Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

  • Seite 3 von 5
30.08.2015 11:20 (zuletzt bearbeitet: 30.08.2015 11:31)
avatar  ( gelöscht )
#31
avatar
( gelöscht )

Auch wenn manches "Helles" in der normalen Bierkneipe nicht von bester Qualität war. Hörte immer das teilweise Galle statt Hopfen wegen Hopfenmangel zugesetzt wurde. Der Preis ich glaube etwas über 40 Pfennig in der Kneipe war einsame Spitze. Sicherlich waren viele Brauerreinen zur Wendezeit nicht auf den technischen Stand und produktiv wie im Westen ,dennoch haben die DDR Bürger mit dazu beigetragen endgültig diese Brauereinen in den Ruin zu treiben. Erinnere mich genau das kurz nach der Wende fast überall West-Sorten ausgeschenkt wurden. So konnten die Ost. Brauereien zum Schnäppchenpreis geschluckt werden. Erst allmählich besann man sich auf die alten Marken, nun aber längst in der Hand von renommierten Brauerreinen aus den alten Bundesländern. Die meisten Biersorten fand ich in Belgien, da gibt es Bierkneipen mit soviel Auswahl verschiedener Sorten das 4 Wochen Urlaub nicht ausreichen um sich durch zu saufen . Skandinavisches Bier ,Dänemark ausgenommen ist eine Beleidigung für meinen Gaumen. Das englische na ja, Japanisches Kirin ungenießbar wie so viele Sorten die ich Weltweit trank. Und so bleibt es für mich dabei ,Es lebe das deutsche und tschechische Bier. Ein Hoch diesen Brauern auch ein Hurra dem deutschen Reinheitsgebot.

in Brüssel hat über 2000 Sorten Bier im Angebot.


 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 11:21
#32
avatar

Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #29

:::
Fürs Volk wurde ja dann irgendwann das Spezialbier im Deli angeboten- na ja, 1,28 M ist ja auch ok... da konnten die Genossen weiter beruhigt ihr Urquell genießen...

Siggi


Du unterscheidest zwischen dem Volk und den Genossen ?
Also ich war auch Genosse (Mitglied der SED und Offizier der NVA). Mein Bier stammte immer aus der Kaufhalle. Mein Frau musste es einkaufen, weil bei meinem Dienstschluss die Kaufhallen meist schon geschlossen hatten.
Richtig gutes Bier hatte meist der Fleischer, der Bäcker, der KFZ-Schlosser oder der Elektriker-Meister. Was die ganz hohen Genossen getrunken haben, weiß ich nicht; ich hatte davon keinen in der Verwandtschaft und ich kannte auch keinen davon persönlich. Ist mir auch egal, ich hätte mit keinem von denen getauscht.

Langer Rede kurzer Sinn - versuch einfach etwas sachlicher zu schreiben und übertreib es bitte nicht mit der schwarz-weiß-Malerei.

Klaus

"Setzten wir uns an die Stelle anderer Personen, so würden Eifersucht und Haß wegfallen, die wir so oft gegen sie empfinden."
( Johann Wolfgang von Goethe)


 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 11:25 (zuletzt bearbeitet: 30.08.2015 11:26)
avatar  ( gelöscht )
#33
avatar
( gelöscht )

Alle großen Brauereien in D gehören heute zu -ich glaube zwei- globalen Riesenkonzernen. Und diese Micro-Breweries in Kneipen machen Bier aus Fertigzutaten, nicht so mein Fall. Das ist so wie "frisches Brot" aus dem Heißluftofen. In z.B. Süddeutschland gibt es noch ein paar kleinere Brauereien mit traditioneller Herstellung und richtig gutem Wasser.


 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 11:34
#34
avatar

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #33

... In z.B. Süddeutschland gibt es noch ein paar kleinere Brauereien mit traditioneller Herstellung und richtig gutem Wasser.

Da kann ich Dir zustimmen.Meine Spezialmarke zu Feiertagen: "Rothaus Pils" Badische Staatsbrauerei Rothaus AG, 79865 Rothaus im Schwarzwald.
Klaus

"Setzten wir uns an die Stelle anderer Personen, so würden Eifersucht und Haß wegfallen, die wir so oft gegen sie empfinden."
( Johann Wolfgang von Goethe)


 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 11:42
#35
avatar

Zitat von Klauspeter im Beitrag #32


Langer Rede kurzer Sinn - versuch einfach etwas sachlicher zu schreiben und übertreib es bitte nicht mit der schwarz-weiß-Malerei.

Klaus



.. nun nimm das mal nicht so bierernst...

Klar haben die "Fussvolk- Genossen" (die grosse, grosse Masse) ihr Bier genauso aus den Kisten in der Kaufhalle gekramt...
mir ging es um die, die sich aus dem genannten Lager bedient haben (oder eben bedient wurden und gedacht haben, dass alle so etwas genießen dürfen..)

.. mehr gibts dazu nicht von mir...

Prost !

