Ein Traum nach geglückter Flucht 1963 hat schlimmeres verhindert.

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04.09.2015 04:30
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#1
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Meine gelungene Flucht war am 10. Feb. 1963 durch das Minenfeld im Bereich zwischen Ohrsleben und Hötensleben.
Aus Sicherheitsgründen wollte ich keine Mitwisser und ließ meine Verlobte in der DDR zurück. Sie war als Krankenschwester im Kreiskrankenhaus Oschersleben in der Lehre und stand kurz vor der Abschlußprüfung. Diesen Berufsabschluß wollte ich Ihr durch Mitnahme bei meiner Flucht auch nicht versauen. Ob Sie bereit gewesen wäre mit zu gehen, war auch nicht sicher. Darum meine Flucht ohne ein Wort zu Ihr oder irgend einer anderen Person. Per Post habe ich Ihr versprochen, ich hole Sie demnächst auf gleichem Wege auch rüber. Es hatte ja bei mir auch sehr gut geklappt. Doch dann hatte ich eines Nachts einen merkwürdigen Traum, der mich von meinen Plan abhalten sollte.
Nun zu dem Traum : Ich machte mich auf den Weg zur Grenze, kam auch noch an gleicher Stelle wie im Feb.63 gut durch das Minenfeld aber viel weiter kam ich nicht. Ich hörte irgend welche Geräusche und Stimmen und wollte mich verstecken.Plötzlich war auch das Gelände anders als ich es vorher kannte. Vor mir ein tiefer Krater ca. 10 m Durchmesser mit unten Gebüsch drin. Ich schnell in dieses Gebüsch. Dann hörte ich plötzlich Deutsche Grenzpolizei,kommen Sie mit erhobenen Händen heraus. Vorsichtig bin ich raus aus dem Gebüsch und die Böschung hoch und war sofort von ca.10 Grenzern mit MPI in Anschlag umstellt. Dann wachte ich auf, in Schweiß gebadet und war froh das es nur ein Traum war.Aber dieser Traum hat mir gesagt, tue es nicht was du geplant hast. Habe mir diesen Plan aus den Kopf geschlagen. Die beiderseitige Briefpost wurde von Ihr abgebrochen, ihre Mutter schrieb mir, ich solle nicht mehr schreiben, Sie hätte jetzt einen anderen Grenzer.Bis Heute habe ich nichts mehr von Ihr gehört.
Ja, so kann also auch ein Traum unser Handeln beeinflussen.

Gruß CAMBRINO


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04.09.2015 07:28 (zuletzt bearbeitet: 04.09.2015 07:37)
avatar  Kalubke
#2
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Hi Cambrino,

vieleicht ist Eure Post mitgelesen, Deine Absicht so dem MfS bekannt und Deine Verlobte anschließend entsprechend bearbeitet worden. Ich könnte mir vorstellen, dass irgend eine ungewohnte Reaktion oder Äußerung Deiner Verlobten in Deinem Unterbewußtsein die Alarmglocken klingeln ließen. Es ist auch denkbar, dass der Abbruch des Briefkontaktes durch das MfS veranlasst wurde, als sie mitbekamen, dass Du das Vorhaben nicht in die Tat umsetzten wirst. Und in dem jungen Alter hatte Deine Verlobte sicher eine Heidenangst davor, sich diesen Anweisungen zu widersetzen.

Gruß Kalubke


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04.09.2015 14:50
avatar  Lutze
#3
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Fahnenflucht begangen,Kameraden und deine Freundin im Stich lassen,
sie noch möglicherweise mit den Sicherheitsorganen in Schwierigkeiten
bringen,
was sagte dein Gewissen dazu?
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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04.09.2015 18:46
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#4
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Zitat von Lutze im Beitrag #3
Fahnenflucht begangen,Kameraden und deine Freundin im Stich lassen,
sie noch möglicherweise mit den Sicherheitsorganen in Schwierigkeiten
bringen,
was sagte dein Gewissen dazu?
Lutze



