Grenzverlauf am Brocken

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02.09.2009 17:29von ( gelöscht )
Frage
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Grenzverlauf am Brocken

Hallo zusammen,

als Neuling in diesem Forum würde ich gern mal eine konkrete Frage zum ehemaligen Grenzverlauf bzw. zu den Grenzsicherungsanlagen rund um den Brocken stellen

Soweit man noch Bilder aus der Zeit 1989/1990 zu sehen bekommt ist festzustellen, dass der GZ I parallel zu den Gleisen der Brockenbahn ab Bahnhof Goetheweg verläuft. Die geografische Grenze verläuft jedoch nach der Karte weit unterhalb des Gipfels. Stand dort auch noch ein Zaun oder befanden sich nach der Brockenmauer keinerlei weitere Hindernisse in Richtung Westen?

Wäre schön wenn mir jemand weiterhelfen könnte


Viele Grüsse
andre634

31.10.2009 00:58von ( gelöscht )
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Hallo Leute,
ich bedanke mich mal wieder für die Beantwortung meiner Fragen. Mit dem HULA Stativ fiel mir auch erst beim schreiben ein.
Im Wald bin ich nicht drauf gekommen. Es steht auch unsichtbar von Straße und Schiene mitten im Wald.
Wer gerne die Karten ergänzen möchte kann dies gerne tun und dann hier einstellen vielleicht bekommen wir ja alle zusammen so was wie eine Komplette Grenzsicherungskarte zusammen. würde mich jedenfalls freuen.
Wie geht es (nur für die Unwissenden) Karte eifach auf den eigenen Rechner herunterladen und dann mit dem Fotobearbeitungsprogramm Paint (oder ein anderes) öffnen Werkzeug auswählen und betreffende Bezeichnungen eintragen.
Dann abspeichern und wieder ins Forum stellen. Man kann es auch ausdrucken mit der Hand einzeichnen wieder einscannen, abspeichern und ins Forum hochladen. Wer dazu Fragen hat? immer drauf los fragen.
Schönes Wochenende

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31.10.2009 09:21von ( gelöscht )
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hallo bergmensch ,patriot ,grenzsoldat und alle anderen experten,

da habe ich noch eine frage an euch.
wenn der grenzverletzer arlarm auslöste,dann ist die
sk ausgerückt und hat unmittelbar an der vorderen linie
alles abgeriegelt.jetzt wurden die hunde reingelassen .
die hunde haben solange gesucht bis sie den gv hatten.
nun meine frage:"wurde richtung ddr auch abgeriegelt? "
oder gelang es so dem gv unerkannt die flucht abzubrechen ?

tiroler

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31.10.2009 09:54von ( gelöscht )
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Wenn ein Signalfeld irgendwo ausgelöst hat, gab es feste Planspiele, was in der der möglichen Fluchtrichtung DDR->BRD im Verhältnis Weg und Zeit abzuriegeln ist. Das machte zunächst der in der Nähe befindliche Posten im absoluten Laufschritt oder eine herbei gerufene Kfz-Streife. Im Minutentakt wurden weitere Sicherungskräfte positioniert, um die mögliche Fluchtrichtung komplett dicht zu machen. Zwischenzeitlich kam auch meist schon der Bericht des Kontrollpostens, der an der technischen Auslösestelle eintraf und den oft erlösenden Bericht geben konnte und alles ging wieder auf seinen vorherigen Sicherungsplatz. ("Abbruch Maßnahme") Man muß sich vortsellen, vom runtergefallenem Ast über technischen Defekt wegen Witterungsunbilden bis hin zu einem Hirschsprung war alles möglich. Problematisch wäre es gewesen, wenn Spuren eines Angriff wie technische Übersteigemittel oder Spuern auf dem Kontrollstreifen etc. gefunden worden wären. Dann würde vorn weiter verdichtet und die Suche auch mit Hunden wäre hinter der Sperranlage durchgeführt worden ... bis man den Grenzverletzer auffindet oder eindeutig weiß, daß der Durchbruch erfolgreich gewesen ist. Das konnte auch Tage dauern bis die Handlungen abgeschlossen sind und ging sehr auf die Psyche der eingesetzten Kräfte vom Soldaten bis in extremen Lagen der handelnden Staabsoffiziere. Da ein Angriff BRD->DDR ebenfalls möglich war, wurde in diesem Fall bzw. auch dann, wenn ein Grenzverletzer es sich nochmal anders überlegte und in Richtung DDR zurück ging, im tiefen Hinterland die gleichen Abrieglungsmaßnahmen durchgeführt.

