Vorstellungen und Gedanken zur Zukunft

  • Seite 1 von 4
27.10.2015 14:46 (zuletzt bearbeitet: 27.10.2015 14:53)
avatar  Larissa
#1
avatar

Der Film aus 1985 - Back to the Future wurde gerade gefeiert. Fakt ist, in dem Film gibt es Dinge heute, die nie fuer moeglich erachtet, und als reine Science Fiction angesehen wurden.
Der Blick in die Vergangenheit ist interessant und lasst uns diskutieren bis zum Geht-nicht-mehr. Warum nicht ein bisschen Science Fiction, basierend auf die Gegenwart, eine Gegenwart, die uns mit allen Zeichen der Zeit buchstablich hinweg fegt oft. Nicht nur die Probleme im wirtschaftlichen Sinne sind vorhanden, auch bereits am Horizont sind eklatant sichtbare soziale Probleme, die unser Dasein ueberschatten. Das menschliche Dasein, in dem der Mensch langst nicht mehr steht an erster Stelle. Wir haben es nicht in der Hand die Veraenderungen des Planeten zu beeinflussen und werden seit langem gewarnt vor Klimaschaeden und -Veranderungen.

Es ist somit eine Bewältigung im Gang, die wir oftmals so nicht genau erkennen, weil wir mit den eigenen einfachsten Probleme vollauf sind beschäftigt. Wer denkt nicht an die Zukunft? Der Ausdruck ist nicht so selten...'wohin soll das alles fuehren?'
Die schlauen Jungen, die uns Alten klar im Vorteil sind an Lebenserfahrung haben sicher auch die eine oder andere Vorstellung.
Wie werden unsere Staedte aussehen? Wie wird sich der Klimawandel wirklich auswirken auf Natur und Menschen?
Im Zuge dieser Gegenwart mit allen nur erdenklichen Problemen ausgestattet, ergibt sich so manche Frage. Schon sind Grenzen wieder im Gespraech. Auch wenn einige von uns in zwanzig oder fuenzig oder hundert Jahren nicht mehr da sein werden (oder doch - Lebensverlaengerung durch Frischzellen und Botox ! weisen auf eine kommende "Greis-Zeit" mit huebschen Alten hin trotz vielen neuen unheilbaren medizinischen Problemen. Selbstfahrende Autos und Roboter scheinen wichtiger zu sein, die Automation verdraengt den Menschen immer weiter, scheint selbstverständlich zu sein.
Und wie wird unser Planet aussehen, wie wird das heutige Leben der Menschen sich veraendern? Positiv oder negativ? Ich haette da so einige gar nicht abwegige Gedanken. Aber erst seid Ihr dran. Vielleicht habt Ihr Lust.
Gruss, Larissa

.......
das muss natuerlich heissen Zukunft, wird berichtigt

Russland ist ein Rätsel in einem Geheimnis, umgeben von einem Mysterium. Sir Winston Churchill

Das Rätsel ist einfach zu lösen, durch einfache Menschen in Russland.
Die Nebel des Mysteriums lüften sich in den Weiten des Landes.
Geheimniss umwittert bleibt eine Sache, die zu Russland gehört. Marleen Powell

 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 15:18
avatar  ( gelöscht )
#2
avatar
( gelöscht )

Tscha Larissa, wer sieht nicht in die Zukunft? Ich möchte gar nicht dran denken.
In der jetzigen Situation wird mir Angst.
27.Januar 2016, mein Vater hat geladen zum Geburtstag.
Los geht es in Beucha. Dank Klimawandel und damit verbundenen Erderwärmung haben wir -26 Grad, es liegen ca.2 Meter Schnee.
In der Regionalbahn Platz genommen, Fahrscheinkontrolle, eine wirklich nette Frau mit Burka gekleidet.
Geburtstag? da war doch was. Leipzig HBF. runter in's Untergeschoß zu "Rewe", ne Pulle Sekt mitnehmen. Kein Problem, die Ausweiskontrolle an der
Tür durch einen "IS-Kämpfer" dauerte auch nicht all zu lang.
Nun muß ich weiter mit der Straßenbahn richtung Marienbrunn. In der Bahn überall Aufkleber "Für Deutsche keine Sitzplätze!"
Ich mag nicht dran denken, ich lebe heute und täglich neue Überraschungen und daraus bleib ich bei meiner Meinung.
Insel kaufen und Tschüß verrückte Welt. LmaA.
Micha
.


