Muß man heute noch Angst vor der Stasi haben?

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31.08.2009 22:55
avatar  Angelo
#1
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Ich weiß jetzt kommt wieder ein Stasi Thema,aber ich habe da einfach noch ein paar Fragen die ich gerne beantwortet haben möchte. Aber bitte versucht sachlich zu bleiben ohne das es jetzt wieder zur Ausartung kommt ok? So nun meine Fragen.


Muß man heute noch Angst vor der Stasi haben? Gibt es immer noch geheime Stasi Mitarbeiter die es vielleicht auf mit wissende abgesehen haben ?

Müßen ehemalige Stasi Angehörige heute noch Angst vor Vergeltung haben ?


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31.08.2009 23:09
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#2
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Das wird bestimmt ein sachlicher Thread.

In Antwort auf:
Muß man heute noch Angst vor der Stasi haben?



Ich sag nur soviel: Es gibt noch sehr viele Menschen, die sogar panische Angst vor diesen (ehemaligen) Stasi-Mitarbeitern haben.

In Antwort auf:
Gibt es immer noch geheime Stasi Mitarbeiter die es vielleicht auf mit wissende abgesehen haben ?



Eine Frage an GW und Bunkertommy würde ich sagen. Ich könnte mir vorstellen, dass es kein Ex-Geheimdienstler gern sieht, wenn andere damalige Interna ausplaudern.

In Antwort auf:
Müßen ehemalige Stasi Angehörige heute noch Angst vor Vergeltung haben ?



Auch eine Frage an unsere Stasi-Experten: Sind eigentlich großartige Vergeltungsaktionen von Opfern gegen Ihre Stasi-Täter bekannt?


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31.08.2009 23:19
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#3
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Hallo Angelo,

In Antwort auf:
Muß man heute noch Angst vor der Stasi haben? Gibt es immer noch geheime Stasi Mitarbeiter die es vielleicht auf mit wissende abgesehen haben ?



als Otto-Normalbürger musst Du keine Angst mehr vor der Staatssicherheit haben.
Das Amt für Nationale Sicherheit (AfNS) wurde mit Beschluss des Ministerrates v. 14.12.1989 aufgelöst, was in den folgenden Monaten bis zum 03.10.1990 auch umgesetzt wurde.

In Antwort auf:
Gibt es immer noch geheime Stasi Mitarbeiter die es vielleicht auf mit wissende abgesehen haben ?



Das kann man nicht ausschließen, aber das ist wie mit den Verschwörungstheorien um verschiedene Geheimgesellschaften. Gibt es sie, oder gibt es sie nicht. Aber wenn es sie gibt, hätten sie mittlerweile 20 Jahre Zeit gehabt, es auf Mitwissende (Mitwisser welchen Wissens eigentlich?) abzusehen.

In Antwort auf:
Müßen ehemalige Stasi Angehörige heute noch Angst vor Vergeltung haben ?



Ich bin damals, wie ich schon mal beschrieben habe, in meiner Heimatstadt von Leuten verfolgt worden, die sich das Volk nannten. Deshalb bin ich nach Thüringen ausgewandert, um mich, meine Freunde und meine jetzige Frau dem nicht aussetzen zu müssen. Also zumindest zu Beginn der 90-er Jahre hatte ich aufgrund persönlichen Erlebens Angst vor Vergeltung, ja.
Ob das jetzt noch so ist, weiß ich nicht. Die Zeit nimmt viel vom Groll der Menschheit mit.

Wir lesen uns,
Thomas.


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31.08.2009 23:29
avatar  Jens
#4
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In Antwort auf:
Müßen ehemalige Stasi Angehörige heute noch Angst vor Vergeltung haben ?



Ich bin damals, wie ich schon mal beschrieben habe, in meiner Heimatstadt von Leuten verfolgt worden, die sich das Volk nannten. Deshalb bin ich nach Thüringen ausgewandert, um mich, meine Freunde und meine jetzige Frau dem nicht aussetzen zu müssen. Also zumindest zu Beginn der 90-er Jahre hatte ich aufgrund persönlichen Erlebens Angst vor Vergeltung, ja.
Ob das jetzt noch so ist, weiß ich nicht. Die Zeit nimmt viel vom Groll der Menschheit mit.

Wir lesen uns,
Thomas.[/quote]
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Hallo Thomas,
diese Leute waren nicht das Volk. Es gibt nur zu viele Beispiele,nur eins was Du auch kennen wirst.
Es kann nicht ein gewisser Herr Schreiber für die CDU kandidieren, das war doch ein Lacher.
Er hatte nichts gelernt und ich glaube mal er hat es bis heut nicht.Er ist ein Assi und bleibt es.

