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#1341

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 26.10.2017 15:30
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Aus aller Welt

Umgefallener Sack Reis fordert in Nordkorea 20 Menschenleben

Alten Aufzeichnungen zufolge, soll der erste Sack Reis ca. 5000 vor Chr. in China umgefallen sein.
Im Laufe der Zeit gab es weltweit immer wieder Zwischenfälle solcher Art.

http://der-gockel.de/sack-reis-umgefallen/


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#1342

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 08.11.2017 18:12
von buschgespenst | 2.251 Beiträge | 6868 Punkte
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8. November

1887 – Doc Holliday, einer der berühm­testen Re­volver­helden des Wilden Westens, stirbt.

Die Behandlungen des Zahnarztes Doc Holliday waren meist tödlich. Denn er war nicht nur Dentist, sondern auch Deputy-Marshall. Zusammen mit Wyatt Earp führte er eine der berühmtesten Praxisgemeinschaften in der Geschichte der Revolverhelden.

Man braucht als Zahnarzt eine ruhige und sichere Hand im Umgang mit Bohrer und Zange. Und früher, bevor die lokale Betäubung gang und gäbe war, musste man auch noch schnell sein. Der Zahnarzt Dr. John Henry Holliday, geboren am 14. August 1851, hatte eine ruhige Hand und er war schnell, sehr schnell. Doch der Doktor der Zahnmedizin wurde nicht aufgrund bahnbrechender Leistungen im Bereich der Wurzelbehandlung berühmt, sondern als der Mann an der Seite von Westernlegende Wyatt Earp: Doc Holliday. Als Revolverheld hat man einfach weniger Probleme mit unzufriedenen Patienten. Fällt es schon schwer, sich mit aufgerissenem Mund artikuliert zu beschweren, während einem einer an die Zahnhälse geht, verstummt der aufkeimende Protest gegenüber dem Revolverhelden zuverlässig, zügig und vor allem nachhaltig - notfalls schnell nachladen.
Mit Revolver und Messer statt mit Bohrer und Zange

Holliday praktizierte nach seinem Studium ab 1872 als Dentist in Atlanta. Dort sitzt man schicksalsergeben im Behandlungsstuhl, vertraut auf die virtuose Feinmotorik des Zahnarztes; der setzt routiniert den Bohrer an - und bekommt einen Hustenanfall. Das passierte Holliday immer öfter. Die Diagnose: Schwindsucht. Klimawechsel kann da manchmal helfen. Holliday schließt die Praxis und verordnet sich trockeneres Klima. Er zieht nach Dallas. Aber Holliday braucht auch mental Luftveränderung. Wie wär’s mit Glücksspiel? In diesem Metier werden die Behandelten noch viel rascher handgreiflich als beim Zahnarzt, wie wir aus zahlreichen Western wissen. Deshalb übt Holliday: er tauscht Bohrer und Zange gegen Revolver und Messer und den Einsatz von Äther bei Patienten gegen Whiskey, den er sich selber verabreicht.

Es war zunächst nur ein bedingter Erfolg. Zwar glücken erste letale Hausbesuche und die Patienten beschweren sich danach auch nicht mehr, wohl aber deren Angehörige. Holliday muss verschwinden. Wer weiß, was aus ihm geworden wäre, doch eines Tages, er braucht gerade für eine Mundspülung etwas Bourbon, sieht er im Saloon eine Handvoll Cowboys in heftigem Streit mit einem einzelnen Mann.

Die Halunken wollen sich einfach nicht der ihnen angedachten Therapie unterwerfen: der Gesetzeshüter hat den Randalierern nämlich schwedische Gardinen verschrieben. Doc Holliday, mittlerweile von einer starken Allergie gegen aufmüpfige und gewaltbereite Patienten geplagt, handelt schnell - und mit sicherer Hand. Damit rettet er Wyatt Earp das Leben.
Praxisgemeinschaft Holliday & Earp

Es ist der Beginn einer lebenslangen Freundschaft und Praxisgemeinschaft. Holliday bildet sich fort: aufbauend auf dem Doktorgrad der Zahnmedizin erlangt er den Titel des Deputy-Marshalls. Eine Menge Grabsteine dokumentieren Wyatt Earps und Doc Hollidays Behandlungsmethoden. Natürlich versucht man immer wieder ihnen Kunstfehler nachzuweisen, doch die Gerichte entziehen ihnen nicht ihre Zulassung. Bei allzu langen Schlangen im Wartezimmer stellen die beiden Wyatts Brüder, Morgan und Virgil, als Assistenten ein. Wie etwa bei der Clanton-Gang, ihrer berühmtesten Operation, im Tombstone am OK Corall -
drei Tote und drei Verletzte in 30 Sekunden.