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 17:41 (zuletzt bearbeitet: 27.10.2015 17:42)
#3
avatar

Bestimmt kennen viele die organisierten Phantasien zum "Jahr 2000" in der DDR.
Da glaubte man an das Paradies. Die Realität kennen wir.
Nur beim touchscreen und Ähnlichem wurden die Vorstellungen übertroffen..............

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 18:05
avatar  ( gelöscht )
#4
avatar
( gelöscht )

Ich bin heute so euphorisch ,daß ich keine Version zum Besten geben kann .

Hab mir einen neuen Schleifstein für mein Katana gekauft und mich gefreut ,daß die Hunde für ca 1.5 Kilo Rohes nur jeder 75 Sekunden brauchten !

MfG Fritze


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 18:21 (zuletzt bearbeitet: 27.10.2015 18:28)
#5
avatar

Alles scheint darauf hinauszulaufen:
(Kernhandlung ab min 35:00)



Und besonders diese Szene, etwas weniger dramatisch aber durchaus ähnlich paßt bereits heute in unseren Alltag;

https://youtu.be/TiSOzC_NV4k?t=2422

Obst das einfach nur da ist, Spaß und Müßiggang ohne nachzudenken und leben in den Tag hinein, ein Luxus von dem viele wohl träumen, die den Preis dafür nicht kennen, so sahen die Filmschaffenden bzw. Romanautoren unsere Zukunft bereits vor Jahrzehnten und ein ganzes Stück Weg dorthin ist bereits zurück gelegt.
Bücher als Symbol der Vergangenheit und Geschichte verrotten irgendwo und jeder ist sich selbst der nächste, fast alle Weichen scheinen nach dorthin zu stehen, nur die Smartphones zur Aufnahme (Szene der Ertrinkenden, siehe Link) fehlen noch, die haben die Regisseure nicht auf der Rechnung aber der Fluß der Geschichte kommt mir an vielen Prüfpunkten des Films bekannt vor.
Ein Zeitreisender der komische Fragen stellt, genauso wie unsere Glashauspolitiker die ihre Showauftritte in Flüchtlingslagern und sozialen Brennpunkten absolvieren und voller (gespielten ?) Entsetzen diese Einzelschicksale zur Kenntnis nehmen, alles scheint nicht mal unwirklich.
Wohin also würde ich mich hin begeben, wenn ich dreihundert Jahre in die Zeit reisen könnte und woran denkt man dabei ?
Inzwischen sind die Züge sind auf bestimmten Verkehrstrassen führerlos unterwegs, alle 50 km gibt es eine besetzte Schaltzentrale, ein Entstörungstrupp und eingemauerte abgeschottete Verkehrstrassen, ähnlich einer isolierten Stromleitung.
Keiner geht mehr aus dem Haus, wenn es vermeidbar ist, das Essen und die Einkäufe werden angeliefert und online abgewickelt, die Wohngebiete sind Selektierstätten, welche die Einkommenssituation der Siedler wiederspiegeln und die Autos sind mit Strom unterwegs, weil die Kriegshistorie der Jahrzehnte zuvor die Infrastruktur der Lieferanten zerstört hat.
Das Klima ist wie immer, dramatische Schwankungen sind aber Alltag und werden Schulter zuckend hingenommen, die Durchmischung mit tropischen Klimaelementen hielt Schritt mit der Durchmischung eingewanderter südlicher Volksstämme, die inzwische reine Deutsche zu Exoten gemacht haben.
Die wiederum haben sich nach einem kurzen aber sinnlosen Widerstand damit arrangiert wie mit einer Krankheit die zwar eklig ist, aber nicht weh tut.
Bis es jedoch so weit ist, sollten wir versuchen uns aktiv, pragmatisch und mutig unserer Zukunft zu stellen, auf einen Stuhl für eine Zeitreise in eine andere Welt können wir lange warten...

