?schwin­gen, wenn es im Text heißt: „Das Prä­si­di­um des Obers­ten So-​wjets der UdSSR hält es für anor­mal, daß, ob­wohl seit der Ein­stel­lung der Feind­se­lig­kei­ten mit Deutsch­land fast zehn Jah­re ver­gan­gen sind, Deutsch­land sich im­mer noch im Zu­stand der Spal­tung be­fin­det und kei­nen Frie­dens­ver­trag hat.“
So­viel ist si­cher: We­nigs­tens for­mal woll­te die UdSSR das tun, was die West­mäch­te schon 1951 ge­tan hat­ten: den Zwei­ten Welt­krieg be­en­den. Doch schon ein vier­tel Jahr spä­ter wur­den die ver­här­te­ten Fron­ten wie­der be­son­ders deut­lich: Nach dem NA­TO-​Bei­tritt der BRD und der Grün­dung der West­eu­ro­päi­schen Uni­on (WEU) wur­de der War­schau­er Pakt als Ge­gen­ge­wicht zum west­li­chen Ver­tei­di­gungs­bünd­nis ge­bil­det.
http://www.deutschlandfunk.de/zwei-plus-vier-vertrag-alle-forderungen-erledigt.694.de.html?dram:article_id=314217




http://www.frag-einen-anwalt.de/Rechtsgrundlage-der-BRD--f241164.html



Hier sind einige sehr uninformiert und bringen hier was ein,was Sie mal gehört haben,

ein Friedensvertrag gilt unter Völkerechtlern als Überholt,und würde Deutschland unter der Schuldenlast erdrücken lassen bei Abschluss eines Friedenvertrages , das hat Griechenland versucht,und die Polen versuchen es auch,

Hätte hätte Fahrradkette!


Bei einigen Usern habe Ich den Eindruck das Unverdauliches besonders Nahrhaft ist,



Deutschland sei kein Souveräner Staat, Deutschland wird von einigen nicht anerkannt,Deutschland sei immer noch besetzt,

eigentlich schon lange nicht mehr, das heisst heute Stationierungsabkommen


Wenn du zu weich bist, wirst du zerschmettert werden;
wenn du zu starr bist, wirst du gebrochen werden,
wenn du zu hart bist, wirst du Wunden verursachen und
wenn du zu scharf bist, wirst du verletzen.
Hafis, (um 1320 - 1388), »der den Koran auswendig kennt«, eigentlich Schamsod-Din Mohammed, persischer mystischer Lyriker
Quelle : »Der Sänger von Schiras«
zuletzt bearbeitet 06.10.2017 10:28 | nach oben springen

#36

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 06.10.2017 17:12
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Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


GKUS64 und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 06.10.2017 19:06
von GKUS64 | 2.253 Beiträge | 3425 Punkte
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#38

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 06.10.2017 21:13
von berndk5 | 141 Beiträge | 814 Punkte
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zu #33 + #34 , Hallo wolle48 , gebe Dir im Wesentlichen Recht. Nur gab es leider das Problem, das man egal in welchen Jahrzehnt nach 1947/49 aus meiner Sicht die Grenzer die am Kanten waren, psychologisch immer allein gelassen hat.
Man hat sie mit Argumenten über den Feind und den Schutz der Heimat etc. bembardiert, ihnen dann die Knarre in die Hand gedrückt und gesagt: lasst keinen durch, KEINEN ! ...festzunehmen oder zu vernichten.... .
So war es doch! Geändert haben sich alle paar Jahre mal die Formulierungen, der Kern bzw . Inhalt der Phrasen aber nicht.
Habe ja oft genug selbst solche Worte gebraucht. So hinterfragt wie heute, hat man es nicht.
Allein gelassen war der Grenzer, hat er geschossen (und getroffen) war er dann ein Held (fur 3 oder 4 Tage) dann ein stiller Held. Aber nur bis 3.10.1990 , dann waren sie Verfolgte. Jetzt vom neu für sie gültigen Gesetz, wenn nicht schon Jahre oder Jahrzehnte vorher vom eigenen, inneren Gram verfolgt. Meine Meinung, berndk5


Freienhagener und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 07.10.2017 11:19
von Freienhagener | 6.085 Beiträge | 9043 Punkte
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Und die "Helden", warum haben sie so gehandelt?

Vielleicht die Wenigsten aus Überzeugung - sondern aus der Ungewißheit heraus, was mit ihnen passiert, wenn sie nicht handeln.
Beim Thema Schwedt wurden wir doch im unklaren gelassen. So entstand ein bedrohlicher Popanz, der bei Einigen wirkte.
Sicherlich war die imaginäre Furcht vor dem Militärgefängnis mitunter der Grund, überhaupt zu schießen.

Wenn nach erfolgtem Grenzdurchbruch betroffene Posten zwar befragt wurden, aber dann in den Dienst zurückkehrten, dämmerte es einen, daß gar nicht "so heiß gegessen wurde".
Die Gewißheit darüber haben wir aber erst heute.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


zuletzt bearbeitet 07.10.2017 11:23 | nach oben springen

#40

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 07.10.2017 13:10
von coldwarrior67 | 194 Beiträge | 141 Punkte
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Für alle hier mal zum mitlesen.Die in Deutschland stationierten ausländischen Truppen, USA,GB ect sind als NATO Truppe in Deutschland stationiert.Das ist für alle im NATO Truppenstatutabkommen nachzulesen.Dort sind die Rechte und Pflichten geregelt.Das gilt auch für Truppenteile die in Osteuropa stationiert sind und dort auf Bitten der dortigen Länder wie Lettland, Littauen,Polen ihren Nato Auftrag erfüllen.Und ja, es gibt auch Deutsche Soldaten, die in de USA ihren Dienst tun, und sei es nur zu Ausbildungszwecken.Der Besatzungsstatus ist seit langen aufgehoben, Deutschland ist seit 1990 ein Soveräner Staat.Im Gegensatz zu den Russischen Truppen in der DDR wurde der Besatzungsstatus schon lange vor der Wiedervereinigung aufgehoben.Nur das geteilte Berlin unterstand den Alliierten Kontrollrecht.


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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