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#41

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 22.10.2017 09:30
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#42

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 26.10.2017 19:00
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DDR Dokumentarfilm "Die Wismut"



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#43

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 26.10.2017 20:14
von DoreHolm | 9.319 Beiträge | 8614 Punkte
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Danke, Schlutub. Habe mal kurz reingesehen. Muß ich mir mal bei genügend Zeit in Ruhe ansehen. Nur mal zu der Szene mit dem mineraliensammler. Es stimmt so nicht, daß nicht auch illegal dem Einen oder Anderen gelungen ist, ein Stück Pechblende nach Außen zu bringen. Für ausschließlich Haldenfunde habe ich schon zu viel gesehen, was in der Qualität nie den Sturz über das Haldengeröll so überstanden hätte. Mir hatte mal, als ich noch kein Sammler war, sondern Hobby-Chemiker (7.- 10.Klasse), ein ehemaliger bergmann ein etwa eigroßes Stück geschenkt. Er hatte es über den Zaun geworfen, bevor es zur Kaue und durch die Kontrolle ging. Ein kleines Stück davon hatte ich abgespalten, im Mörser pulverisiert und in Salpetersäure aufgelöst. Es entstand eine gelbe Lösung. Auf einem Glasplättchen unter dem mikroskop bildeten sich beim Verdunsten herrliche secheckige gelbe Kristalle von Uranylnitrat.



Schlutup hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#44

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 27.10.2017 10:12
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Pechblende?
Hier wird wegen der Strahlung empfohlen, dass Kinder damit nicht hantieren sollten:
https://alfs-mineralien.de.tl/Radioaktive-Mineralien.htm
Wurdet ihr damals, vielleicht in der Schule, auf Strahlung und Risiken hingewiesen? Oder war das mehr so eine naive Begeisterung?

Hatten wir das schon? Ein Buch der Kirche über den DDR-Uranbergbau. Ganz interessant:
http://www.wise-uranium.org/pdf/pb.pdf



zuletzt bearbeitet 27.10.2017 10:34 | nach oben springen

#45

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 27.10.2017 14:12
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RE: Der Staat im Staate - Die Wismut • Absender: Harzwanderer, Heute 10:12 https://alfs-mineralien.de.tl/Radioaktive-Mineralien.htm
Wurdet ihr damals, vielleicht in der Schule, auf Strahlung und Risiken hingewiesen? Oder war das mehr so eine naive Begeisterung?
Hatten wir das schon? Ein Buch der Kirche über den DDR-Uranbergbau. Ganz interessant:
http://www.wise-uranium.org/pdf/pb.pdf

Den Artikel habe ich gelesen. Er gibt die Gesetzeslage wieder, die aber nicht der Praxis entspricht und sich so wohl auch nicht durchsetzen läßt. Ich habe mir erlaubt, ebenfalls einen Kommentar dazuzugeben. So richtig beurteilen können das wohl nur diejenigen, die selbst viele Jahrzehnte aktiv sammeln und ihre und anderer Sammler Erfahrungen damit kennen. Interessant der Nachsatz im Artikel mit den alten Weckern. Früher wurde Uran zu gelbeinfärben von Gläsern benutzt. Mir ist nicht bekannt, daß alte Vasen und sonstiges mit U eingefärbetem Glas irgendwo ein Problem darstellten.
Die ersten Sätze bezüglich der russischen Minerale, da winkt der Autor selbst ab. Das ist böswillige Unterstellung entweder von Dummschwätzern oder von Konkurrenten.

