und wieder mal Marienborn

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18.11.2015 21:16 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2015 21:25)
#1
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Durch Zufall habe ich diesen Beitrag im Netz gefunden. Zum Sendetermin war ich gerade in Bayern. Der dortige Kabelanbieter speiste alle Sender ein, nur kein MDR. Wenn ich so aber die Kommentare mit den dazu eingestellten Bildern lese muss der Journalist warscheinlich auch aus Bayern stammen . Habe hier nur die schrägsten Beiträge eingestellt.
"Geschichte Mitteldeutschlands" vom 25.09.2015
"Von West nach West durch die DDR"

Beiträge entsprechend den Bildernummern eingeordnet und mit meinen Randglossen versehen

1. Der ehemalige Grenzübergang Marienborn war der größte Grenzübergang an der innerdeutschen Grenze. Über Marienborn ging auch die Militär-Route. Er ist besonders für Bürger der alten Bundesländer von Bedeutung, denn sie konnten nur über Marienborn einreisen. DDR-Bürger konnten wiederum über Marienborn nicht ausreisen. Vertreten waren Grenzschutz, Zoll und Volkspolizei. Insgesamt rund 1.000 Personen arbeiteten am Übergang Marienborn.
-AHA, nur über die Güst Marienborn durften Bundesbürger einreisen. Frage mich wie dieser Journalist rechechiert hat ? Wofür waren eigentlich dann die anderen Grenzübergänge an den Westgrenzen zuständig ? Und DDR-Bürger durften selbstverständlich auch nicht über Marienborn ausreisen Abgesehen davon das es auf dem Territorium der Güst kein "Grenzschutz" (Anfang 1990 wurde diese Bezeichnung eingeführt) oder Volkspolizei gab. 1000 Personen arbeiteten auf dem Grenzübergang. Diese Phantasiezahlen geistern nun schon gut 20 Jahre durch die Presse. Es ist wirklich eine Phantasiezahl

7. Nach der Rede von SED-Funktionär Günter Schabowski 1989 (fortan Reisefreiheit für DDR-Bürger) soll in Marienborn der erste DDR-Bürger die Grenze ohne Kontrolle übertreten haben.
-Eigentlich sollte es ein gut informierter Reporter wissen. Es waren 2 DDR-Bürgerinnen. Annemarie Reffert und Tochter waren die ersten Personen die nach Helmstedt reisten.

12. In der Kontrollstelle wurden die Pässe dann kontrolliert - vom Grenzschutz und von Stasi-Mitarbeitern.
- was der nichtvorhandene Grenzschutz so alles kontrollierte

13. Abgesehen hatten es die Kontrolleure hier vorrangig nicht auf DDR-Bürger, sondern auf vermeintliche Feinde des Systems, zum Beispiel Journalisten aus der BRD.
- komisch, oben wurde durch den Reporter geschrieben das DDR-Bürger über Marienborn nicht ausreisen durften ! Ja, was den nun ?


14. Wer von den Kontrollen rausgezogen wurde, musste sich meist komplett kontrollieren lassen - inklusive Leibesvisitation.
-soso, sozusagen eine staatlich-organisierte Peepshow Frage mich wieviel "Feuerwasser" der Schreiber bei diesen Text schon intus hatte

15. Die Grenzkontrolleure waren bewaffnet. Einen Teil der Waffen kann man sich in der heutigen Gedenkstätte Marienborn anschauen. (Waffenschrank mit AKM 47)
-das ist natürlich sehr bedenklich. Schon wegen dem Arbeitsschutz. Wenn so eine Waffe einen auf die Füße fällt ist das sehr schmerzhaft


23./24.(Betrifft den Turm des GT-Kommandanten) Außerdem hatten sie Kontakt mit der vorgeschalteten Kontrollstation Helmstedt. In Helmstedt gab es schon Überwachungskameras.
-Aber Hallo, sozialistisch-kapitalische grenzüberschreitende Zusammenarbeit Wenn das E.M.und E.H. gewußt hätten

31. Das war die Leichenhalle am ehemaligen Grenzübergang. Es kam durchaus vor, dass BRD-Bürger beim Besuch im Osten verstarben. Bei der Rückführung in die BRD wurden Leiche und Sarg in Marienborn untersucht - auf Flüchtlinge in Hohlräumen im Sarg und ob es sich tatsächlich um eine Leiche handelte. Am Grenzübergang selbst gab es nach bisherigen Erkenntnissen mindestens 5 Tote.
- ein Glück für DDR-Bürger das man im "Goldenen Westen" nicht sterben durfte. Auweia, hatte doch ganz vergessen, das DDR-Bürger nicht über Marienborn reisen durften

