Russische Flüchtlinge

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04.09.2009 22:05
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#1
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Gibt es Informationen darüber, ob und wieviele russische Soldaten flüchten wollten und konnten? Mir ist bekannt, dass sie mitunter schwerbewaffnet losgezogen sind?! Angeblich sollen russische Offiziere regelrechte Hinrichtungen ihrer Soldaten bei einem misslungenen Fluchtversuch durchgeführt haben!? Danke im Voraus.


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05.09.2009 01:54 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2009 01:55)
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#2
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S51

Fahnenfluchten kamen wohl öfter vor. Grob über den Daumen gepeilt, denn ich habe darüber seinerzeit nichts, keine Unterlagen behalten, hatten wir wohl alle viertel Jahre eine entsprechende Lage. Wichtig war dann nur, ob er von den "Freunden" mit oder ohne Waffe unterwegs ist und unser Abschnitt in Frage kam. Wenn ja, dann haben wir auch im Hinterland zusätzlich die MPi empfangen mit einem dritten Magazin extra.
Es ist aber nur ein- oder zweimal einer von den Deserteuren bis zu uns gekommen.
Von "Hinrichtungen" ist mir nichts bekannt. Erfahrungsgemäß war die Sowjetarmee ähnlich bürokratisch wie die unsere. Da waren Hinrichtungen a´la Standgericht schwer vorstellbar. Bei Widerstand wurde aber sofort gezielt geschossen und dann mit "viel hilft gut". Auffällig war bei Suchaktionen durch die sowjetischen Truppen deren Unbekümmertheit, mit der sie ohne allzuviel Deckung gegen ihre Leute vorgingen. Oft mit entsprechendem "Ergebnis". Bei Festnahmen war die Brutalität, mit der die gestellten Soldaten auch bei sonst geringfügigen Delikten behandelt wurden, für unsere Verhältnisse extrem grob. Vorsichtig umschrieben. Ein Zementsack, der in hohem Bogen auf einer Ladefläche landet, wurde damit sicher weit aus "liebevoller" behandelt.
Als GAK am Kanten kannten wir aber keine Statistiken.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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05.09.2009 06:43 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2009 06:45)
#3
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Hallo milo66,

in meiner Zeit an der Grenze (1983/84) waren die Fahnenfluchten, besonders die mit Waffe, häufiger, als S51 beschreibt. "Historisch gefühlt" würde ich sagen, dass es fast wöchentlich eine solche Lage gab, auf jeden Fall wesentlich häufiger als vierteljährlich. Unsere unterschiedlichen Auffassungen mögen daher kommen, dass die Kompnieführung über nahezu alle bewaffneten Fahnnenfluchten informiert wurde, diese Informationen aber nur weitergegeben wurde, wenn eine grundsätzliche Bewegung in Richtung Westgrenze zu vermuten war. Tatsächlich erfolgten die meisten Fahnenfluchten in Richtung Osten, die Jungs wollten um jeden Preis nach Hause. Der beste Zeitpunkt zur Fahnenflucht war die Wache. Der Posten war allein, hatte zwei bis drei Stunden Vorsprung, wenn alles gut ging, und er hatte noch eine Waffe mit 60 Schuss Munition dabei.

Über Hinrichtungen weiß ich nichts. Aber es wurde auch kein Pardon gegeben, wenn der Fahnenflüchtige gestellt werden konnte und sich nicht sofort ergab. Es gab bei uns die Geschichte, dass ein sowjetischer Offizier mal einen Fahnenflüchtigen aufgefordert haben soll, sich zu ergeben und dabei von diesem erschossen wurde. Angeblich sollte seit damals der Befehl existiert haben, dass es keine Verhandlungen mit bewaffneten Fahnenflüchtigen mehr geben sollte. Aber dafür habe ich auch keine Belege.

Über die Festnahme eines bewaffneten Fahnenflüchtigen bei Meiningen 1983 gab es die Geschichte, er sei in einer Scheune von einem Spezialkommando überwältigt worden. Dabei hätte sich zunächst der Größte und Schwerste des Kommandos auf die Waffe geworfen und danach hätten die anderen den Schlafenden überrumpelt. Aber wie gesagt, das war ohne Quellen, lediglich ein Erzählerchen am Biertisch.

Was unleugbar ist, sind die Zustände, unter denen die sowjetischen Soldaten dienten. Die Lebensbedingungen waren karg oder auch spartanisch zu nennen. Es ging um reines Funktionieren im Rahmen der Gefechtsbereitschaft. Im Lubliner Garde-Mot.-Schützenregiment (Plauen) konnten wir uns selbst davon überzeugen - pro Mann ein Bett, in dem er sich mit dem Mantel zudeckte, ein Hocker und zwei Mann teilten sich ein Nachtschränkchen. Das war es. Im Offizierskorps der Sowjetarmee herrschte ein wesentlich stärkeres Kastendenken als bei uns. Tatsächlich hatte man oft das Gefühl, der Soldat zähle nicht. Diskussionen über Dienst-, Arbeits- und Lebensbedingungen, wie sie bei uns geführt wurden, gab es nach meinem Kenntnisstand in der Sowjetarmee nicht. Befreundete sowjetische Offiziere reagierten, darauf angesprochen, auch sehr zurückhaltend oder eher noch unwirsch.

