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#461

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 15.07.2015 06:15
von schulzi | 2.020 Beiträge | 1194 Punkte
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@eisenringtheo zu so einen Feste kommen viele Gäste ,doch auch vieleLeute aus den ehemaligen Kollonien


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#462

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 15.07.2015 08:08
von eisenringtheo | 10.182 Beiträge | 3700 Punkte
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Zitat von schulzi im Beitrag #461
@eisenringtheo zu so einen Feste kommen viele Gäste ,doch auch vieleLeute aus den ehemaligen Kollonien

Nein es ist so , dass alle Gäste des Präsidenten auf der Ehrentribüne eine Delegation in Landesuniform mitbringen dürfen, die dann beim Einzug des Präsidenten hinter ihm mitläuft.

http://www.ledauphine.com/france-monde/2...ysees-en-images
Statt nur mit zwei Kraftffahrzugen wie anderswo (zum Beispiel in Russland) kommt der Französische Präsident und der Befehlshaber der Armee in einer riesigen Kolonne zur Parade ungeben von (gefühlt) etwa 1000 Reitern.
Theo


zuletzt bearbeitet 15.07.2015 08:13 | nach oben springen

#463

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 16.07.2015 14:01
von Fritze (gelöscht)
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622: Mit der Auswanderung (Hidschra) Mohammeds und seiner Getreuen von Mekka nach Medina beginnt die islamische Zeitrechnung.

1212: Die Truppen der verbündeten Königreiche von Kastilien, Aragón und León unter Alfons VIII. erringen in der Schlacht bei Las Navas de Tolosa (Andalusien, Spanien) einen entscheidenden Sieg im Verlauf der „Reconquista“ gegen die maurischen Almohaden unter Kalif Muhammad an-Nasir.

1789: Zwei Tage nach dem Sturm auf die Bastille beginnt deren endgültiger Abriss.

1940 : Adolf Hitler erlässt die Weisung Nummer 16 zur Vorbereitung einer Invasion in England, das Unternehmen Seelöwe.

1942: Auf Anordnung der Vichy-Regierung unter Pierre Laval treibt die französische Polizei in der Razzia Rafle du Vel'd'Hiv 13.000 bis 20.000 Juden in einem Stadion zusammen.

1982: Das Asylverfahrensgesetz der BRD tritt in Kraft.

1990: Helmut Kohl besucht Michail Gorbatschow in der Sowjetunion und verhandelt mit ihm über die deutsche Wiedervereinigung.


1945: Die erste Atombombe wird beim Trinity-Test auf dem Testgelände nahe der Stadt Alamogordo in New Mexico gezündet.

MfG Fritze


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#464

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 16.07.2015 14:30
von thomas 48 | 4.323 Beiträge | 2981 Punkte
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Zitat von schulzi im Beitrag #461
@eisenringtheo zu so einen Feste kommen viele Gäste ,doch auch vieleLeute aus den ehemaligen Kollonien

Stell dir mal vor.
Frau Merkel macht so ein Fest und die Könige, Häuptlinge der ehemaligen deutschen Kolonien würden in Berlin dabei sein.
Da wäre ja bei uns was los.
Ein Protest in der Presse und in allen TV - Sendungen usw.
tho


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#465

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 16.07.2015 17:55
von Hackel39 | 3.123 Beiträge | 19 Punkte
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Zitat von furry im Beitrag #444
Nur zur Information:
Da die zuvor besprochenen Erdbeben oder -brüche bei Eisleben von dem Kupferabbau herrühren könnten, hier einige Bilder der damals riesigen Industrieanlagen im Mansfelder Land. Für mich sehr interessant, diese alten Aufnahmen.
http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,7474446



Hier noch ein Link mit historischen Filmaufnahmen, als in meiner Heimat der Bergbau noch der bestimmende Wirtschaftsfaktor dieser Region des Mansfelder Landes war.
Heute gibt es nur noch Rudimente dieser Epoche, die von einer kleinen Gemeinschaft von traditionsbewußten Bergleuten am Leben gehalten werden wie z. B. die Mansfelder Bergwerksbahn oder das Schaubergwerk Wettelrode (Röhrigschacht).