Auch sich selbst therapierte Doc Holliday bis zum Schluss: "It’s funny“, waren seine letzten Worte, während er sich sein liebstes Hausmittel verabreichte:
eine innere Anwendung mit Bourbon.

quelle: BR
Autor: Frank Halbach

https://de.wikipedia.org/wiki/Doc_Holliday

....


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hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
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#1343

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 16.11.2017 15:31
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16. November 1632

Schlacht bei Lützen

Die Schlacht bei Lützen war eine der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges . Sie fand am 16. November 1632 zwischen den Schweden unter Gustav Adolf und den kaiserlichen Truppen unter Wallenstein statt.

Vorgeschichte der Schlacht

Nach der Aufhebung des Lagers von Nürnberg hatte sich Wallenstein gegen Sachsen gewandt wohin ihm Gustav Adolf um den unzuverlässigen Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen nicht dem Kaiser in die Arme zu treiben durch Thüringen gefolgt war. Bei Naumburg hatte er ein verschanztes Lager aufgeschlagen um die Zusammenziehung seiner Truppen abzuwarten. Als er aber vernahm dass Wallenstein Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim nach Halle geschickt hatte und von Weißenfels nach Lützen zurückgewichen war rückte er ihm 15. November sofort nach. Auf die Kunde hiervon sammelte Wallenstein in der Nacht seine Truppen und ließ Pappenheim eiligst zurückrufen. Er nahm seine Stellung nördlich von der Straße nach Leipzig mit der Fronte nach Süden das Zentrum aus vier großen Vierecken gebildet die Reiterei auf den Flügeln von denen sich der rechte unter Heinrich von Holk an Lützen der linke unter Matthias Gallas an den Floßgraben lehnte. Die Schweden rückten am Morgen des 16. Novembers von der Rippach gegen die Kaiserlichen vor; die Schlachtordnung welche sie während des Marsches bildeten war in zwei Treffen geteilt jedes aus Fußvolk und Reiterei gemischt. Sie zählten etwa 14.000 Mann die Kaiserlichen ohne Pappenheim 12.000 Mann. Angesichts des Feindes ließ Gustav Adolf sein Heer links einschwenken so dass sein rechter Flügel an den Floßgraben stieß und ging dann unter heftigem Artilleriefeuer der Kaiserlichen über die Straße vor bis er gegen Mittag an den Feind kam und nun die eigentliche Schlacht begann.

Verlauf der Schlacht

Den Hauptstoß wollte Gustav Adolf mit seinem rechten Flügel dessen Befehl er deshalb selbst übernahm führen um den Gegner von Leipzig wegzudrängen; hier wogte daher der Kampf am hitzigsten. Die Kaiserlichen wichen allmählich zurück Pappenheim der mit seiner Reiterei eben eingetroffen sich den Schweden entgegenwarf wurde tödlich verwundet als Octavio Piccolomini mit zwei Regimentern herbeieilte. und den Angriff des blauen und des gelben Regiments zurückwies. Gustav Adolf führte ein neues Regiment vor; in dem von neuem hereinbrechenden Nebel entstand ein furchtbares Handgemenge in welchem der König selbst tödlich getroffen zu Boden sank. Über seiner Leiche tobte der Kampf weiter. Die Schweden durch die Kunde vom Tod ihres Königs zur Wut entflammt setzten unter der Führung des Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar und des Generals Dodo Frhr. Zu Imhausen und Knyphausen die Schlacht fort; mit größter Erbitterung und Entschlossenheit wurde auf beiden Seiten gekämpft bis die Nacht hereinbrach. Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar drängte endlich die Kaiserlichen zurück deren Reiterei sich in wilde Flucht warf während die Infanterie noch standhielt. Wallenstein selbst verwundet beschloss indes die Schlacht abzubrechen. Dem Pappenheimschen Fußvolk das noch am Abend eintraf befahl er seinen Rückzug nach Leipzig zu decken den er mit Hinterlassung mehrerer Geschütze antrat. Die Schweden lagerten die Nacht auf der Walstatt gingen aber am 17. November nach Weißenfels zurück.

Ein eigentlicher Sieg war auf keiner Seite erfochten worden. Der moralische Gewinn der Behauptung des Schlachtfeldes wurde durch den Verlust des Königs Gustav Adolf mehr als aufgewogen. Die Leiche desselben wurde unweit eines großen Feldsteins unter einer Vielzahl von Toten gefunden.

quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_L%C3%BCtzen

Gustav Adolf Gedenkstätte

Die Gedenkstätte gilt dem "Retter des Protestantismus", dem Schwedenkönig Gustav II. Adolf, der während der Schlacht bei Lützen fiel. Bereits im selben Jahr, 1632, wurde am Todesort ein großer Findling als erstes Denkmal aufgestellt. Im Jahr 1837 erfolgte die Einweihung des von Karl Friedrich Schinkel entworfenen, gusseisernen Baldachins, welcher über dem so genannten "Schwedenstein" errichtet wurde.