Eine kleine Episode noch am Rande: Ich fuhr vor etwa 2 Jahren in Hamburg mit einem Taxi. Die Fahrerin war eine Russin oder eine Russlnaddeutsche, das weiß ich nicht mehr ganz genau. Sie erzählte mir, dass sie in den 80-er Jahren mit ihrem Sohn nach Deutschland geflohen sei, weil ihr Sohn zur Armee eingezogen werden sollte. Sie sagte mir: "Wissen Sie, das Leben eines Soldaten zählte schon so nichts in dieser Armee. Außerdem drohte ihm ein Einsatz in Afghanistan. Sollte ich da als Mutter einfach zusehen?"

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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05.09.2009 12:28 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2009 12:28)
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#4
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wenn es bei der vergatterung vorm grenzdienst hiess,
stahlhelm und spaten sind mit zum grenzdienst zu nehmen,
da wussten wir, dass wieder ein sowjetischer soldat
fahnenflüchtig ist und wieder hatten schon ganz schönen
schiss, den die hatten nichts zu verlieren.
das kam etwa 2 mal im monat vor.

mein cousin (d.s. 28j)wurde im september 1981 in erfurt
vom motorrad runter erschossen, weil man der meinung war,
er wär ein fahnenflüchtiger sowjetsoldat.

ich weiss von einen fall in arnstadt, mitte der achtziger,
wo ein fahnenflüchtiger soldat von ddr-organen eingekreist
wurde, dann kam der befehl: rückzug, dann kamen sowjetische
soldaten, 2 schüsse...


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05.09.2009 14:54 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2009 14:55)
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#5
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Geht nicht direkt um Fahnenflucht aber darum, wie russische Offiziere behandelt wurden, wenn sie öffentlich in der DDR auffielen: Es gab eine urige Kneipe in meiner Heimatstadt direkt an einer Straße, die stadtauswärts zu einem russischen Kasernenkomplex führte. In der Gaststätte nahmen auch oft russische Offiziere einen "zur Brust", aber in einer "eigens für sie bestimmten Ecke". Und das nicht zu knapp. Hatte ihr Quantum den Eichstrich Oberkannte Unterlippe erreicht, gingen sie manchmal aufeinanderlos. Dabei ging auch Mobiliar zu Bruch. Der Kneiper schob eine stabile hölzerne Tür vor "die Ecke" und rief die Kommandantur an. Die für normale DDR-Bürger geheime Telefonnummer hatte er für solche Fälle parat. Dann kam ein Lastwagen der Sowjetarmee, mit einem Offizier und einem Haufen Soldaten, die hinten auf der Planladefläche saßen. "Die Ecke" hatte noch einen hinteren Ausgang für solche Fälle. Dort bugsierten die Soldaten die besoffenen "Natschalniks" heraus, weiter ging es direkt zum Lastwagen. Die betrunkenen Offiziere wurden auf die Ladefläche gezerrt - und als Jugendlicher habe ich selbst einmal gesehen, wie die Soldaten auf so einen "vollen" Offizier" einschlugen. Die Renovierung zerschlagenen Mobiliars regelte die russische Kommandantur in solchen Fällen unbürokratisch und schnell. Gruß Peter


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05.09.2009 14:58
#6
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Hallo Peter,

in welcher Zeit spielte sich das ab?

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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05.09.2009 15:06
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#7
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Hallo Raiman, war 1964, da war ich gerade 17.


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05.09.2009 16:01
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#8
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Hallo milo66, ich grüße dich hiermit, schau einmal in meinen Text an Kyra vom 6.07.2008, er steht unter dem Oberthema" Das Leben an und mit der innerdeutschen Grenze", unterthema " Zarrentin( 2000m- Zone DDR), da steht etwas uber die Anzahl der Jungs drin.
Ich hoffe, das hilft dir.

