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#21

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.09.2009 11:23
von tiroler (gelöscht)
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Hallo Bergmensch,
es wurde von einem General Bär geschrieben.
Nun meine Frage zu dem Namen Bär:
"Nahe dem Scharfenstein befindet sich doch
die Bärenvilla.Wurde diese Villa nach dem General
Bär benannt?"Um den Scharfenstein war doch ein
Sonderjagdrevier.Es sollen dort große Feten
stattgefunden haben.Die gemeinsame Grenzkommission
soll dort auch öfters gewesen sein.(Ost und West)

gruß tiroler


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#22

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.09.2009 18:00
von andre634 | 4 Beiträge
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Hallo,

nochmals vielen Dank für die umfangreiche Beantwortung meiner Fragen und für die coolen Fotos. Eine Frage hätte ich aber noch -vielleicht auch an die BGS- Fraktion gerichtet.

Gibt es noch Fotos von 1989 oder früher von diesem Bereich unterhalb des Brockens zwischen Bahnhof Goetheweg und Eckertalsperre ?
Wäre Euch sehr dankbar, da ich demnächst dort einmal wandern wollte.
Danke im voraus und schönes Wochenende.



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#23

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.09.2009 21:48
von Bergmensch (gelöscht)
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Zitat von andre634
Hallo,

nochmals vielen Dank für die umfangreiche Beantwortung meiner Fragen und für die coolen Fotos. Eine Frage hätte ich aber noch -vielleicht auch an die BGS- Fraktion gerichtet.

Gibt es noch Fotos von 1989 oder früher von diesem Bereich unterhalb des Brockens zwischen Bahnhof Goetheweg und Eckertalsperre ?
Wäre Euch sehr dankbar, da ich demnächst dort einmal wandern wollte.
Danke im voraus und schönes Wochenende.



Blick von der Hermannsklippe zur Eckertalsperre



Blick vom Brocken auf den Königsberg







Pinsel hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#24

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.09.2009 09:14
von andre634 | 4 Beiträge
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Danke Bergmensch

tolle Bilder. Wenn es davon noch mehr gibt- immer her damit.

Viele Grüsse



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#25

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.09.2009 09:25
von Zermatt | 5.299 Beiträge | 33 Punkte
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Hier hast du noch 2 Fotos.

Angefügte Bilder:


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#26

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.09.2009 11:38
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Hallo zusammen,

beeindruckende Fotos vor allem, dafür auch von mir ein liches Dankeschön.

Liege ich richtig wenn ich glaube mich erinnern zu können, dass es nach dem Krieg, bis in die 50er oder sogar 60er Jahre am Brocken eine "rege" Grenzgängertätigkeit gab? Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es dort auch "Führer" gab, die den Weg in beide Richtungen wiesen?

Gibt es da nicht sogar eine Geschichte von einem "Serienmörder" in den 50ern (?), der ständig zwischen Ost und West pendelte, dabei in beide Richtungen "schleuste" und einige "Grenzgänger", vor allem Frauen, ermordete?

Wie oft wurde der Broken eigentlich zur "Republikflucht" genutzt? Der "Grenzverkehr" dort wird in den 50er und 60er Jahren ähnliche Aumaße gehabt haben wie beispielsweise an der alten Reichsstraße 1 bei Helmstedt/Marienborn, vermute ich mal.


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#27

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.09.2009 14:23
von Bergmensch (gelöscht)
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Zu 1)das gab es glaube ich an der gesamten Grenze
zu 2)Die gab es, kam dieses oder voriges Jahr eine Sendung im Fernsehen, weiß aber nicht mehr wie der Kerl hieß.
zu 3)Wie oft? keine Ahnung, mein bruder ist 1962 nähe Brocken am Morgenbrodsbach rüber.
Alledings braucht man da schon das zuvor beschriebene Insiderwissen von Gegend und Grenze.



Blick vom Scharfenstein zum Brocken 2005




zuletzt bearbeitet 08.09.2009 14:46 | nach oben springen

#28

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.09.2009 17:14
von josy95 | 5.106 Beiträge | 1608 Punkte
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[quote="Wolfgang B."]Hallo zusammen,

beeindruckende Fotos vor allem, dafür auch von mir ein liches Dankeschön.

Liege ich richtig wenn ich glaube mich erinnern zu können, dass es nach dem Krieg, bis in die 50er oder sogar 60er Jahre am Brocken eine "rege" Grenzgängertätigkeit gab? Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es dort auch "Führer" gab, die den Weg in beide Richtungen wiesen?