Was die Belehrung von Kindern betrifft. Dieses Thema war m.E. nicht relevant, da kaum ein Kind außerhalb von U-Bergbaugebieten damit in Berührung kam. Allenfalls in Familien oder auch Schulklassen, deren Väter im U-Bergbau arbeiteten, hätte sowas Sinn gemacht. Ob im Erzgebirge im Unterricht darauf hingewiesen wurde, weiß ich nicht, halte es aber für wahrscheinlich (z.B. im Rahmen des Heimatkundeunterrichtes). Ansonsten werden verantwortungsvolle Eltern schon darauf geachtet haben, daß ihr Filius damit möglichst wenig in Berührung kommt.
Natürlich wurde generell im Chemieunterridcht auch auf die Eigenschaften von U, Ra, Th u.dgl. hingewiesen



furry und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.10.2017 14:16 | nach oben springen

#46

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 27.10.2017 18:14
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Nur mal als kleine Ergänzung Uran wurde nicht nur im Erzgebirge abgebaut, so in Königstein (sächsische Schweiz) und in Thüringen.

...


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)
Rainer-Maria Rohloff, DoreHolm und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#47

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 27.10.2017 20:01
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Nur als Ergänzung. In Westdeutschland auch, bis 1991 im Schwarzwald
Das wird immer gerne vergessen.
In Freital bzw Dresden Gittersee ebenfalls, in der dortig mal vorhandenen Steinkohle.
Interessant in dem Zusammenhang , viele Häuser da in der Umgegend die noch vor dem Krieg erbaut wurden, benutzten den Abraum als Dämm- und Füllmaterial.
Man wusste damals nichts von Strahlung.
( ja und manche haben das heute noch drin.)
Es gab 1990 eine studie darüber, die wurde einkassiert durch die Biedenkopfregierung. Wird bis heute unter Verschluß gehalten. :) Wer jetzt was schlimmes vermutet ist bestimmt ein Schelm :)


Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.


DoreHolm, Harzwanderer und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#48

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 27.10.2017 20:34
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RE: Der Staat im Staate - Die Wismut • Absender: buschgespenst, Heute 18:14 Diesen Beitrag zitieren Nur mal als kleine Ergänzung Uran wurde nicht nur im Erzgebirge abgebaut, so in Königstein (sächsische Schweiz) und in Thüringen.

Stimmt ! Man muß dazu sagen, daß überall, wo Erze abgebaut wurden, auch eine Bauwürdigkeit auf Uran geprüft wurde. Ob in Freiberg, Ehrenfriedersdorf oder im mansfeldischen Kupferschiefer. Die gewinnbaren Mengen waren aber allesamt nicht so, daß U-Minerale zu den Hauptabbaubaren Erzen gehörte. Aus dem Kupferschieferbergbau Eisleben (Sa.-Anhalt) hatte ich einmal eine Erzstufe mit ener geringen Uraninitverertzung. Eine nasschemische Analyse bestätigte einen U-Gehalt.
Die Erzlagerstätten in der sächsischen Schweiz sowie in Thüringen (Raum Ronneburg) waren allerdings völlig anderer Natur von der Entstehung her. Dort befand sich das U fein verteilt in den Sedimenten und bestand nicht aus Pechblende. Es mußten also große Mengen Material aufgearbeitet werden, daher die riesigen Halden und Tagebaue. Die zwei Kegelhalden waren lange Zeit Wahrzeichen von Ronneburg. Jeder Autofahrer auf der nahen A 4 kannte diese und es war bei Langstreckenfahrten ein Orientierungspunkt. An ihnen konnte man recht gut erkennen, wie sich die Natur selbst dieses völlig humuslose Material wieder einverleibt. Der Baumbewuchs (ganz von allein durch Samenflug) hatte auf den Westseiten bereits die Spitze erreicht. Leider wurden sie zum Verfüllen der Tagebaurestlöcher abgetragen. Ich vermute, daß nicht jeder Ronneburger über das Plattmachen glücklich war. Na, wenigstens sind die Doppelkegel bei Mechelgrün/Vogtland erhalten geblieben. Inzwischen völlig bewaldet. Ich bin in den 70ern noch darauf herumgekraxelt und hatte auch etwas U-Glimmer gefunden.



vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#49

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 27.10.2017 21:23
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Waren die Huppemännel nun nur eine moderne Sage? Ich meine es sind ja auch ganze Dörfer unter den Ronneburger Pyramiden verschwunden. Versuchte man so vielleicht dem Volk einen Weg-/Umzug zu erleichtern oder waren es Gegner der jungen Republik welche für Verunsicherung sorgten (/wollten) ...

