G. Gast Agentin in der BND - Zentrale

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12.08.2015 21:32 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2015 22:56)
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#286
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #283
Beantrage ich ja gerade nicht. Ich beantrage nur etwas MfS-Bescheidenheit in eigener Sache. Die großen Worte mit dem moralischen Dienst am Frieden durch die ach so edlen, uneigennützigen Kundschafter sind einfach platte Propaganda. Waren es immer schon und alle wussten es. Es waren Diener und Werkzeuge einer Diktatur.
Ist ja kein Problem, man sollte nur nicht heute noch so drauf beharren, wie toll man war. Sonst gibt es hier eben auch mal leicht gegenteilige Meinungsäußerungen.


Nur weil ein Harzwanderer dieser Meinung ist muss diese noch lange nicht richtig sein.
Leute die mit dieser Materie vertraut sind haben dazu schon lange andere Erkenntnisse:

Daß der Auslandsgeheimdienst der DDR zur Erhaltung des Friedens beigetragen hat, wird sogar vom US-Geheimdienst CIA anerkannt. So erklärte Milton Bearden, zuletzt Leiter der Abteilung Sowjetunion/Osteuropa der CIA, zuvor Resident der CIA in Afghanistan, auf der Konferenz »Spionage für den Frieden?« am 7. Mai 2004!!! in Berlin: »Ehrlicherweise muß die Rolle der Nachrichtendienste beider Seiten – lassen Sie mich hinzufügen: aller Nachrichtendienste in Ost und West – als Beitrag dazu gesehen werden, daß der 45 Jahre dauernde Kalte Krieg kalt blieb und nicht heiß wurde.”
Dem bescheinige ich garantiert mehr Sachverstand als Dir.
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Dieses Forum erhebt den Anspruch ein Geschichtsforum zu sein.
Aus diesem Grunde sollte es vorurteilsfrei sein wer über die Zeit des Kalten Krieges hier berichtet um aus Mosaiksteinen für die Nachwelt einen Eindruck dieser Zeit zu vermitteln.
Dabei ist es unerheblich auf welcher Seite der Trennlinie in D. der Zeitzeuge involviert war.
Ob Grenzer,Republikflüchtling,BGS,Zoll usw......
Dazu gehören auch die Geheimdienste West wie Ost, die in dieser Zeit eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben und für die meisten hier damals ein Buch mit sieben Siegeln waren.
Persönlich:
Weder als NVA-Aufklärer noch als MfS-Kundschafter werde ich eine wunschgemässe "Demutshaltung" in meinen Beiträgen einnehmen.
Täter-Opfer-Rolle läuft bei mir nicht.Eine Heldenrolle ebenfalls nicht.Zeitzeuge einfach.....
Bevor jetzt die Idee entstehen sollte ich gehe hier einer Diskussion aus dem Weg:
Hatte mich an anderer Stelle schon abgemeldet.
Morgen in den Ballon und dann ruft die See!!

seaman


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13.08.2015 07:38
#287
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Zitat von seaman im Beitrag #286
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #283
Beantrage ich ja gerade nicht. Ich beantrage nur etwas MfS-Bescheidenheit in eigener Sache. Die großen Worte mit dem moralischen Dienst am Frieden durch die ach so edlen, uneigennützigen Kundschafter sind einfach platte Propaganda. Waren es immer schon und alle wussten es. Es waren Diener und Werkzeuge einer Diktatur.
Ist ja kein Problem, man sollte nur nicht heute noch so drauf beharren, wie toll man war. Sonst gibt es hier eben auch mal leicht gegenteilige Meinungsäußerungen.