https://www.youtube.com/watch?v=py90A4vKPFc



vs1400 und furry haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#466

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 16.07.2015 18:05
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Habe zwar nur den Film kurz anlaufen lassen und schon wurden Erinnerungen wach. Früher konnte man von der Bahn aus sehen, wie diese Schlackewagen oberhalb von Eisleben entladen wurden. Besonders beeindruckend, wenn dies in der Dunkelheit geschah.
Zum Teil wurde diese heiße, flüssige Schlacke aber auch von Strafgefangenen zu Schlackesteinen für den Straßenbau verarbeitet.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#467

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 16.07.2015 18:19
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Zitat von furry im Beitrag #466
Habe zwar nur den Film kurz anlaufen lassen und schon wurden Erinnerungen wach. Früher konnte man von der Bahn aus sehen, wie diese Schlackewagen oberhalb von Eisleben entladen wurden. Besonders beeindruckend, wenn dies in der Dunkelheit geschah.
Zum Teil wurde diese heiße, flüssige Schlacke aber auch von Strafgefangenen zu Schlackesteinen für den Straßenbau verarbeitet.


Ja die Bergknappen in Helbra haben uns bei den Eckzügen ("Kopf- Macher" in Blankenheim von Hettstedt kommend und zurück Richtung Eisleben) mit ihrer 101er Rangierlok ihre Ea- Wagen (offene Güterwagen) aber auch Kesselwagen bereit gestellt und abgenommen.
Die hatten es immer total eilig, damit paßten sie gar nicht so recht in die gemütliche Bahnkulisse dieser Touren des Reichsbahnalltags.
Die Sangerhäuser brachten jeden Tag mit der 118er Erzzüge für die Hütte, während wir pro Tag dort drei Mal zu tun hatten, weitere Bedienstellen waren Klostermannsfeld, Hettstedt und Eisleben.
Die Dienste Röblingen- Blankenheim- Hettstedt und zurück waren ein Zehntel meines heutigen Fahrtpensums im Container- u. a. Ganzzugverkehr.
Übrigens ist die Haldenbesteigung zu einer Tradition geworden, die höchste ist angeblich höher als die Cheops- Pyramide somit können wir mit den Wundern der Welt durchaus mithalten.
Man beschäftigt sich wohl auch damit, aus Haldenmaterial mittels neuer Verfahren Restwertstoffe zu extrahieren, was wohl nur bei hohen Rohstoffpreisen Sinn machen würde, ich bin aber negativ genug drauf, um das als Scharlatanerie zu bewerten.



vs1400 und furry haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.07.2015 09:41 | nach oben springen

#468

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 16.07.2015 19:00
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Zitat von furry im Beitrag #466
Habe zwar nur den Film kurz anlaufen lassen und schon wurden Erinnerungen wach. Früher konnte man von der Bahn aus sehen, wie diese Schlackewagen oberhalb von Eisleben entladen wurden. Besonders beeindruckend, wenn dies in der Dunkelheit geschah.
Zum Teil wurde diese heiße, flüssige Schlacke aber auch von Strafgefangenen zu Schlackesteinen für den Straßenbau verarbeitet.


Im Film verbreiten die Reporter aus dem Westen übrigens unbewußt das Märchen von der vesteckten Leninstatue (die nicht vor den Faschisten versteckt wurde sondern einfach wegen ihres Volumens nicht eingeschmolzen werden konnte und rechtzeitig vor dem Eintreffen der Roten Armee in Eisleben aufgestellt wurde...), wir sehen den dienstältesten Kombinatsdirektor der DDR, der Mitglied der LDP war und angeblich als einziger großer Wirtschaftslenker der DDR ohne SED- Parteibuch unterwegs war.
http://www.mz-web.de/sangerhausen/persoe...4,19549894.html
Er hatte über den Tod der DDR hinaus allerhöchste Wertschätzung in der Region genossen, da für ihn immer der Mensch im Mittelpunkt stand.
Ein Kuriosum war das damals schon, daß das Mansfeld- Kombinat den Status einer SED- Kreisleitung hatte, die waren ähnlich der Reichsbahn innerhalb dieser Strukturen ein Staat im Staate und der Chef von allen war kein Genosse, was mir damals natürlich aus verständlichen Gründen nicht bekannt war, über so etwas sprach man einfach nicht, man konnte wohl schlecht damit umgehen.



