Grenzverlauf am Brocken

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02.09.2009 17:29von ( gelöscht )
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Grenzverlauf am Brocken

Hallo zusammen,

als Neuling in diesem Forum würde ich gern mal eine konkrete Frage zum ehemaligen Grenzverlauf bzw. zu den Grenzsicherungsanlagen rund um den Brocken stellen

Soweit man noch Bilder aus der Zeit 1989/1990 zu sehen bekommt ist festzustellen, dass der GZ I parallel zu den Gleisen der Brockenbahn ab Bahnhof Goetheweg verläuft. Die geografische Grenze verläuft jedoch nach der Karte weit unterhalb des Gipfels. Stand dort auch noch ein Zaun oder befanden sich nach der Brockenmauer keinerlei weitere Hindernisse in Richtung Westen?

Wäre schön wenn mir jemand weiterhelfen könnte


Viele Grüsse
andre634

06.05.2010 16:57von EK89/1
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Zitat von terraformer1

Zitat von Sigurd

Hallo Zusammen,

noch eine Frage die mir beim Durchlesen aller Texte zum Thema Grenzverlauf Brocken eingefallen ist.
Speziell da ich mich gewundert habe wie weit Urlauber und Einheimische Richtung Brocken gehen konnten.

Wäre es für einen Einheimischen oder jemanden der sich SEHR GUT im Gelände auskennt relativ problem und Gefahrlos möglich gewesen die Sperranlagen Richtung Westen zu überwinden.
Ist das Vorgekommen ohne das etwas bemerkt wurde. ( Dumme Frage vielleicht,wenn nix bemekt wurde )
Wo wäre ein gute Stelle zum Überwinden gewesen?
Und noch ganz speziell:
In Büchern und Romanen wird öfter von Agenten gesprochen die speziell im Harz die Grenze wechselten.
In einem Fernsehbericht über das " Grüne Band" wurde auch ein Tunnel gezeigt der unter den Grenzanlagen durchging.
Ist jemandem etwas darüber bekannt?

Sigurd



Hallo,

ich habe zwar nicht im Brockenbereich gedient sondern im GR42 südlich Berlins, aber ich bin passionierter Hochharzwanderer und kenne da so ziemlich jeden Stein. Wenn Urlauber wirklich bis 200 Meter vor den zweiten Bahnübergang wandern durften, wäre das für Ortskundige sicher nicht schwer gewesen, bei Nacht und Nebel rüber zu machen. Wenn ich es hier richtig mitbekommen habe, gab es in dem Bereich keinen GSZ sondern nur das vordere Sperrelement in Form des Streckmetallzauns. Es hätte sowohl nördlich des Brockens (Bereich Hirtenstieg) als auch südlich (Bereich neuer Goetheweg) einige gute Fluchtpunkte gegeben.





Hallo terraformer
Muß Dir hier wiedersprechen.
Das vordere Sperrelement In den von Dir genannten Bereich war als GSZ ausgebaut, also von der Brockenmauer runter bis zum Goethebahnhof. Desweiteren waren wir Grenzer ja auch noch da, auch wenn man uns nicht gesehen hat. Wo der GSZ war, da war die direkte Grenze auch nicht gleich hintern Zaun sondern es ging da noch ein ganzes Stück bis in den Westen.
Flüchten war nicht so einfach wie man sich das so denkt, ich persönlich, würde mit dem heutigen Wissen, nur im Winter den versuch machen und dann mit Ski. Wer wuste aber das der GSZ dort oben stellenweise total zugeweht war und das viele Grenzer dort das erste mal auf Ski standen.( Ski fahren war in der Ausbildung nicht mit drin) Aber mann muste ja erst mal bis da hoch kommen, unsere GAK`se waren ja im Hinterland unterwegs und das waren auch keine Warmduscher.(stimmts S51, Caymos)
Der Zaun ging auch nicht paralel zur Grenze mit, so das der GV, wen er rechtwinklig vom Zaun in Richtung Grenze lief immer den weiteren Weg nahm,was uns als GT Zeit verschaffte ab zu riegeln.
Zum Thema der Agentenschleusung in unseren Grenzabschnit schreibe ich später noch.