Nur weil ein Harzwanderer dieser Meinung ist muss diese noch lange nicht richtig sein.
Leute die mit dieser Materie vertraut sind haben dazu schon lange andere Erkenntnisse:

Daß der Auslandsgeheimdienst der DDR zur Erhaltung des Friedens beigetragen hat, wird sogar vom US-Geheimdienst CIA anerkannt. So erklärte Milton Bearden, zuletzt Leiter der Abteilung Sowjetunion/Osteuropa der CIA, zuvor Resident der CIA in Afghanistan, auf der Konferenz »Spionage für den Frieden?« am 7. Mai 2004!!! in Berlin: »Ehrlicherweise muß die Rolle der Nachrichtendienste beider Seiten – lassen Sie mich hinzufügen: aller Nachrichtendienste in Ost und West – als Beitrag dazu gesehen werden, daß der 45 Jahre dauernde Kalte Krieg kalt blieb und nicht heiß wurde.”
Dem bescheinige ich garantiert mehr Sachverstand als Dir.
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Dieses Forum erhebt den Anspruch ein Geschichtsforum zu sein.
Aus diesem Grunde sollte es vorurteilsfrei sein wer über die Zeit des Kalten Krieges hier berichtet um aus Mosaiksteinen für die Nachwelt einen Eindruck dieser Zeit zu vermitteln.
Dabei ist es unerheblich auf welcher Seite der Trennlinie in D. der Zeitzeuge involviert war.
Ob Grenzer,Republikflüchtling,BGS,Zoll usw......
Dazu gehören auch die Geheimdienste West wie Ost, die in dieser Zeit eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben und für die meisten hier damals ein Buch mit sieben Siegeln waren.
Persönlich:
Weder als NVA-Aufklärer noch als MfS-Kundschafter werde ich eine wunschgemässe "Demutshaltung" in meinen Beiträgen einnehmen.
Täter-Opfer-Rolle läuft bei mir nicht.Eine Heldenrolle ebenfalls nicht.Zeitzeuge einfach.....
Bevor jetzt die Idee entstehen sollte ich gehe hier einer Diskussion aus dem Weg:
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seaman



Naja, manche habens nach 25 Jahren noch nicht geschnallt und werden´s wohl auch nie, daß das MfS eine Zusammenfassung aller Bereiche eines staatlichen Geheimdienstes war, also Innere Sicherheit, Wirtschaft, Militär,Nachrichten und eben auch Auslandsaufklärung und nicht wie bei anderen staatlichen Diensten streng getrennt nach z.B. BND,MAD,VS u.s.w. Da wird immer noch ein Aufklärer in einem westlichen Land oder dafür zuständige Offiziere in der DDR als Stasi-Schergen betrachtet, die nichts anderes zu tun hatten, um anderen Bürgern staatsfeindliche Äußerungen anzuhängen. Da passt es einigen eben so ganz und gar nicht in ihr Bild von der tatsächlichen Rolle und Bedeutung eines Auslandsdienstes und da wird ignoriert, behauptet und verbogen, daß sich die Balken biegen. Überzeugungsarbeit da ? Verstehen wollen ? Vergesst es.


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13.08.2015 09:12
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#288
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[quote=DoreHolm|


Naja, manche habens nach 25 Jahren noch nicht geschnallt und werden´s wohl auch nie, daß das MfS eine Zusammenfassung aller Bereiche eines staatlichen Geheimdienstes war, also Innere Sicherheit, Wirtschaft, Militär,Nachrichten* und eben auch Auslandsaufklärung und nicht wie bei anderen staatlichen Diensten streng getrennt nach z.B. BND,MAD,VS u.s.w. Da wird immer noch ein Aufklärer in einem westlichen Land oder dafür zuständige Offiziere in der DDR als Stasi-Schergen betrachtet, die nichts anderes zu tun hatten, um anderen Bürgern staatsfeindliche Äußerungen anzuhängen. Da passt es einigen eben so ganz und gar nicht in ihr Bild von der tatsächlichen Rolle und Bedeutung eines Auslandsdienstes und da wird ignoriert, behauptet und verbogen, daß sich die Balken biegen. Überzeugungsarbeit da ? Verstehen wollen ? Vergesst es.

*@DoreHolm du hast in de rAufzählung das Hauptbetätigungsfeld vergessen. Den Unterdrückungsapparat für das eigene Volk, und wer solch einen Gemischtwarenladen organisiert, der muss dann auch die Verantwortung für die " Schergen" des Unterdrückungsapparates mittragen.
Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen


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13.08.2015 09:17
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#289
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Zitat von seaman im Beitrag #286
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #283
Beantrage ich ja gerade nicht. Ich beantrage nur etwas MfS-Bescheidenheit in eigener Sache. Die großen Worte mit dem moralischen Dienst am Frieden durch die ach so edlen, uneigennützigen Kundschafter sind einfach platte Propaganda. Waren es immer schon und alle wussten es. Es waren Diener und Werkzeuge einer Diktatur.
Ist ja kein Problem, man sollte nur nicht heute noch so drauf beharren, wie toll man war. Sonst gibt es hier eben auch mal leicht gegenteilige Meinungsäußerungen.