Gibt es da nicht sogar eine Geschichte von einem "Serienmörder" in den 50ern (?), der ständig zwischen Ost und West pendelte, dabei in beide Richtungen "schleuste" und einige "Grenzgänger", vor allem Frauen, ermordete?

Ja, da liegst Du richtig!
Die Verfilmung (Dokumentarfilm) ist glaub ich ein Vierteiler und heißt "Die größten Kriminalfälle", dieser Tage kam von 3-sat gerade wieder der erste Teil. Im besagten Teil geht es um solch einen Grenzführer und seine Komplizen in den 50 Jahren. Das damalige Geschehen hat sich vornehmlich im Bereich Vienenburg/ Stapelburg/ Abbenrode und nachher im Südharz bei Bad Sachsa abgespielt. Der Typ hieß glaub ich Beil oder Bleil. Hatte u. a. in einem Brunnen eines Bahnwärterhauses an der durch die Grenzziehung gesperrten Bahnstrecke Vienenburg - Wassserleben auf der Westseite eine seiner getöteten Opfer versteckt. Hat jahrelang gedauert, bis man die Überreste der Frau dort gefunden hat. Die Frau stammte aus Abbenrode, ihre Tochter lebt dort wohl heute noch. Der Bahnübergang existiert auch noch und befindet sich an der Straße von Abbenrode nach Lochtum/ Vienenburg. Nur das Bahnwärterhaus steht nicht mehr und die Schranke ist eine automatische Anlage.

Was ich zum Brocken und Harzvorland noch mal erwähnen wollte: Die Grenzgängeraktivität war, wie Bergmensch schon schreibt, genauso intensiv wie anderswo auch. Durch die besonderen geographischen Verhältnisse im direkten Brockenbereich und oberhalb des Jungborns (untere Eckertal bei Stapelburg) und der damit erschwerte Bau von Grenzsicherungsanlagen ließ hier natürlich etwas leichtere Bedingungen für eine Flucht zu was die Überwindung der techn. Grenzsicherungsanlagen anbelangte. Außerdem und wie schon mehrfach erwähnt, Insiderwissen war hier ein absolutes Muß für einen erfolgreichen Grenzdurchbruch. Was weiter begünstigend kam, das zwischen Stapelburg und Elend/ Sorge nie Erdmienen (Infanterieminen, auch als Tretminen bezeichnet) verlegt waren. Dies geschah aus Sicherheitsgründen auch für die eigenen Grenzsoldaten, da bei Hochwasser, was im Harz ja schon allein beim jährlichen Frühjahrstauwetter regelmäßig passierte, die Minen ausgespült worden wären und unkontrolliert irgendwo hingespült wären.

Stöbere mal in älteren Beiträgen auch von mir, da kannst Du zu dieser Frage noch so einiges finden.

josy95


Auf Wiedersehen. Vielleicht woanders...
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#29

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.09.2009 17:37
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Hallo @josy95,

ja ich erinnere mich jetzt wieder an die Dokumentation. Ein damals junger Polizist hatte die Leiche einer ermordeten Frau im Brunnen entdeckt, es wollte ihm jedoch zunächst keiner glauben. Gruselige Geschichte, von denen es bestimmt noch andere ähnliche Fälle aus der Nachkriegszeit gibt?!

Ich werde natürlich, wie von Dir empfohlen, mal in Deinen älteren Beitragen rumstöbern. Bin schon gespannt was es da alles aus dem Harz zu erfahren gibt.

Übrigens, wie ich heute weiß war, hauptsächlich in den 50er Jahren, die alte Reichsstraße 1 bei Morsleben (Ecke Marienborn/Helmstedt), ein ausgebrannter Busanhänger markierte dort die Grenze, eine sehr "beliebte Übergangsstelle". Leider gibt es darüber kaum Berichte, Fotos oder dergleichen. Hast Du schon mal was darüber gefunden?


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#30

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.09.2009 20:34
von Bürger (gelöscht)
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Hallo zusammen,