eisenringtheo und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.07.2015 11:34 | nach oben springen

#469

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 17.07.2015 00:09
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Zitat von furry im Beitrag #466
Habe zwar nur den Film kurz anlaufen lassen und schon wurden Erinnerungen wach. Früher konnte man von der Bahn aus sehen, wie diese Schlackewagen oberhalb von Eisleben entladen wurden. Besonders beeindruckend, wenn dies in der Dunkelheit geschah.
Zum Teil wurde diese heiße, flüssige Schlacke aber auch von Strafgefangenen zu Schlackesteinen für den Straßenbau verarbeitet.



furry,
die krughütte war, bei entsprechendem wetter, von weitem sichtbar. wenn man es wusste und darauf acht gab.

deinen letzten satz würde ich gern nach ner quelle hinterfragen.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#470

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 17.07.2015 05:46
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@vs1400 , ich ändere den Satz mal so: Zum Teil soll angeblich diese heiße, flüssige Schlacke aber auch von Strafgefangenen zu Schlackesteinen für den Straßenbau verarbeitet worden sein.

Quelle: Erzählung meines Vaters, der auf der Strecke Nordhausen - Halle vornehmlich in den 50er und 60er als Lokführer unterwegs war.
Auf diesen Zeitraum bezieht sich auch meine Bemerkung.
Wenn es anders war, korrigiere mich bitte.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#471

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 17.07.2015 10:02
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Zitat von furry im Beitrag #470
@vs1400 , ich ändere den Satz mal so: Zum Teil soll angeblich diese heiße, flüssige Schlacke aber auch von Strafgefangenen zu Schlackesteinen für den Straßenbau verarbeitet worden sein.

Quelle: Erzählung meines Vaters, der auf der Strecke Nordhausen - Halle vornehmlich in den 50er und 60er als Lokführer unterwegs war.
Auf diesen Zeitraum bezieht sich auch meine Bemerkung.
Wenn es anders war, korrigiere mich bitte.


Die Mansfeld- Schlacke war ein Exportschlager dieser Region und wurde nicht nur im Straßenbau verwendet.

http://www.mz-web.de/hettstedt/mansfeld-...8,26689164.html

Natürlich konnte es nicht sein, daß irgendwas, das aus dem Osten kommt auch zukünftig eine Perspektive hat, deshalb empfiehlt man behördlicherseits wegen radioaktiver Spurenelemente den Verzicht auf derartige Baustoffe für Neubauten.

Hier aus dem folgenden Link ein Auszug.
http://www.lfu.bayern.de/strahlung/rueck..._fehlboeden.pdf

4.1
Empfehlungen der Strahlenschutzkommission (SSK) zur Verwendung von Kupfer-schlacke aus dem Mansfelder Raum
[1]
Bei der Verhüttung von Kupferschiefern im Mansfelder Raum fielen Schlacken an, die erhöhte Gehalte
an natürlich vorkommenden Radionukliden aufweisen. Die Schlacken wurden im Straßenbau, Wasser-
bau und Tiefbau und teilweise auch im Hausbau eingesetzt. Auf Straßen und Plätzen mit diesem Baumaterial wurden Gamma-Ortsdosisleistungen
bis zu 0,7 Mikrosievert pro Stunde(μSv/h) gemessen, bei einem Mittelwert von 0,4μSv/h. Ähnliche ODL fanden sich auch bei aus
Schlackebausteinen erbauten Häusern.
Die SSK empfiehlt, auf die Verwendung von Schlackesteinen sowie von Schlacken als Zuschlagstoff
beim Neubau von Häusern zu verzichten.