Nur weil ein Harzwanderer dieser Meinung ist muss diese noch lange nicht richtig sein.
Leute die mit dieser Materie vertraut sind haben dazu schon lange andere Erkenntnisse:

Daß der Auslandsgeheimdienst der DDR zur Erhaltung des Friedens beigetragen hat, wird sogar vom US-Geheimdienst CIA anerkannt. So erklärte Milton Bearden,
zuletzt Leiter der Abteilung Sowjetunion/Osteuropa der CIA, zuvor Resident der CIA in Afghanistan, auf der Konferenz »Spionage für den Frieden?« am 7. Mai 2004!!! in Berlin: »Ehrlicherweise muß die Rolle der Nachrichtendienste beider Seiten – lassen Sie mich hinzufügen: aller Nachrichtendienste in Ost und West – als Beitrag dazu gesehen werden, daß der 45 Jahre dauernde Kalte Krieg kalt blieb und nicht heiß wurde.”
Dem bescheinige ich garantiert mehr Sachverstand als Dir.
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Dieses Forum erhebt den Anspruch ein Geschichtsforum zu sein.
Aus diesem Grunde sollte es vorurteilsfrei sein wer über die Zeit des Kalten Krieges hier berichtet um aus Mosaiksteinen für die Nachwelt einen Eindruck dieser Zeit zu vermitteln.
Dabei ist es unerheblich auf welcher Seite der Trennlinie in D. der Zeitzeuge involviert war.
Ob Grenzer,Republikflüchtling,BGS,Zoll usw......
Dazu gehören auch die Geheimdienste West wie Ost, die in dieser Zeit eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben und für die meisten hier damals ein Buch mit sieben Siegeln waren.
Persönlich:
Weder als NVA-Aufklärer noch als MfS-Kundschafter werde ich eine wunschgemässe "Demutshaltung" in meinen Beiträgen einnehmen.
Täter-Opfer-Rolle läuft bei mir nicht.Eine Heldenrolle ebenfalls nicht.Zeitzeuge einfach.....
Bevor jetzt die Idee entstehen sollte ich gehe hier einer Diskussion aus dem Weg:
Hatte mich an anderer Stelle schon abgemeldet.
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seaman









rot mark. auch dieser GD Mann muss eine Rechtfertigung für sein Tun abliefern um sein üppiges Salär zu rechtfertigen. Und da das Spiel ohne die weissen Figuren auf dem Schachbrett nicht funktioniert, wird die Farbe weiss mit hochgejubelt. So einfach sind manche Dinge.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Geheindienste überflüssig sind , vor allem in der heutigen Zeit der totalen Kommunikation .
Es braucht nur ein paar gute Auswerter für alle zugänglichen Infodienste und man bekommt ein gutes Bild, was so abgeht.


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13.08.2015 09:19 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2015 09:23)
#290
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Zitat von Gert im Beitrag #288
[quote=DoreHolm|


Naja, manche habens nach 25 Jahren noch nicht geschnallt und werden´s wohl auch nie, daß das MfS eine Zusammenfassung aller Bereiche eines staatlichen Geheimdienstes war, also Innere Sicherheit, Wirtschaft, Militär,Nachrichten* und eben auch Auslandsaufklärung und nicht wie bei anderen staatlichen Diensten streng getrennt nach z.B. BND,MAD,VS u.s.w. Da wird immer noch ein Aufklärer in einem westlichen Land oder dafür zuständige Offiziere in der DDR als Stasi-Schergen betrachtet, die nichts anderes zu tun hatten, um anderen Bürgern staatsfeindliche Äußerungen anzuhängen. Da passt es einigen eben so ganz und gar nicht in ihr Bild von der tatsächlichen Rolle und Bedeutung eines Auslandsdienstes und da wird ignoriert, behauptet und verbogen, daß sich die Balken biegen. Überzeugungsarbeit da ? Verstehen wollen ? Vergesst es.