32. Das "Schulungsgebäude" mit Kantine für die Beamten: Hier sollen sie jeden Morgen vor dem Dienst von der Führung auf Linie gebracht worden sein. Das Gebäude gehört dem Bund und verfällt.
- ein Glück für alle Passkontrolleure das es auch Spät - und Nachtschichten gab . Das wäre ja sonst nicht auszuhalten gewesen



Der Sendung und dem Reporter ein dreifaches



passport


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23.11.2015 13:01
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#2
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Ja ja passport es gibt eben Leute die auf sich aufmerksam machen wollen in dem sie das Farad neu erfinden (wollen ).


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23.11.2015 13:30
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#3
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Dann doch lieber die Sendung mit der Maus!


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23.11.2015 13:42
#4
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Zitat von passport im Beitrag #1

Der Sendung und dem Reporter ein dreifaches
passport

Man sollte von Fernsehreportern oder Reportern ganz allgemein, nicht unbedingt erwarten, dass sie davon
eine Ahnung haben, wovon sie berichten.

Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst.


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23.11.2015 14:49
#5
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Das ist ein ganz seltener Ausnahmefall, wo ich mit Hubert, @damals wars gleicher Meinung bin und jedes Wort unterschreiben kann.

Diesem „Journalisten“ empfehle ich die DVD, Sendung mit der Maus – Grenzgeschichten von der innerdeutschen Grenze.

Bald ist wieder Weihnachten, die Zeit für Präsente und
wir wollen den Mann doch nicht dumm sterben lassen oder?

Es grüßt Euch

Kressin

*****************************************************************************************************************************************
"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”
*****************************************************************************************************************************************

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23.11.2015 15:05
avatar  KARNAK
#6
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Den Machern dieser Sendung würde ich diese Aussagen gar nicht übelnehmen, vom Prinzip ist es das was man bei der Führung erzählt bekommt.
In jedem Fall möchte ich nochmal unterstreichen,dass ihr auf keinen Fall die Größten wart,dass waren in jedem Fall wir.

"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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23.11.2015 15:09
avatar  GKUS64
#7
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Also mir waren die Grenzübergänge völlig egal. Ich wusste nur, für mich gibt es keinen Übergang! Erst am 11.11.1989 fuhr ich mit dem Trabbi über Altglienicke nach WB.
Ich kann also gar nicht mitreden und so wünsche ich euch noch viel Vergnügen mit den ollen Kamellen!


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23.11.2015 15:19
avatar  KARNAK
#8
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Sind die"ollen Kamellen"nicht Sinn solch eines Forums?
Und für einige hier war das nun mal Teil ihres Lebens,ein Leben das man jetzt von anderen erklärt bekommen soll,ohne das die eigene Erklärung noch irgendetwas wert sein soll.Das sich da gewisse"Bedürfnisse",auch Widerstand entwickelt,wer ist darüber eigentlich verwundert?

"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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23.11.2015 15:38
avatar  GKUS64
#9
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@KARNAK, eigentlich hast du recht!


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23.11.2015 17:00
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#10
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Zitat von KARNAK im Beitrag #8
Sind die"ollen Kamellen"nicht Sinn solch eines Forums?
Und für einige hier war das nun mal Teil ihres Lebens,ein Leben das man jetzt von anderen erklärt bekommen soll,ohne das die eigene Erklärung noch irgendetwas wert sein soll.Das sich da gewisse"Bedürfnisse",auch Widerstand entwickelt,wer ist darüber eigentlich verwundert?


ja aber 17 Millionen konnten nur davon träumen, einmal ihren Fuss auf einen der Grenzübergänge zu setzen.Das war die Realität im SED Staat-
Ich kann auch mitreden , aber nur von den äußeren Eindrücken. Meine Erfahrung ist , dass zusammen mit den tschechischen Grenzübergängen hier ein Alleinstellungsmerkmal in Europa vorherrschte. Selbst die Tschechen waren etwas entspannter als PKE, wenn auch das äußere Bild gleich war.Es war eben alles vom gleichen Lehrmeister.


