Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

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27.07.2015 18:47
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#16
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94

Na dann sieh mal zu, das Du bissel zackig auf über 25 Beiträge kommst *grins*
Mal vorab Entwarnung, ohne einer administrativen Ansage zuvorkommen zu wollen. Denn die Forumsregeln sind teilweise etwas gräuslich formuliert. Schieb mal in dem Punkt 9b zwischen sind grundsätzlich erlaubt und bei Mitgliedern ab ein Komma rein, oder besser noch ein Strichpunkt (auf Deutsch Semikolon). Uuunnd ... jetzt bissel klarer wies auch ausgelegt werden kann? Na und kommerzieller Natur sind Deine Links ja nun gewiss nicht, odär?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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27.07.2015 18:54
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#17
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Zitat von Phalc im Beitrag #3
Situation 1952-1973

Karte 2 im Anhang ist ein Scan aus einer Straßenkarte von 1954 oder 1955.

In der Karte wird die Situation so dargestellt, dass der Verkehr auf dem Südast der (heutigen) AS Gerstungen auf die Ortsverbindung nach Richelsdorf abgeleitet wurde. Von dort den Thüringer Zipfel umfahrend nach Wommen und weiter über die Landstraße nach Herleshausen.
Von dort ging es weiter durch Hörschel und Stedtfeld nach Eisenach und von Süden kommend zur Anschlussstelle Eisenach-West.

Karte 3 zeigt die Situation 1961. Hier wird der Verkehr nicht mehr durch Wartha, Hörschel und Stedtfeld geführt, sondern über die provisorische Umfahrung. Die Anbindung der provisorischen Umfahrung an die Straße Herleshausen-Wartha wurde durch einen Straßenneubau nördlich entlang der Eisenbahnstrecke realisiert.

Bild 3 (Quellen: Julia Kratz; https://www.flickr.com/photos/misscooper/6147463559) zeigt die provisorische Abfahrt von der Autobahn nordöstlich Bosserode auf die K58 nach Richelsdorf. Zu diesem Zeitpunkt war die AS Gerstungen nicht mehr nutzbar und die AS Wildeck-Obersuhl noch nicht gebaut (1974).

Hier stellt sich mir folgende Fragen:
c) Die Kartensituation 1954/1955 steht im Widerspruch zur Aussage auf der Seite der Gemeinde Richelsdorf, wonach die Straße Untersuhl-Richelsdorf bereits 1952 unterbrochen wurde. Was ist denn nun richtig?
d) Wurde die Werrabrücke der provisorischen Umfahrung zwischen Herleshausen und Eisenach südlich Spichra (Karte 1) im Krieg zerstört/beschädigt? Kennt jemand von euch Bilder zu diesem Bauwerk?
e) Zeigt das Bild 3 den Grenzübergang an der Straße Herleshausen-Wartha (Quellen: H. K. Gliem; http://www.grenzzaunlos.de/chau02.htm)?


ich kann nur über die Fahrtstrecke ab 1972 berichten. Da war es so, dass man von Hersfeld kommend bei der Abfahrt Obersuhl von der AB abgeleitet wurde, dann ging die Fahrt um den Thüringer Zipfel herum und bei Wommen kam man an der dort halbfertigen, also solo stehenden, Autobahnbrücke wieder an der Autobahn an. Die Fahrt ging aber unter der Brücke weiter auf der Landstraße durch den Ortskern Herleshausen ( letzte Einkaufsmöglichkeit vor der " Zone ", Z.B. Bananen und so ) weiter Richtung Eisenach auf der Landstraße nach Wartha ( dort DDR Grenzkontrolle ). Man konnte im Tal von Herleshausen in Fahrtrichtung Ost schon die Sperranlagen und das DDR Gebiet sehen, auch die Brandenburg auf der Anhöhe.
Die westdeutsche Grenzkontrolle war eine Baracke am östlichen Ortsrand von Herleshausen, man kam in einer langezogenen Linkskurve aus Herleshausen heraus und bog dann im rechten Winkel nach rechts in Richtung Wartha Eisenach ab. Genau in diesem Winkel stand die BGS und Zollbaracke(n). Bis zur eigentlich Grenze war es dann nur noch etwa 200 m, die Grenzlinie kam von rechts über die Felder und die parallel zur Straße verlaufende Bahnlinie und kreuzte diese um an der linken Straßenkante bis kurz vor dem Kontrollpunkt Wartha zu verlaufen. Dort ging sie dann wiederum im rechten Winkel von der Straße weg einen Abhang hinauf , wo heute am oberen Ende die BAB Eisenach verläuft.

