Einsatzgrundsätze der Fallschirmjäger

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31.10.2020 07:51
#31
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Zitat
Bei einer beabsichtigten Einnahme Westberlins hätten die Fallschirmjäger ja nun auch nicht alleine gehandelt. Dazu wäre die „Besondere Gruppierung“ gebildet worden, die dann „auf dem Landwege“ vorgestoßen wäre.



Ein oder mehrere Planspiele waren ja üblich, doch diesen Größenwahn hätte die DDR NIE und NIMMER überlebt!


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31.10.2020 09:14
#32
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diesen Größenwahn hätte die DDR NIE und NIMMER überlebt! ???

Ich kenne zwar nicht Deine Gedankenwelt aber irgendetwas bringst Du durcheinander !


passport


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31.10.2020 09:32
#33
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Zitat
Ich kenne zwar nicht Deine Gedankenwelt aber irgendetwas bringst Du durcheinander !


passport




Es ist doch hinlänglich bekannt geworden das es diese Planspiele gegeben hat Westberlin das ungeliebte zu schlucken!
Als nächstes dann die BRD!


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31.10.2020 10:04
#34
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@Speedbus ,


das waren Planspiele für den Fall das die NATO den WP angegriffen hätte. Pläne und Absichten des WP waren reine Verteidigungspläne. Das der Generalstab der WP und das Oberkommando der Streitkräfte der UdSSR in ihren Planungen den 22.06.1941 vor Augen hatten wurde dieses entsprechend berücksichtigt. D.h. den angreifenden Gegner sofort auf seinen eigenen Terretorium zu vernichten. Erst ab 1988 wurde diese Strategie entsprechend der damaligen Weltsituation geändert.


passport


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31.10.2020 10:44
#35
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@passport

Mielke und seine Büttel hatten laut Stasiaktenlage ein großen Anteil an der Ausarbeitung des Planspiels.


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31.10.2020 10:52
#36
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Das war eine militärische Planung gewesen wo logischer Geheimdienstinformationen mit einflossen. Der Minister für Staatssicherheit war schließlich auch Mitglied im NVR.



passport


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31.10.2020 11:09
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#37
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( gelöscht )

Ich würde einigen vermeintlich besonders schlauen Mitgliedern einmal empfehlen, sich mit der tatsächlichen Entwicklung in Europa nach dem Ende des II.Weltkrieges zu befassen. Da gibt es nun wirklich genug seriöse Veröffentlichungen dazu. Hier muss man auch nicht auf Veröffentlichungen aus dem östlichen Europa zugreifen. Es gibt ausreichend Publikationen politisch sehr neutraler Historiker, die diese Entwicklung sachlich beschrieben haben.
Dadurch könnte man verstehen und begreifen, dass da nicht nur einfach mal so ein Herr Honecker oder irgend ein DDR-General, oder gar der böse Herr Mielke mal schnell die NVA-Fallschirmjäger nach Westberlin schicken würde/konnte.
Na klar ist es viel einfacher sich süffisant zurückzulehnen und die abstrusesten Theorien mit dem Brustton des ALLEINWISSENDEN in den Thread zu stellen. Ist ja logisch, dass die "Genossen von damals" das sofort abstreiten, oder gar "bekämpfen" müssen- das ist ja dann erst recht der Beweis, dass DIE etwas abstreiten, was jeder Verschwörungstheoretiker sowieso längst glaubt beweisen zu können.
Ich möchte mit dieser, meiner Meinung hier Niemanden persönlich angreifen- dennoch aber zu mehr Wahrheitsliebe/Wahrheits-Treue auffordern.
Das gilt universell , besonders aber für Themenbereiche die politische Aspekte der Zeit vom 08.Mai 1945 bis zum 09.November 1989 betreffen.
Dabei soll es wirklich nicht darum gehen, irgendwelchen Dingen (Alles betreffend) der DDR-Zeit eine Absolution zu erteilen, oder nachträglich schön zu reden.
Es geht einzig darum zu beleuchten, welche Dinge warum und wie geschehen sind . Unbestritten bleibt, dass auch diese Fakten von jedem Menschen anders gewertet und gewichtet werden können.


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31.10.2020 11:13
avatar  Merkur
#38
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@Speedbus, mal eine Frage an Dich:
Wozu haben der BND und die amerikanischen Geheimdienste eigentlich Informationen über neuralgische Punkte im Verkehrswesen, Eisenbahnstrecken, Straßen, Tragfähigkeit von Brücken, Elektrizitätsversorgung usw. in der DDR gesammelt?
Wollten die die DDR schlucken?


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31.10.2020 11:19
avatar  Mike59
#39
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Ich verstehe gar nicht weswegen man so einen Bohei um längst vergangenes macht, auch bei anderen Themen.
Lesen und sich einfach darüber unterhalten geht aber offensichtlich nicht, besonders die "gewieften Militärtaktiker" aus dem zivilen Sektor verblüffen mich da immer wieder.


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31.10.2020 11:24
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#40
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( gelöscht )

Mike.
Sagen wir es mal so.
Da hat es hier so Spezialisten welche als Quartalsschreiber mal wieder ne Nebelkerze werfen müssen.
Dann sitzen sie vermutlich zu Hause uns freuen sich diebisch den Haufen aufzuscheuchen.
Ihre fehlende Fachkompetenz gleichen sie mit Provokationen aus.