Siggi

"Das Verlangen, von uns selbst zu sprechen und unsere Fehler ins rechte Licht zu rücken, macht einen großen Teil unserer Aufrichtigkeit aus."
La Rochefoucauld (1613 - 1680)

 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 11:46
#36
avatar

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #30
... DAB Bier aus dem Westen


.. das "DAB"- Bier aus dem Osten wirds schon nicht gewesen sein .. ("Dessauer Alte Brühe")

Siggi

"Das Verlangen, von uns selbst zu sprechen und unsere Fehler ins rechte Licht zu rücken, macht einen großen Teil unserer Aufrichtigkeit aus."
La Rochefoucauld (1613 - 1680)

 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 11:58
avatar  andyman
#37
avatar

Zitat von DoreHolm im Beitrag #14


Grün: Hatte mal irgendwo einen fachlichen Kommentar dazu gelesen, daß das Unsinn sei mit der schlechteren Qualität oder Haltbarkeit in grünen Flaschen. Ob es stimmt, kann nur ein Nahrungsmittelchemiker sagen. Fakt ist jedoch, daß es seinen Grund hat, warum es vorwiegend braune und grüne Flaschen für alles Mögliche gibt. Arzneimittel kenne ich z.B. nur in braunen Flaschen. Der Unterschied ist folgender:
Die grüne und braune Farbe wird durch Spuren von Eisen im Glas hervorgerufen. Andere Schwermetalle erzeugen andere Farben (Kobalt z.B. blau, Gold rot u.s.w.). Das Eisen kann in dreiwertiger oder auch zweiwertiger Form vorliegen. Dreiwertiges Eisen in Verbindungen hat immer eine bräunlich- bis dunkelgelbliche Farbe, Zweiwertiges hingegen immer grünlich. Das Eisen im Blut ist z.B. dreiwertig, sonst hätten wir wie die Alines grünliches Blut. Daher auch dann die rostfarbigen Flecken bei eingetrocknetem Blut, die schlecht auszuwaschen sind. Es läßt sich aber, auch im Glas, zu zweiwertigem Fe reduzieren und ebenso umgekehrt. Inwiefern die wirklich winzigen Spuren Fe+++ oder Fe++ sich auf´s Bier auswirken, kann ich nicht sagen. das sind homöopatische Mengen.


Die Farbe des Blutes wird durch das Hämoglobin erzeugt,Eisen ist an der Farbgebung nur insofern beteiligt,das sauerstoffreiches Blut eine andere Bindungskonformität eingeht und deshalb heller und farbkräftiger als sauerstoffarmes Blut aussieht.Der Eisengehalt bleibt dabei aber gleich. https://de.wikipedia.org/wiki/Blut#Zusam...d_Eigenschaften
zum Thema:die braunen Bierflaschen sind für die Bierlagerung besser geeignet,bei den grünen Flaschen soll mehr schädliche Lichtstrahlung durch das Glas dringen und der Inhalt wird eher ungenießbar,ob das stimmt weiß ich nicht.
Kann mich daran errinnern das man immer die Kästen nach braunen Flaschen abgesucht hat.Gehört heute zum Glück der Vergangenheit an.Meine Biersorte war das Greifenbräu,leider auch schwer zu bekommen,daher oft Greifswalder Pils(bloß nicht das Helle)oder Stralsunder(das war unter den Urlaubern als Koppelseeche verschrien) getrunken.
Heute tut es das Lübzer oder gern mal Budweiser zum Feierabend.
Gruß aus Südschweden
andyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 12:21
#38
avatar

Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #35
Zitat von Klauspeter im Beitrag #32


Langer Rede kurzer Sinn - versuch einfach etwas sachlicher zu schreiben und übertreib es bitte nicht mit der schwarz-weiß-Malerei.

Klaus



.. nun nimm das mal nicht so bierernst...

Klar haben die "Fussvolk- Genossen" (die grosse, grosse Masse) ihr Bier genauso aus den Kisten in der Kaufhalle gekramt...
mir ging es um die, die sich aus dem genannten Lager bedient haben (oder eben bedient wurden und gedacht haben, dass alle so etwas genießen dürfen..)

.. mehr gibts dazu nicht von mir...

Prost !

Siggi


Prost Siggi,
mir war schon klar, wie Du es meinst - nur dann schreib es möglichst auch so. Und vergiss alle die nicht, die keine Genossen waren und denen es als Handwerker, Künstler, Mediziner, Bauern so richtig gut ging und die das richtig gute Bier tranken...

.. mehr gibts dazu nicht von mir...

Klaus

"Setzten wir uns an die Stelle anderer Personen, so würden Eifersucht und Haß wegfallen, die wir so oft gegen sie empfinden."
( Johann Wolfgang von Goethe)


 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 12:53
avatar  ( gelöscht )
#39
avatar
( gelöscht )

@Büdinger danke ,diesen Link hatte ich auch gefunden . Durch meine Skandinavienbesuche kenne ich "Ringnes " auch ziemlich gut !

Dort gibt es auch immer Weihnachtsbier und sogar Osterbier für wenige Wochen . Ende der 90er Jahre gab es vereinzelt diese Spezialitäten sogar hier im Netto !
Aber von der Marke "Tou"hab ich auch in Norwegen nichts mehr gefunden .