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06.05.2010 17:28von ( gelöscht )
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Hallo Ihr

EK89/1 hat recht zu Flüchten im Gebiet des Brockens war fast aussichtslos vorallem bei den gegebenheiten
um den Brocken ( genannt- Berg und Talflucht ) da wird es bestimmt andere Abschnitte geben haben wo es vielleicht
einfacher war wenn überhaupt einfach schreiben kann

Grüsse aus Sachsen

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06.05.2010 19:12von S51
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Zitat von Sigurd

Hallo Zusammen,

noch eine Frage die mir beim Durchlesen aller Texte zum Thema Grenzverlauf Brocken eingefallen ist.
Speziell da ich mich gewundert habe wie weit Urlauber und Einheimische Richtung Brocken gehen konnten.

Wäre es für einen Einheimischen oder jemanden der sich SEHR GUT im Gelände auskennt relativ problem und Gefahrlos möglich gewesen die Sperranlagen Richtung Westen zu überwinden.
Ist das Vorgekommen ohne das etwas bemerkt wurde. ( Dumme Frage vielleicht,wenn nix bemekt wurde )
Wo wäre ein gute Stelle zum Überwinden gewesen?
Und noch ganz speziell:
In Büchern und Romanen wird öfter von Agenten gesprochen die speziell im Harz die Grenze wechselten.
In einem Fernsehbericht über das " Grüne Band" wurde auch ein Tunnel gezeigt der unter den Grenzanlagen durchging.
Ist jemandem etwas darüber bekannt?