Weiter hinzu kam 1907 die vom schwedischen Konsul Oskar Ekman und seiner Frau Maria gestiftete Gustav-Adolf-Kapelle. Später wurde die Gedenkstätte durch zwei schwedische Holzhäuser vervollständigt. Das schwedische Königspaar hat die Gedenkstätte bereits mehrmals besucht.

https://www.jale-online.de/Bauwerke/?sub...a_gedenkstaette

...


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#1344

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 21.11.2017 14:14
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Historischer Kalender – 21. November

1272 – Nach dem Tod von Heinrich III. wird dessen Sohn Eduard I. in Abwesenheit zum König von England ausgerufen.

1827 – Das einaktige Stück "Viva la Mamma" von Gaetano Donizetti wird am Teatro Nuovo in Neapel uraufgeführt. Vier Jahre später erweitert es Donizetti auf zwei Akte.

1847 – In Hue besteigt der 18-jährige Tu Duc nach dem Tod seines Vaters Thieu Tri den vietnamesischen Kaiserthron. Die von ihm angeordneten Christenverfolgungen liefern Frankreich den Vorwand zur militärischen Intervention und späteren Besetzung des Landes.

1877 – Thomas A. Edison gibt in den Vereinigten Staaten die Erfindung seines Phonographen bekannt.

1902 – Franz Lehars Operette "Wiener Frauen" hat am Theater an der Wien Premiere.

1917 – Die US-Regierung fordert alle Deutschen in Washington auf, die Bundeshauptstadt bis 15.12. zu verlassen.

1922 – Rebecca Latimer Felton wird als erstes weibliches Mitglied des US-Senats auf die Verfassung vereidigt, die 87-jährige Vertreterin von Georgia verliert ihr Amt aber bereits am nächsten Tag an Walter F. George.

1937 – Der Herzog von Aosta, Prinz Amadeo von Savoyen, wird italienischer Vizekönig im besetzten Abessinien (Äthiopien).

1947 – Frankreichs sozialistischer Ministerpräsident Paul Ramadier tritt nach massiven Streiks in der Schwerindustrie zurück.

1962 – Der Ständige NATO-Rat empfiehlt ein Embargo für Pipeline-Stahlrohre für den gesamten Ostblock.

1967 – Die UNO-Generalversammlung verabschiedet die Resolution 242, die den israelischen Rückzug aus den im Sechstagekrieg eroberten arabischen Gebieten fordert.

1972 – In Genf beginnt die zweite Runde der SALT-Gespräche zur Begrenzung der Strategischen Rüstung.

1987 – In Oakdale im US-Staat Louisiana bricht eine Gefängnisrevolte aus, die auf andere Haftanstalten übergreift.

1987 – Eine europäische Trägerrakete vom Typ "Ariane" startet mit dem Satelliten "TV-Sat 1" erfolgreich ins All.

1992 – Bei der Eröffnung eines türkischen Lokals im Linzer Neustadtviertel kommt es zu einer Schießerei zwischen Kurden und Mitgliedern der türkischen rechtsextremen Organisation der "Grauen Wölfe". Mehrere Personen werden verletzt.

2002 – Bei einem Selbstmordanschlag eines palästinensischen Terroristen auf einen Verkehrsbus in Jerusalem werden elf Fahrgäste, darunter mehrere Schüler, getötet.


Quelle: derstandard.at

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#1345

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 06.12.2017 13:10
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Historischer Kalender – 6. Dezember

1197 – Vladislav Jindrich aus dem Geschlecht der Premysliden verzichtet zugunsten seines Bruders Ottokar auf die böhmische Herzogskrone und wird dafür Markgraf von Mähren.

1782 – Die Oper "Orlando Paladino" von Joseph Haydn wird in Schloss Esterhaza (Esterhazy) uraufgeführt.

1867 – Das Queen's Theatre am Haymarket im Londoner West End brennt bis auf die Grundmauern nieder.

1877 – Der Mechaniker John Kruesi stellt einen Prototyp des von Thomas Alva Edison erfundenen Phonographen her, tags darauf wird das Gerät der Öffentlichkeit präsentiert.

1877 – In der US-Bundeshauptstadt erscheint die erste Nummer der "Washington Post".

1882 – In Wien wird Karl Millöckers Operette "Der Bettelstudent" uraufgeführt.

1897 – Die deutsche Regierung bekräftigt vor dem Reichstag in Berlin ihren Anspruch auf Kolonien: "Wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne" (Erklärung des Außenstaatssekretärs Bernhard Graf von Bülow).

1907 – Eine Kohlenstaubexplosion verursacht in Monongah im US-Staat West Virginia, die bis dahin schlimmste Bergbaukatastrophe in den Vereinigten Staaten mit 362 Toten.