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein aber kein Sofa.


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 18:53
avatar  Larissa
#6
avatar

Zitat von Hackel39 im Beitrag #5
Alles scheint darauf hinauszulaufen:
(Kernhandlung ab min 35:00)


Ob das einfach nur da ist, Spaß und Müßiggang ohne nachzudenken und leben in den Tag hinein, ein Luxus von dem viele wohl träumen, die den Preis dafür nicht kennen, so sahen die Filmschaffenden bzw. Romanautoren unsere Zukunft bereits vor Jahrzehnten und ein ganzes Stück Weg dorthin ist bereits zurück gelegt.
Bücher als Symbol der Vergangenheit und Geschichte verrotten irgendwo und jeder ist sich selbst der nächste, fast alle Weichen scheinen nach dorthin zu stehen, nur die Smartphones zur Aufnahme (Szene der Ertrinkenden, siehe Link) fehlen noch, die haben die Regisseure nicht auf der Rechnung aber der Fluß der Geschichte kommt mir an vielen Prüfpunkten des Films bekannt vor.
Ein Zeitreisender der komische Fragen stellt, genauso wie unsere Glashauspolitiker die ihre Showauftritte in Flüchtlingslagern und sozialen Brennpunkten absolvieren und voller (gespielten ?) Entsetzen diese Einzelschicksale zur Kenntnis nehmen, alles scheint nicht mal unwirklich.
Wohin also würde ich mich hin begeben, wenn ich dreihundert Jahre in die Zeit reisen könnte und woran denkt man dabei ?
Inzwischen sind die Züge sind auf bestimmten Verkehrstrassen führerlos unterwegs, alle 50 km gibt es eine besetzte Schaltzentrale, ein Entstörungstrupp und eingemauerte abgeschottete Verkehrstrassen, ähnlich einer isolierten Stromleitung.
Keiner geht mehr aus dem Haus, wenn es vermeidbar ist, das Essen und die Einkäufe werden angeliefert und online abgewickelt, die Wohngebiete sind Selektierstätten, welche die Einkommenssituation der Siedler wiederspiegeln und die Autos sind mit Strom unterwegs, weil die Kriegshistorie der Jahrzehnte zuvor die Infrastruktur der Lieferanten zerstört hat.
Das Klima ist wie immer, dramatische Schwankungen sind aber Alltag und werden Schulter zuckend hingenommen, die Durchmischung mit tropischen Klimaelementen hielt Schritt mit der Durchmischung eingewanderter südlicher Volksstämme, die inzwische reine Deutsche zu Exoten gemacht haben.
Die wiederum haben sich nach einem kurzen aber sinnlosen Widerstand damit arrangiert wie mit einer Krankheit die zwar eklig ist, aber nicht weh tut.
Bis es jedoch so weit ist, sollten wir versuchen uns aktiv, pragmatisch und mutig unserer Zukunft zu stellen, auf einen Stuhl für eine Zeitreise in eine andere Welt können wir lange warten...





Super @Hackel39 geschrieben! Das wird ich mir im Bett ansehen! Also bei mir wird's schlimmer. Du bist ja noch in einer sehr guten Phase des Lebens Ich gehe weit in die Zukunft hinein und gehe von einem Land zum andere. Muss noch von Toechterchen korrigiert werden.

Russland ist ein Rätsel in einem Geheimnis, umgeben von einem Mysterium. Sir Winston Churchill

Das Rätsel ist einfach zu lösen, durch einfache Menschen in Russland.
Die Nebel des Mysteriums lüften sich in den Weiten des Landes.
Geheimniss umwittert bleibt eine Sache, die zu Russland gehört. Marleen Powell

 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 19:45 (zuletzt bearbeitet: 27.10.2015 19:51)
avatar  ( gelöscht )
#7
avatar
( gelöscht )

Ok, ich hau mal in die Wanderer-Kerbe rein, noch mit einem , hoffentlich bleibt es auch dabei.

