DDR-Flucht am 30.05.1964 von Stapelburg nach Eckertal

02.06.2015 18:58
#1
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Hey, wenn ich schon als neues Mitglied augenommen werde, kann ich ja gleich alle Fragen, wer in einer kniffligen Angelegenheit weiter helfen kann.
Ich habe 1974 beim Zoll angefangen, habe 17 Jahre an der Grenze zur DDR Dienst verrichtet und davon 10 Jahre als Hundeführer. Das zuständige Zollkommissariat war Bad Harzburg mit seinen Grenzaufsichtsstellen(Gasten) Wiedelah, Eckertal, Bad Harzburg I und II sowie der Ausbildungs-Gast Taternbruch. Der Bezirk ging von 311(Schwarze Brücke)- das ist jene Eisenbahnbrücke über den Fluss"Oker"kurz vor Schladen bis unterhalb des Brockens. Aus dieser Zeit habe ich natürlich etliche Farbfotos und Super 8-Aufnahmen. Zum Beispiel wurde ich im ersten Jahr in der Ortschaft"Hornburg" ausgebildet, so dass ich 1974 die Minensprengungen und anschließenden Erdarbeiten mit Planierraupen und co am "Fallstein"aufgenommen habe.Und da ich jetzt am 31.5. zum Geburtstag einen Super8-Projektor geschenkt bekam, kann ich nach fast 41 Jahren schauen, ob noch was zu erkennen ist. Genauso wurden einige Zöllner auch vom BGS im Pumahubschrauber mitgenommen, so dass aus dieser Zeit auch noch Filmaufnahmen bestehen. Ich bin übrigends heute immer noch im Dienst, allerdings auf einem Binnenzollamt für die Exportkontrolle bei Firmen und Co, und zwar beim Zollamt Goslar. Wer mich kennt oder auch nicht weiss, dass ich wohl der einzige Zöllner in dieser Repubklik bin,der seit Jahrzehnten weltweit Zollkopfbedeckungen sammelt und sich entsprechend mit allen Zollverwaltungen, Regierungschefs oder Staatsoberhäuptern rumschlägt. Mützen kann jeder sammel, aber die Mütze mit dem amtlichen Schreiben der betrffenden Zollverwaltung, hat keiner in dieser Vielfalt.Und angefangen hat das Mützensammeln mit unserem Zolleinsatz"MZVE"Nach Ermordung von Schleyer,Buback und co gründete die BRD die MobileZollVerstärkungsEinheit.In der Regel 50 Beamte mit 10 VW-Bullis wurden an die internationale Grenze "geworfen",um Zollkontrollen durchzuführen und die "RAF" zu fangen, auf die wir gottseidank nie stießen. Und ca.1978 erschossen zwei RAF-Mietglieder zwei niederländische Zöllner in Kerkrade, und einen Tag später wurden wir dort eingesetzt. Mit der niederländische Zollmütze des erschossenen"De Jong" baute ich die Sammlung als stete Erinnerung der Verbrecher auf.
Nun noch kurz zu einer kniffligen Frage= Am 30.05.1964 flohen vier Jugendliche im Alter von 12-16 Jahren, unbemerkt+erfolgreich von Stapelburg nach Eckertal. Sie wurden von einer Zoll-Doppelstreife auf dem "internationalen Weg" angeblich unweit von Bauer"Fendesack"aufgegriffen, dann zur Zoll B-Anlage Ecke Inern.Weg/Lochtum verbracht und anschließend zur Gast Eckertal. Wie hießen die beiden Zöllner? Wer kann da irgendwie helfen? Viele Grüße aus dem westlichen Harzvorland Bert


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02.06.2015 19:53
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#2
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Schöne Vorstellung @Hildebrandt !

da werden wir bald paar Bilder sehen

MfG Fritze


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02.06.2015 20:00
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#3
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Herzlich willkommen. Ich bin schon auf Deine Filme und Fotos gespannt. Schöne Einführung.


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02.06.2015 20:01
avatar  Lutze
#4
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Nachträglich alles Gute zum Geburtstag und
herzlich Willkommen hier im Forum ,
kann man deine Filmaufnahmen auch ansehen?
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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03.06.2015 17:12
#5
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Hallo @Hildebrandt, sei willkommen und begrüßt. Den Abschnitt Stapelburg kenne ich auch sehr gut, nur von der anderen Seite und das aus den Jahren 1986 und 87.
Schöne Vorstellung, ich hoffe auf Fotos und Filmmaterial.

gruß h.


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04.06.2015 13:40
#6
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Moin auch von mir.

Einer Deiner Kollegen, inzwischen Rentner, ist auch hier, exDieter1945. Auch Dieter hat viele Aufnahmen gemacht, div. stehen bei youtube.

MfG Berlin

Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

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