Zitat Ende-

Eine Kurzfassung des Hüttenwesens kann man hier nachlesen.
http://www.vmbh-mansfelder-land.de/mitte...h-sm-1-2010.pdf



damals wars, vs1400, DoreHolm und furry haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#472

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 17.07.2015 10:33
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #468
---------------------------------------
Im Film verbreiten die Reporter aus dem Westen übrigens unbewußt das Märchen von der vestreckten Leninstatue (die nicht vor den Faschisten versteckt wurde sondern einfach wegen ihres Volumens nicht eingeschmolzen werden konnte und rechtzeitig vor dem Eintreffen der Roten Armee in Eisleben aufgestellt wurde...)-----------------------.



Woher sollten denn die Westler auch wissen , daß es sich um eine von den Kommunisten lancierte Lügengeschichte handelte , die man jedem Schulkind in der DDR aufgetischt hatte um die eigene Historie zu schönen?


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#473

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 17.07.2015 10:48
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #468
[

Ein Kuriosum war das damals schon, daß das Mansfeld- Kombinat den Status einer SED- Kreisleitung hatte, die waren ähnlich der Reichsbahn innerhalb dieser Strukturen ein Staat im Staate und der Chef von allen war kein Genosse, was mir damals natürlich aus verständlichen Gründen nicht bekannt war, über so etwas sprach man einfach nicht, man konnte wohl schlecht damit umgehen.


Die Parteiorganisation des Mansfeld- Kombinats hatte den Status eines Kreises. und damit natürlich auch SED- Kreisleitung.
Analog war es in BUNA.
Es gab auch Nichtgenossen in anderen Leitungsfunktionen, frag mal Stanislaw Tillich.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
https://www.youtube.com/watch?v=4tlhDA1_w2U
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#474

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 17.07.2015 12:14
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Das Mansfeld - Kombinat hatte eine IKL (Industriekreisleitung) der SED, wie auch die Kombinate Buna, Leuna, Schwarze Pumpe usw. usf.. D.h., IKL gab es nur in den Großkombinaten der DDR, mit besonderer volkswirtschaftlicher Bedeutung. Sie waren territorialen SED-Kreisleitungen gleichgestellt, wie auch die Stadtbezirksleitungen der SED in den Großstädten. Wimre, dann gab es 7 IKL der SED in der DDR. Sie besaßen keine KEL (Kreiseinsatzleitung) sondern Koordinierungsgruppen. Die Wismut hatte u.a. eine Gebietsleitung der SED. Aber das ist eine andere Thematik.
In der Regel waren die GD (Generaldirektoren) dieser Kombinate zugleich Mitglieder der Sekretariate der IKL der SED. Da der GD des Mansfeld - Kombinates nicht Mitglied der SED war, konnte er auch nicht Mitglied des Sekretariats der IKL sein. Entweder er hatte zu bestimmten Punkten der Sekretariatssitzungen einen Gaststatus bzw. sein 1. Stellvertreter, der Mitglied der SED war, nahm diese Funktion ein. Beides war möglich.

Nun bin ich mal gespannt, welche Kaninchen nun wieder aus dem Hut gezaubert werden, um dieser Realität zu widersprechen.

Vierkrug

@damals wars - was hat Stanislaw Tillich mit der SED-Kreisleitung Kamenz zu tun ? Stanislaw war als CDU-Mitglied Ratsmitglied für Handel und Versorgung des Rates des Kreises Kamenz. Da gibt es noch mehr und andere Beispiele.
Stanislaw sein Vater war Mitglied der SED und gehörte u.a. dem Bundesvorstand der Domowina in Bautzen an.