1917 – Das Parlament in Helsinki proklamiert die Unabhängigkeit Finnlands von Russland und schließt einen Sonderfrieden mit Deutschland (Finnland war seit 1809 ein autonomes Großfürstentum in Personalunion mit dem Russischen Reich).

1917 – Im Hafen von Halifax in Neuschottland (Kanada) explodieren ein belgisches und ein französisches Munitionsschiff nach einer Kollision. Die Katastrophe fordert 2.000 Tote, zwei Quadratmeilen des Stadtgebiets werden zerstört.

1922 – Die Verfassung des Freistaates Irland tritt unter der Regierung von Eamon de Valera in Kraft (Irland wird 1937 Republik und scheidet 1949 aus dem Commonwealth aus).

1937 – In Frankreich wird nach einen missglückten Putschversuch gegen die Volksfrontregierung die rechtsextreme Untergrundorganisation "La Cagoule" aufgedeckt. Der Geheimbund "Organisation secrete d'action revolutionnaire nationale" wird von Eugene Deloncle angeführt. Im ganzen Land werden Waffenlager ausgehoben und 120 Aktivisten festgenommen.

1947 – Italiens Verfassunggebende Nationalversammlung beschließt die Einziehung des Vermögens des entthronten und exilierten Königshauses Savoyen. 1947 – In Genf konstituiert sich die UNO-Kommission zur Verhinderung von Diskriminierungen und zum Schutz von Minderheiten.

1947 – In Ostberlin tritt auf Einladung der SED der "Volkskongress für die deutsche Einheit und einen gerechten Frieden" zusammen.

1947 – In Florida wird der Everglades-Nationalpark gegründet. Er erstreckt sich vom Lake Okeechobee im Norden bis zur Südspitze des US-Staates.

1957 – Der erste Versuch der USA, einen Satelliten in den Weltraum zu schießen, misslingt: Die Vanguard-Trägerrakete explodiert auf der Startrampe.

1972 – Der chilenische Präsident Salvador Allende trifft zu einem offiziellen Besuch in der Sowjetunion ein.

1992 – Die Schweizer Bürger stimmen in einem Referendum mit knapper Mehrheit gegen den von Regierung und Wirtschaft befürworteten Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), der die EFTA-Staaten mit den zwölf EG-Staaten in einem gemeinsamen Binnenmarkt vereint.

1992 – Tausende mit Hämmern und Spitzhacken bewaffnete Hindu-Fanatiker zerstören in Ayodhya im indischen Unionsstaat Uttar Pradesh die 1528 erbaute Babri-Mosche, um an deren Stelle einen Tempel zu bauen. Die Moschee war nach hinduistischer Überlieferung auf den Ruinen eines Rama-Tempels errichtet worden. Die Unruhen fordern über 1.200 Menschenleben.

2002 – Bei einem israelischen Truppenvorstoß im besetzten Gazastreifen werden zehn Palästinenser, darunter zwei UNO-Mitarbeiter, getötet.

2002 – Das österreichische Fernsehen beendet die Beteiligung an der Sendereihe "Aktenzeichen XY...ungelöst". Am 5.12.2003 steigt auch das Schweizer Fernsehen aus. Seither wird die Sendung nur noch in Deutschland ausgestrahlt. "Aktenzeichen XY...ungelöst" wird seit 1967 vom ZDF und ab 1968 vom ORF übertragen.

2007 – Wahnsinnstat in Ybbs (NÖ-Bezirk Melk): Ein 22-Jähriger wirft im Zuge eines Streits mit seiner Frau (18) seine 21 Monate alte Tochter aus dem Fenster. Das Mädchen erleidet dabei so schwere Verletzungen, dass es wenig später stirbt. Er habe die Kleine von Anfang an nicht gewollt, gibt der tschetschenische Asylwerber bei seiner Einvernahme an.

2007 – Der Nationalrat beschließt das "Bundesgesetz über das Verbot von Streumunition". Nach Belgien ist Österreich damit das zweite Land weltweit, welches diese Waffen verbietet.

2007 – Der Nationalrat verabschiedet die Novelle zum neuen "Sicherheitspolizeigesetz", womit künftig die Polizei den Zugriff auf Standortdaten ohne Richtervorbehalt erhält.

quelle: derstandard.at

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#1346

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 27.12.2017 10:54
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Marlene Dietrich wäre heute 116 Jahre alt!

Mein Fall (bezogen auf das Aussehen) war sie nicht.