Habe ja viele Dienste geschoben an der Grenze und erinnere mich an eine Begebenheit 1979 im damaligen Abschnitt 6 bei Elend. Ein nächtliches Gewitter mit Sturm hatte viele 501 am Zaun 1 Explodieren lassen, so das es auf 100 oder 200 m keinen geschlossenen Zaun mehr gab. Bäume waren wie Streichhölzer um geknickt, es sah aus als wäre ein Riese durch den Wald gelaufen.
Die darauf folgenden Wochen mussten wir zusätzliche Postenpaare zur Sicherung von Waldarbeiten stellen.
In einer solchen Schicht trat ein Forstmann näher an mich heran und sagte zu mir. Also Junge!
Ob Du nun hier stehst oder nicht, ich kenne hier jeden Stein und jeden Baum und wenn Du dich mal kurz umdrehst bin ich weg wenn ich will.
Er erzählte mir das es im Harz und gerade bei Elend viele Höhlen gibt die von Ost nach West gehen. Dieser besagte Forstmann war damals so um die 50-60 Jahre und Wuste wo von er sprach.
Wollte nur damit sagen das die Einheimische Bevölkerung genau wusste wie man am besten von Ost nach West gelangte.
Im Übrigen endete der Signalzaun zu meiner Zeit gleich hinter der Grenzkompanie von Schierke in der ersten Kurve der Brockenstraße im Wald. War im übrigen auch die letzte Sprechstelle am Signalzaun und es wurden von hier aus auch gerne die Urlauber Kontrolliert die sich auf der Brockenstraße befanden.


Gruß Bürger


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#31

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.09.2009 20:50
von Bergmensch (gelöscht)
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Dieser Signalzaun, den du nennst Bürger, wurde dann später am oberen Königsberger Weg, welcher bis zum Gleis am Bahnhof Goeteweg verlängert wurde, verlängert. Am Bahnhof stand dann der Beobachtungspunkt von wo aus beide ankommenden Zäune eingesehen werden konnten.
Siehe Bild 9 von mir in diesen Thema. Vor dem Ende des Signalzauns waren dann noch 3 Fach Stacheldrahtrollen gespannt und weiter oben dan die Hundelaufanlagen.


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#32

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.09.2009 20:58
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Hallo Bergmensch,

Danke, konnte nämlich mit Goeteweg Postenhütte nichts anfangen.

gruß Bürger


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#33

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.09.2009 21:45
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Hallo Thomas,(@josy95)
frag mal Punne der war in Schierke im Stab und kann dir noch was über Zaunmienen berichten.
von ihn habe ich auch mal den Tipp bekommen das man mit Überbrückungskabel den Signalzaun unwirksam machen konnte. Wie hier auch schon jemand schrieb. Eist mit Klemmen das Kabel befestigen dann Signaldrähte heraus schneiden. Der signalfluß erfolgt über Kabel und meldet somit keine Auslösung. Aber ob da wirklich so Funktioniert hätte? Ich habe es nie probiert.
Was sagen die Fachgrenzer dazu?


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#34

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.09.2009 22:06
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von Bergmensch
Hallo Thomas,(@josy95)
frag mal Punne der war in Schierke im Stab und kann dir noch was über Zaunmienen berichten.
von ihn habe ich auch mal den Tipp bekommen das man mit Überbrückungskabel den Signalzaun unwirksam machen konnte. Wie hier auch schon jemand schrieb. Eist mit Klemmen das Kabel befestigen dann Signaldrähte heraus schneiden. Der signalfluß erfolgt über Kabel und meldet somit keine Auslösung. Aber ob da wirklich so Funktioniert hätte? Ich habe es nie probiert.
Was sagen die Fachgrenzer dazu?


Ja, Bergmensch, das hatten wir im Wiki thread https://www.forum-ddr-grenze.de/t1423f87-...enderungen.html angesprochen, Thunderhorse war da auch der Meinung das es moeglich war. Allerdings, soweit ich informiert bin war jedes Zaunsegment Teil eines elektrischen Schwingkreises den man auf Resonanz abgestimmt hatte. Durch Ueberbrueckung hat das Kabel jetzt eine andere Laenge, ist auch anders gelegt, und so wuerde sich auch die Resonanzfrequenz aendern, und der Zaun somit ausloesen. Ausserdem muesste man insgesamt 34(?) Draehte bruecken, 'ne ganz schoene Arbeit, vor allem die Kontakte sauber hinzukriegen. Ich glaub' Rainman2 hatte schon mal dazu bemerkt das Teile des Drahtes sehr rostig waren.

Die Meinung der Fachgrenzer wuerde mich trotzdem interessieren, ob und wie das moeglich waere.
-Th


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#35

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.09.2009 22:15
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Danke CaptnDelta,
für die schnelle Antwort.