Ich hoffe dass du damit etwas anfangen kannst


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27.07.2015 19:55 (zuletzt bearbeitet: 27.07.2015 20:36)
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#18
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Hallo Falk,
die "alte Grenzübergangsstelle Herleshausen" befand sich genau hier (siehe Bild unten):
Ich stell Dir gleich nochmal eine Bearbeitung mit der Zufahrt zum alten Grenzübergang aus Richtung Herleshausen ein.
Gruß Willie


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27.07.2015 21:23
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#19
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Betr.: Thüringer Zipfel - alte Autobahn -

Während meiner Dienstzeit war die alte A 4 im Zipfel zwischen der Autobahnsperre Wommen und Abfahrt Richelsdorfer Tal gesperrt.

Es waren Betonfahrspuren - 2 in Rtg . Dresden - 2 in Rtg FFM

Die Autobahnbrücke bestand nur aus den 7 Pfeilern , daher war vor der unfertigen Brücke eine Abfahrt aus Rtg. Wommen kommend , ins Richselsdorfer Tal - rechts nach Richseldorf ( seit 1952 gesperrt )- links nach Untersuhl.

Im Bereich der Abfahrt Richelsdorfer Tal waren bis 1990 noch 2 Brückenpfeiler vorhanden, welche für eine Brücke , oberhalb der Autobahn für Land - u. Forstwirtschaft mal gedacht war.

Kurz vor Untersuhl- Gärtnerei Schleicher gab es die Autobahnauffahrt nach Obersuhl ( seit 1952 gesperrt ).

Das ehemalige RAD sowie Kriegsgefangenlager für den Autobahnbau befand sich oberhalb Weihebach , im " Langen Grund", unterhalb der Steinkaute.

Ab Nov 89 wurde durch die Pionierkompanie Mihla der Grenzsignalzaun auf der alten Autobahn im Bereich abgebaut, eine Auffahrt zur " Trasse" Richtung Oberellen - Eisenach wurde für den Fahrzeugverkehr der neuen Grenzübergangsstelle Gerstungen - Obersuhl wieder befahrbar gemacht.


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27.07.2015 21:26
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#20
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weitere Infos , Dokumente, Fotos dazu auch im Grenzmuseum Wildeck- Obersuhl


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27.07.2015 21:26
avatar  Pit 59
#21
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War nicht die hälfte der Autobahn als Kontrollstreifen GSZ ?


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27.07.2015 21:31 (zuletzt bearbeitet: 27.07.2015 21:33)
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#22
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #21
War nicht die hälfte der Autobahn als Kontrollstreifen GSZ ?



Der GSZ verlief genau an der Fahrbahnkante Wommen - Untersuhl, also rechte Fahrspur in diese Richtung. Erde wurde daher auf eine halbe Fahrbahn für den 2 m Kontrollstreifen
aufgefüllt und als Begrenzung zur Fahrbahn dienten zum Teil Betonsäulen, damit der KS nicht weggespült wurde.

Daher war es nur einspurig möglich Rtg Untersuhl am GSZ zu fahren. Die Gegenfahrbahn war zweispurig... häufig auch genutzt für Rennen mit GT Fahrzeugen...


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27.07.2015 21:39
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#23
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Stellvertretend an alle erstmal herzlichen Dank für die sachdienlichen Hinweise.

