Frage: Grün unterlegte Schützenschnur

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05.09.2015 08:41 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2015 08:44)
#31
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gelöscht
gruß h.


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05.09.2015 10:53
avatar  der 39.
#32
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #30
Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen, meine, mir von unserem Staffelführer (aus organisatorischen Gründen!!) verliehene
Schützenschnur ist exakt die aus dem Beitrag #27 von @Eddy in Bild 1, ganz rechts. Verliehen 1987.

Ich kann mich noch sehr gut an Urlaubsfahrten erinnern, wo ich bemerkte, dass von Grenzern die man im Zug oder auf Bahnhöfen sah, die Grenzerschützenschnur in der grün unterlegten Version getragen wurde.
Die sollen selbstgebastelt gewesen sein? Kann ich mir nur schlecht vorstellen.

gruß h.

Âls 1961 ? die Schützenschnur eingeführt wurde, dauerte es nicht lange, bis sie grün unterlegt wurde. In sorgfältiger Bastelarbeit wurde das gemacht, etwas grünen Stoff fand sich immer. Das habe ich auch erlebt mit den Sportabzeichen. Sobald man eins erworben hatte, wurde es unterlegt und so getragen. War aber verboten. Sportabzeichen in Gold und grün unterlegt, sah schon gut aus. Außerdem war es auch ein Zeichen von Stolz ein Grenzer zu sein. Wie man es auch immer sehen will, es war ein Bekenntnis, ähnlich bei der Schützenschnur. Als man uns in der Anfangszeit mit der Einführung der Khaki-Uniform den Ärmelstreifen nahm. gab es heftige Proteste und Eingaben. Der Polit im Regiment ging mich einmal an, ich soll das grün an meinem Sportabzeichen entfernen.. Ich entgegnete ihm nur kurz: Das tragen alle Grenzer und Befehle für die ganze Grenztruppe zu erlassen, sei er nicht befugt. Keine Sorge, er war auch vorher nicht mein Freund.
Der 39.


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05.09.2015 11:12
#33
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Danke @der 39.

Meinst du das Militärsportabzeichen der NVA oder das alte DDR Sportabzeichen?

Gruß Schlutup


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05.09.2015 12:02
avatar  Krepp
#34
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #30


Ich kann mich noch sehr gut an Urlaubsfahrten erinnern, wo ich bemerkte, dass von Grenzern die man im Zug oder auf Bahnhöfen sah, die Grenzerschützenschnur in der grün unterlegten Version getragen wurde.
Die sollen selbstgebastelt gewesen sein? Kann ich mir nur schlecht vorstellen.


Hallo,
doch, das war so. Wir hatten da so günen Filz- oder Samtstoff zwischengelegt.
Das "Emblem" (oder wie das heisst) war nur mit paar Drahtklemmen zusammen.
Übrigens wurde das GRÜN vom Hauptfeld geflissentlich übersehen.

Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin


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05.09.2015 12:23
avatar  der 39.
#35
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Zitat von Schlutup im Beitrag #33
Danke @der 39.

Meinst du das Militärsportabzeichen der NVA oder das alte DDR Sportabzeichen?

Gruß Schlutup




Hallo Schlutup,
ich meine das DDR-Sportabzeichen, das andere habe ich nicht kennengelernt, muss erst nach 1962 gekommen sein.
Gruß vom 39.


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05.09.2015 19:11 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2015 19:14)
avatar  Hanum83
#36
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Gab es hier nicht mal ein Thema vom Tragen der Soldatenauszeichnungen, eventuell kann mal einer suchen, ich hab es nicht gefunden, kann mich aber erinnern, war so ca. vor 2 Jahren.
Da ging es auch bissel kontrovers zu.
Ich bleib jedenfalls dabei, bei Gefreiten kam das Gebammel nicht an die Uniform bei der Heimfahrt, auf den Bahnhöfen waren auch die von den anderen Waffengattungen "sauber", ab Uffz stolzierten die Jungs dann schon wieder wie ein Christbaum angeputzt herum.

