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#1

Walter Felsenstein, komische Oper

in Leben in der DDR 28.05.2015 08:00
von SET800 | 3.112 Beiträge | 79 Punkte
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Hallo,
was gab es denn neben Walter Felsenstein der als Österreicher Intendant der Komischen Oper war und auch in Salzburg und München in der Zeit teilweise wirkte noch an "Arbeit beiderseits der Staatsgrenze West" über viele Jahre?

Gab es z.B. auch BRD-ler die als BRD-Bürger bei Ostkombinaten über längere Zeit angestellt waren, dort zu "vernünftigen" Gehältern in Mark der DDR bezahlt wurden und je nach persönlichen Umständen oder emfundener Perspektive ( und Einhaltung DDR-üblicher Kündigungsfristen ) wieder in den Westen übersiedelten? Also als BRD-Bürger einen DDR-Wohnsitz zeitweilig hatten?

vernünftig = DDR-üblich für Intelligenzler...., also nicht "vergoldet"!



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#2

RE: Walter Felsenstein, komische Oper

in Leben in der DDR 28.05.2015 12:15
von Klauspeter | 1.283 Beiträge | 1880 Punkte
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Zitat von SET800 im Beitrag #1
Hallo,
was gab es denn neben Walter Felsenstein der als Österreicher Intendant der Komischen Oper war und auch in Salzburg und München in der Zeit teilweise wirkte noch an "Arbeit beiderseits der Staatsgrenze West" über viele Jahre?

Gab es z.B. auch BRD-ler die als BRD-Bürger bei Ostkombinaten über längere Zeit angestellt waren, dort zu "vernünftigen" Gehältern in Mark der DDR bezahlt wurden und je nach persönlichen Umständen oder emfundener Perspektive ( und Einhaltung DDR-üblicher Kündigungsfristen ) wieder in den Westen übersiedelten? Also als BRD-Bürger einen DDR-Wohnsitz zeitweilig hatten?

vernünftig = DDR-üblich für Intelligenzler...., also nicht "vergoldet"!

Ich kenne keine Beispiele und ich vermute auch, dass es keine BRD-Bürger an der Spitze von Ostkombinaten gab. Da setzte erst etwas später nach der Wende mit dem Wirken der "Treuhand" ein - wo es um die Zerschlagung / Zerstörung der DDR-Kombinate ging.
Positive Beispiele gab es aber auch nach 1989: Zeiss-Jena mit einem BRD-Bürger an der Spitze oder das VW-Werk in Mosel bei Zwickau.
Klaus



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#3

RE: Walter Felsenstein, komische Oper

in Leben in der DDR 28.05.2015 12:35
von Alfred | 7.966 Beiträge | 4249 Punkte
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Herrn Felsenstein ging es ganz gut.

Hier mal ein Teil vom Grundstück

http://www.meinestadt.de/glienicke-nordb...etail?id=196181



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#4

RE: Walter Felsenstein, komische Oper

in Leben in der DDR 28.05.2015 12:46
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Bei den Künstlern gabs einige 'Wanderer zwischen den Welten', wobei ich mal bezweifle das die sich ihre Gage in Alu haben zahlen lassen. Aus dem Bereich der Wirtschaft gabs da wesentlich weniger, aber es gab sie ... mir fällt spontan Seiichi Furuya ein.
http://www.spiegel.de/einestages/ost-ber...r-a-947640.html

P.S. Mahlzeit
(Die Bildunterschrift des zweiten Bildes der Fotostrecke zu dem Spiegelartikel stimmt so nicht ganz, aber das nur am Rande)


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 28.05.2015 12:48 | nach oben springen

#5

RE: Walter Felsenstein, komische Oper

in Leben in der DDR 28.05.2015 12:51
von SET800 | 3.112 Beiträge | 79 Punkte
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #2

Ich kenne keine Beispiele und ich vermute auch, dass es keine BRD-Bürger an der Spitze von Ostkombinaten gab. Klaus


Hallo,
ich meine ja nicht an der Kombinatsspitze, aber vielleicht Ingenieure mit Erfahrungen von konstruktiven Detailanforderungen bei Einsatz von Westwerkzeugmaschinen für neue Produktionsverfahren.

Nicht alles unterlag ja Embargobestimmungen.



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#6

RE: Walter Felsenstein, komische Oper

in Leben in der DDR 28.05.2015 13:19
von thomas 48 | 4.993 Beiträge | 6525 Punkte
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Prof. Dr. Otto Prokop aus Österreich.