*@DoreHolm du hast in de rAufzählung das Hauptbetätigungsfeld vergessen. Den Unterdrückungsapparat für das eigene Volk, und wer solch einen Gemischtwarenladen organisiert, der muss dann auch die Verantwortung für die " Schergen" des Unterdrückungsapparates mittragen.
Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen


Rot: "Innere Sicherheit" ! Na klar, Du hättest dafür sicher eine ganz andere Bezeichnung. Verstehend lesen können ?


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13.08.2015 09:19
avatar  exgakl
#291
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Na @Gert ausgeschlafen? Wie wird das Wetter heute am Rhein?


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13.08.2015 09:24
avatar  Larissa
#292
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Zitat von exgakl im Beitrag #291
Na @Gert ausgeschlafen? Wie wird das Wetter heute am Rhein?


Wenn die Amis und Russen es sich ueberlegen das Rheinland aufzumischen, wirds ohne deutsche Geheimdienste richtig diesig, auch mit Sonne.
Good Morning Gertchen!
Gruesse, Larissa


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13.08.2015 09:35
#293
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Zitat von Gert im Beitrag #289
Zitat von seaman im Beitrag #286
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #283
Beantrage ich ja gerade nicht. Ich beantrage nur etwas MfS-Bescheidenheit in eigener Sache. Die großen Worte mit dem moralischen Dienst am Frieden durch die ach so edlen, uneigennützigen Kundschafter sind einfach platte Propaganda. Waren es immer schon und alle wussten es. Es waren Diener und Werkzeuge einer Diktatur.
Ist ja kein Problem, man sollte nur nicht heute noch so drauf beharren, wie toll man war. Sonst gibt es hier eben auch mal leicht gegenteilige Meinungsäußerungen.


Nur weil ein Harzwanderer dieser Meinung ist muss diese noch lange nicht richtig sein.
Leute die mit dieser Materie vertraut sind haben dazu schon lange andere Erkenntnisse:

Daß der Auslandsgeheimdienst der DDR zur Erhaltung des Friedens beigetragen hat, wird sogar vom US-Geheimdienst CIA anerkannt. So erklärte Milton Bearden,
zuletzt Leiter der Abteilung Sowjetunion/Osteuropa der CIA, zuvor Resident der CIA in Afghanistan, auf der Konferenz »Spionage für den Frieden?« am 7. Mai 2004!!! in Berlin: »Ehrlicherweise muß die Rolle der Nachrichtendienste beider Seiten – lassen Sie mich hinzufügen: aller Nachrichtendienste in Ost und West – als Beitrag dazu gesehen werden, daß der 45 Jahre dauernde Kalte Krieg kalt blieb und nicht heiß wurde.”
Dem bescheinige ich garantiert mehr Sachverstand als Dir.
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Dieses Forum erhebt den Anspruch ein Geschichtsforum zu sein.
Aus diesem Grunde sollte es vorurteilsfrei sein wer über die Zeit des Kalten Krieges hier berichtet um aus Mosaiksteinen für die Nachwelt einen Eindruck dieser Zeit zu vermitteln.
Dabei ist es unerheblich auf welcher Seite der Trennlinie in D. der Zeitzeuge involviert war.
Ob Grenzer,Republikflüchtling,BGS,Zoll usw......
Dazu gehören auch die Geheimdienste West wie Ost, die in dieser Zeit eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben und für die meisten hier damals ein Buch mit sieben Siegeln waren.
Persönlich:
Weder als NVA-Aufklärer noch als MfS-Kundschafter werde ich eine wunschgemässe "Demutshaltung" in meinen Beiträgen einnehmen.
Täter-Opfer-Rolle läuft bei mir nicht.Eine Heldenrolle ebenfalls nicht.Zeitzeuge einfach.....
Bevor jetzt die Idee entstehen sollte ich gehe hier einer Diskussion aus dem Weg:
Hatte mich an anderer Stelle schon abgemeldet.
Morgen in den Ballon und dann ruft die See!!