EK42, HG 84/1, "Frühling-Freiheit!"

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05.09.2015 19:31
avatar  Mike59
#37
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #36
Gab es hier nicht mal ein Thema vom Tragen der Soldatenauszeichnungen, eventuell kann mal einer suchen, ich hab es nicht gefunden, kann mich aber erinnern, war so ca. vor 2 Jahren.
Da ging es auch bissel kontrovers zu.
Ich bleib jedenfalls dabei, bei Gefreiten kam das Gebammel nicht an die Uniform bei der Heimfahrt, auf den Bahnhöfen waren auch die von den anderen Waffengattungen "sauber", ab Uffz stolzierten die Jungs dann schon wieder wie ein Christbaum angeputzt herum.


Keine Ahnung wie das zu deiner Zeit, auf deiner GK gehändelt wurde - war anderen Orts anders und die hatten auch Kompaniesicherung. Ich selber durfte die Schützenschnur nicht mehr tragen, habe sie (die Schützenschnur) aber bei den vielen Soldaten die in der DDR mit der Bahn unterwegs waren oft gesehen.
Auch bei uns wurden die Soldaten (dazu zähle ich auch die Gefreiten) in der Kompaniesicherung in ruhe gelassen - das Dienstsystem lies gar nichts anderes zu. Aber das Auftreten in der Öffentlichkeit war wichtig - keiner wurde als Schlampe in den Ausgang entlassen, immer in K1.
Dienstgeschäfte in K2 bzw. FDU.
Wenn es bei euch so leger war ist doch gut, auch wenn ich es nicht für gut befind.


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05.09.2015 21:06 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2015 21:08)
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#38
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( gelöscht )

Männer,
ich finde auch, dass die Schützenschnur der GT grün unterlegt gut aussieht und einen klaren Bezug zur Paspelierung hat. Aber, Ihr könnt es an der Erklärung zum Foto erkennen, es war inoffiziell. Nun hat der Begriff Toleranz einige Möglichkeiten, von Augen zu bis scharfer Eingriff. Das es Eure Vorgesetzten nicht rügten bzw, dagegen einschritten zeigt, sie fanden es auch gut. Nun gab es aber eine einheitliche Bekleidungsvorschrift in der NVA und den GT der DDR, die DV 10/5 (im Sprachgebrauch) und die legte klar fest was, wann, wie zu tragen ist. Sicher kann ich Euch verstehen, wenn Ihr von Zivilisten beschimpft wurdet, die kein Verständnis für Eure Uniform hatten, dass Ihr Eure Auszeichnungen nicht tragen wolltet. Hinter einer Schützenschnur stecken einfach Leistungen, wenn sie ordentlich erkämpft wurde, genauso wie beim Sportabzeichen oder dem Militärsportabzeichen. Beim Bestenabzeichen oder Abzeichen für gutes Wissen konnte man schon mal "mogeln" wenn es unbedingt gebraucht wurde. Natürlich lässt sich heute mit viel Abstand zur erlebten Geschichte vieles einfach erklären bzw. abwerten. Ich bin der Meinung früher gewesen und bin es auch heute noch, Leistungen die gebracht wurden sollen anerkannt werden, egal in welcher Form. Die DDR war nun mal, angelehnt an die UdSSR, ein Land der bunten Abzeichen und Orden. Und es gab sehr viele davon.
Aber zur Uniform und ihrer Anerkennung zurück. Es gab an der Küste in den Städten Gaststätten, da hatten unsere Lords Verbot diese zu betreten. Es waren Gaststätten in denen urige Einheimische wie Fischer und Seefahrer verkehrten und die duldeten keine blaue Uniform in ihrer Kneipe. Für Wolgast (wenn Schiffe und Boote ein halbes Jahr in der Werft lagen) gab es einen Spruch bei der Marine. "Wenn du deine weiße Mütze durch die Tür der Kneipe steckst und es sind weniger als vier Messerstiche beim Herausziehen drin, dann kannst du ruhig reingehen." Makaber aber Realität. Im Republikmaßstab war die blaue Uniform, ob Volksmarine oder GBK, eigentlich beliebt, besonders beim weiblichen Anteil der Bevölkerung. Weniger Beliebt war sie bei den Angehörigen der LaSK und bei den GT (Land). Hat alles seine Ursachen und alle haben es überlebt.
Waren so meine Gedanken als ich Eure Beiträge hier im Thema las.
Schönes Wochenende
Eddy