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#7

RE: Walter Felsenstein, komische Oper

in Leben in der DDR 28.05.2015 14:47
von StabsfeldKoenig | 3.015 Beiträge | 445 Punkte
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Zitat von SET800 im Beitrag #1
Hallo,
was gab es denn neben Walter Felsenstein der als Österreicher Intendant der Komischen Oper war und auch in Salzburg und München in der Zeit teilweise wirkte noch an "Arbeit beiderseits der Staatsgrenze West" über viele Jahre?

Gab es z.B. auch BRD-ler die als BRD-Bürger bei Ostkombinaten über längere Zeit angestellt waren, dort zu "vernünftigen" Gehältern in Mark der DDR bezahlt wurden und je nach persönlichen Umständen oder emfundener Perspektive ( und Einhaltung DDR-üblicher Kündigungsfristen ) wieder in den Westen übersiedelten? Also als BRD-Bürger einen DDR-Wohnsitz zeitweilig hatten?

vernünftig = DDR-üblich für Intelligenzler...., also nicht "vergoldet"!


Bei der DR gab es auch noch nach 1961 "Grenzgänger", die in Westberlin wohnten und auf DR-Dienststellen in der DDR arbeiteten, so z.B. Herr Kittlaus (Name in div. Literatur veröffentlicht, damit Persönlichkeit der Zeitgeschichte), der Leiter der Verwaltung S-Bahn der Rbd Berlin.
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Kittlaus


zuletzt bearbeitet 28.05.2015 14:52 | nach oben springen

#8

RE: Walter Felsenstein, komische Oper

in Leben in der DDR 31.05.2015 21:54
von Moskwitschka | 3.709 Beiträge | 3748 Punkte
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Es gab neben Walter Felsenstein noch andere Österreicher, die in der DDR gearbeitet haben. Die Klimaanlage im Palast der Republik in Berlin stammte aus Österreich. Ich lernte 1976 einen Österreicher kennen, der zu dem Wartungsteam gehörte. In welcher Funktion kann ich nicht sagen. Auch nichts zu seiner Vergütung. Zumindest wohnte er während seines Einsatzes in der Hauptstadt der DDR

LG von der Moskwitschka

EDIT Tippfehler


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 31.05.2015 22:04 | nach oben springen

#9

RE: Walter Felsenstein, komische Oper

in Leben in der DDR 01.06.2015 12:13
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Auch Schweden arbeiteten in der DDR.
Das Wohnungsbaukombinat der DDR und das schwedische Unternehmen SIAB errichteten von 1968 bis 1971 das 68 Meter hohe Hotel "Neptun" in Rostock/Warnemünde.
Klaus



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#10

RE: Walter Felsenstein, komische Oper

in Leben in der DDR 01.06.2015 12:14
von damals wars (gelöscht)
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Baute Schweden nicht auch mit am Palast der Republik?


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#11

RE: Walter Felsenstein, komische Oper

in Leben in der DDR 01.06.2015 16:28
von Damals87 | 508 Beiträge | 511 Punkte
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Hallo,

wenn ich @SET800 richtig verstanden habe, will er mit seiner Frage nicht auf Personen hinaus, die im Auftrag von West-Unternehmen, beschäftigt bei diesen, (zeitweise) in der DDR als Monteure bzw. Inbetriebnehmer tätig waren.

Ich denke, es geht um Westdeutsche, die bei DDR-Stellen im Arbeitsverhältnis standen und in deren Lohngefüge eingegliedert waren, quasi Gastarbeiter.

Mich würde ebenfalls interessieren, ob so etwas, abgesehen vom Sonderfall DR Berlin, möglich war und praktiziert wurde. Ob man als NSW-Ausländer ein Arbeitsvisum für die DDR erhalten konnte.

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#12

RE: Walter Felsenstein, komische Oper

in Leben in der DDR 01.06.2015 19:56
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Hallo,
richtig erkannt, danke, etwas ergänzt: Ob z.B. Spezialisten die aber von Firmenschließungen betroffen waren, Westfirmen waren da manchmal sehr rücksichtslos auch gegen gute Leute, solche Arbeitsvisa über "stille Kanäle" sogar angeboten wurden?

Für BRD-Westler die NICHT danach in West-Rüstungsfirmen wollten war das sogar recht risikolos, DDR-Rentenversicherungszeiten wurden ja im Westen voll angerechnet...., also nach Projektabschluß zurück ohne Probleme. Ähnlich der Unfreiwilligen von 1946 die in die UdSSR "angeworben" wurden.



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