seaman









rot mark. auch dieser GD Mann muss eine Rechtfertigung für sein Tun abliefern um sein üppiges Salär zu rechtfertigen. Und da das Spiel ohne die weissen Figuren auf dem Schachbrett nicht funktioniert, wird die Farbe weiss mit hochgejubelt. So einfach sind manche Dinge.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Geheindienste überflüssig sind , vor allem in der heutigen Zeit der totalen Kommunikation .
Es braucht nur ein paar gute Auswerter für alle zugänglichen Infodienste und man bekommt ein gutes Bild, was so abgeht.


Ja Gert--Deine und meine Meinung sind doch garnicht gefragt--ob ein Geheimdienst überflüssig ist oder nicht. Wir dürfen höchstens zum Zettel falten und dürfen uns einbilden wie Denokratisch eine Demokratie ist.

Orange--Das macht uns der NSA ja jeden Tag vor und nicht nur der NSA---auch andere Volksüberwachungsorgane


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13.08.2015 09:40
#294
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #279
Hier im Forum sollten Ex-Stasis einfach aufhören, sich in eigener Sache nachträglich zum Helden verklären zu wollen. Niemand heute ist der Stasi zu irgendeiner Dankbarkeit verpflichtet. Die Stasi hat auch nicht etwa "den Frieden", sondern bis zuletzt den Stalinismus bewahrt. Unter der bewährten Führung von Erich Mielke. Also wäre heutzutage etwas Demut angebrachter.



Ja Harzwanderer, so ist das mit den stramm gedrillten, kampfgestählten ehemaligen Alt-Kaderlinken. Verbitterte Herren, die immer noch der untergegangen DDR Diktatur nachheulen. Lass sie doch ihre Parolen dreschen und sich hier gegenseitig beklatschen. Es zeigt doch auch wie verzweifelt sie sind weil ihre kruden Sichtweisen in der realen Welt nicht mehr wahrgenommen werden.


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13.08.2015 09:46 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2015 09:52)
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#295
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Zitat von exgakl im Beitrag #291
Na @Gert ausgeschlafen? Wie wird das Wetter heute am Rhein?

is jut


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13.08.2015 09:53 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2015 09:54)
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#296
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #290
Zitat von Gert im Beitrag #288
[quote=DoreHolm|


Naja, manche habens nach 25 Jahren noch nicht geschnallt und werden´s wohl auch nie, daß das MfS eine Zusammenfassung aller Bereiche eines staatlichen Geheimdienstes war, also Innere Sicherheit, Wirtschaft, Militär,Nachrichten* und eben auch Auslandsaufklärung und nicht wie bei anderen staatlichen Diensten streng getrennt nach z.B. BND,MAD,VS u.s.w. Da wird immer noch ein Aufklärer in einem westlichen Land oder dafür zuständige Offiziere in der DDR als Stasi-Schergen betrachtet, die nichts anderes zu tun hatten, um anderen Bürgern staatsfeindliche Äußerungen anzuhängen. Da passt es einigen eben so ganz und gar nicht in ihr Bild von der tatsächlichen Rolle und Bedeutung eines Auslandsdienstes und da wird ignoriert, behauptet und verbogen, daß sich die Balken biegen. Überzeugungsarbeit da ? Verstehen wollen ? Vergesst es.

*@DoreHolm du hast in de rAufzählung das Hauptbetätigungsfeld vergessen. Den Unterdrückungsapparat für das eigene Volk, und wer solch einen Gemischtwarenladen organisiert, der muss dann auch die Verantwortung für die " Schergen" des Unterdrückungsapparates mittragen.
Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen


Rot: "Innere Sicherheit" ! Na klar, Du hättest dafür sicher eine ganz andere Bezeichnung. Verstehend lesen können ?


du sagst es !