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31.10.2020 13:28
#41
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zu berndk5 in #37:
Es trifft wieder die alte Weisheit zu, die schon Psychoanalysten und andere weiterdenke Köpfe vor ....zig Jahren erkannten bis in die Antike (Sokrates: "Ich weiß, daß ich nichts weiß"): Desto weniger ein Mensch weiß, desto weniger weiß er auch, was er alles noch nicht weis und meint daher, alles zu wissen. Ein Wissender weis bzw. ahnt, wieviel er noch nicht weis und ist vorsichtiger mit seinen Thesen/Theorien/Hypothesen/Vermutungen. Wer hat´s nicht verstanden ?


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31.10.2020 15:04
#42
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@berndk5

Ich mache kein Hehl daraus das ich dem MfS und seiner Gefolgschaft bis zum jüngsten Tag NIE und NIMMER was abgewinnen kann/werde!!

Das ist noch äußerst freundlich umschrieben!

Best Regards Svenja


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31.10.2020 15:15
avatar  Alfred
#43
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Minister Mielke hatte mit der operativen Planung im großen nichts zu schaffen.


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31.10.2020 15:28 (zuletzt bearbeitet: 31.10.2020 15:34)
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#44
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( gelöscht )

zu #42 kann ich nur zu Svenja und allen anderen gleicher Meinung sagen, dass das was in der Haltung bekundet wird, für mich überhaupt kein Problem ist.
Da gestehe ich mir auch wirklich keine Anmaßung einer Bewertung zu und solange es wenigstens annähernd fair bleibt, halte ich mich strikt an das Neutralitätsgebot als Admin.

Auch sehr viele Mitarbeiter dieses Dienstes, die nicht an "Drecksarbeiten" beteiligt waren, haben fast Alle die bittere Tatsache eingesehen, Gefühle wie Respekt und Anstand in den breitesten Teilen der Bevölkerung unwiederbringlich verloren zu haben. Der eine oder andere schreibt das auch hier ganz offen.
Dennoch ist das was ich geschrieben habe, eigentlich allgemeingültig. Es ist ein Anspruch, dem sich jeder von selbst unterwerfen sollte, wenn er möchte dass seine Beiträge ernst genommen werden.
Auch wenn das MfS sein Bestehen mit diesem eingebrannten Ruf von Schimpf und Schande beenden musste, darf das doch nicht Tür und Tor dafür öffnen, jeden noch so unhaltbaren Vorwurf ungeprüft und pauschal durch Wiederholen zum Beweis zu erklären. Da sollte jeder Beitrassschreiber dann auch Beweise/Bezugnahme liefern, die seine Auffassung begründen. Das fehlt leider fast immer.
Andererseits verbaut ein pauschaler Angriff von Anbeginn an jegliche vernünftige Kommunikation.
Es gibt sie wirklich, Leute die in diesem MfS gedient und gearbeitet haben und zu einzelnen Sachverhalten ein sehr hohes Faktenwissen haben. Leute, die bereit sind, sich dazu zu äußern.
Nicht jeder davon hat ein Buch veröffentlicht, oder schreibt hier im Forum.
Leider wird auch die Zahl ehrlicher Zeitzeugen naturgemäß geringer.
Es hat aus meiner Sicht auch gar nichts mit Vergebung und Verzeihen zu tun, wenn man vernünftige Umgangsformen pflegt und gerne auch eine etwas "intensive" Fragestellung zu einzelnen Themen betreibt. Dazu muss niemand seine Meinung verbiegen oder seine Abneigung verschleiern, das ist überhaupt nicht nötig!
Pauschale Vorverurteilungen die auf Hörensagen basierende Behauptungen darstellen, werden für eine vernünftige Aufarbeitung von Fragekomplexen nicht hilfreich sein.


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31.10.2020 17:15
avatar  R-363
#45
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Es geht hier in diesem Thread um „Einsatzgrundsätze der Fallschirmjäger“ (bisher nur der NVA) und nicht um das MfS.
Die MÖGLICHE Aufgabe mit Westberlin war nur EINE von mehreren Varianten des Einsatzes. Dass es solche Planungen von Seiten des Warschauer Vertrages und damit der NVA gab, ist inzwischen historisch unbestritten. Generalstäbe sind nun mal dazu da, mögliche politische Entwicklungen zu beurteilen und daraus Schlußfolgerungen für militärische Handlungen zu ziehen, gemäß Clausewitzˋ „Vom Kriege“, wonach der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist. Daran hat sich REIN GAR NICHTS geändert, auch wenn Clausewitz nicht ganz oben auf der Leseliste der WV- und NVA- Generalität gestanden haben dürfte. Auf beiden Seiten, der NATO und dem WV, gab es selbstverständlich Planungen für eine mögliche kriegerische Auseinandersetzung zwischen den Militärblöcken. Und selbstverständlich wurden entsprechende Szenarien durch Stäbe und Truppen geübt. Mir ist aber weder eine Übung meiner ehemaligen 8. MSD noch auf Seiten der NATO und der Bw bekannt, die NICHT von einem Angriff der Gegenseite ausgegangen wäre.
Wer mit den Aufgaben von Streitkräften und/oder Planungen für deren Einsatz nicht klar kommt oder so gar keine Ahnung davon hat sollte sich dann vielleicht auch mit „qualifizierten“ Bemerkungen zurückhalten.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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