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23.11.2015 17:08
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#11
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Zitat von Gert im Beitrag #10
Zitat von KARNAK im Beitrag #8
Sind die"ollen Kamellen"nicht Sinn solch eines Forums?
Und für einige hier war das nun mal Teil ihres Lebens,ein Leben das man jetzt von anderen erklärt bekommen soll,ohne das die eigene Erklärung noch irgendetwas wert sein soll.Das sich da gewisse"Bedürfnisse",auch Widerstand entwickelt,wer ist darüber eigentlich verwundert?


ja aber 17 Millionen konnten nur davon träumen, einmal ihren Fuss auf einen der Grenzübergänge zu setzen.Das war die Realität im SED Staat-
Ich kann auch mitreden , aber nur von den äußeren Eindrücken. Meine Erfahrung ist , dass zusammen mit den tschechischen Grenzübergängen hier ein Alleinstellungsmerkmal in Europa vorherrschte. Selbst die Tschechen waren etwas entspannter als PKE, wenn auch das äußere Bild gleich war.Es war eben alles vom gleichen Lehrmeister.


Wenn es niemand wirklich kannte, dann ist es doch grade wichtig, aufzuklären, wie es denn wirklich war. Um das zu erfahren, bin ich in diesem Forum angemeldet. Ich hoffte hier Leute zu finden, die Ahnung davon haben, wie es wirklich war und bereit sind, darüber zu reden.
Ich habe 1996 Abitur gemacht. In den 6 Jahren meiner bundesdeutschen Schulbildung fand die Geschichte der DDR nicht bzw. nur ganz am Rande statt. Auch heute ist die Geschichte dieses Teils des heutigen deutschen Staatsgebietes kaum ein Thema in der Schule und wenn, dann ist das Ganze auf Stasi und Mauerschützen begrenzt. Das finde ich bedauerlich.


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23.11.2015 17:17
avatar  KARNAK
#12
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Zitat von Gert im Beitrag #10


ja aber 17 Millionen konnten nur davon träumen, einmal ihren Fuss auf einen der Grenzübergänge zu setzen.Das war die Realität im SED Staat-
Ich kann auch mitreden , aber nur von den äußeren Eindrücken. Meine Erfahrung ist , dass zusammen mit den tschechischen Grenzübergängen hier ein Alleinstellungsmerkmal in Europa vorherrschte. Selbst die Tschechen waren etwas entspannter als PKE, wenn auch das äußere Bild gleich war.Es war eben alles vom gleichen Lehrmeister.

Ja sicher,und die ursächlichen Gründe dafür lagen lange vor jeder SED und wir haben den ganzen Irrsinn letztlich ziemlich erfolgreich hinter uns gebracht und solch ein Forum sollte wenigstens einen klitzekleinen Beitrag dazu leisten um denen die es nicht wissen können die damaligen Zusammenhänge und "Widrigkeiten"zu erklären und am Besten macht sich das wenn sich daran von jeder Seite jemand beteiligt

"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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23.11.2015 17:59 (zuletzt bearbeitet: 23.11.2015 18:00)
#13
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Zitat von Grenzkind1978 im Beitrag #11

Wenn es niemand wirklich kannte, dann ist es doch grade wichtig, aufzuklären, wie es denn wirklich war. Um das zu erfahren, bin ich in diesem Forum angemeldet. Ich hoffte hier Leute zu finden, die Ahnung davon haben, wie es wirklich war und bereit sind, darüber zu reden.
Ich habe 1996 Abitur gemacht. In den 6 Jahren meiner bundesdeutschen Schulbildung fand die Geschichte der DDR nicht bzw. nur ganz am Rande statt. Auch heute ist die Geschichte dieses Teils des heutigen deutschen Staatsgebietes kaum ein Thema in der Schule und wenn, dann ist das Ganze auf Stasi und Mauerschützen begrenzt. Das finde ich bedauerlich.

Wer oder was hält dich davon ab, Dich selbst darüber zu informieren ?
Es gibt doch wohl ausreichend Literatur darüber und das Internet dürfte auch einiges hergeben. Lesen musst Du allerdings schon selber.
Zeitzeugen dürfte es auch noch viele geben.

Da hatten wir es in meiner Jugend nach dem Krieg wesentlich schwerer. Internet gab es noch nicht und an die entsprechende Literatur heranzukommen war, zumindest in der sowjetischen Zone und in den Anfangsjahren der DDR, auch nicht immer einfach. Da stand vieles noch auf dem Index und in den Bibliotheken im Giftschrank.

Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst.


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23.11.2015 19:20
avatar  der 39.
#14
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Zitat von Gert im Beitrag #10
Zitat von KARNAK im Beitrag #8
Sind die"ollen Kamellen"nicht Sinn solch eines Forums?
Und für einige hier war das nun mal Teil ihres Lebens,ein Leben das man jetzt von anderen erklärt bekommen soll,ohne das die eigene Erklärung noch irgendetwas wert sein soll.Das sich da gewisse"Bedürfnisse",auch Widerstand entwickelt,wer ist darüber eigentlich verwundert?


ja aber 17 Millionen konnten nur davon träumen, einmal ihren Fuss auf einen der Grenzübergänge zu setzen.Das war die Realität im SED Staat-
Ich kann auch mitreden , aber nur von den äußeren Eindrücken. Meine Erfahrung ist , dass zusammen mit den tschechischen Grenzübergängen hier ein Alleinstellungsmerkmal in Europa vorherrschte. Selbst die Tschechen waren etwas entspannter als PKE, wenn auch das äußere Bild gleich war.Es war eben alles vom gleichen Lehrmeister.

Hallo Gert,
ich glaube, das ist Dein Fehler in Deiner gesamten Betrachtungsweise. Es war überhaupt nicht so, dass der DDR-Bürger nichts anderes im Kopf hatte, mal in den Westen zufahren. Überhaupt nicht!!! Solch ein Gedanke kam vielleicht mal bei gegebenen Anlass hoch, aber da vergingen Wochen und Monate, wo an so etwas nicht gedacht wurde. Da schrieb mal die Tante oder wer sonst auch oder es kam ein Päckchen zu Weihnachten an. Vielleicht wurde da auch mal geträumt.. Aber wir standen doch im realen Leben, hatten unsere Alltagsprobleme, wir waren so real in unserer Haltung, dass das Träumen wirklich nicht im Vordergrund stand. Bedauere uns doch nicht ständig, wir waren nicht unglücklich!!! Wenn Du Dir das nicht vorstellen kannst, wirst Du mit Deiner Vorstellung immer daneben hauen. Unbestritten, es hätte manches besser sein können und die Fehler,die gemacht wurden in Regierung und Partei, mussten wir ausbaden. Aber wir waren Realisten, keine Träumer.
Grüße vom 39.


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23.11.2015 19:28
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#15
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Zitat von der 39. im Beitrag #14

Zitat


Hallo Gert,
ich glaube, das ist Dein Fehler in Deiner gesamten Betrachtungsweise. Es war überhaupt nicht so, dass der DDR-Bürger nichts anderes im Kopf hatte, mal in den Westen zufahren. Überhaupt nicht!!! Solch ein Gedanke kam vielleicht mal bei gegebenen Anlass hoch, aber da vergingen Wochen und Monate, wo an so etwas nicht gedacht wurde. Da schrieb mal die Tante oder wer sonst auch oder es kam ein Päckchen zu Weihnachten an. Vielleicht wurde da auch mal geträumt.. Aber wir standen doch im realen Leben, hatten unsere Alltagsprobleme, wir waren so real in unserer Haltung, dass das Träumen wirklich nicht im Vordergrund stand. Bedauere uns doch nicht ständig, wir waren nicht unglücklich!!! Wenn Du Dir das nicht vorstellen kannst, wirst Du mit Deiner Vorstellung immer daneben hauen. Unbestritten, es hätte manches besser sein können und die Fehler,die gemacht wurden in Regierung und Partei, mussten wir ausbaden. Aber wir waren Realisten, keine Träumer.
Grüße vom 39.[quote]


@der 39.
ok die Zahl die ich nannte muss nicht stimmen, es können auch weniger, deutlich weniger, gewesen sein. Die Zahl ist nicht wichtig, wichtig ist die unzulässige Machtausübung, dass mir eine Partei vorschreibt wo ich zu leben habe, wo ich mich hinbewegen darf oder auch nicht.
Ich akzeptiere eine solche Gewaltausübung nicht als Mensch, ich bin als freier Mensch geboren auf diese Erde und da habe ich grundsätzlich das Recht mich auf diesem Globus frei zu bewegen. Kannst du mir bei diesem Gedanken folgen ??


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