Herbst 2018.
Ich habe jetzt endlich meine neue 3 Meter-Mauer ums Grundstück fertig, gut mit dem Stacheldrahtverhau oben drauf kommen wir uns etwas vor wie zum Hofgang im Knast, aber wir können nun wieder etwas ruhiger schlafen weil nicht mehr pausenlos Leute auf der Suche nach Verwertbaren ums Haus schleichen.
Das massive Stahlrolltor sieht gar nicht so schlecht aus und mit meinen schwenkbaren Kameras kann ich auch mal gucken was die Nachbarn so ankeilen.
Die zwei Dobermänner fressen mir allerdings die Haare vom Kopf, obwohl, ich hab ja gar keine, also quasi nur virtuell.
So oft raus gehen wir gar nicht mehr, eingekauft wird nur noch am Monatsanfang, im Supermarkt kommst du dir halt so richtig fremd vor als Angehöriger einer gefühlten Minderheit, so richtig haben wir uns daran noch nicht gewöhnt.
Das Michelin-Männlein das ich angeheuert habe damit es meine Frau zur Arbeit bringt und wieder holt geht auch ganz schön ins Geld, aber der muss sein sonst hab ich keine Ruhe weil ab Einbruch der Dunkelheit kann man alleine nicht mehr in die Stadt, schon gar nicht als Frau, die Ordnungshüter haben sich da zurückgezogen und das Feld den straff organisierten Familien-Clans überlassen die dort ihre Geschäfte tätigen.
Wenn es noch schlimmer wird werden wir irgendwie das Land verlassen, auch wenn man für sein Haus so gut wie nichts mehr bekommt, egal, die letzten Jahre wollen wir irgendwo noch in Ruhe verbringen.


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 19:49 (zuletzt bearbeitet: 27.10.2015 22:05)
#8
avatar

Zitat von Larissa im Beitrag #6
Zitat von Hackel39 im Beitrag #5
Alles scheint darauf hinauszulaufen:
(Kernhandlung ab min 35:00)








Super @Hackel39 geschrieben! Das wird ich mir im Bett ansehen! Also bei mir wird's schlimmer. Du bist ja noch in einer sehr guten Phase des Lebens Ich gehe weit in die Zukunft hinein und gehe von einem Land zum andere. Muss noch von Toechterchen korrigiert werden.


Vor Deinem Sprachtalent habe ich große Achtung, wie gerne würde ich meine englischsprachigen Hits der Sixties auch nur ansatzweise verstehen oder mich mit meinem Grillmeister vom Hähnchenwagen, einem Aserbaidschaner fließend auf Russisch unterhalten können, es reicht leider nicht mehr dazu die Grundkenntnisse der Schulzeit auszubauen, zu viele Frequenzen für die Kür des Lebens sind langfristig belegt, leider.
Beinah bin ich schon so weit, mir etwas mehr Langeweile zu wünschen, frei verfügbare Zeit außerhalb von Fahrplänen und den arbeitsmedizinischen Großangriffen des Schichtplanes auf meine Gesundheit.
Der Müßiggang am Ufer des Flusses ist ein größerer Luxus als ein siebenstelliges Aktiendepot, das einem rastlosen workaholic gehört und ihm schlaflose Nächte bereitet.
Die Botschaft solcher Filme sind oft auf Leinwand gebrachte durchdachte Weisheiten, erst recht wenn sie aus einer Zeit stammen in der nicht Effekte und Kommerz die Drehbücher dominierten sondern die Freiheit der Filmschaffenden und Romanlieferanten.
Zur "guten Phase des Lebens"- ich schrieb hier mal davon, daß ich in meinem Leben nur zwei echte Kommunisten persönlich kennen lernen durfte einer davon war in meinem heutigem Alter Mitte der 1980er Jahre eine Respektsperson im Bahnbetriebswerk, jemand dessen Wort zählte und der hinsichtlich seines Elans und seiner Dynamik manchen Zeitgenossen eine Generation dahinter um Welten übertraf.
Beim Veteranentreffen des Eisenbahnerstandortes letzte Woche war er schon nicht mehr dabei, er "sei nicht mehr von dieser Welt"- Demenz, so lautet die Horrordiagnose und für mich ist das die Ansage, daß Lebens- Charts auch innerhalb von Wochen in den Keller abstürzen können ohne daß es ein Halten gibt.
Er vermochte es nicht, den Gleichschritt seiner extrem dynamischen Lebensweise mit den gesundheitlichen Vorgaben (es gab andere Warnsignale im Vorfeld, die Demenz kam aber völlig überraschend) seines Körpers zu wahren, einige andere Beispiele aus meinem unmittelbaren Bekanntenkreis untermauerten das, die betreffenden Personen waren aber oft nicht mal von den eigenen Familienangehörigen mehr zu erreichen....