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#1347

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 01.01.2018 12:19
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25 Jahre Teilung der Tschechoslowakei: Die samtene Scheidung


Nur drei Jahre nach der "samtenen Revolution" zerfiel die Tschechoslowakei. Mitten in Europa entstand eine neue Grenze

Zitat
Als vor 25 Jahren, zum Jahreswechsel 1992/93, die Tschechoslowakei von der Landkarte verschwand, mitten in Europa neue Grenzstationen den Betrieb aufnahmen und mit Tschechien und der Slowakei zwei neue Staaten entstanden, da war dies das Ergebnis von Verhandlungen auf höchster politischer Ebene. Umfragen hingegen waren sich einig: Hätte es ein Referendum gegeben, so hätten die Menschen auf beiden Seiten die Trennung abgelehnt.

https://derstandard.at/2000071047494/25-...mtene-Scheidung



Tenor heute: Tschechen und Slowaken wollten sich nicht trennen- aber sie wussten nicht, wie sie zusammenbleiben konnten. 2004 wurden beide Länder Mitglieder der EU, drei Jahre später fielen mit dem Beitritt zum Schengenraum auch die ungeliebten Grenzkontrollen wieder weg. Dass der neue tschechische Premier Andrej Babiš und die Prager Bürgermeisterin Adriana Krnáčová aus der Slowakei stammen, stört in Tschechien kaum jemanden.

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zuletzt bearbeitet 01.01.2018 12:21 | nach oben springen

#1348

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 01.01.2018 12:25
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Naive Frage zu:

"Tenor heute: Tschechen und Slowaken wollten sich nicht trennen- aber sie wussten nicht, wie sie zusammenbleiben konnten."
textauszug ende

Wie das denn..."sie wussten nicht,wie sie zusammen leben sollten?" Was ist das denn für ein menschlicher Käse, sind die einen etwa sinngemäß formuliert Füchse und die anderen Gänse?

Rainer-Maria



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#1349

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 01.01.2018 12:33
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #1348
Naive Frage zu:

"Tenor heute: Tschechen und Slowaken wollten sich nicht trennen- aber sie wussten nicht, wie sie zusammenbleiben konnten."
textauszug ende

Wie das denn..."sie wussten nicht,wie sie zusammen leben sollten?" Was ist das denn für ein menschlicher Käse, sind die einen etwa sinngemäß formuliert Füchse und die anderen Gänse?

Rainer-Maria


Nein, die einen sind Tschechen und die anderen Slowaken, einfach erst mal den ganzen Beitrag lesen, vielleicht noch ein Blick in die Historie und dann sieht man klarer, auch am Neujahrstag...

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#1350

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 01.01.2018 12:47
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Wenn der Rainer eines nie verstehen wird ist es dieses begründen von manchen heutigen Entscheidungen(so Vortexte buschgespenst) auf irgend welchem Urschleim, der irgendwann vor zig Jahrzehnten aus der Geschichte kam? Meine Mutter zum Beispiel, Volksdeutsche aus damals wars Kattowitz kam mit 15 Jahren nach Sachsen. Die Frau wurde hier heimisch,gründete ne Familie, bekam ihre Kinder, hat nie wieder was" zu der ganzen damaligen Umsiedlungsscheiße" über die Jahrzehnte in Frage gestellt.

Und das war gut so.

Rainer-Maria



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#1351

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 01.01.2018 13:01
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #1350
Wenn der Rainer eines nie verstehen wird ist es dieses begründen von manchen heutigen Entscheidungen(so Vortexte buschgespenst) auf irgend welchem Urschleim, der irgendwann vor zig Jahrzehnten aus der Geschichte kam? Meine Mutter zum Beispiel, Volksdeutsche aus damals wars Kattowitz kam mit 15 Jahren nach Sachsen. Die Frau wurde hier heimisch,gründete ne Familie, bekam ihre Kinder, hat nie wieder was" zu der ganzen damaligen Umsiedlungsscheiße" über die Jahrzehnte in Frage gestellt.

Und das war gut so.

Rainer-Maria


Irgendwie verstehe ich jetzt deinen Beitrag nicht so richtig, Rainer-Maria. Was hat deine Mutter oder was haben die Volksdeutschen damit zu tun, wenn die Tschechen und die Slowaken nicht in einem Staat oder besser nicht mehr in einem Staat leben wollten? Das hat nichts mit Urschleim aus der Geschichte zu tun, aber wie schon gesagt, einfach mal den Beitrag lesen, kleiner Tipp noch, selbst zu Zeiten der Tschechoslowakei gab es zwei Sprachen und zwei Hymnen...

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#1352

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 01.01.2018 13:09
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Stand doch in dem Link da buschgespenst, oder habsch was überlesen?