Hallo Lutze
Woher stammt deine Information daß ich Fahnenflucht begangen habe und Kameraden verraten habe ?
Schau dir mal meine Vorstellung an und schau auch mal in die Bildergalerie unter " Grüne Grenze ohne Sperranlagen " dort findest Du auch meinen Entlassungsschein. Ich bin am 08.11.1962 in Ehren aus den Reihen der Grenzpolizei ( bzw. NVA Kommando Grenze ) entlassen worden denn man brauchte Platz für die Wehrpflichtigen die auch noch billiger waren als freiwillige Längerdienende. Erst 3 Monate später bin ich im nördlichen Gebiet der Gr.Komp. Ohrsleben durch das Minenfeld in die BRD gegangen. Es hat mich doch keiner auf gehalten,kein Grenzposten der DDR zu sehen, auch dann in der BRD kein Zoll und kein BGS zu sehen gewesen.Mußte erst durch Arbeiter einer Firma den BGS rufen lassen. Bitte informiere dich immer erst bevor Du solchen Unsinn hier schreibst. Meine Verlobte zurück gelassen ja, wichtiger war zu dem Zeitpunkt meine weitere berufliche Zukunft, die hatte ich in der DDR nicht mehr. Junge Leute , Sie 18 und ich 25 konnten solche Trennung nach dem Gescheiterten Plan ihrer Nachholung noch verkraften.

Gruß CAMBRINO


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04.09.2015 19:00
avatar  Mike59
#5
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Na auf alle Fälle hast du so viel Erfahrung gehabt das du die "Zeichen" richtig gedeutet hast. Ohne von einer Vorsehung durch höhere Gewalt sprechen zu wollen.


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04.09.2015 19:01
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#6
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Das waren die Methoden des US-Imperialismus in der NVA: "Hire and Fire". Nach der Einführung der Wehrpflicht gab es kostengünstige Wehrpflichtige, da hat man die teureren Berufssoldaten einfach entlassen.
Theo


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04.09.2015 19:17
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#7
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Hallo Cambrino !

Ich hab von Deinen Posts behalten ,daß Du eine landwirtschaftliche Ausbildung in der Uckermark gemacht hast . Nach Deiner Zeit als Grenzer bist Du dann im bereich Deiner alten Einheit über die Grenze . Deine Schwester hatte Schwierigkeiten mit den Behörden .Und jetzt lebst Du wieder im Osten ,wars der Barnim ? Korrigiere mich bitte ,wenn Fehler meinerseits !

MfG Fritze ,der auch in dem ehemaligen Kreis Prenzlau gross geworden ist .


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04.09.2015 19:43
avatar  Lutze
#8
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Zitat von Cambrino im Beitrag #4
Zitat von Lutze im Beitrag #3
Fahnenflucht begangen,Kameraden und deine Freundin im Stich lassen,
sie noch möglicherweise mit den Sicherheitsorganen in Schwierigkeiten
bringen,
was sagte dein Gewissen dazu?
Lutze



Hallo Lutze
Woher stammt deine Information daß ich Fahnenflucht begangen habe und Kameraden verraten habe ?
Schau dir mal meine Vorstellung an und schau auch mal in die Bildergalerie unter " Grüne Grenze ohne Sperranlagen " dort findest Du auch meinen Entlassungsschein. Ich bin am 08.11.1962 in Ehren aus den Reihen der Grenzpolizei ( bzw. NVA Kommando Grenze ) entlassen worden denn man brauchte Platz für die Wehrpflichtigen die auch noch billiger waren als freiwillige Längerdienende. Erst 3 Monate später bin ich im nördlichen Gebiet der Gr.Komp. Ohrsleben durch das Minenfeld in die BRD gegangen. Es hat mich doch keiner auf gehalten,kein Grenzposten der DDR zu sehen, auch dann in der BRD kein Zoll und kein BGS zu sehen gewesen.Mußte erst durch Arbeiter einer Firma den BGS rufen lassen. Bitte informiere dich immer erst bevor Du solchen Unsinn hier schreibst. Meine Verlobte zurück gelassen ja, wichtiger war zu dem Zeitpunkt meine weitere berufliche Zukunft, die hatte ich in der DDR nicht mehr. Junge Leute , Sie 18 und ich 25 konnten solche Trennung nach dem Gescheiterten Plan ihrer Nachholung noch verkraften.

Gruß CAMBRINO

Zumindest hättest du in deinem neu eröffneten Thema es noch mal kurz erwähnen
können,das nach deiner Grenzzeit deine Republikflucht stattfand,
und woher willst du genau wissen,wie deine Verlobte es wirklich verkraftet hat,
vom Briefeschreiben sicherlich nicht,wozu dann erst die Verlobung?
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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04.09.2015 22:29 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2015 02:12)
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#9
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Zitat von Lutze im Beitrag #8
Zitat von Cambrino im Beitrag #4
Zitat von Lutze im Beitrag #3
Fahnenflucht begangen,Kameraden und deine Freundin im Stich lassen,
sie noch möglicherweise mit den Sicherheitsorganen in Schwierigkeiten
bringen,
was sagte dein Gewissen dazu?
Lutze