Zurück zum DDR Bier ! Lübzer fand ich damals schon lecker ! Wernesgrüner immer noch gut ! Damals sehr gerne das Grenzquell davon getrunken .
Radeberger leider nicht mehr mein Geschmack seit es zur Bindig-Gruppe Frankfurt am Main gehört !
Pilsator ,eine Erfindung der End-80er war auch nicht zu verachten !


MfG Fritze


 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 13:05
avatar  ( gelöscht )
#40
avatar
( gelöscht )

Biertrinken anno 1984 während meiner Reservistenzeit:



Im Kunststoffkanister blubberte die Fassvariante dieses Gebräus:


 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 13:24
#41
avatar

Zitat von turtle im Beitrag #31
Auch wenn manches "Helles" in der normalen Bierkneipe nicht von bester Qualität war. Hörte immer das teilweise Galle statt Hopfen wegen Hopfenmangel zugesetzt wurde. Der Preis ich glaube etwas über 40 Pfennig in der Kneipe war einsame Spitze. Sicherlich waren viele Brauerreinen zur Wendezeit nicht auf den technischen Stand und produktiv wie im Westen ,dennoch haben die DDR Bürger mit dazu beigetragen endgültig diese Brauereinen in den Ruin zu treiben. Erinnere mich genau das kurz nach der Wende fast überall West-Sorten ausgeschenkt wurden. So konnten die Ost. Brauereien zum Schnäppchenpreis geschluckt werden. Erst allmählich besann man sich auf die alten Marken, nun aber längst in der Hand von renommierten Brauerreinen aus den alten Bundesländern. Die meisten Biersorten fand ich in Belgien, da gibt es Bierkneipen mit soviel Auswahl verschiedener Sorten das 4 Wochen Urlaub nicht ausreichen um sich durch zu saufen . Skandinavisches Bier ,Dänemark ausgenommen ist eine Beleidigung für meinen Gaumen. Das englische na ja, Japanisches Kirin ungenießbar wie so viele Sorten die ich Weltweit trank. Und so bleibt es für mich dabei ,Es lebe das deutsche und tschechische Bier. Ein Hoch diesen Brauern auch ein Hurra dem deutschen Reinheitsgebot.

in Brüssel hat über 2000 Sorten Bier im Angebot.



Grün:
Stimmt. Nicht nur beim Bier haben die meisten DDR-Bürger ihren eigenen Betrieben den Rest gegeben, von denen so manche eine Überlebenschance gehabt hätten, wenn die Luft und der lange Atem gegönnt wäre.
Habe es, muß ich zugeben, beim Bier auch nicht anders gemacht. Bin zwar kein Vieltrinker gewesen ( 1 Fl./Tag), aber Kleinvieh macht auch Mist. Habe auf meinen Dienstfahrten so alles, was ich an Bier gesehen habe, durchprobiert und bin dann doch wieder beim Köstritzer Schwarzbier und Lausitzer Porter gelandet. Als mein Sohn ein Jahr lang bei München in die Lehre ging, hat er das Lausitzer Porter kistenweise mit runtergebracht und gegen einen kleinen Aufpreis an die Bayern verkauft. Na, die Lebensmittelindustrie hat auch als einer der ersten Industriezweige nach der Einführung der Marktwirtschaft die Kurve gekriegt. Leider aber eben alles in fremder Hand.


 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 13:31
#42
avatar

Wer kennt dieses Bier ? Eine Zwischenstation der diesjährigen Exkursion unseres vereins war die Privat- und Museumsbrauerei in Singen. Das liegt ca. 15 km SSW von Stadtilm/Thür.Wald. Habe es leider nicht verkostet, da Allol für mich tabu ist, aber andere von uns haben sich schon mal ne´Kiste voll in´s Auto gepackt. Ich hatte zwei Flaschen zum Verschenken mitgenommen.


 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 14:01
avatar  ( gelöscht )
#43
avatar
( gelöscht )

Wir sind die Fans, wir sind die Fans - vom Getränkekombinat, HANSEAT!


 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 19:34 (zuletzt bearbeitet: 30.08.2015 19:37)
avatar  Hanum83
#44
avatar

Zitat von Klauspeter im Beitrag #34
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #33

... In z.B. Süddeutschland gibt es noch ein paar kleinere Brauereien mit traditioneller Herstellung und richtig gutem Wasser.

Da kann ich Dir zustimmen.Meine Spezialmarke zu Feiertagen: "Rothaus Pils" Badische Staatsbrauerei Rothaus AG, 79865 Rothaus im Schwarzwald.
Klaus



Die machen doch auch das "Tannenzäpfle"?
Schmeckt nicht schlecht.
Das Deli-Bier damals war schon gut, wenn auch etwas teurer, "Grenzquell" von Wernesgrün war lecker, auch Zwickau hatte so ein Bier aufgelegt, obwohl du ansonsten die "Schwanenteich-Brühe" nicht trinken konntest.

----------------------------------------------------------------------------
Wer nichts weiß muss alles glauben.

 Antworten

 Beitrag melden
30.08.2015 19:45
#45
avatar

Wir wäre mit einem Bockbier Dunkel aus Neubrandenburg


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!