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein aber kein Sofa.


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 20:03
avatar  Larissa
#9
avatar

Zitat von Hackel39 im Beitrag #8
Zitat von Larissa im Beitrag #6
Zitat von Hackel39 im Beitrag #5
Alles scheint darauf hinauszulaufen:
(Kernhandlung ab min 35:00)








Super @Hackel39 geschrieben! Das wird ich mir im Bett ansehen! Also bei mir wird's schlimmer. Du bist ja noch in einer sehr guten Phase des Lebens Ich gehe weit in die Zukunft hinein und gehe von einem Land zum andere. Muss noch von Toechterchen korrigiert werden.


Vor Deinem Sprachtalent habe ich große Achtung, wie gerne würde ich meine englischsprachigen Hits der Sixties auch nur ansatzweise verstehen oder mich mit meinem Grillmeister vom Hähnchenwagen, einem Aserbaidschaner fließend auf Russisch unterhalten können, es reicht leider nicht mehr dazu die Grundkenntnisse der Schulzeit auszubauen, zu viele Frequenzen für die Kür des Lebens sind langfristig belegt, leider.
Beinah bin ich schon so weit, mir etwas mehr Langeweile zu wünschen, frei verfügbare Zeit außerhalb von Fahrplänen und den arbeitsmedizinischen Großangriffen des Schichtplanes auf meine Gesundheit.
Der Müßiggang am Ufer des Flusses ist ein größerer Luxus als ein siebenstelliges Aktiendepot, das einem rastlosen workaholic gehört und ihm schlaflose Nächte bereitet.
Die Botschaft solcher Filme sind oft auf Leinwand gebrachte durchdachte Weisheiten, erst recht wenn sie aus einer Zeit stammen in der nicht Effekte und Kommerz die Drehbücher dominierten sondern die Freiheit der Filmschaffenden und Romanlieferanten.
Zur "guten Phase des Lebens"- ich schrieb hier mal davon, daß ich in meinem Leben nur zwei echte Kommunisten persönlich kennen lernen durfte einer davon war in meinem Alter Mitte der 1980er Jahre eine Respektsperson im Bahnbetriebswerk, jemand dessen Wort zählte und der hinsichtlich seines Elans und seiner Dynamik manchen Zeitgenossen eine Generation dahinter um Welten übertraf.
Beim Veteranentreffen des Eisenbahnerstandortes letzte Woche war er schon nicht mehr dabei, er "sei nicht mehr von dieser Welt"- Demenz, so lautet die Horrordiagnose und für mich ist das die Ansage, daß Lebens- Charts auch innerhalb von Wochen in den Keller abstürzen können ohne daß es ein Halten gibt.
Er vermochte es nicht, den Gleichschritt seiner extrem dynamischen Lebensweise mit den gesundheitlichen Vorgaben (es gab andere Warnsignale im Vorfeld, die Demenz kam aber völlig überraschend) seines Körpers zu wahren, einige andere Beispiele aus meinem unmittelbaren Bekanntenkreis untermauerten das, die betreffenden Personen waren aber oft nicht mal von den eigenen Familienangehörigen mehr zu erreichen....