Hallo Lutze
Woher stammt deine Information daß ich Fahnenflucht begangen habe und Kameraden verraten habe ?
Schau dir mal meine Vorstellung an und schau auch mal in die Bildergalerie unter " Grüne Grenze ohne Sperranlagen " dort findest Du auch meinen Entlassungsschein. Ich bin am 08.11.1962 in Ehren aus den Reihen der Grenzpolizei ( bzw. NVA Kommando Grenze ) entlassen worden denn man brauchte Platz für die Wehrpflichtigen die auch noch billiger waren als freiwillige Längerdienende. Erst 3 Monate später bin ich im nördlichen Gebiet der Gr.Komp. Ohrsleben durch das Minenfeld in die BRD gegangen. Es hat mich doch keiner auf gehalten,kein Grenzposten der DDR zu sehen, auch dann in der BRD kein Zoll und kein BGS zu sehen gewesen.Mußte erst durch Arbeiter einer Firma den BGS rufen lassen. Bitte informiere dich immer erst bevor Du solchen Unsinn hier schreibst. Meine Verlobte zurück gelassen ja, wichtiger war zu dem Zeitpunkt meine weitere berufliche Zukunft, die hatte ich in der DDR nicht mehr. Junge Leute , Sie 18 und ich 25 konnten solche Trennung nach dem Gescheiterten Plan ihrer Nachholung noch verkraften.

Gruß CAMBRINO

Zumindest hättest du in deinem neu eröffneten Thema es noch mal kurz erwähnen
können,das nach deiner Grenzzeit deine Republikflucht stattfand,
und woher willst du genau wissen,wie deine Verlobte es wirklich verkraftet hat,
vom Briefeschreiben sicherlich nicht,wozu dann erst die Verlobung?
Lutze


Hallo Lutze,
Ich bleibe dabei, Kritik ist manchmal angebracht und Kritik muß man dann auch mal vertragen können, aber wenn ich eine Kritik gegen eine Person schreibe, schau ich mal eben in seine Vorstellung und weiß dann einiges über diese Person. Ist doch ganz einfach , dafür haben wir doch hier die Vorstellungen. Sonst könnten wir die Vorstellungen ja auch ganz weg lassen.Ja und die Verlobung war schon ca. 1 Jahr vor der Entlassung, da war an einer Entlassung überhaupt noch nicht zu denken. Die Entlassung wurde mir erst ca. 2 Monate vor der Entlassung mitgeteilt und mußte noch mein Resturlaub nehmen.

Gruß CAMBRINO


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04.09.2015 22:44 (zuletzt bearbeitet: 04.09.2015 22:49)
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#10
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Es gibt ja nicht nur Träume die einen davon abbringen etwas zu tun, auch dieses merkwürdige Bauchgefühl, also ich höre drauf so weit es möglich ist, bei manchen Dingen muss man aber halt durch.
Ich finde es gut das du so ehrlich über Dinge deines Lebensweges schreibst, manche Entscheidung muss halt jeder für sich treffen wie er es für richtig erachtet, auch wenn sie teilweise schmerzvoll ist.
Meine Ex ist damals übrigens nicht rüber gemacht, die hat mich nur brav arbeiten lassen und nebenher mit einem anderen rumgemacht, vor lauter Arbeiterrei hab ich es nicht mal mitbekommen und als das Haus fertig war hat sie mir einen Arschtritt verpasst.
Heute bin ich ihr nicht mehr gram, war halt ihre Entscheidung, bitte schön.
Aber so einen Traum hätt ich mir schon gewünscht, da hätte ich nicht so doof sein müssen und denen noch ihr Nest bauen


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04.09.2015 23:58 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2015 15:15)
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Zitat von Fritze im Beitrag #7
Hallo Cambrino !

Ich hab von Deinen Posts behalten ,daß Du eine landwirtschaftliche Ausbildung in der Uckermark gemacht hast . Nach Deiner Zeit als Grenzer bist Du dann im bereich Deiner alten Einheit über die Grenze . Deine Schwester hatte Schwierigkeiten mit den Behörden .Und jetzt lebst Du wieder im Osten ,wars der Barnim ? Korrigiere mich bitte ,wenn Fehler meinerseits !

MfG Fritze ,der auch in dem ehemaligen Kreis Prenzlau gross geworden ist .