Spötter sprechen heute abwertend von einer Bio-Grenzsicherung damals, wenn sie mit den heutigen technischen Auffindemitteln von Wärmesuchgeraten, dem Einsatz von Infarot ff. bis hin zur Verchippung der Zielpersonen und ihrer Ausweise, Pässe oder Kfz-Kennzeichen oder noch verschärfter europaweit vergleichen. Die intelligente landesweite Erfassung des Bürgers vom seinerzeitigen System Monopol nur der Polizei bis hin zu den Landesämtern und einer Vielazhl von in Deutschland immer noch tätigen auch ausländischen Geheimdiensten und erst der europäischen Vernetzung nach den Lissabonner Verträgen mit GT der DDR vor 20 Jahren zu vergleichen ist mehr als lächerlich. Orwell lebt heute. Über das MfS kann ich nicht sprechen, aber auch da war eine Personenkennzahl und eine Kerblochkartei sicher Steinzeit gegen heutige Erfassungsmöglichkeiten, ist aber wieder ein anderes Thema. OK?

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31.10.2009 09:58von Rostocker
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Sicher wurde auch nach hinten abgesichert,am GSZ.Und wenn der Verdacht einer Grenzverletzung vorlag.Wurden auch die Grenzhelfer und die VP im Hinterland mobilisiert.

31.10.2009 10:05von ( gelöscht )
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So ist es. Wobei die Durchbruchsrichtung BRD -> DDR in den Fünfzigern noch gleichbedeutend war, ab 61 dann zunehmend ein Auslaufmodell, weil dann hinreichend bekannt nur noch die Grenzübergänge offen standen und wir hier nicht über Schleusungen der Geheimdienste sprechen, die durch das einfache Postenpaar sicher auch nicht aufzuhalten waren ..

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05.11.2009 23:45von ( gelöscht )
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hi.

Habe heute was zum Thema gefunden:

Neue Wernigeröder Zeitung"Extrablatt 20 Jahre Grenzöffnung im Harz"
Inhalt:Tod am Grenzzaun,Verbotene Bilder,Tagesgeschehen,Brocken,Brockenbahn,Sorge,Ilsenburg,Stapelburg,Stasi u.s.w.

Viele Bilder und Berichte..

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06.11.2009 00:18von ( gelöscht )
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Danke du Dispetscher, muß ich mir besorgen.

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06.11.2009 01:36von ( gelöscht )
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Hallo Rostocker,

tolle Fotos hast du eingestellt. Sind echt gut. Und dann auch noch beschrieben.
Die sind echt sehenswert.

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11.11.2009 23:19von ( gelöscht )
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Hallo Bergmensch

hab mal wieder ein Tip für Dich:

"Getrennt Auf Zeit" 2DVD`s über Abbenrode,Stapelburg,Benneckenstein,Eckertal Grenzöffnung.(bisher unveröffentliches

Filmmatrial)

Habe ich gestern in Stapelburg gekauft.kostet 12.-€


Ich habe auch viele bisher unveröffentliche Fotos zu sehen bekommen(Grenzabschnitte der Gk.Suental, Abbenrode und

Scharfenstein.)Alles im A4 Format und Farbe.(Diese Foto´s sind nicht in der dvd enthalten)

gruß

Hallo Suentaler

Die Foto´s wären was für Dich!!!ich sage nur :Wildschuppen,Knochenbrecher,Trompeterkopf,Jungborn,Füst.





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18.11.2009 17:55von ( gelöscht )
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Hallo

hier habe ich noch 2 Aufnahmen vom Brocken,das ganze als Modell dargestellt. Auf dem einen Foto sieht man
Bürger für den freien Brocken demonstrieren.
Fotos wurden in Benneckenstein gemacht.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
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18.11.2009 21:44von ( gelöscht )
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Hallo Dispetscher,

Habe den Artickel Toter an der Grenze mit geholfen zu schreiben. Hab ich selber miterlebt.

Gruß Bürger

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18.11.2009 21:50von ( gelöscht )
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Hallo bürger!!!!

Du hast in der Todeskompanie gedient?Wie hast du das nur überstanden?

Der KC und Polit war ja wohl die oberhärte.

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18.11.2009 22:00von ( gelöscht )
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Hallo ,

KC war ein Schw...., Polit war eine Pfeife, er hat drausen immer Muffensausen. Nach ausen hat er immer so getan was er für ein harter Kerl ist aber auf seinem Turm hat er sich eingeschlossen. KC lebt auch noch in Benneckenstein.
Übrigens die Überschrift von dem Artickel, war der Befehl zum Grenzdienst: Bei Anruf erfolgt Magazinwechsel.

Gruß Bürger

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18.11.2009 22:04von ( gelöscht )
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@Bürger

Ich dacht immer bei Anruf folgt Warnschuss????

Das Magazin war doch drin in der Knifte.

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18.11.2009 22:13von ( gelöscht )
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Hallo,

So lautete der Befehl vom KC Pi. Er were der erste gewesen es so zu tun. Es war halt so, was soll ich noch dazu sagen.

Der eigendliche Befehl lautet ganz anders, das weis ich auch. Du hast ja bestimmt alles gelesen, dann weist Du auch das er in unehren entlassen wurde.

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