Sigurd



Also völlig gefahrlos möchte ich verneinen. Einfach deshalb, weil man den Zufall mit einrechnen muss, der eben doch dazu führen konnte, dass man auf Polizei (im Hinterland) bzw uns GAK oder die Posten vorne im Abschnitt getroffen wäre.
Aber im Prinzip möglich - ja. Ab etwa oberhalb Eckernloch bis kurz vor die obere Kreuzung hätte man ohne weiteres bis an den Kolonnenweg durchgehen können. Ortskenntnis und die Fähigkeit zum Umgang mit Hunden vorausgesetzt. Denn dazwischen war eine Hundetrasse. Die jedoch war nur laut und verfressen. Soll heißen, mit Bockwurst oder Wiener war dieses Problem lösbar. Um das Gebell (weil die auch bei Wild gebollen haben) hat sich ja eigentlich kaum mal jemand gekümmert. Wer sich dann beherrscht hat und vor dem Kolonnenweg die Posten beobachtet hat, nicht geradezu üder den Zaun 1 mit aufgesetztem Signalteil, sondern so lange parrallel gelaufen ist, bis der Signalaufsatz geendet hat. Dann per Knüppel und Decke drüber und das wäre es quasi gewesen. Einige Meter feindwärts noch. Da der Spurenstreifen oberhalb des dreieckigen Pfahles mehr ein Steinstreifen war und dort gerade mal zwei Postenpaare auf gut zweieinhalb Kilometern kurvenreicher Strecke handelten, wäre so etwas ohne größere Aufmerksamkeit möglich gewesen und ist auch vorgekommen. Für Orts- und GT-Kundige wäre dieser Weg recht sicher gewesen. Aber wie schon geschrieben, Gevatter Zufall hat auch öfter dazwischengefunkt.
Auf der anderen Seite, zwischen Brocken und Stapelburg war der Abschnitt zwischen Brocken und Scharfenstein ähnlich "offen". Manche sind auch in dem Bereich zwischen Stapelburg, dem Ende des GSZ und dem Bereich, wo er in den Zaun 1 überging durchgebrochen.
Um etwa 1988 wurde der GSZ bis kurz vor die obere Kreuzung gezogen (Abschnitt Schierke) und unterhalb des Brockens war auf dem vorgelagerten Gebiet (Bereich Scharfenstein) ein neuer Zaun 1 geplant. Dann wäre als schmales "Fenster" nur noch geblieben, bei unsichtigem Wetter um die Brockenmauer zu gehen, die Posten von der oberen Kreuzung oder (andere Seite) eisernen Tisch auszutricksen und dann den Zaun zu überklettern. Das wäre ungleich risikoreicher gewesen. Unmöglich jedoch nicht.
Wer sich dort jedoch verirrt hat, dem ist es passiert, dass er auf der Suche nach dem aus dem Westfernsehen bekannten "zweiten Zaun" wieder den Zaun 1 zurückgeklettert ist und dann quasi (Wosch holt bestimmt gleich ganz tief Luft...) zu Hause war. Relativ unbeabsichtigt freilich. Solch einen Fall habe ich im Frühsommer 1983 erlebt.
Agentenschleusungen hat es im Oberharz gegeben. Ich würde sie nicht als selten bezeichnen. Wir GAK haben oft spekuliert, dass der Bereich bei uns so lange dermaßen "offen" blieb, um so etwas plausibel erklären zu können.
Wir von GT waren selten bei Schleusungen zugegen. Normalerweise wurde weiträumig abgezogen und keiner durfte "um die Ecke schielen". Verbotenes haben wir natürlich ganz besonders gerne gemacht. Deshalb und auch, weil dies eigentlich kaum beweisbar war, haben dies dort öfter GT mitbekommen, als es anderen lieb sein konnte.
Wer wie ich quasi doppelt gemoppelt war (als GMS) wurde trotz offensichtlichem Verbot aber bei Personalknappheit beim MfS aber manchmal doch hinzugezogen. So kenne ich halt einen dieser "Tunnel" (es war/ist eigentlich nur eine übergroße Betonröhre, jedoch immer noch gut getarnt) wie auch die Praxis, den Zaun aufzuschrauben.
Leute wie ich haben aber nie erfahren, um wen oder was es ging. Es gab keine Fragen unsererseits. Allenfals eine Abstimmung mit dem OO GAK oder dem befehlhabenden Offizier vor Ort. Von ihm wussten wir auch nichts, nur eben das Passwort. Es passierte meist in der Nacht. Man war zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort, hat Signalgeräte unscharf gemacht, Meldeschleifen kurzgeschlossen und Absperrgitter weggeräumt bzw. den Zaun 1 auf- und danach wieder zugeschraubt und den alten Zustand wieder hergestellt. In dieser Zeit haben andere an meinem ursprünglichen Postenort (meist dann das Eckernloch) meinen Dienst verrichtet und sich für mich gemeldet. Ich habe nicht mal gesehen, wer kam oder ging, weil man in dieser Zeit einige Meter weggegangen ist. Auch, weil sie sowieso FDU und Regenumhang trugen. Die eigentliche Begleitung hat die SIK gemacht, die lange vorher schon da war. Wenn alles erledigt war, ging man zurück, hat auf ein Passwort übernommen und alles war, als ob nie etwas anderes passiert wäre. Offiziell hatte ich in dieser Zeit ganz normalen Grenzdienst und alle schriftlichen Unterlagen sagen auch nichts anderes aus.

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S51
06.05.2010 20:19von EK89/1
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Servus
Richtig S51, unmöglich wäre die Überwindung der Grenze im Grenzabschnitt nicht gewesen,das wollte ich auch nicht sagen. Nur ohne richte Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und der Beobachtung der GT war es unwarscheinlich schwer da durch zu kommen. Ich kann mir vorstellen, das im Hinterland schon viele der GV
abgefangen wurden, auch solche wo es nicht rausgekommen ist das sie so was vor hatten, so das diese es schon nicht mal ins Speergebiet schaften.
Nun zu den Schleusungen.
Ich pers. habe das mal im Bereich Goethebhf. erlebt, und das nicht nur einmal. Wie S51 schon sagte sollten wir den Postenbereich weitläufig verlassen, wir haben uns aber nur in die Büsche geschlagen und ab gewartet. Nach einer bestimmten Zeit kam dann ein UAZ besetzt mit 3Personen. Dieser fuhr vom Goethebhf. runter ins Tal(der Postenpunkt ist mir mit Namen entfallen).Das Tal hat dieser auch nicht durchfahren, das hätten wir mitbekommen. Nach einer gewissen Zeit kam der UAZ wieder, aber nur mit 2Pers. besetzt. Nun muss mann dazu noch wissen, das sich unten im Tal, im Zaun eine etwa 1x1m große Klappe befand. Diese war mit einen normalen Vorhängeschloss gesichert. Was liegt nun näher zu denken das die eine Pers. durch diese Luke gegangen ist. Ich habe das 3x während meiner Dienstzeit pers. erlebt. Wobei die Anzahl der Pers. und die Richtung (nach West oder von West)auch wechselte.
Gefragt, was da los war hat natürlich keiner.

