G. Gast Agentin in der BND - Zentrale

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31.07.2015 12:17
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#46
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Zitat von 94 im Beitrag #33


P.S. mal seh'n wer rausbekommt, welchen Oberst ich in #29 meinte ...


Endlich wieder mal ein Ratespiel! Ich stelle mal ein Lösungsbild ein (etwas unscharf, aber darum geht es ja heute nicht!), der gesuchte ist der 3. von links! Das Rätsel geht weiter: wer ist es?


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31.07.2015 12:23
#47
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Zitat von mucker82 im Beitrag #42
Irgendwo ist Frau Gast eine tragische Figur. Sie wurde von der Stasi mit Hilfe von falschen Versprechungen umgedreht um an Informationen zu gelangen.
Ein verpfuschtes Leben. Ob es das wert war?


Meinste so was geschieht heute nicht mehr, hat man kürzlich nicht einen BND Mitarbeiter am Arsch gehabt, der für den US Geheimdienst gearbeitet hat. Aber wahrscheinlich werden solche Leute auch umgedreht. Aber solange der Verrat geliebt wird und der Verräter nicht. Ist mir das schnuppe. Und tragische Figuren gibt es in solchen Organisationen immer--damals wie heute.


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31.07.2015 12:28 (zuletzt bearbeitet: 31.07.2015 12:34)
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#48
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Zitat von 94 im Beitrag #33
Auch im Militärstrafrecht? Und eins noch, Du schriebest im #21, ich zitiere: Ende 1989 , Anfang 1990 war leider einiges möglich. Sollte es nicht besser statt leider endlich heißen?

P.S. mal seh'n wer rausbekommt, welchen Oberst ich in #29 meinte ...


Станислав Евграфович Петров

http://www.spiegel.de/einestages/vergess...d-a-948852.html


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31.07.2015 12:40
#49
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Zitat von turtle im Beitrag #48
Zitat von 94 im Beitrag #33



Станислав Евграфович Петров


Da ich dieser Sprache und Ausdrucksform nicht mächtig bin, vielleicht auch einige andere (West) User und Nachgeborene

https://de.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_...fowitsch_Petrow

Es grüßt Euch
Kressin


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31.07.2015 12:45
avatar  Udo
#50
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Udo

Hat sich niemand das Bild angeschaut???
Der 3. von links ist eindeutig jener Herr, den Gert so "mag".


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31.07.2015 12:47
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#51
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Zitat von Udo im Beitrag #50
Hat sich niemand das Bild angeschaut???
Der 3. von links ist eindeutig jener Herr, den Gert so "mag".


Meinst Du unser Gert mag Wladimir Wladimirowitsch? Den habe ich sofort erkannt.


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31.07.2015 12:52
#52
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Zitat von GKUS64 im Beitrag #46
Zitat von 94 im Beitrag #33


P.S. mal seh'n wer rausbekommt, welchen Oberst ich in #29 meinte ...


Endlich wieder mal ein Ratespiel! Ich stelle mal ein Lösungsbild ein (etwas unscharf, aber darum geht es ja heute nicht!), der gesuchte ist der 3. von links! Das Rätsel geht weiter: wer ist es?




Nun ja, ein Rätsel ist nicht so lustig, wenn unten schon die Lösung steht...
Was ist der Vorname von Wladimir Putin? a) Putin, b) Horst Seehofer c) Wladimir d) er hat keinen..
Theo


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31.07.2015 12:53
avatar  Udo
#53
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Udo

Klar mag Gert den. Er mag ja auch Alfred Tetzlaff, deshalb parodiert er ihn immer so schön.


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31.07.2015 13:13 (zuletzt bearbeitet: 31.07.2015 13:47)
avatar  Kalubke
#54
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Zitat von 94 im Beitrag #33
Auch im Militärstrafrecht? Und eins noch, Du schriebest im #21, ich zitiere: Ende 1989 , Anfang 1990 war leider einiges möglich. Sollte es nicht besser statt leider endlich heißen?

P.S. mal seh'n wer rausbekommt, welchen Oberst ich in #29 meinte ...


Leider K. A., aber folgender Auszug aus der Studie: "Rätsel des kalten Krieges" des Zentralen Stabes für geschichtliche nachrichtendienstliche Studien der CIA (gesamte Studie im Anhang) dürfte nicht uninteressant sein:


ABEL ARCHER 83

Ein weiterer gravierender Vorfall fand im Jahr 1983 während der jährlichen NATO-Kommandostabsübung mit dem Codenamen "ABEL ARCHER 83" statt. Die Sowjets waren mit dieser Übung aus den Vorjahren vertraut, aber die 1983’er Version schloss zwei wichtige Veränderungen ein:

• Im Originalszenario (das später modifiziert wurde), sollte die Übung 1983 auch höhere Beamte einbeziehen, den Verteidigungsminister und den Vorsitzenden des Vereinigten Stabes, den Präsidenten und den Vizepräsidenten. Solche eine hochrangige Beteiligung bedeutete eine größere Öffentlichkeitswirkung und größeres Aufsehen als es während der vorangegangenen Übungen der Fall war.
• ABEL ARCHER 83 schloss eine Übung der simulierten Freigabe von Kernwaffen durch die NATO-Streitkräfte ein

Laut Gordievsky (KGB-Überläufer) sandte in der Nacht vom 8. oder 9. November die KGB-Zentrale ein Blitztelegramm an die westeuropäischen KGB-Residenturen, in dem ihnen unzutreffenderweise berichtet wurde, dass die US- Streitkräfte in Europa in Alarmbereitschaft stünden und einige Stützpunkte bereits mobilisiert wurden. Im Telegramm wurde vermutet, das der (nicht existente) Alarm eine Antwort auf den damaligen Bombenanschlag auf einen US-Marinestützpunkt im Libanon war, oder mit bevorstehenden US-Armeemanövern in Zusammenhang stand, oder der Beginn des Countdowns zu einem nuklearen Überraschungsangriff war. Die Empfänger wurden darum gebeten, den US-Alarm zu bestätigen und die Hypothesen zu beurteilen.

Gordievsky beschrieb die Reaktionen folgendermaßen:

Aus der durch die Krise ausgelösten angespannten Atmosphäre und der Rhetorik der letzten Monate schloss der KGB, dass amerikanische Streitkräfte alarmiert worden waren - und sogar den Countdown zu Krieg begonnen haben könnten.... während der Operation RYAN erreichte die Welt fast den Rand des nuklearen Abgrunds. Während ABEL ARCHER 83 kam sie, ohne es wahrzunehmen, gefährlich nahe – und wahrscheinlich näher, als in der Zeit der kubanischen Raketenkrise von 1962.

Die Geschichte von ABEL ARCHER 83 ist von Journalisten mit internen Kontakten zum Weissen Haus und zur Whitehall immer wieder erzählt worden. Die verschiedenen Versionen konzentrierten sich auf drei Themen:
-die USA und die UdSSR kamen nahe an einen Krieg als Folge der sowjetischen Überreaktion;
-nur Gordievskys rechtzeitige Warnung des Westens verhinderte, dass die Dinge aus der Hand glitten;
-Gordievskys Informationen überzeugte Präsident Reagan davon dass der Kreml tatsächlich einen US-nuklearen Überraschungsangriff der USA befürchtete.

Einige Wochen nach ABEL ARCHER 83, berichtete die Londoner CIA-Residentur vermutlich auf der Basis der Informationen, welche die Briten von Gordievsky erhielten, dass die Sowjets beunruhigt waren, über die reale Möglichkeit, dass die Vereinigten Staaten einen nuklearen Angriff gegen sie vorbereiteten. Der Berater des Nationalen Sicherheitsrates Robert McFarlane, welcher die Berichte im Weissen Haus erhielt, ignorierte sie anfangs als sowjetische Panikmache statt als Beweise tatsächlicher Sorge um die amerikanischen Absichten und übermittelte dies Reagan, als er sie dem Präsidenten übergab. Aber eine im Frühjahr 1984 von CIA Direktor William Casey dem Weissen Haus übersandte weitreichendere Studie über die sowjetischen Befindlichkeiten, teilweise basierend auf Berichten des Doppelagenten Gordievsky, hatte eine ernüchernde Wirkung. Reagan wirkte nach dem Lesen der Studie ungewöhnlich ernst und fragte McFarlane, "Denken Sie dass sie (die Russen) das wirklich glauben konnten? ... ich verstehe es nicht, warum sie das glauben konnten - , aber man sollte drüber nachdenken" ... Auf einem Treffen am selben Tag, sprach Reagan über die biblische Prophezeiung von Armageddon, einem letzten Kampf zwischen Gut und Böse vor dem Weltuntergang, einem Thema, daß den Präsidenten faszinierte. Mc Farlane dachte, dass es kein Zufall war, dieses Armageddon in Reagans Gedanken.

Ist Gordievskys Interpretation glaubwürdig?

Nach einem US-aussenpolitischen Korrespondenten stieg der Umfang und die Dringlichkeit der Kommunikation innerhalb des Warschauer Paktes während der Übung. Außerdem berichteten US-Quellen, dass sowjetische Jagdflugzeuge mit Kernwaffen an Bord auf Luftwaffenstützpunkten in Ostdeutschland und Polen in Alarmbereitschaft versetzt wurden. Jedoch ein US-Experte, der einige ältere sowjetische politische und militärische Beamte befragte, berichtete, dass keiner von ABLE ARCHER gehört hatte und alle leugneten, dass das Politbüro oder sogar die Spitzen des Verteidigungsministeriums darauf aufmerksam wurden. Außerdem berichtet Dobrynin in seinen Memoiren, dass die oberste Führung die Kriegsdrohungen ernst genommen hatte und widmete der KAL 007-Tragödie mehrere Seiten. ABLE ARCHER erwähnte er jedoch nicht.