Zitat von Gert im Beitrag #17

ich kann nur über die Fahrtstrecke ab 1972 berichten. Da war es so, dass man von Hersfeld kommend bei der Abfahrt Obersuhl von der AB abgeleitet wurde, dann ging die Fahrt um den Thüringer Zipfel herum [...]

Ich hoffe dass du damit etwas anfangen kannst


Hallo @Gert

ich kann mit jedem Puzzelstück etwas anfangen und versuche es zu einem Ganzen zu fügen

Eine Frage zum Zitat:
bist Du sicher (ich weiß es nicht besser), dass Du 1972 schon die Abfahrt Obersuhl genutzt hast, oder war es die Behelfsabfahrt bei Bosserode: https://www.flickr.com/photos/misscooper/6147463559?


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27.07.2015 21:40
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#24
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Zitat von UvD815 im Beitrag #22
Zitat von Pit 59 im Beitrag #21
War nicht die hälfte der Autobahn als Kontrollstreifen GSZ ?



Der GSZ verlief genau an der Fahrbahnkante Wommen - Untersuhl, also rechte Fahrspur in diese Richtung. Erde wurde daher auf eine halbe Fahrbahn für den 2 m Kontrollstreifen
aufgefüllt und als Begrenzung zur Fahrbahn dienten zum Teil Betonsäulen, damit der KS nicht weggespült wurde.

Daher war es nur einspurig möglich Rtg Untersuhl am GSZ zu fahren. Die Gegenfahrbahn war zweispurig... häufig auch genutzt für Rennen mit GT Fahrzeugen...

@UvD815 sehe ich das so richtig, dass damit der ganze thüringer Zipfel "abgeschnitten" wurde, also der Zaun diese Biegung nicht verfolgte?


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27.07.2015 21:48
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#25
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Zitat von Gert im Beitrag #24
Zitat von UvD815 im Beitrag #22
Zitat von Pit 59 im Beitrag #21
War nicht die hälfte der Autobahn als Kontrollstreifen GSZ ?



Der GSZ verlief genau an der Fahrbahnkante Wommen - Untersuhl, also rechte Fahrspur in diese Richtung. Erde wurde daher auf eine halbe Fahrbahn für den 2 m Kontrollstreifen
aufgefüllt und als Begrenzung zur Fahrbahn dienten zum Teil Betonsäulen, damit der KS nicht weggespült wurde.

Daher war es nur einspurig möglich Rtg Untersuhl am GSZ zu fahren. Die Gegenfahrbahn war zweispurig... häufig auch genutzt für Rennen mit GT Fahrzeugen...

@UvD815 sehe ich das so richtig, dass damit der ganze thüringer Zipfel "abgeschnitten" wurde, also der Zaun diese Biegung nicht verfolgte?


genau, der Zipfel wurde komplett durch den GSZ an der alten Fahrbahn abgeschnitten. Mittig war die FÜST 4 x 4 Lindig.

Es gab schon zu meiner Dienstzeit Andeutungen, den Zipfel als Autobahn wieder zu nutzen.... Angeblich sollte es schon in den 80iger Jahren dazu Verhandlungen zwischen DDR u BRD gegeben haben, den Zipfel als Transitautobahn auszubauen, um die B 400 zwischen Obersuhl u Wommen zu entlasten.

Dann kam aber der November 89


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27.07.2015 21:55
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#26
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Zitat von willie im Beitrag #18
Hallo Falk,
die "alte Grenzübergangsstelle Herleshausen" befand sich genau hier (siehe Bild unten):
Ich stell Dir gleich nochmal eine Bearbeitung mit der Zufahrt zum alten Grenzübergang aus Richtung Herleshausen ein.
Gruß Willie


Hallo @willie,

vielen Dank für die Bearbeitungen. Insbesondere der Streckenverlauf auf dem zweiten Bild ist interessant, das hatte ich mir vorher anders zusammengereimt. Dann dürfte dieses Bild (http://www.grenzzaunlos.de/chau03.htm) nicht in Richtung Norden, sondern in Richtung Süden aufgenommen sein (links in Richtung Güst Wartha?). Dann ist die Linie im Hintergrund nicht die Autobahn, sondern die stillgelegte Eisenbahn?
Damit ist auch die Zeitangabe 1976 nicht widersprüchlich zur Nutzung der Autobahn zwischen Wommen und Herleshausen ab 1978 (da es nicht links auf die Autobahn geht, wie ich erst vermutete, sondern zur Güst Wartha)!