Gruß Rainer- Maria


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05.09.2009 16:30
#9
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Hallo zusammen,

ich kann mich an einen Fall erinnern als ich an der Grenze war.Wenn ich mich recht erinnere war es im Herbst 1986,die ganze Kompanie hatte Grenzalarm und wir mußten den Stahlhelm mit raus nehmen.Bei der Einweisung wurde uns gesagt,das 2 Russen abgängig waren und da die beiden mal in der langen Zeit ihrer Armeezeit in der DDR auchmal auf dem Brocken waren,hatte man die Befürchtung das die über den Brocken abhauen.Dann wurde uns noch gesagt das das 2 Aufklärer waren mit Spezialausbildung(tagelang unbeweglich die Örtlichkeiten auskundschaften,lautloses Töten usw.),da ging einem schon die Düse und man hat auf alles geachtet.Es war aber auch eine verdammt dichte Postendichte in dieser Lage,so das man Blickkontakt unter den Postenpaaren hatte.Die beiden Russen sind dann wohl in Blankenburg in einer Gartenanlage von Russischem Militär gestellt wurden,die Festnahme soll wohl auch nicht gerade zimperlich abgelaufen sein.

04/86-04(97 in Schierke


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05.09.2009 16:52 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2009 16:56)
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#10
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Zitat von Peter F.
Geht nicht direkt um Fahnenflucht aber darum, wie russische Offiziere behandelt wurden, wenn sie öffentlich in der DDR auffielen: Es gab eine urige Kneipe in meiner Heimatstadt direkt an einer Straße, die stadtauswärts zu einem russischen Kasernenkomplex führte. In der Gaststätte nahmen auch oft russische Offiziere einen "zur Brust", aber in einer "eigens für sie bestimmten Ecke". Und das nicht zu knapp. Hatte ihr Quantum den Eichstrich Oberkannte Unterlippe erreicht, gingen sie manchmal aufeinanderlos. Dabei ging auch Mobiliar zu Bruch. Der Kneiper schob eine stabile hölzerne Tür vor "die Ecke" und rief die Kommandantur an. Die für normale DDR-Bürger geheime Telefonnummer hatte er für solche Fälle parat. Dann kam ein Lastwagen der Sowjetarmee, mit einem Offizier und einem Haufen Soldaten, die hinten auf der Planladefläche saßen. "Die Ecke" hatte noch einen hinteren Ausgang für solche Fälle. Dort bugsierten die Soldaten die besoffenen "Natschalniks" heraus, weiter ging es direkt zum Lastwagen. Die betrunkenen Offiziere wurden auf die Ladefläche gezerrt - und als Jugendlicher habe ich selbst einmal gesehen, wie die Soldaten auf so einen "vollen" Offizier" einschlugen. Die Renovierung zerschlagenen Mobiliars regelte die russische Kommandantur in solchen Fällen unbürokratisch und schnell. Gruß Peter





Als langjähriger Anwohner mit ca 20 m Entfernung vom "Russenzaun" kann ich folgendes zum Thema beisteuern:
Hin und wieder fanden wir morgens abgerissene Schulterstücke und Mützen von Offizieren der sowjetischen "Freunde". Es waren so gut wie immer die Überreste von nächtlichen Rangeleien betrunkener Soldaten mit ebenfalls betrunkenen Offizieren die nach ihren "nächtlichen Streifzügen" wieder zurück über den Zaun klettern wollten. Ab und zu wurden wir Augenzeuge solcher Vorfälle, denn es ging in der Regel sehr lautstark dabei zu und die schlimmsten russischen Schimpfwörter sind mir auch heute noch geläufig. Wenn dann auch noch die Mannschaft von der "Kommandantur" eintraf, ging es richtig zur Sache und die "Freunde" wurden wie Vieh behandelt. An Ort und Stelle gab es zum Teil soviel auf die Mütze, das ein alleiniges Aufsteigen auf´s Auto nicht mehr möglich war; sie wurden dann einfach hinaufgeschmissen. Für die Wahrheit der Geschichte verbürge ich mich!
Schönen Gruß aus Kassel


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05.09.2009 18:59
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#11
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( gelöscht )

ich kann eine Geschichte beisteuern, die sich in den 80ger Jahren in Weimar abgespielt hat.
Nördlich und westlich von Weimar waren die Russen stationiert. Da kam es immer mal vor, dass sich einer verdünnisierte.
Dann wurden ALLE Ausfallstrassen von Weimar abgesperrt und sowohl VP als auch Russen mit MP kontrollierten die Autos.
Auch die Wege wurden abgesucht. Als ein DDR-VP Hundeführer die Strassengräben absuchte und der Hund entsprechend in Richtung des versteckten Russen zog, kam eine Salve aus dem Strassengraben und der Hndeführer war tot. Dann ging die Post ab. Der Russe soll von seinen Leuten sofort liquidiert worden sein.
VG Affi


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05.09.2009 19:18
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#12
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( gelöscht )

Zitat von milo66
Gibt es Informationen darüber, ob und wieviele russische Soldaten flüchten wollten und konnten? Mir ist bekannt, dass sie mitunter schwerbewaffnet losgezogen sind?! Angeblich sollen russische Offiziere regelrechte Hinrichtungen ihrer Soldaten bei einem misslungenen Fluchtversuch durchgeführt haben!? Danke im Voraus.