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05.09.2015 21:11 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2015 21:14)
avatar  vs1400
#39
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zu meiner zeit trug man das msa und die affenschaukel schon bewusst der eigenen leistung. anders sah es mit der kratzerplatte und der quallispange aus,
bei den spielte einfach zu viel sozialistischer wettbewerb mit rein.

@ der 39,
MSA

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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05.09.2015 21:26
avatar  Mike59
#40
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Zitat von vs1400 im Beitrag #39
zu meiner zeit trug man das msa und die affenschaukel schon bewusst der eigenen leistung. anders sah es mit der kratzerplatte und der quallispange aus,
bei den spielte einfach zu viel sozialistischer wettbewerb mit rein.

@ der 39,
MSA

gruß vs

Nun das Bestenabzeichen war nicht sonderlich beliebt das ist Korrekt. Die Quallispange war aber sehr beliebt. Diese zeigte nicht nur das man sich von der Masse abhob durch eine "Spezialisierung" sondern war auch eine Markierung welche an einer ganz bestimmten Stelle der deutschen Uniform angebracht wurde. Ich behaupte mal, die Quallispange war sehr beliebt nicht nur wegen der 75 Mark


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05.09.2015 21:38
avatar  ( gelöscht )
#41
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( gelöscht )

Zitat von Mike59 im Beitrag #40
Zitat von vs1400 im Beitrag #39
zu meiner zeit trug man das msa und die affenschaukel schon bewusst der eigenen leistung. anders sah es mit der kratzerplatte und der quallispange aus,
bei den spielte einfach zu viel sozialistischer wettbewerb mit rein.

@ der 39,
MSA

gruß vs

Nun das Bestenabzeichen war nicht sonderlich beliebt das ist Korrekt. Die Quallispange war aber sehr beliebt. Diese zeigte nicht nur das man sich von der Masse abhob durch eine "Spezialisierung" sondern war auch eine Markierung welche an einer ganz bestimmten Stelle der deutschen Uniform angebracht wurde. Ich behaupte mal, die Quallispange war sehr beliebt nicht nur wegen der 75 Mark


@Mike59, mit der Qualispange hast Du Recht, sehr beliebt, aber nicht im Patenregiment der GSSD, und wurde bei Besuchen nicht getragen.
Zuviel Ähnlichkeit mit einer anderen deutschen Auszeichnung aus WK II
Ich hatte die Stufe II.
:Micha


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05.09.2015 21:39 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2015 21:40)
avatar  vs1400
#42
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bei spezialisten, Mike,
ja, da geh ich mit.
auch war das geld ein kleines zugpferd, während meiner zeit haben vielleicht 5 soldaten ne qualli gemacht und duften dafür wimre ne ganze woche oder gar 2 nach halberstadt. nen zweites mal wollte keiner mehr so nen lehrgang machen. denn es war wohl viel theorie dabei.

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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05.09.2015 21:46 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2015 21:48)
avatar  Mike59
#43
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Zitat von G.Michael im Beitrag #41
Zitat von Mike59 im Beitrag #40
Zitat von vs1400 im Beitrag #39
zu meiner zeit trug man das msa und die affenschaukel schon bewusst der eigenen leistung. anders sah es mit der kratzerplatte und der quallispange aus,
bei den spielte einfach zu viel sozialistischer wettbewerb mit rein.