"Wissen: Tschechoslowakische Achter-Jahrestage

Im Zuge des Zerfalls der Habsburgermonarchie am Ende des Ersten Weltkriegs wurde am 28. Oktober 1918 die Tschechoslowakei ausgerufen. Der Staat war wirtschaftlich sehr erfolgreich, aber auch von inneren Spannungen geprägt – nicht zuletzt durch die Einflussnahme Hitlers auf die deutsche Bevölkerung. 1938 verlor die Tschechoslowakei durch das Münchner Abkommen die Sudetengebiete an das sogenannte Dritte Reich. Wenig später marschierten die Nationalsozialisten in Prag ein und errichteten das "Protektorat Böhmen und Mähren". Die Slowakei wurde ein eigener Staat, der sich eng an Hitlerdeutschland anlehnte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Tschechoslowakei wieder errichtet. 1948 übernahmen die Kommunisten die Macht, 1968 wurde durch den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen der Prager Frühling niedergeschlagen."
textauszug ende

Rainer-Maria, und kleine Berichtigung noch, Muttern war schon 16, als deren Eltern innerhalb von ner Stunde die Wohnung gen Bahnhof in K. verlassen mussten.

"



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#1353

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 01.01.2018 13:22
von thomas 48 | 4.532 Beiträge | 3976 Punkte
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In welcher Slowakai lag die Stadt K. ?


zuletzt bearbeitet 01.01.2018 13:27 | nach oben springen

#1354

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 01.01.2018 14:10
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #1352
Stand doch in dem Link da buschgespenst, oder habsch was überlesen?




Ja du hast was überlesen!

Zitat
Durch den Wegfall der kommunistischen Klammer wurden auch in der Tschechoslowakei Unterschiede deutlich, die vorher kaum wahrgenommen worden waren. So sorgte etwa die ökonomische Umgestaltung im strukturschwächeren slowakischen Teil zunächst für größere Probleme als in den tschechischen Landesteilen Böhmen und Mähren. Auch die – durch das Wegbrechen der Absatzmärkte im Osten bedingten – Einschränkungen für die überwiegend in der Slowakei angesiedelte staatliche Waffenindustrie nährte dort das Gefühl, man werde von den Eliten in der gemeinsamen Hauptstadt Prag im Stich gelassen. Gleichzeitig verhandelten beide Seiten über die künftige Kompetenzverteilung zwischen den föderalen Behörden und jenen der beiden Teilrepubliken.



Zitat
Sogar Name und Schreibweise des gemeinsamen Staates standen zur Disposition; der Streit ging als "Bindestrichkrieg" in die Geschichte ein. Im Februar 1992 schließlich hatte man sich auf die wesentlichen Punkte der Neuordnung verständigt. Die Einigung scheiterte jedoch im Vorstand des slowakischen Nationalrates: Zur Ratifizierung fehlte dort eine einzige Stimme.



Noch ein kleiner Hinweis für den Überblick:
Pressburg, Pozsony, Prešporok, Posonium – ähnlich vielfältig wie die historischen Namen ist auch die Geschichte der heute unter ihrem modernen Namen Bratislava bekannten slowakischen Metropole. Unter den Habsburgern war die Stadt an der Donau einige Zeit Hauptstadt des Königreiches Ungarn.
http://www.habsburger.net/de/kapitel/pre...ptstadt-im-exil

....


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(Edwin Bauersachs)
zuletzt bearbeitet 01.01.2018 14:10 | nach oben springen

#1355

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 01.01.2018 18:37
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Entschuldige buschgespenst aber das ist doch alles lächerlich, warum man sich da irgendwie nicht einig wurde? Sowas sind Dinge, die kannst du bei bissel Vernuft lösen, die lassen sich auch lösen.Und dann die Krönung, nur "eine fehlende Stimme" or Gott ne, konnte man da nicht....ne, man konnte wahrscheinlich vor lauter Sturheit nicht?

Rainer-Maria, also manchmal denke ich so bei mir, der Mensch ist doch das größte, das größere dumme Rindvieh.



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#1356

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 01.01.2018 19:03
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #1355
Entschuldige buschgespenst aber das ist doch alles lächerlich, warum man sich da irgendwie nicht einig wurde? Sowas sind Dinge, die kannst du bei bissel Vernuft lösen, die lassen sich auch lösen.Und dann die Krönung, nur "eine fehlende Stimme" or Gott ne, konnte man da nicht....ne, man konnte wahrscheinlich vor lauter Sturheit nicht?

Rainer-Maria, also manchmal denke ich so bei mir, der Mensch ist doch das größte, das größere dumme Rindvieh.



Heute verstehen sich Tschechen und Slowaken prächtig. Doch kurz vor der Teilung der Tschechoslowakei fürchteten slowakische Politiker, einer "tschechischen Aggression" nicht gewachsen zu sein.
https://www.welt.de/politik/ausland/arti...iens-erwog.html

Die Teilung der Tschechoslowakei an der Jahreswende 1992/93 ging als ausgesprochen friedlich in die Geschichtsbücher ein. Doch nach der Erinnerung des früheren slowakischen ersten Vizepremiers Martin Porubjak kam es 1992 bei einer Kabinettssitzung in Bratislava zu einem bislang unbekannten Eklat: Der damalige slowakische Innenminister Ladislav Pittner habe dort das Szenario einer Bombardierung Tschechiens ins Gespräch gebracht.