zuletzt bearbeitet 17.07.2015 12:53 | nach oben springen

#475

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 17.07.2015 13:33
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Ergänzend zum vorangegangem Beitrag.
Waren die Generaldirektoren von Kombinaten, Betrieben u.a. Einrichtungen und Institutionen, Mitglieder bzw. Kandidaten des ZK der SED, so wurden die entsprechenden Unterlagen seitens des ZK an die VS-Stellen der betreffenden Kreisleiungen der SED mittels Kurierdienst zugestellt und konnten dann von dort zur Einsicht- und Kenntnisnahme gegen Berechtigungsnachweis in Empfang genommen werden.
Sie mußten auch dort dann wieder hinterlegt werden. So kam ich auch in den "Genuss" bestimmte parteiinterne Dokumente zu lesen und zur Kenntnis zu nehmen. Interessant war für mich immer das wöchentliche Informationsbulletin des ZK - nicht das Heft Fakten, Zahlen und Argumente, welches an der Parteibasis verteilt wurde


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#476

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 17.07.2015 14:33
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Zitat von mucker82 im Beitrag #472
Zitat von Hackel39 im Beitrag #468
---------------------------------------
Im Film verbreiten die Reporter aus dem Westen übrigens unbewußt das Märchen von der vestreckten Leninstatue (die nicht vor den Faschisten versteckt wurde sondern einfach wegen ihres Volumens nicht eingeschmolzen werden konnte und rechtzeitig vor dem Eintreffen der Roten Armee in Eisleben aufgestellt wurde...)-----------------------.



Woher sollten denn die Westler auch wissen , daß es sich um eine von den Kommunisten lancierte Lügengeschichte handelte , die man jedem Schulkind in der DDR aufgetischt hatte um die eigene Historie zu schönen?




Diese Aktion hat die einrückenden Russen aber schwer beeindruckt, vieles ging danach möglicherweise einfacher als anderswo in der besetzten Zone.
So z. B. war das Thomas Müntzer Theater das erste wieder aufgebaute Spielhaus in der SBZ.
http://www.mdr.de/mediathek/suche/mediat...isleben&x=4&y=7
So gesehen war auch eine ganze Menge Pragmatismus im Spiel, zum Wohle des Volkes.



vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#477

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 17.07.2015 14:41
von Harsberg | 3.687 Beiträge | 1764 Punkte
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17. Juli 1917
Der britische König Georg V. benennt das königliche Haus Sachsen-Coburg und Gotha aufgrund des innenpolitischen Drucks wegen des Krieges mit Deutschland in Windsor um.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#478

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 17.07.2015 14:55
von mucker82 | 256 Beiträge | 99 Punkte
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #476
-----------------------------
Diese Aktion hat die einrückenden Russen aber schwer beeindruckt, vieles ging danach möglicherweise einfacher als anderswo in der besetzten Zone.-------------------



Ich als Besatzungssoldat würde diese Aktion zuerst einmal als Anbiederungsversuch der Nazis bewerten. Die Plastik wurde nie versteckt , sondern lag auf dem Bauch sichtbar für jeden auf dem Hüttengelände.
Die Lügengeschichte entstand später und wurde den einrückenden Russen nicht unter gejubelt.
Der Initiator dieser Lügengeschichte war Robert Büchner , später in der DDR wurde er Journalist. Er schmückte sich bis zu seinem Tod 1985 mit dem Titel Retter des Lenindenkmals.


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#479

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 17.07.2015 15:08
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Um die jüngere Geschichte zu bedienen etwas in eigener Sache.
Heute vor 25 Jahren sollte ich in Hannover unter einer bestimmten Nummer den Apparat 489 anrufen.
Mein zukünftiger Chef teilte mir mit, dass ich auf Grund meiner Bewerbung vom 16.3. den Zuschlag zur Leitung eines Versuchsbetriebes (Tierzucht) bekommen habe. Ab jetzt musste alles schnell gehen, denn am 1.8.90 war mein erster Arbeitstag.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
Lutze und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#480

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 17.07.2015 16:55
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Meine Bemerkung bezog sich auf diesen Absatz:
Zitat:
"wir sehen den dienstältesten Kombinatsdirektor der DDR, der Mitglied der LDP war und angeblich als einziger großer Wirtschaftslenker der DDR ohne SED- Parteibuch unterwegs war."


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
https://www.youtube.com/watch?v=4tlhDA1_w2U
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DISCOVERY GESCHICHTE zeigt Filmreihe über die dunklen Seiten der DDR
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