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06.05.2010 20:32von S51
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Zitat von EK89/1
...wir den Postenbereich weitläufig verlassen, wir haben uns aber nur in die Büsche geschlagen und ab gewartet. Nach einer bestimmten Zeit kam dann ein UAZ besetzt mit 3Personen. Dieser fuhr vom Goethebhf. runter ins Tal(der Postenpunkt ist mir mit Namen entfallen).Das Tal hat dieser auch nicht durchfahren, das hätten wir mitbekommen. Nach einer gewissen Zeit kam der UAZ wieder, aber nur mit 2Pers. besetzt. Nun muss mann dazu noch wissen, das sich unten im Tal, im Zaun eine etwa 1x1m große Klappe befand. Diese war mit einen normalen Vorhängeschloss gesichert. Was liegt nun näher zu denken das die eine Pers. durch diese Luke gegangen ist. Ich habe das 3x während meiner Dienstzeit pers. erlebt. Wobei die Anzahl der Pers. und die Richtung (nach West oder von West)auch wechselte.
Gefragt, was da los war hat natürlich keiner.



In diesen Fällen ist der UAZ meist bis zum Parkplatz etwas unterhalb des nächsten Turmes gefahren. Während die Einen so getan haben, als ob sie dort eine mächtig gewaltige Ablösung machten, sind die Anderen etwas zurück gelaufen und im Graben verschwunden. Der Tunnel war/ist ziemlich in der Talsohle, gleichzeitig der Durchgang der alten Bode. Zu- und Abgänge nur einsehbar, wenn man direkt davor stand. Nicht weit weg ist die Stelle, an der seinerzeit Lutz Meier erschossen wurde. Auch heute noch geht der Unkundige einfach daran vorbei und sieht nicht mal, wenn jemand eine Etage tiefer neben ihm steht.
Die Klappe (Kaffeeklappe) haben in der Regel nur wir GAK und die "Bergabriegelung" benutzt. Ich glaube, sie diente in diesen speziellen Fällen nur als Sichtköder.

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S51
06.05.2010 20:43von ( gelöscht )
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Eure Schilderungen sind sehr, sehr aufschlussreich. Besonders beeindruckend finde ich die Schilderungen im Grenzdienst bei jedem Wetter. Habe schon einige Videos dazu gesehen.
Eine Frage jedoch habe ich exemplarisch für alle "Landgrenzer" an die "Harzgrenzer":
Kannten eigentlich alle GWDler und Uffze, die im Grenzdienst eingeteilt waren, jeden Abschnitt der Grenze im entsprechenden Bereich, oder war die Diensteinteilung regelmäßig auf den gleichen Abschnitt begrenzt?

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06.05.2010 20:56von ( gelöscht )
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super geschrieben Ihr zwei
habe auch so ein Erlebnis gehabt dienst an der oberen kreutzung da kam ein F-spruch richtung Goethebahnhof ca in der hälfte sollten wir das gebiet verlassen also richtung Busch ja OK hatten wir beide gedacht was solls
Trappi Kübel Verdeck zu vorbei.::: wer war den dassss Minuten später fahrzeug kommt zurück nur ein Fahrer
darin wir haben uns beide angeschaut wer weiss was das war. mit dem selben habe ich das danach noch zweimal erlebt,aber Ich schreibe nur von mir weil ich mir damals überhaupt keine gedanken gemacht habe was dass sollte
Grüsse aus Sachsen

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06.05.2010 21:07von S51
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Zitat von Huf
Eure Schilderungen sind sehr, sehr aufschlussreich. Besonders beeindruckend finde ich die Schilderungen im Grenzdienst bei jedem Wetter. Habe schon einige Videos dazu gesehen.
Eine Frage jedoch habe ich exemplarisch für alle "Landgrenzer" an die "Harzgrenzer":
Kannten eigentlich alle GWDler und Uffze, die im Grenzdienst eingeteilt waren, jeden Abschnitt der Grenze im entsprechenden Bereich, oder war die Diensteinteilung regelmäßig auf den gleichen Abschnitt begrenzt?