Wie Porubjak in einem Beitrag für die slowakische Tageszeitung Sme schrieb, seien seinerzeit zu Beginn einer jeden Regierungssitzung zwei Minister mit aktuellen Berichten aus ihrem Zuständigkeitsbereich aufgetreten. Auf besagter Tagung habe Pittner den "sehr unvorteilhaften Standort" der slowakischen Luftwaffe thematisiert.

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Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1357

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 10.01.2018 15:47
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Historischer Kalender – 10. Januar

1193 – Der englische König Richard I. Löwenherz wird von Hadmar II. von Kuenring nach Dürnstein zurückgebracht, nachdem sich Kaiser Heinrich VI. und Herzog Leopold V. von Österreich nicht über die Übergabebedingungen einigen konnten.

1833 – Die Uraufführung der Kantate "Die erste Walpurgisnacht" von Felix Mendelssohn-Bartholdy in der Sing-Akademie zu Berlin. Grundlage für das Werk ist eine Ballade von Johann Wolfgang von Goethe.

1863 – In London wird die erste Untergrundbahn der Welt mit Dampfloks in Betrieb genommen. Die Luftschächte können den Dampf kaum bewältigen. Die Metropolitan Line verbindet Farringdon mit Paddington.

1868 – Auf den Monat genau 80 Jahre nach der Landung der ersten Sträflingsflotte werden in Australien die letzten irischen Häftlinge ausgeschifft.

1878 – Der Geiger Johann Schrammel gründet mit seinem Bruder Josef, dem Gitarristen Anton Strohmayer und dem Klarinettisten Georg Dänzer in Wien das "Schrammelquartett".

1903 – Argentinien und Chile vereinbaren in einem Abkommen die beiderseitige Verkleinerung der Streitkräfte.

1918 – Die deutsche Flugzeugfirma Junkers in Dessau meldet ein Tiefdeckerflugzeug zum Patent an.

1923 – Litauische Freischärler besetzen das Memelland.

1928 – Der sowjetische Ex-Kriegskommissar Leo Trotzki wird nach seiner Entmachtung zusammen mit dreißig anderen Angehörigen der innerparteilichen Opposition auf Befehl Stalins aus Moskau ausgewiesen. Trotzki selbst wird nach Wjerny verbannt.

1943 – Die sowjetischen Truppen unter dem Kommando von Generaloberst Konstantin Rokossowski treten bei Stalingrad zum Großangriff gegen die eingeschlossene deutsche 6. Armee an.

1948 – Aufnahme direkter Verhandlungen zwischen der belgischen Regierung und dem von der früheren deutschen Besatzungsmacht auf dem Rückzug außer Landes gebrachten König Leopold III.

1948 – Erste Sitzung des "Internationalen Sozialistischen Komitees" in London. Vertreten sind 18 Parteien, darunter die SPÖ durch ihren Vorsitzenden, Vizekanzler Adolf Schärf.

1953 – Die chinesische Regierung gibt 690 größere Industrieprojekte bekannt, von denen die 150 größten mit sowjetischer Hilfe realisiert werden sollen.

1958 – Der sowjetische Ministerpräsident Nikolai Bulganin schlägt den Westmächten eine Gipfelkonferenz zur Beendigung des Kalten Krieges vor.

1978 – Das DDR-Außenministerium verfügt die Schließung des Ostberliner Büros des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

1998 – In New York verständigen sich Bevollmächtigte der deutschen Regierung und der "Jewish Claims Conference" auf eine Entschädigung für osteuropäische Holocaust-Überlebende.

2003 – Nordkorea erklärt seinen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag und kündigt das Atom-Sicherheitsabkommen mit der IAEO. Am folgenden Tag wird auch das Raketen-Test-Moratorium beendet.

Quelle: derstandard.at

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#1358

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 11.01.2018 13:41
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Grand Canyon: Nationalpark seit 110 Jahren

Der Grand Canyon im Westen der USA ist ein Naturspektakel. 1979 wurde das Felsmassiv in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Dass es rechtzeitig vor privaten Interessen geschützt wurde, war der Verdienst des US-Präsidenten Theodore Roosevelt - einem Vertreter der Naturschutzbewegung.
http://www.deutschlandfunk.de/naturschut...ticle_id=407989

Nichts als rotes, zerklüftetes Felsgestein und in der Mitte der Colorado River – das gewaltige Naturschauspiel des Grand Canyon im Westen der USA zieht die Menschen seit jeher in seinen Bann. So auch die Expeditionsteilnehmer, die den Naturforscher John Wesley Powell 1869 bei der Kartographierung des Colorado Rivers begleiteten. In seinem Tagebuch notierte einer der Forscher:

"Wir sind hier eine dreiviertel Meile tief in den Eingeweiden der Erde. Und selbst der gewaltige Fluss scheint unbedeutend in dieser Schlucht. Zornig schlagen seine Wellen gegen die Felswände und Klippen, die hochaufragend die übrige Welt von uns trennen. Und doch wirken sie nur wie schwaches Geplätscher. Und wir Menschen scheinen wie Zwerge, wie Pygmäen, die die Sandbänke hinauf- und hinabrennen. Pygmäen, die verloren scheinen zwischen mächtigen Felsblöcken."