Jetzt wäre noch interessant, wann genau der Grenzübergang von der Ortsverbindung Herleshausen-Wartha zur Werratalbrückenumfahrung verlegt wurde. Im Anhang ein Kartenausschnitt von 1958/1959, da wird dieser Verlauf (wenn auch in kleinem Maßstab, trotzdem erkennbar) bereits dargestellt. Ich vermute (kann das jemand bestätigen?), dass dieses Bild (http://www.grenzzaunlos.de/chau02.htm) welches auf 1953 datiert, noch an der Ortsverbindungsstraße Wartha-Herleshausen aufgenommen wurde?


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27.07.2015 21:56 (zuletzt bearbeitet: 27.07.2015 21:57)
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#27
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Zwischen dem Richelsdorfer Tal und der Autobahnsperre Wommen gab es folgende Autobahnbrücken - Unterführungen :

Nessetalbrücke - ehem. GSZ Tor 118

Lindigbrücke - ehem. GSZ Tor 117

Kohlbachbrücke - ehem. GSZ Tor 116

Grubenbergbrücke - ehem. GSZ Tor 115

Fuchslochbrücke ( Neustädt ) ehem. GSZ Tor 114

Biberfarmbrücke ( Neustädt ) ehem. GSZ Tor 113

sowie Heiligenbachbrücke ( komplette Sperrung )

Die Tore 118 - 113 wurden mit Stahlkonstruktionen dem Brückenbogen angepasst , ein Tor mit Signaldrähten wurde in die GSZ Anlage eingeschaltet.

Also Zufahrt in den Gerstunger Forst - Zipfel - mur unterhalb der alten Autobahn durch die og Tore.

An der Brücke Heiligenbach war ein Körperschallgeber - KS 1 - dieser löste machmal Alarm aus, wenn Kettenfahrzeuge US Army Rtg A- Sperre Wommen kamen.


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27.07.2015 22:10
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#28
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Zitat von Phalc im Beitrag #23
Stellvertretend an alle erstmal herzlichen Dank für die sachdienlichen Hinweise.

Zitat von Gert im Beitrag #17

ich kann nur über die Fahrtstrecke ab 1972 berichten. Da war es so, dass man von Hersfeld kommend bei der Abfahrt Obersuhl von der AB abgeleitet wurde, dann ging die Fahrt um den Thüringer Zipfel herum [...]

Ich hoffe dass du damit etwas anfangen kannst


Hallo @Gert

ich kann mit jedem Puzzelstück etwas anfangen und versuche es zu einem Ganzen zu fügen

Eine Frage zum Zitat:
bist Du sicher (ich weiß es nicht besser), dass Du 1972 schon die Abfahrt Obersuhl genutzt hast, oder war es die Behelfsabfahrt bei Bosserode: https://www.flickr.com/photos/misscooper/6147463559?



Also ich erinnere, dass auf der Autobahn ein Sperrschild stand und ein Hinweis Richtung Eisenach dort abfahren. Die Abfahrt wurde Obersuhl/Wildeck genannt. Man fuhr runter von dem Autobahn Damm und unten gleich links durch eine Unterführung unter der AB ging es nach Eisenach über Richelsdorf, praktisch die Umfahrung des Thüringer Zipfels. Wenn man die Autobahn verließ und rechts abbog kam man nach Obersuhl. Nach einigen Jahren brauchte man nicht mehr durch den Ort Herleshausen fahren, sondern konnte an einer Rampe an der Wommener Brücke auf ein neu hergestelltes AB Teilstück bis zum Grenzübergang Herleshausen fahren. Dort wieder auf die ursprüngliche Strecke über die Güst Wartha. Der nächste Schritt war dann einige Jahre später die neue Werratal-Brücke und der neue Grenzübergang.