Hallo Fritze, ja ich habe meinen Facharbeiter für Landwirtschaft im Kreis Prenzlau auf einem Volksgut gemacht, Prüfung IHK Prenzlau.
Bei meiner Werbung im April 1956 hat mir der Werber (ein Ltn. der Grenzpolizei ) den Dienst an der Grenze schmackhaft gemacht, viel an der frischen Luft, Abendteuer Erlebnisse an der Grenze, Schmugler und Grenzgänger fest nehmen und etwas mehr Geld als bei der NVA.Nach meiner geleisteten Dienstzeit könnte ich eine Arbeit bekommen wo ich auch finanziel besser gestellt bin als in der Landwirtschaft. Dieses versprechen wurde nach der Entlassung nicht eingehalten.Ohne mein Wissen hat man mich an der Fachscule für Landwirtschaft in Wernigerode angemeldet und ich bin nach der Entlassung auch dort hin gefahren. Ich bekam 190.00 Mark Stipendium. Davon abzüglich 10,00 Mark für Unterkunft und Verpflegung. Die Unterkunft war ein kleines Zimmer ( ca. 10 qm mit 2 Doppelstockbetten und 1 Tisch und 4 Stühle für 4 Personen, Schränke auf dem Flur. Waschraum und Toiletten über den Flur zu erreichen. Dieser Lehrgang sollte 3 Jahre dauern zum Diplom Landwirt.Diese 3 Jahre unter diesen Verhältnissen und mit 180,00 Mark im Monat hätte ich nicht aus gehalten.Wie hätte ich da ohne ein einigermaßen ausreichendes Einkommen heiraten und eine Familie gründen können ? Nach 6 Wochen sagte meine Dozentin, meine Leistungen sind zu schwach und ich sollte noch erst ein Jahr zurück in die Landwirtschaft gehen.Das wollte ich aber auf keinen Fall und so entschloß ich mich ohne Vorbereitung so schnell wie nur möglich und ohne ein Wort zu Jemanden über die Grenze in die BRD zu gehen bevor das letzte Schlupfloch an der Grenze auch noch geschlossen wurde.
Nun zu meiner Schwester, die hatte keine Schwierigkeiten mit den Behörden, sondern ist mit 17 Jahren über Westberlin in die BRD geflüchtet wie auch mein Bruder. Beide sind nacheinander im Mai 1958 geflüchtet. Ich war gerade auf der Uffz.Schule in Dingelstedt. Knapp ein Jahr später wurde meine Schwester krank und mein Vater sollte Sie zurück holen,was auch genehmigt wurde. Nach ihrer Rückkehr Anfang 1959 wurde Sie dann von der Stasi abgeholt in U-Haft. Sie hatte vor der Flucht als ziviele Schreibkraft bei der NVA in Prenzlau gearbeitet. Ein halbes Jahr später wurde Sie vom Gericht in Neubrandenburg zu 3.5 Jahren Gefängnis verurteilt wegen Republikflucht und verraten von Dienst-und Staatsgeheimnissen. Ein Militärstaatsanwalt hatte 6-8 Jahre gefordert. Nach der Wende 1993 ist Sie dann verstorben.
Seit der Wende gibt es für mich kein Ost und kein West sondern ein Deutschland. Seit 1999 bin ich Rentner und nach dem meine Frau im Jahr 2000 verstorben ist, habe ich mir hier im Kreis Barnim meinen eigenen Altersruhesitz gekauft, da ich in Berlin und im Kreis Uckermark noch viel von der jüngeren Verwandschaft habe. Man kann sich besser des öffteren besuchen. Werde ja diesen Monat auch schon 78 Jahre jung.

Gruß CAMBRINO


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05.09.2015 20:09
avatar  Lutze
#12
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Nun kann ich deine Flucht auch besser verstehen
und auch deinen (Alp)Traum
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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06.09.2015 01:38 (zuletzt bearbeitet: 06.09.2015 16:07)
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#13
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Zitat von Lutze im Beitrag #12
Nun kann ich deine Flucht auch besser verstehen
und auch deinen (Alp)Traum
Lutze