Das meinte ich auch mit den medizinisch kaum besiegbaren Krankheiten. Aber gleich kommt mein Horrorszenario. Meine Tochter schrieb mir soeben. Mama was schreibst Du denn da Schreckliches!? Das ist ja schlimmer als The Walking Dead

------

Russland ist ein Rätsel in einem Geheimnis, umgeben von einem Mysterium. Sir Winston Churchill

Das Rätsel ist einfach zu lösen, durch einfache Menschen in Russland.
Die Nebel des Mysteriums lüften sich in den Weiten des Landes.
Geheimniss umwittert bleibt eine Sache, die zu Russland gehört. Marleen Powell

 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 20:51 (zuletzt bearbeitet: 27.10.2015 21:02)
avatar  Larissa
#10
avatar

Washington Post: 7.10.2032 Letzte Sonderausgabe vor Einstellung der Berichterstattung

Das letzte Zaunstueck der Grenze an der am nördlichlichst gelegenen mexikanischen Grenze zur USA wurde in den frühen Morgenstunden des 7. Oktober 2032 von hunderten Menschen auf US-Seite überrollt und niedergerissen. Diese Menschen entfliehen den seit Tagen andauernden Stürmen und gewaltigen Niederschlagsmengen, die ununterbrochen seit Monaten Städte und Dörfer zerstören. Eine neue Sturmfront wird in wenigen Stunden das gesamte Land bis nach Florida vom Norden her erreichen. Für den Mexikanischen Golf werden Hurrikanes größeren Ausmaßes vorausgesagt.

Yellowstone National Park Laut vernehmliche und konstante Erschütterungen im Yellowstone National Park werden inzwischen als große Gefahr eingestuft. Ein Ausbruch von Geysir Old Faithfull sei bereits 20 Jahre überfällig.
Die Menschen sind sich in allen Belangen selbst überlassen, staatliche Hilfe oder Rettungsaktionen können nicht erwartet werden.
Es gibt kaum Überlebende nach der Hölle von Tornados in 28 der US-Staaten, mit Winden von 320 h/km in den direkt betroffenen Gebieten.
Louisville in Kentucky, Die Stadt, künstlich auf Sand am Ohio Fluss-Ufer einst gebaut, war nach Aussagen von Experten bereits vor zehn Jahren, nicht mehr zu retten. Jegliche Warnung wurde in den Wind geschlagen, nun versinkt die Stadt jetzt im Schlamm des ohnehin durch Kupfer stark vergifteten Ohio Flusses. Diese Vergiftung war bereits im Jahre 2008 bekannt. Vorangegangen war ein Tier- und Vogelsterben. Die Vermehrung des eingeschleusten Nilmoskitos konnte nicht mehr nachhaltig verhindert werden, weil Geldmittel fehlten, so dass die Erkrankungen von diesen Moskitos verursacht, mit tödlicher Konsequenz konstant zunehmen.

Die Menschen habe nur die Alternative, wie in den meisten anderen verseuchten Bundesstaaten, diese zu verlassen oder auch von diesem Wasser zu trinken und weiterhin vom Land zu leben. Die Supermarktbelieferungen sind bis auf ein Minimum geschrumpft.
Die Frage ist jedoch die gleiche, wohin? Und diese Frage stellt sich in allen 50 Staaten der USA. In zehn der abtrünnigen Staaten werden weiterhin Kämpfe der Rebellen gemeldet.

San Francisco Die Population von San Francisco wurde seit Jahren immer wieder am Schwersten betroffen. Die Menschen leben seit zwei Monaten in den Ruinen der ehemaligen wunderschönen Stadt am Pazifik nach dem verheerenden großen Erdbeben von 10,1 auf der offenen Richterskala im vergangenen Jahr.
Fast tägliche schwere Nachbeben verhindern jeden Versuch, Aufräumungsarbeiten durchzuführen. Es fehlen ohnehin Organisation und Mittel.
Nur noch auf Zuteilung sind Nahrungsmittel und Wasser verfügbar. Geld, arm oder reich, spielt absolut keine Rolle mehr.
Die Nationalgarde besteht nur noch aus einem Rumpf an Soldaten. Der Versuch, einige Villen der Wohlhabenden zu schützen, schlug bereits 2028 fehl. Heute wurden wieder zwei Nationalgardisten von der aufgebrachten Menschenmenge getötet.
Die darbende Bevölkerung hat somit endgültig alle auf den Höhen befindlichen Villen und Luxushäuser eingenommen. Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren konnten, trinken diese das inzwischen trübe Wasser der hoch dosiert chlorierten Swimmingpools, um nicht zu verdursten. Diese werden auch als Waschgelegenheit genutzt. Die Müllabfuhr und der Betrieb der Abwässer wurde heute eingestellt.