P.S. im Anhange das sendenmanuskript des Features
Als die Hüpfemänner kamen - Gespensterjagd in Mitteldeutschland von Rainer Hohberg
deutschlandfunk.de/-.1247.de.html?dram:article_id=389162


Dateianlage:

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 27.10.2017 21:26 | nach oben springen

#50

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 28.10.2017 10:49
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RE: Der Staat im Staate - Die Wismut • Absender: 94, Gestern 21:23 Diesen Beitrag zitieren Waren die Huppemännel nun nur eine moderne Sage? Ich meine es sind ja auch ganze Dörfer unter den Ronneburger Pyramiden verschwunden. Versuchte man so vielleicht dem Volk einen Weg-/Umzug zu erleichtern oder waren es Gegner der jungen Republik welche für Verunsicherung sorgten (/wollten) ...

Also Huppemännel, diesen Ausdruck kannte ich nicht. Sicher sind, wie bei der Braunkohle oder anderen großflächigen Landschaftsveränderungen (Stauseeflutungen) auch, Dörfer verschüttet worden. Die Entschädiungen dafür waren reichlich, wie mir mal ein darin eingebun dener Geologe sagte. Ob das auch bei den flächenmäßig doch eher kleinen ronneburger Pyramiden so war, daß da Dörfer (! Plural ?) drunter waren, wage ich zu bezeifeln. Dann eher bei den Flachhalden in der Nähe.



zuletzt bearbeitet 28.10.2017 10:50 | nach oben springen

#51

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 28.10.2017 23:14
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Zitat
Nur als Ergänzung. In Westdeutschland auch, bis 1991 im Schwarzwald
Das wird immer gerne vergessen.



Weder die Fördermengen noch die Brutalität gegenüber der Umgebung und Umwelt sind vergleichbar.



zuletzt bearbeitet 28.10.2017 23:14 | nach oben springen

#52

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 29.10.2017 09:22
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Nur als Ergänzung. In Westdeutschland auch, bis 1991 im Schwarzwald
Das wird immer gerne vergessen.Weder die Fördermengen noch die Brutalität gegenüber der Umgebung und Umwelt sind vergleichbar.

Da hat die Bundesrepublik richtig Glück gehabt, nicht über derartige, mit der Welt reichsten U-Vorkommen leicht gewinnbarer Erze in hoher Konzentration gedient haben zu können und daß die Amis andere Vorkommen in der Welt nutzen konnten. Zu den Arbeitsbedingungen in den ein - zwei Jahrzehnten nach 45 in diesen Minen wurde nie was an die große Glocke gehangen, wenn es nicht gerade nicht mehr verheimlichbare Katastrophen wie in anderen Produktions- und Gewinnungsstätten großer westl. Konzerne vorrangig in der Dritten Welt hin und wieder geschah (und geschieht).



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#53

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 29.10.2017 09:29
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Spar Dir den bösen Westen. Passt einfach nicht zur SDAG Wismut. Der Beißreflex ist hier unsinnig. Es war eine sowjetische Firma für deren Atomwaffen.

Aus:https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel...geschichte.html


Zeittafel
1946Aufnahme der Uranerzgewinnung unter Leitung militärischer Einheiten der Sowjetarmee
1947Gründung der "Staatlichen Aktiengesellschaft der Buntmetallindustrie (SAG) Wismut"
1954Bildung der "Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut" als zweistaatliches Unternehmen UdSSR/DDR
01.01.1991Beendigung der Uranerzgewinnung und -aufbereitung
16.05.1991Regierungsabkommen zwischen der BRD und UdSSR zur Beendigung der gemeinsamen Tätigkeit der SDAG Wismut
20.12.1991Umwandlung der SDAG Wismut in die Wismut GmbH



zuletzt bearbeitet 29.10.2017 09:32 | nach oben springen

#54

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 29.10.2017 09:38
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Was die Brutalität gegenüber der Bevölkerung beim Uranabbau angeht, @Harzwanderer , unsere westlichen Nachbarn können das auch.
Nicht immer so tun, als ob in Westeuropa die Konzerne dem Mutter Teresa-Orden angehören.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...t-a-934979.html


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#55

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

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Darum geht es hier aber nicht. Lies Dir nochmal das Thread-Thema durch.