ja genau, da kann ich mich auch sehr gut erinnern, vor Vergatterung immer die Fahndungslisten, immer recht bunt durcheinander, da gab es Informationen über einen Kollegen aus Rostock, der schon 2 ! Tage nicht zur Arbeit kam, alle gähnten... wir südlich von Sonneberg und in Rostock macht einer blau...
allerdings, wenn einer aus der sowjetischen Garnison in Saalfeld vermisst wurde, mit 60 oder 120 Schuß, da war Totenstille, da sahen wir nachts ab vom Pilzebraten über offenem Feuer, das kam so ca. einmal im Monat vor.
Kann mich auch an meinen einzigen Grenzalarm erinnern, ff. "Lage": westlich von Heubisch, 1. Batalion im GR 15, direkter Nachbarabschnitt, alle 1 m ein Postenpaar auf dem KW. nach ca. 3 Stunden hieß es, der russ. Kollege habe einen deutschen Grenzsoldat verletzt, die "Freunde" danken uns, aber jetzt kürzen sie die Prozedur ab...
da wußte keiner wirklich was genaues, aber wir haben das alle so verstanden, als habe man dann den Flüchtling aus allen Rohren erschossen.
mig29


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05.09.2009 19:30
avatar  skbw
#13
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die Fahndungslisten umfassten bei uns regelmäßig viele Positionen. Abgängige mit Waffen und Munition oder mit Spezialausbildung erhöhten automatisch die Aufmerksamkeit. Meistens blieben diese Fahndungen mehrere Tage offen. Wenn eine Fahndung während des Grenzdienstes gelöscht wurde, hieß es mitunter "Der Gegenstand wurde gefunden".


Bis bald, skbw

" Man kann nur zu einer eigenen Meinung gelangen, wenn man offen sein kann und sich auch irren darf. "

Maxie Wander


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05.09.2009 19:35
avatar  glasi
#14
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der gegenstand?


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05.09.2009 19:36
avatar  Pitti53
#15
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Zitat von Affi976
ich kann eine Geschichte beisteuern, die sich in den 80ger Jahren in Weimar abgespielt hat.
Nördlich und westlich von Weimar waren die Russen stationiert. Da kam es immer mal vor, dass sich einer verdünnisierte.
Dann wurden ALLE Ausfallstrassen von Weimar abgesperrt und sowohl VP als auch Russen mit MP kontrollierten die Autos.
Auch die Wege wurden abgesucht. Als ein DDR-VP Hundeführer die Strassengräben absuchte und der Hund entsprechend in Richtung des versteckten Russen zog, kam eine Salve aus dem Strassengraben und der Hndeführer war tot. Dann ging die Post ab. Der Russe soll von seinen Leuten sofort liquidiert worden sein.
VG Affi


ja mir ist auch bekannt,daß sie mit ihren leuten bei verfehlungen nicht gerade zimperlich umgingen,egal ob soldat oder offizier.aber auch den offizieren ging es nicht so rosig.sie waren in der regel 5 jahre hier.hab selber gesehen,sie waren in einer 3 raumwohnung zu dritt als familie(ohne kinder.jedes paar hatte ein zimmer.küche und bad wurden geteilt.unvorstellbar.in marrienborn war ja bekanntermaßen eine einheit der ca stationiert,die für die kontrolle der alleierten zuständig war.die masse war offizier.wir haben sie und ihre frauen öfter mal zum feiern eingeladen.sie uns auch.war immer schön tödlicheinmal lernte ich dabei einen suworowschüler kennen(mit 19 schon leutnant)und lud ihn und seine frau zu mir privat ein.seene dame war erst 17!!! und schon mutter.wir hatten auch grad ein paar tage unsere tochter.sie kamen wirklich eine woche später zu uns nach hause.wir hatten einen wunderschönen abend.ich und meine frau konnten ganz gut russisch.er hervorragend deutsch.er wollte immer westfernsehen sehen.konnte nicht verstehen das es das bei uns nicht gab.ok der abend war super.trotzdem hatte er einen faden beigeschmack.wir hatten auch eine 3 raum wohnung.und perfekt eingerichtet.die 2 waren erschüttertsolchen luxus kannten sie nicht.2 tage später dufte ich beim kommandanten antanzen und bekam zu hören,daß wir privat keinen mehr einladen dürfen.der leutnant hatte warscheinlich in seiner garnison von uns erzählt und das fand sein chef nicht so lustig.als ich eine woche später in seiner garnison war war er bereits versetzt(vorteitig)hab nie erfahren was aus ihm geworden ist....will damit sagen,die soldaten der ca lebten echt spartanisch.aber die offiziere mir familien auch


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