Das kann man gar nicht so pauschal beantworten. Es war von der "Blutgruppe" und der Dienstaufgabe abhängig. In der ersten Woche gab es eine Einweisungsfahrt (für uns Uffze). Während der Bataillionssicherung ist man das ganze Bataillion (bei mir zwischen Abbenrode und dem eisernen Tisch unterhalb des Brockens) abgefahren. Einmal, so vorhanden, am GSZ und dann zurück am Zaun 1 bzw. K10. Während der Kompaniesicherung hatte man Pech, da war man nur im eigenen Kompanieabschnitt. Feindwärts Einweisungen gab es dann viel später und meist bei Kontrollgängen mit KC, Polit oder dem ZF der GAK. Gab es dann irgendwelche großen Lagen, wurde man mit einem ortskundigen GAK gemeinsam oder mit nem bischen Pech auch einfach so an einem Postenpunkt abgesetzt. Nach dem Motto: Mach mal..., wir holen dich dann nachher wieder ab. Und das konnte dauern. Erst mit der Zeit hat man dann immer mehr von der Umgebung kennen gelernt. Vor allem durch gemeinsame Ausbildungsfahrten (so wurde der Bleigriff mit Motorrad oder Motorschlitten immer genannt) oder, weil mann mit älteren Soldaten irgendwelche größeren Tiere aus irgendwelchen Gaststätten, Erholungsheimen oder Jagdhütten abgeholt hat. Diese Soldaten wurden von ihren Vorgängern eingewiesen und so ging das Reih um.
Wer als Techniker, Pionier oder Hundewart eingesetzt war, wurde in seinem gesamten Bereich eingewiesen. Doch gab es sicher auch Soldaten, für die so etwa 100 Meter um die Kompanie schon die Terra incognita anfing.

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S51
06.05.2010 21:27von ( gelöscht )
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Hallo S51
Kann das sein das wir beide 01.-02.-1989 gemeinsam unterwegs waren ??
grüsse aus sachsen

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06.05.2010 21:32von ( gelöscht )
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Hier eine Aufnahme aus dem Jahr 1990 .Standpunkt war der Wurmberg,im westlichen Teil des Harz.
Man kann schön erkennen,welche Dimensionen das Grenzgebiet um den Brocken hat.

Unten rechts erkennt man ein Stück Grenze.

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( gelöscht )
06.05.2010 23:09von S51
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Zitat von Sigurd
Hallo Zusammen,

....Wurden Urlauber entsprechend Vorher eingewiesen.
Und wo? bzw. von wem? Wie muss ich mir generell einen Urlaub in Schierke in so unmittelbarer Grenznähe vorstellen, da Schierke ja im Grenzgebiet lag?
...

Besten Dank,

Sigurd

Sigurd



Diese Einweisungen waren wohl von Erholungsheim zu Erholungsheim verschieden. Ich stelle mal jene hier hinein, die ich selbst im Jahr 1985 bekommen habe. Damals war ich privat im Hotel Heinrich-Heine. Das ist heute freilich nur noch Geschichte (ach, war der Dachsbau schön...).

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S51
06.05.2010 23:18von S51
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Zitat von Friedensfahrt


Hallo S51
Kann das sein das wir beide 01.-02.-1989 gemeinsam unterwegs waren ??
grüsse aus sachsen



In Schierke? Nein. 1989 im Frühjahr war ich in Berlin bei der K.

Gruß auch aus Sachsen bzw. einem sächsischen Vorort (Berlin)

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S51
07.05.2010 17:41von EK89/1
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Zitat von Huf
Eure Schilderungen sind sehr, sehr aufschlussreich. Besonders beeindruckend finde ich die Schilderungen im Grenzdienst bei jedem Wetter. Habe schon einige Videos dazu gesehen.
Eine Frage jedoch habe ich exemplarisch für alle "Landgrenzer" an die "Harzgrenzer":
Kannten eigentlich alle GWDler und Uffze, die im Grenzdienst eingeteilt waren, jeden Abschnitt der Grenze im entsprechenden Bereich, oder war die Diensteinteilung regelmäßig auf den gleichen Abschnitt begrenzt?