Ein wichtiges Beweisstück – das Blitztelegramm aus der KGB-Zentrale, auf das eingangs hingewiesen wurde - fehlt in den RYAN-Telegrammen, die Gordievsky 1991veröffentlicht hat. ABLE ARCHER 83, schien im Weissen Haus mehr Eindruck hinterlassen zu haben, als das im Kremel je der Fall war. Die Übung war letztendlich doch nicht mit der Kuba-Krise vergleichbar, als die Supermächte auf einem Kollisionskurs waren, und die US-Nuklearstreitkräfte in voller Alarmbereitschaft standen, und – wie sich vor kurzem offenbarte - die UdSSR Kernwaffen auf Kuba eingesetzt hätten.


Gruß Kalubke

p.s. Ich las gerade in wiki, dass die Sache mit Petrow im September 1983 war und mit einem Satellitenfehlalarm zu tun hatte. also nicht mit ABLE ARCHER. Es gab also mehrere kritische Vorkommnisse in zeitlich kurzer Folge.


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31.07.2015 13:15
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#55
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Ein Verräter bleibt immer ein Verräter!
Ich könnte mir vorstellen, dass auch der VS Großmann nur mit "der Kneifzange angefaßt" hat.


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31.07.2015 14:26
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„Ich liebe den Verrat, aber ich hasse Verräter.“

Julius Cäsar


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31.07.2015 14:28
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#57
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94

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #52
Nun ja, ein Rätsel ist nicht so lustig, wenn unten schon die Lösung steht...

Na nee, ich fragte ja nach einem weitern Offizier außer Petrow. Auch war Petrow im Jahre 83 'nur' Unteroberst (so die wörtliche Übersetzung von Подполковник - Oberstleutnant), ich fragte aber nach einem Oberst. Und da brachte Kalubke den Gesuchten ... O.A.Gordijewski

Hier noch ä bissel recherchierter Hintergrund zu РЯН, auf deutsch RJaN oder neumodsch auch RYAN genannt ...
www.heise.de/tp/artikel/29/29076/1.html


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31.07.2015 14:29
#58
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Zitat von Kalubke im Beitrag #54
Zitat von 94 im Beitrag #33



Studie: "Rätsel des kalten Krieges" des Zentralen Stabes für geschichtliche nachrichtendienstliche Studien der CIA (gesamte Studie im Anhang) dürfte nicht uninteressant sein:


ABEL ARCHER 83

Ein weiterer gravierender Vorfall fand im Jahr 1983 während der jährlichen NATO-Kommandostabsübung mit dem Codenamen "ABEL ARCHER 83" statt. Die Sowjets waren mit dieser Übung aus den Vorjahren vertraut, aber die 1983’er Version schloss zwei wichtige Veränderungen ein:

• Im Originalszenario
• ABEL ARCHER 83 schloss eine Übung der simulierten Freigabe von Kernwaffen durch die NATO-Streitkräfte ein

Laut Gordievsky (KGB-Überläufer) sandte in der Nacht vom 8. oder 9. November die KGB-Zentrale ein Blitztelegramm an die westeuropäischen KGB-Residenturen. Die Empfänger wurden darum gebeten, den US-Alarm zu bestätigen und die Hypothesen zu beurteilen.

Gordievsky beschrieb die Reaktionen folgendermaßen:

Aus der durch die Krise ausgelösten angespannten Atmosphäre und der Rhetorik der letzten Monate schloss der KGB, dass amerikanische Streitkräfte alarmiert worden waren - und sogar den Countdown zu Krieg begonnen haben könnten.... während der Operation RYAN erreichte die Welt fast den Rand des nuklearen Abgrunds. Während ABEL ARCHER 83 kam sie, ohne es wahrzunehmen, gefährlich nahe – und wahrscheinlich näher, als in der Zeit der kubanischen Raketenkrise von 1962.

Die Geschichte von ABEL ARCHER 83 ist von Journalisten mit internen Kontakten zum Weissen Haus und zur Whitehall immer wieder erzählt worden. Die verschiedenen Versionen konzentrierten sich auf drei Themen:
-die USA und die UdSSR kamen nahe an einen Krieg als Folge der sowjetischen Überreaktion;
-nur Gordievskys rechtzeitige Warnung des Westens verhinderte, dass die Dinge aus der Hand glitten;
-Gordievskys Informationen überzeugte Präsident Reagan davon dass der Kreml tatsächlich einen US-nuklearen Überraschungsangriff der USA befürchtete.