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13.08.2015 10:09
#297
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Zitat von Gert im Beitrag #255
mich würde einmal interessieren, mit welchen Motiven man sich einem GD der DDR andiente, als Agent , Spion oder wie man es auch nennen will ?
Es übersteigt meine Vorstellungskraft, mich einem GD eines zutiefst undemokratischen Staates anzubieten. eines Staates der die Menschenrechte mit Füssen trat, ein Staat in dem man nur zu funktionieren hatte, ansonsten . Das wäre die politische Seite. Es gibt ja eine weitere Motivation und das ist Geld. Da ist dieser Staat aber auch nur 3. Wahl, denn Geld hatten sie nicht so viel und entsprechend sind sie sehr zurückhaltend damit umgegangen. Letztlich kommt noch verletzte Eitelkeit hinzu, d.h GD Mitarbeiter, die hier glaubten nicht so Karriere zu machen, wie sie es sich wünschten und dann aus Rache zu Verrätern wurden. Soll es ja auch gegeben haben.
Also da ergeben sich mir eine Menge Fragen.


Das Buch der Autorin beantwortet detailliert die Frage der Motivation, als Bürgerin der Bundesrepublik, für die HVA zu arbeiten.

Mit besonderem Interesse, schon während ihrer Schulzeit, verfolgte sie das politische Geschehen. Sie wählte als eines ihrer Studienfächer das Fach „Politische Wissenschaft“ bei der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

Die Vorlesungen des Professor Mehnert waren wegen seiner Praxisnähe, untermauert durch Detailkenntnisse zahlreicher Reisen in unzählige Länder und vielfältiger Kontakte zu Persönlichkeiten des politischen Lebens bei allen Kommilitonen sehr beliebt.
Seine Vorträge unter Zuhilfenahme mitgebrachter „Arbeitsunterlagen“ wie „New York Times, Neue Züricher Zeitung und Prawda“ trugen dazu bei, politische Vorgänge aus unterschiedlichsten Blickwinkeln zu beleuchten und nicht eindimensional zu betrachten.

Mitte der 60er Jahre wurde sie Mitglied der CDU. Zu diesem Zeitpunkt bestand noch keinen Kontakt zur HVA.
Mit der Aussicht späterer Promotion wurde sie studentische Mitarbeiterin des Professors.

Unter vielgestaltigen Vorschlägen wurde das Thema der
„vergleichenden Analyse der politischen Rolle der Frau in beiden deutschen Staaten“ von ihrem Doktorvater begeistert aufgenommen.

Zu berücksichtigen ist das Charakteristikum, daß zu diesem Zeitpunkt keine vergleichenden Untersuchungen in der alten Bundesrepublik verfügbar waren, sie betrat wissenschaftliches Neuland.

Förderlich für die Themenbearbeitung, so die Empfehlung des Prof., war eine Recherche vor Ort.

Dies war auf Grund verwandtschaftlicher Kontakte möglich, die nach Chemnitz, dem früheren Karl-Marx-Stadt, bestanden.

Bei einem ihrer Besuche erhielt sie ein Gesprächsangebot des DFD (Demokratischer Frauenbund Deutschland).

Dieses Gesprächsangebot war zustande gekommen nach dem Besuch eines Mitarbeiters des „Institutes für Auslandsbetreung“, der Erkundigungen über die Gründe für ihre Besuchsreisen in die DDR einholte.

Die Gesprächspartner waren sachkundig und qualifiziert.
Sie erhielt einen Stapel Bücher und eine Liste für die weitere Literaturauswahl. Das anfängliche Misstrauen schwand auf Grund der ihr entgegenbrachten Hilfsbereitschaft und Unterstützung.
Die spätere Anwerbung der HVA erfolgte, nach dem sie eine Liebesbeziehung eingegangen war.

Politische Gründe für die weitere Spionage-(Kundschafter) Tätigkeit spielten nach dem Ende der Beziehung eine ausschlaggebende Rolle.

Auf Grund der Komplexität möchte ich auf diese Hintergründe erst einmal nicht eingehen.