Hallo Huf
S51 hat ja schon geschrieben wie die Einweisung bei den Uffzen war.
Bei uns GWD wurde Ich glaube 2Tage nach eintreffen in der GK eine Unterweisung durchgeführt.
Alle Neuen aufsitzen auf den LO und dann ging es in den Abschnitt.Wen ich mich recht entsinne, nach 21Jahren, hat das der KC gemacht. Bei den PP wurde angehalten und es wurde erklärt was wichtig war. so ging es vom PP zu PP, erst am Z1 lang und der Rückweg ging am GSZ entlang. Ich hatte, um ehrlich zu sein, danach keinen Schimmer vom Abschnitt. Also ich meine jetzt wie das alles räumlich zusammen hing, die meiste Zeit sasen wir ja auf dem LO und da hat man ja nicht so viel gesehen.Richtig kennen gelernt hat man den Abschnitt erst im Grenzdienst mit den ALTEN, die haben einen dann alles klar gelegt, auf was man achten muste und die besonderen Gegebenheiten im Abschnitt.
Der Abschnitt der GK war bei uns 7km lang. Diensteinteilung war so das man eigentlich jeden tag einen anderen PP im Abschnitt zugewiesen bekam, aber immer im selben Abschnitt. Bei uns war damals Komp.-sicherung, d.h. jede Komp. hatte ihren eigenen Abschnitt und es ging zu jeder Schicht ein Zug auf Streife. Auch im Hinterland wurden wir GWD`ler mansch mal mit eingesetzt, mit einen GAK`s. Die Schichten waren immer gut, man sah mal was anderes und meistens hatten die GAK`se nen Hund dabei. Man lernte dort auch ein bisschen Schierke und Umgebung kennen.( Alte Bobbbahn, Eckerloch u.s.w.) Schichten im Eckerloch waren nicht so das prickelnde, vor allen im Winter, man war das saukalt dort. Stimmts S51?
So das wars heute von mir.

07.05.2010 22:27von ( gelöscht )
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@EK 89/1,

danke für Deine aussagekräftige Schilderung! Ihr habt also erst mit Euren PF die konkrete Situation kennengelernt. Naja, wo auch sonst! Ich glaube, das können heute nur noch wenige nachvollziehen!

Zur Erinnerung will ich noch einmal mitteilen, dass ich zwar 3 Jahre als UaZ gedient habe, aber schön im Hinterland im GAR im Med.-Punkt. Und von Grenzdienst keine Ahnung hatte!

Huf

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08.05.2010 10:39von grenzgänger86
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Hallo zusammen,

ich kann das auch so bestätigen wie EK 89/1 und S51 das hier wiedergeben.Wir mußten uns auch aus dem Abschnitt zurück ziehen wenn mal wieder ein UAZ zur Klappe unterwegs war.Wir sind dann meistens in den Wald und haben aus der Ferne geschaut,ich persönlich habe aber nicht gesehen das jemand durch die Klappe durch ist.Ich selber bin mehrmals mit durch diese Klappe durch da ich "Berg" bestätigt war also Abriegelung Feindwärst machen mußte.
Bei mir war es auch so wie der EK das schildert,ich bin am 29.04.1986 von Potsdam nach Schierke versetzt wurden und wir sind am 01.05.1986 durch den gesmten Abschnitt gefahren wurden und haben vom stellv.KC eine Einweisung bekommen.Ich selber war an jedem Punkt im Abschnitt in Schierke eingesetzt,es gab auch Kameraden die waren nicht so bestätigt und die waren nicht überall.Es gab diese sogenannten "Blutgruppen" wo man bestätigt oder ebend nicht wurde.Was es noch so wichtiges in den verschiedenen Abschnitten gab bekam von den "Alten" erzählt und man hat es dann genauso mit den Soldaten gemacht die nach uns da waren.

04/86-04/87 in Schierke

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