In der gesamten Stadt und außerhalb bis zum Pazifik, werden Tote sofort an Ort und Stelle verbrannt. Die Pazifikstrände sind von Müll- und vom Abfall menschlicher Hinterlassenschaft bis über die Bucht bis zum Horizont erkennbar.
Verendete Kadaver der einst in diesen sauberen Gewässern schwimmenden Kreaturen verbreiten einen schrecklichen Gestank, zusammen mit Überresten von Menschen, die versuchten, dem Elend in der Stadt zu entkommen. Zwischen dieser Hinterlassenschaft von Mensch und Tier zu sehen, sind die Wracks von vier Öltankern, die innerhalb von vier Jahren durch Unachtsamkeit unweit voneinander havarierten, wobei ihre gefährliche Ölfracht sich ins Meer ergoss. Auch in diesem Fall wurde aufgrund der fehlenden Mittel nichts unternommen.
Wo sich Airforce One befindet war auch heute nicht zu erfahren.

So, nun schlaft gut.. Larissa
Morgen sind dran Deutschland, die EU, GB und Russland. Da geht's auch heiss her in meiner Future-Phantasie.....

.............

Russland ist ein Rätsel in einem Geheimnis, umgeben von einem Mysterium. Sir Winston Churchill

Das Rätsel ist einfach zu lösen, durch einfache Menschen in Russland.
Die Nebel des Mysteriums lüften sich in den Weiten des Landes.
Geheimniss umwittert bleibt eine Sache, die zu Russland gehört. Marleen Powell

 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 21:06
avatar  Lutze
#11
avatar

Wie soll man jetzt noch gut schlafen @Larissa
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 21:16
avatar  ( gelöscht )
#12
avatar
( gelöscht )

@Larissa , Du meinst bestimmt den ISD (Islamischen Staat Deutschland), da sind der Fantasie aber Grenzen gesetzt, jedenfalls den sexuellen...


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 21:54
#13
avatar

Ich mach mir keine Gedanken über meine Zukunft.
Ich habe mir Mühe gegeben in den beiden Gesellschaftsordnungen ein ordentlicher Mensch zu bleiben.
Ein Mensch der von jung bis alt eine richtige Weltanschauung hat und die nicht wechselt.
Politisch kann ich nichts ändern, es werden noch mehr Flüchtlinge kommen und die Schwarzen werden die nächste Wahl verlieren.
Ich werde irgendwann sterben, habe mein Testament schon lange gemacht.
Kann dann nur sagen
tschüss
thomas


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 22:09
#14
avatar

Ich bin fast 75....für mich wird es noch reichen ........hoffe ich. Aber bei unseren durchgeknallten Politikern
bin ich auf jede negative Entwicklung gefaßt.
Ich hoffe das das Buch von Udo Ulfkotte Vorsicht Bürgerkrieg nicht Wirklichkeit wird.

________________________________________________________________________________________________________________
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.


 Antworten

 Beitrag melden
27.10.2015 23:00 (zuletzt bearbeitet: 27.10.2015 23:01)
avatar  Larissa
#15
avatar

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #12
@Larissa , Du meinst bestimmt den ISD (Islamischen Staat Deutschland), da sind der Fantasie aber Grenzen gesetzt, jedenfalls den sexuellen...



Ach @Lutze .... nicht zu Herzen nehmen!

@bürger der ddr
Kein ISD oder ISIS Kaempfer werden jemals meine sexuellen Phantasien beeintrachtigen koennen....diese Phantasien sind nicht einzugrenzen

Russland ist ein Rätsel in einem Geheimnis, umgeben von einem Mysterium. Sir Winston Churchill

Das Rätsel ist einfach zu lösen, durch einfache Menschen in Russland.
Die Nebel des Mysteriums lüften sich in den Weiten des Landes.
Geheimniss umwittert bleibt eine Sache, die zu Russland gehört. Marleen Powell

 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!