Dienlich für einen weiteren Gedankenaustausch ist, pragmatisch betrachtet, die Akzeptanz

1. Das unterschiedliche politische Auffassungen bestehen und diese nicht in Einklang mit persönlichen Ansichten und Bedeutungen in Beziehung stehen müssen

2. Themenbezogenheit von elementarer Bedeutung ist, in unserem Sachverhalt, der konkrete Bezug zur - Tätigkeit der Autorin als Agentin im Bundesnachrichtendienst - im Mittelpunkt steht und

3. Nicht mit anderen, emotionsgeladenen Problematiken der HVA vermengt werden sollte.

Ich teile nicht die Anschauung der Autorin im Sinne des Marxismus-Leninismus, meine Sicht der Dinge ergibt sich aus anderem Erleben und Erfahrungen, nicht freundwärtigem „Friedensdienst an Minenfeldern“ der Grenze zur DDR.

Ich stelle abweichende Standpunkte dessen ungeachtet nicht an den Pranger und erwarte gleiches von Gegenüber.

Die Autorin schreibt offen und verbindlich, wenn sich weitere User ähnlicher Biografie in diesem Sinne äußern ohne diskreditiert zu werden, wäre dies für die Gesamtheit von Nutzen.

Es grüßt Euch
Kressin


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13.08.2015 10:36
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#298
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #294
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #279
Hier im Forum sollten Ex-Stasis einfach aufhören, sich in eigener Sache nachträglich zum Helden verklären zu wollen. Niemand heute ist der Stasi zu irgendeiner Dankbarkeit verpflichtet. Die Stasi hat auch nicht etwa "den Frieden", sondern bis zuletzt den Stalinismus bewahrt. Unter der bewährten Führung von Erich Mielke. Also wäre heutzutage etwas Demut angebrachter.



Ja Harzwanderer, so ist das mit den stramm gedrillten, kampfgestählten ehemaligen Alt-Kaderlinken. Verbitterte Herren, die immer noch der untergegangen DDR Diktatur nachheulen. Lass sie doch ihre Parolen dreschen und sich hier gegenseitig beklatschen. Es zeigt doch auch wie verzweifelt sie sind weil ihre kruden Sichtweisen in der realen Welt nicht mehr wahrgenommen werden.



Wie verzweifelt muss man sein, um für politisch anders denkende immer neue Schubladen zu erfinden.


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13.08.2015 15:01
#299
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Zitat von damals wars im Beitrag #298
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #294
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #279
Hier im Forum sollten Ex-Stasis einfach aufhören, sich in eigener Sache nachträglich zum Helden verklären zu wollen. Niemand heute ist der Stasi zu irgendeiner Dankbarkeit verpflichtet. Die Stasi hat auch nicht etwa "den Frieden", sondern bis zuletzt den Stalinismus bewahrt. Unter der bewährten Führung von Erich Mielke. Also wäre heutzutage etwas Demut angebrachter.



Ja Harzwanderer, so ist das mit den stramm gedrillten, kampfgestählten ehemaligen Alt-Kaderlinken. Verbitterte Herren, die immer noch der untergegangen DDR Diktatur nachheulen. Lass sie doch ihre Parolen dreschen und sich hier gegenseitig beklatschen. Es zeigt doch auch wie verzweifelt sie sind weil ihre kruden Sichtweisen in der realen Welt nicht mehr wahrgenommen werden.



Wie verzweifelt muss man sein, um für politisch anders denkende immer neue Schubladen zu erfinden.


Grün: Wirst Du, wird überhaupt keiner jemals ändern können. Da können es noch so viele öffentliche Statements und Untersuchungen von westlichen Geheimdienstchefs und Militärhistorikern sein, die das Bild vom Auslandsgeheimdienst des MfS realistisch beurteilen. Diese User haben sich ihr Bild zurechtgezimmert, bei dem der Wunsch der Vater des Gedanken war, außen beste Panzerplatten, da prallt alles ab und selbst kriegen sie da natürlich auch nicht mit, welche Entwicklung sich draußen vollzieht. Deshalb kommt von ihnen außer Behauptungen auch so gut wie nichts Konkretes und Nachweisbares rüber.


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13.08.2015 15:48
avatar  Uleu
#300
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Fast ein Thema für eine Dissertation ... " Stasiphobie bei einfach denkenden Individuen im fortgeschrittenen Alterungsprozess ....

Aber ehrlich, wenn es mal neue Schubladen wären, das könnte ja ein neuer Denkansatz zum Diskutieren sein, aber gegen Platitüden ist schwer zu argumentieren.


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