@ der 39,
MSA

gruß vs

Nun das Bestenabzeichen war nicht sonderlich beliebt das ist Korrekt. Die Quallispange war aber sehr beliebt. Diese zeigte nicht nur das man sich von der Masse abhob durch eine "Spezialisierung" sondern war auch eine Markierung welche an einer ganz bestimmten Stelle der deutschen Uniform angebracht wurde. Ich behaupte mal, die Quallispange war sehr beliebt nicht nur wegen der 75 Mark


@Mike59, mit der Qualispange hast Du Recht, sehr beliebt, aber nicht im Patenregiment der GSSD, und wurde bei Besuchen nicht getragen.
Zuviel Ähnlichkeit mit einer anderen deutschen Auszeichnung aus WK II
Ich hatte die Stufe II.
:Micha

Deine Aussage kann ich nicht beurteilen. Die Aufklärer welche zu uns in die Linieneinheiten gekommen sind haben uns genommen wie wir waren. Egal ob FDU, K1 oder K2- an welcher auch die Q Spange tragen wurde.

Ich hatte eher den Eindruck die wollten mit Deutschen zusammen arbeiten als gegen Sie.


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05.09.2015 22:31
avatar  ( gelöscht )
#44
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( gelöscht )

Waren zu meiner Zeit nur selbstgebastelt, hatte selbst aber keine.
Hab erst später treffen gelernt.

Gruß ulei mendhausen


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06.09.2015 07:30 (zuletzt bearbeitet: 06.09.2015 08:00)
avatar  Hanum83
#45
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Zitat von Mike59 im Beitrag #37
Zitat von Hanum83 im Beitrag #36
Gab es hier nicht mal ein Thema vom Tragen der Soldatenauszeichnungen, eventuell kann mal einer suchen, ich hab es nicht gefunden, kann mich aber erinnern, war so ca. vor 2 Jahren.
Da ging es auch bissel kontrovers zu.
Ich bleib jedenfalls dabei, bei Gefreiten kam das Gebammel nicht an die Uniform bei der Heimfahrt, auf den Bahnhöfen waren auch die von den anderen Waffengattungen "sauber", ab Uffz stolzierten die Jungs dann schon wieder wie ein Christbaum angeputzt herum.


Keine Ahnung wie das zu deiner Zeit, auf deiner GK gehändelt wurde - war anderen Orts anders und die hatten auch Kompaniesicherung. Ich selber durfte die Schützenschnur nicht mehr tragen, habe sie (die Schützenschnur) aber bei den vielen Soldaten die in der DDR mit der Bahn unterwegs waren oft gesehen.
Auch bei uns wurden die Soldaten (dazu zähle ich auch die Gefreiten) in der Kompaniesicherung in ruhe gelassen - das Dienstsystem lies gar nichts anderes zu. Aber das Auftreten in der Öffentlichkeit war wichtig - keiner wurde als Schlampe in den Ausgang entlassen, immer in K1.
Dienstgeschäfte in K2 bzw. FDU.
Wenn es bei euch so leger war ist doch gut, auch wenn ich es nicht für gut befind.



Wir waren auch keine Schlampen, die "Ortschaft" Hanum hatte damals 100 Einwohner und die "Gaststätte" war ein Raum in einem Bauerngut wo Bier ausgeschenkt wurde, der "Ausgang" war faktisch 200 Meter zu der Bierstube zu laufen.
Da bestand einfach keine Notwendigkeit sich herauszuputzen.
Wenn man mal die Mühe auf sich nehmen wollte, ich hab es nur einmal gemacht, die 4 Kilometer nach Jübar zu laufen, hat man sich natürlich auch die Augangsuniform drübergezogen, da bist du auch aus dem Sperrgebiet raus.
Weil du immer erst 18 Uhr auf dem Dienstplan der da in den Flur gehängt wurde sehen konntest das du Dienstfrei hattest, war es auch nie Gruppenausgang, du bist halt einfach 19 Uhr zum UvD und hast gesagt du gehst ein Bierchen trinken, er hat dich ins Ausgangsbuch eingeschrieben und gut war.
Die Gegebenheiten waren halt überall etwas anders.

EK42, HG 84/1, "Frühling-Freiheit!"

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