Wie kann man nur son schweren nick habengut das es die Kopierfunktion gibt


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#36

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.09.2009 12:39
von josy95 | 5.106 Beiträge | 1608 Punkte
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Hallole,

empfehle Euch auch, mal in den Therad "Metallgitterzaun, Stacheldraht, ect." reinzuschauen. Da gibt es auch sehr gute Beiträge zu diesem Thema!


josy95


Auf Wiedersehen. Vielleicht woanders...
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#37

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.09.2009 16:48
von S51 | 3.784 Beiträge | 249 Punkte
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Zitat von CaptnDelta

Zitat von Bergmensch
Hallo Thomas,(@josy95)
frag mal Punne der war in Schierke im Stab und kann dir noch was über Zaunmienen berichten.
von ihn habe ich auch mal den Tipp bekommen das man mit Überbrückungskabel den Signalzaun unwirksam machen konnte. Wie hier auch schon jemand schrieb. Eist mit Klemmen das Kabel befestigen dann Signaldrähte heraus schneiden. Der signalfluß erfolgt über Kabel und meldet somit keine Auslösung. Aber ob da wirklich so Funktioniert hätte? Ich habe es nie probiert.
Was sagen die Fachgrenzer dazu?


Ja, Bergmensch, das hatten wir im Wiki thread https://www.forum-ddr-grenze.de/t1423f87-...enderungen.html angesprochen, Thunderhorse war da auch der Meinung das es moeglich war. Allerdings, soweit ich informiert bin war jedes Zaunsegment Teil eines elektrischen Schwingkreises den man auf Resonanz abgestimmt hatte. Durch Ueberbrueckung hat das Kabel jetzt eine andere Laenge, ist auch anders gelegt, und so wuerde sich auch die Resonanzfrequenz aendern, und der Zaun somit ausloesen. Ausserdem muesste man insgesamt 34(?) Draehte bruecken, 'ne ganz schoene Arbeit, vor allem die Kontakte sauber hinzukriegen. Ich glaub' Rainman2 hatte schon mal dazu bemerkt das Teile des Drahtes sehr rostig waren. Die Meinung der Fachgrenzer wuerde mich trotzdem interessieren, ob und wie das moeglich waere.
-Th





Als GAK war ich nicht gerade "Fachgrenzer" für den Signalzaun. Wir haben ihn nur hin und wieder kontrolliert und zur Probe ausgelöst. Dabei fiel öfter auf, dass er an einigen Stellen gar nicht so einfach auszulösen war. Manchmal musste man die Drähte ordentlich aneinander reiben, damit es bimmelte. Mitunter mussten erst mehrere Drähte zusammengedrückt werden. Waren vielleicht Übergangswiderstände teilweise so groß, dass die Technik real viel einfacher funktionierte als sie es technisch gesehen gekonnt hätte?
Vielleicht liege ich falsch aber wir hatten sogar den Eindruck, dass klammheimlich Segmente, die stellenweise bei Schlechtwetter (vor allem Nebel nahe dem Gefrierpunkt) besonders strapaziert wurden, gar nicht geschaltet waren. Potemkin eben.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#38

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.09.2009 17:32
von Mike59 | 8.786 Beiträge | 2942 Punkte
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Ich kann mich dem geschriebenen von S51 nur anschließen. Ich war zwar nicht auf dem Brocken zu Hause sondern im Werratal. Der GSZ hatte mit der Witterung so seine Probleme. Besser gesagt, weniger mit der Witterung eher mit der nicht vorhandenen Umweltverschmutzung. Die Kraftwerke der Kaliindustrie im Werratal haben einen tollen Smog erzeugt und dann die Feuchtigkeit. Die ganzen GSZ Drähte waren zwar nicht verrostet aber stark korrodiert.

Gruß Mike59



zuletzt bearbeitet 10.09.2009 17:32 | nach oben springen

#39

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.09.2009 21:00
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Ich habe da mal was gezeichnet: Die Grenze am Brocken

rosa=Grenzverlauf
grün=Grenzzaun
blau=Schutzstreifensignalzaun
Rot=Hundelaufanlagen
lila=Grenzwachtürme
gelb=5 km Grenzgebiet/Sperrzone

Und habt bitte Nachsicht. Mit der Maus ist es für mich nicht Einfach zu zeichnen.
Dadurch können auch geringe Abweichungen im Gelände entstanden sein.

Und leider macht es nur in einer großen Auflösung Sinn






MHL-er und Harzwanderer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.09.2009 11:50 | nach oben springen

#40

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.09.2009 21:16
von Zermatt | 5.299 Beiträge | 33 Punkte
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Prima,sehr informativ,bist ja richtig fleissig

Hier noch eine Aufnahme aus der Gegend. Standpunkt ist der Wurmberg.

Angefügte Bilder:


zuletzt bearbeitet 10.09.2009 21:33 | nach oben springen


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