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#56

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 29.10.2017 13:14
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Na klar. Die Russen ! Es ist m.E. zu offensichtlich, warum von bestimmten Usern liebend gern Themen bedient werden, in denen es gegen die Stasi, die SED, den Kommunismus allgemein, gegen Putin oder die Russen geht. Hier werden ideologische Standpunkte deutlich, die alles nach Möglichkeit auszublenden versuchen, was dem zuwiderläuft.
Ich gwehe nicht davon aus, daß im von furry eingestelltem Artikel aus Spiegel online übertrieben wurde. Dagegen ist die WISMUT AG noch ein Waisenknabe gewesen und ich bleibe dabei, wenn die Amis damals keine anderen Möglichkeiten zum Bezug der für ihr Kennwaffenprogramm benötigten U-Mengen gehabt hätten als Westdeutschland, sähe es dort nicht viel anders als in Wismutland aus. Die werden sich später in den Arsch gebissen haben, die Bedeutung der sächsischen Vorkommen während der Vier-Mächte-Gespräche über eine spätere Zonenaufteilung nicht erkannt zu haben. Die Interzonengrenze wäre möglicherweise wonanders gezogen worden, vielleicht im Tausch auf den Besitz von Westberlin. Aber das ist Spekulation.



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zuletzt bearbeitet 29.10.2017 13:16 | nach oben springen

#57

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

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Ergibt wenig Sinn. Die Amerikaner hatten doch bereits Uran und die Bombe, nur Stalin nicht.



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#58

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 29.10.2017 16:36
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RE: Der Staat im Staate - Die Wismut • Absender: Harzwanderer, Heute 16:00 Diesen Beitrag zitieren Ergibt wenig Sinn. Die Amerikaner hatten doch bereits Uran und die Bombe, nur Stalin nicht.

Doch, gibt Sinn. Für wieviel Bomben hatte den die USA Uran ? Meinst Du im Ernste, die hätten sich mit einem halben Dutzend Kernladungen zufriedengegeben ? Zwei sind schon für Japan draufgegangen und um dieses Drohpotential, als das es unmißverständlich war, aufrecht zu erhalten, bedurfte es weit mehr.



furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#59

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 29.10.2017 16:50
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Sie brauchten dafür jedenfalls keine SBZ/DDR-Lagerstätten. Darum ging es Dir doch:

Zitat
Die werden sich später in den Arsch gebissen haben, die Bedeutung der sächsischen Vorkommen während der Vier-Mächte-Gespräche über eine spätere Zonenaufteilung nicht erkannt zu haben.



zuletzt bearbeitet 29.10.2017 16:50 | nach oben springen

#60

RE: Der Staat im Staate - Die Wismut

in Leben in der DDR 29.10.2017 17:30
von damals wars (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #49
Waren die Huppemännel nun nur eine moderne Sage? Ich meine es sind ja auch ganze Dörfer unter den Ronneburger Pyramiden verschwunden. Versuchte man so vielleicht dem Volk einen Weg-/Umzug zu erleichtern oder waren es Gegner der jungen Republik welche für Verunsicherung sorgten (/wollten) ...

P.S. im Anhange das sendenmanuskript des Features
Als die Hüpfemänner kamen - Gespensterjagd in Mitteldeutschland von Rainer Hohberg
deutschlandfunk.de/-.1247.de.html?dram:article_id=389162



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