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#1359

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 11.01.2018 14:27
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Am 1 Januar 1959 begannen die Arbeiten an dem damals technologisch revolutionären Bombenflugzeug für die R.A.F. - BAC TSR2. Mach 2, taktisch Nuklearwaffen, Reichweite 1,000 nautische Meilen und verhindern der RADAR-Erkennung. Doch das Projekt wurde aus Kostengrund abgebrochen.

Im Vergleich zu dem zivilen deutschen Projekt - "Dresden 152" jedoch wurden nicht alle Exemplare verschrottet. Die Parallelität zeigt, dass auch bei uns im Westen nicht alle Träume realisiert wurden. Das Schicksal der "Dresden 152" ist härter, aber eine Diktatur kann leichter Dinge vergessen machen und verschwinden lassen - auch aus Büchern und Magazinen.

Aber die cloud wird es für alle ermöglichen, ganz ohne Ministerium der Wahrheit (Orwell, 1984) - sobald die letzte Zeitung auf Papier verschwunden ist; dann gibt es die journalistische Erinnerung nur noch in manipulierbarer Kondition im Net... (Ein solcher Artikel, nein, er hat nie existiert und der screenshot? Das ist nur eine fake news, welche du gemacht hast ...)

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 11.01.2018 14:28 | nach oben springen

#1360

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 12.01.2018 16:19
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Historischer Kalender – 12. Januar

1848 – In Palermo bricht der Aufstand gegen die Herrschaft der Bourbonen in Sizilien aus. Die Revolte richtet sich gegen das Regime des Königs Ferdinand II., genannt "Re Bomba".

1883 – Gründung des Österreichischen Postsparkassenamtes durch den aus Hessen stammenden Georg Coch. Österreich hat damit den ersten Postscheckverkehr der Welt.

1888 – "Schoolchildren's Blizzard". Ein ungewöhnlich heftiger, überraschend eingesetzter Schneesturm fegt über die nordamerikanischen Great Plains und fordert mehrere hundert Todesopfer, darunter viele Schulkinder, welche am Beginn des Sturms von den Lehrern nach Hause geschickt werden, oder in den einfach gebauten und schlecht wärmegedämmten Schulen erfrieren.

1918 – Die sowjetrussische Regierung erlässt ein Dekret über den Staatsverlag, welches festlegt, dass sämtliche Rechte zum Abdruck der Klassiker der russischen Dichtung in Staatsbesitz übergehen.

1938 – In Budapest endet die letzte Konferenz der drei Staaten der "Römischen Protokolle" (Italien, Ungarn und Österreich).

1948 – In Frankreich bilden Sozialisten, Christdemokraten (MRP) und Zentrum eine Allianz der sogenannten "Troisieme Force" (Dritte Kraft zwischen der Rechten und der extremen Linken) zur gleichzeitigen Abwehr von Gaullisten und Kommunisten.

1968 – Am Suezkanal beginnt der israelisch-ägyptische Gefangenenaustausch nach dem Sechs-Tage-Krieg von 1967.

1988 – Generalstreik im israelisch besetzten Westjordanland und Gaza-Streifen. 1998 – 19 Europarats-Mitglieder unterzeichnen in Paris ein Zusatzprotokoll zur Biomedizin-Konvention, das eine Verpflichtung zum Verbot des menschlichen Klonens festlegt.

1998 – Das "Ernst Krenek Institut" wird eröffnet. Das neue Institut zur Betreuung und Verbreitung des Werks des österreichischen Komponisten, Musikpädagogen und Musikschriftstellers Ernst Krenek soll auch die wissenschaftliche Aufarbeitung des Nachlasses koordinieren.

2003 – Beethovens 9. Sinfonie wird von der UNESCO in das "Weltgedächtnis" der Menschheit aufgenommen.

2008 – Die oppositionelle Kuomintang-Partei, die für eine Annäherung zu China eintritt, erringt bei der Parlamentswahl in Taiwan einen haushohen Sieg. Die Fortschrittspartei (DPP) von Präsident Chen Shui-bian erleidet die schlimmste Wahlniederlage ihrer Geschichte.

2008 – Im englischen Liverpool und im norwegischen Stavanger feiert man den Beginn der Regentschaft der beiden Hafenmetropolen als Kulturhauptstädte Europas 2008.

quelle: derstandard.at

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