Hallo Lutze, ich danke Dir für das bessere Verständnis zu meiner Flucht. Damit Du es aber noch besser verstehst, ich hatte 10 Tage nach meiner Flucht am 20.02.1963 meinen ersten Arbeitstag bei der Firma Bayer A.G. und in dieser Firma auch meinen letzten Arbeitstag am 31.12.1997. Das sind knappe 35 Jahre in der gleichen Firma. Ich wurde dort angelernt, habe mich weiter qualifiziert, Verantwortung übernommen und gutes Geld verdient. Habe dort mein 25 jähriges Jubiläum gefeiert ( 1988 ) in Verbindung mit einer goldenen Anstecknadel, einer Urkunde und einer Geldprämie von einem brutto Monatslohn sowie 6 Tage Sonderurlaub. Ich habe hier an der Wand eine ganze Reihe Urkunden hängen von Verbesserungsvorschlägen und Umweltvorschlägen wo bei jeder Urkunde auch immer jeweils eine schöne Summe DM auf mein Konto überwiesen wurde. Seit 01.01.1998 bin ich nun schon in Rente, habe eine gute Rente und ein sorgenfreies Leben. Bekomme jedes Jahr immer noch die Einladung zur Jahresfeier der Jubilare nach Leverkusen aber die Fahrt dorthin ist mir jetzt schon zu weit in diesem Alter. Die monatliche Werkszeitung bekomme ich auch noch immer kostenlos und sonst hat mich die Firma auch noch nicht vergessen. Ich füge hier mal einen Brief ein, den ich von der Firma zu meinem 70. Geburtstag (2007) bekam. So lieber Lutze, hier siehst Du nun wie ich nach meiner Flucht mein Leben erfolgreich verändern konnte. Heute lebe ich ruhig und zufrieden im eigenen Haus mit Garten und habe dadurch auch immer noch etwas zu tun. Meine Flucht 1963 in die BRD halte ich persönlich heute für den mutigsten und wichtigsten Schritt in meinem bisherigen Leben.

Gruß CAMBRINO


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06.09.2015 10:46
avatar  andyman
#14
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Zitat von Cambrino im Beitrag #13
Zitat von Lutze im Beitrag #12
Nun kann ich deine Flucht auch besser verstehen
und auch deinen (Alp)Traum
Lutze


Hallo Lutze, ich danke Dir für das bessere Verständnis zu meiner Flucht. Damit Du es aber noch besser verstehst, ich hatte 10 Tage nach meiner Flucht am 20.02.1963 meinen ersten Arbeitstag bei der Firma Bayer A.G. und in dieser Firma auch meinen letzten Arbeitstag am 31.12.1987. Das sind knappe 35 Jahre in der gleichen Firma. Ich wurde dort angelernt, habe mich weiter qualifiziert, Verantwortung übernommen und gutes Geld verdient. Habe dort mein 25 jähriges Jubiläum gefeiert in Verbindung mit einer goldenen Anstecknadel, einer Urkunde und einer Geldprämie von einem brutto Monatslohn sowie 6 Tage Sonderurlaub. Ich habe hier an der Wand eine ganze Reihe Urkunden hängen von Verbesserungsvorschlägen und Umweltvorschlägen wo bei jeder Urkunde auch immer jeweils eine schöne Summe DM auf mein Konto überwiesen wurde. Seit 01.01.1988 bin ich nun schon in Rente, habe eine gute Rente und ein sorgenfreies Leben. Bekomme jedes Jahr immer noch die Einladung zur Jahresfeier der Jubilare nach Leverkusen aber die Fahrt dorthin ist mir jetzt schon zu weit in diesem Alter. Die monatliche Werkszeitung bekomme ich auch noch immer kostenlos und sonst hat mich die Firma auch noch nicht vergessen. Ich füge hier mal einen Brief ein, den ich von der Firma zu meinem 70. Geburtstag (2007) bekam. So lieber Lutze, hier siehst Du nun wie ich nach meiner Flucht mein Leben erfolgreich verändern konnte. Heute lebe ich ruhig und zufrieden im eigenen Haus mit Garten und habe dadurch auch immer noch etwas zu tun. Meine Flucht 1963 in die BRD halte ich persönlich heute für den mutigsten und wichtigsten Schritt in meinem bisherigen Leben.

Gruß CAMBRINO


Hallo @Cambrino
Zu deinem Ex-Arbeitgeber kann man dich nur beglückwünschen,alles richtig gemacht.Bei den Daten steckt ein kleiner Fehler drin oder?
Gruß aus Südschweden andyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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06.09.2015 12:01 (zuletzt bearbeitet: 06.09.2015 12:03)
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( gelöscht )

Zitat von andyman im Beitrag #14
(...)
Zu deinem Ex-Arbeitgeber kann man dich nur beglückwünschen,alles richtig gemacht.Bei den Daten steckt ein kleiner Fehler drin oder?
Gruß aus Südschweden andyman


Ja scheint so. In der Vorstellung steht:
Am 20.Februar war mein erster Arbeitstag bei der Bayer A.G. Leverkusen habe mich dort weiter gebildet gutes Geld verdient und bis zur Rente 1999 in dieser Firma beschäftigt gewesen.
Vorstellung Cambrino
Ich komme da zwar auf mehr als 35 Jahre...ist aber eigentlich nicht so wichtig..
Theo


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