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27.07.2015 22:14
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#29
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Zitat von UvD815 im Beitrag #27
Zwischen dem Richelsdorfer Tal und der Autobahnsperre Wommen gab es folgende Autobahnbrücken - Unterführungen :

Nessetalbrücke - ehem. GSZ Tor 118

Lindigbrücke - ehem. GSZ Tor 117

Kohlbachbrücke - ehem. GSZ Tor 116

Grubenbergbrücke - ehem. GSZ Tor 115

Fuchslochbrücke ( Neustädt ) ehem. GSZ Tor 114

Biberfarmbrücke ( Neustädt ) ehem. GSZ Tor 113

sowie Heiligenbachbrücke ( komplette Sperrung )

Die Tore 118 - 113 wurden mit Stahlkonstruktionen dem Brückenbogen angepasst , ein Tor mit Signaldrähten wurde in die GSZ Anlage eingeschaltet.

Also Zufahrt in den Gerstunger Forst - Zipfel - mur unterhalb der alten Autobahn durch die og Tore.

An der Brücke Heiligenbach war ein Körperschallgeber - KS 1 - dieser löste machmal Alarm aus, wenn Kettenfahrzeuge US Army Rtg A- Sperre Wommen kamen.




@UvD815 , waren dann an der tatsächlichen Grenzlinie dieses Zipfels noch Sperren und auch Wachposten oder war da alles offen ?


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27.07.2015 22:16
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#30
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Zitat von Phalc im Beitrag #26
Zitat von willie im Beitrag #18
Hallo Falk,
die "alte Grenzübergangsstelle Herleshausen" befand sich genau hier (siehe Bild unten):
Ich stell Dir gleich nochmal eine Bearbeitung mit der Zufahrt zum alten Grenzübergang aus Richtung Herleshausen ein.
Gruß Willie


Hallo @willie,

vielen Dank für die Bearbeitungen. Insbesondere der Streckenverlauf auf dem zweiten Bild ist interessant, das hatte ich mir vorher anders zusammengereimt. Dann dürfte dieses Bild (http://www.grenzzaunlos.de/chau03.htm) nicht in Richtung Norden, sondern in Richtung Süden aufgenommen sein (links in Richtung Güst Wartha?). Dann ist die Linie im Hintergrund nicht die Autobahn, sondern die stillgelegte Eisenbahn?
Damit ist auch die Zeitangabe 1976 nicht widersprüchlich zur Nutzung der Autobahn zwischen Wommen und Herleshausen ab 1978 (da es nicht links auf die Autobahn geht, wie ich erst vermutete, sondern zur Güst Wartha)!

Jetzt wäre noch interessant, wann genau der Grenzübergang von der Ortsverbindung Herleshausen-Wartha zur Werratalbrückenumfahrung verlegt wurde. Im Anhang ein Kartenausschnitt von 1958/1959, da wird dieser Verlauf (wenn auch in kleinem Maßstab, trotzdem erkennbar) bereits dargestellt. Ich vermute (kann das jemand bestätigen?), dass dieses Bild (http://www.grenzzaunlos.de/chau02.htm) welches auf 1953 datiert, noch an der Ortsverbindungsstraße Wartha-Herleshausen aufgenommen wurde?


Hi Falk,
die Aufnahme wurde in SO-Richtung, also in Richtung Ortschaft Wartha (nicht GÜSt Wartha) gemacht.
Die Linie/Straße im Hintergrund war ein stillgelegtes Teilstück der heutigen L 1017.Unmittelbar unterhalb (nach dem Buschbewuchs in S-Richtung)
befindet sich auch heute noch die Bahnlinie. Deine andere Frage kann ich Dir leider nicht beantworten.
Gruß Willie


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