Einige Wochen nach ABEL ARCHER 83, berichtete die Londoner CIA-Residentur vermutlich auf der Basis der Informationen, welche die Briten von Gordievsky erhielten, dass die Sowjets beunruhigt waren, über die reale Möglichkeit, dass die Vereinigten Staaten einen nuklearen Angriff gegen sie vorbereiteten. Der Berater des Nationalen Sicherheitsrates Robert McFarlane, welcher die Berichte im Weissen Haus erhielt, ignorierte sie anfangs als sowjetische Panikmache statt als Beweise tatsächlicher Sorge um die amerikanischen Absichten und übermittelte dies Reagan, als er sie dem Präsidenten übergab. Reagan wirkte nach dem Lesen der Studie ungewöhnlich ernst und fragte McFarlane, "Denken Sie dass sie (die Russen) das wirklich glauben konnten? ... ich verstehe es nicht, warum sie das glauben konnten - , aber man sollte drüber nachdenken" ... Auf einem Treffen am selben Tag, sprach Reagan über die biblische Prophezeiung von Armageddon, einem letzten Kampf zwischen Gut und Böse vor dem Weltuntergang, einem Thema, daß den Präsidenten faszinierte. Mc Farlane dachte, dass es kein Zufall war, dieses Armageddon in Reagans Gedanken.

Ist Gordievskys Interpretation glaubwürdig?

Nach einem US-aussenpolitischen Korrespondenten stieg der Umfang und die Dringlichkeit der Kommunikation innerhalb des Warschauer Paktes während der Übung. Außerdem berichteten US-Quellen, dass sowjetische Jagdflugzeuge mit Kernwaffen an Bord auf Luftwaffenstützpunkten in Ostdeutschland und Polen in Alarmbereitschaft versetzt wurden. ABLE ARCHER 83, schien im Weissen Haus mehr Eindruck hinterlassen zu haben, als das im Kremel je der Fall war. Die Übung war letztendlich doch nicht mit der Kuba-Krise vergleichbar, als die Supermächte auf einem Kollisionskurs waren, und die US-Nuklearstreitkräfte in voller Alarmbereitschaft standen, und – wie sich vor kurzem offenbarte - die UdSSR Kernwaffen auf Kuba eingesetzt hätten.


Gruß Kalubke

p.s. Ich las gerade in wiki, dass die Sache mit Petrow im September 1983 war und mit einem Satellitenfehlalarm zu tun hatte. also nicht mit ABLE ARCHER. Es gab also mehrere kritische Vorkommnisse in zeitlich kurzer Folge.



Die Verknüpfung dieser Faktoren ergab die unheilvollen Analysen.

So ist es zumindest einem auf ZDF-Info gesendeten Bericht zu entnehmen.

Der US-Präsident soll entsetzt gewesen sein.

Um die Lage zu entkrampfen wurde er gemäß dieses Berichts augenblicklich durch seine Berater im Weißen Haus auf seine Ranch dirigiert. Ein Kamerateam zeigte ihn bei Freizeitaktivitäten, Ausritt und anschließendem Striegeln seines Pferdes.

Das sollte die Friedfertigkeit unterstreichen und signalisieren:
„Sehr her, ich bin auf meiner Ranch, der atomare Schlag fällt aus!“

Die Ernsthaftigkeit und der Anlass der außerordentlichen Berichterstattung war den Nachrichtenagenturen wahrhaftig zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.

Es grüßt Euch
Kressin


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31.07.2015 14:31 (zuletzt bearbeitet: 31.07.2015 14:32)
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#59
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"Für mich war jeder Mitarbeiter der HVA, der sich in diesen Tagen des Zerfalls der DDR-Nachrichtendienste dem BND, BfV oder den Strafverfolgungsbehörden der Bundesrepublik anbot, ein Verräter übelster Sorte, ein Judas, der andere Menschen der Haft und dem existentiellen Ruin auslieferte, um selbst materiell gut gebettet zu bleiben. Hätten sie vor der Wende die Front gewechselt, hätte man es als ein schicksalhaftes Ereignis hinnehmen müssen. Doch nach der Wende gab es kein Überlaufen mehr, sondern nur noch schnöden Handel mit jenen Menschen, aufgrund deren Kooperationsbereitschaft sie zuvor eine nicht unbeträchtliche Karriere in ihrem Staat gemacht hatten."

Zitat Dr. Gabriele Gast

seaman


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31.07.2015 14:43
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#60
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Hallo seaman,

ich reiche mal den Rest des Zitats nach:

" ...................... Daß Fettaugen auf jeder Suppe oben schwimmen, hatte sich schon nach der braunen Vergangenheit Deutschlands erwiesen. Der Zerfall der DDR-Staatsmacht war nicht dazu angetan, die Relevanz solcher physikalischen Gesetze für den politischen Bereich zu widerlegen."


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