Schade das Du das Bundesland gewechselt hast, weil Du es mußstest.In meinen Augen bist Du ein Mensch,weil Du Dich
so verhälst.In diesen Sinne wünsche ich mir weiterhin eine gute Freundschaft. LG Jens


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01.09.2009 10:22
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#5
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Zitat von manudave


In Antwort auf:
Müßen ehemalige Stasi Angehörige heute noch Angst vor Vergeltung haben ?



Auch eine Frage an unsere Stasi-Experten: Sind eigentlich großartige Vergeltungsaktionen von Opfern gegen Ihre Stasi-Täter bekannt?




was versteht man unter "großartige ?
mir sind ebenfalls solche reaktionen bekannt, wie sie @bunkerkommandant schilderte. anfang der 90´er jahre legte man ehem. mfs-mitarbeitern auch mal anonym eine schlinge vor der haustür (mal abgesehen von dem dresdener fall wo der ehem. mfs mitarbeiter das abschleppseil schon um den hals hatte). mir sind auch foto´s in erinnerung, wo jemand in seinem vorgarten ein schild aufstellte und "aufhängen" ankündigte.

auch heute werden hasstiraden, oft unterschwellig, gegen arbeitskollegen etc. ausgestossen. auch du @manudave machst da oft keine ausnahme.
anfang der 90´er teilte man auf den verschiedensten arbeitsstellen ehem. mitarbeitern die dreckigsten und schwersten arbeiten zu, auch dieses hatte bereits @bk erzählt. viele arbeiteten ohne zu murren weiter aber man konnte es schon ruhigen gewissens als mobbing bezeichnet.

ansonsten könnte man die fragen von @angelo mit nein beantworten.


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01.09.2009 11:02 (zuletzt bearbeitet: 01.09.2009 11:05)
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#6
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Ich finde es gut, daß man keine Angst haben muß. Ich finde es auch gut, daß die ehem. Mitarbeiter staatlicher Organe der DDR mehr oder minder erfolgreich in die neue Bundesrepublik integriert sind. Ich bin der Ansicht, daß (bis auf kleine juristische Streitereien) Verfolgte des DDR-Regimes und Beschäftigte der ehem. staatlichen Organe mit gleichen Rechten ausgestattet als Bürger mit Bürgerrechten in einem Land leben, in dem sie jeweils für ihre Ansichten streiten können. Ein Zeichen für die Normalität im "Neuen Deutschland" ist für mich, daß die Partei "DIE LINKE" von großen Teilen losgelöst gesehen wird von der ehem. DDR (SED). Das viele Menschen in Ost und West (die der DDR/SED kritisch bis feindlich gegenüberstanden), jene Partei als ihre legitimen Interessenvertreter ihrer sozialen Interessen ansehen. Und nicht auf die Idee kommen würden, hinter ihr "Hammer und Zirkel" zu vermuten.

Das alles ist (neben Unterschieden, die man meiner Meinung nach nicht künstlich verwischen sollte) ein Zeichen, daß die Masse im Neuen Deutschland längst angekommen ist. Und das die tägliche behandlung einer DDR-BRD-West/Berlin - Thematik etwas für angehende Opi´s ist, die so ihre Erinnerungen auffrischen. Und Kämpfe kämpfen, von denen die heutigen 18-20 Jährigen aber so überhaupt gar nichts wissen (..und wissen wollen ).

Dieses Neue Deutschland ist mehr zusammengewachsen, als mancher vermutet. Diese Normalität macht mir Freude.

Jegliche Ängste sind daher nach meiner Ansicht unbegründet.


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01.09.2009 17:27
avatar  Merkur
#7
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Zitat von Angelo
Ich weiß jetzt kommt wieder ein Stasi Thema,aber ich habe da einfach noch ein paar Fragen die ich gerne beantwortet haben möchte. Aber bitte versucht sachlich zu bleiben ohne das es jetzt wieder zur Ausartung kommt ok? So nun meine Fragen.


Muß man heute noch Angst vor der Stasi haben? Gibt es immer noch geheime Stasi Mitarbeiter die es vielleicht auf mit wissende abgesehen haben ?

Müßen ehemalige Stasi Angehörige heute noch Angst vor Vergeltung haben ?



Heute muss sicher niemand Angst vor dem Ministerium für Staatssicherheit haben, da es seit 20 Jahren nicht mehr existiert. Die anderen Fragen verneine ich aus meiner Sicht ebenfalls.
Interessanter wäre für mich eine Diskussion darüber, wer vor 1990 Angst vor dem MfS hatte? Hatte denn die Masse der 17 Millioonen DDR-Bürger Angst vor dem MfS? Oder hatten nur Personen, die gegen die Gesetzte der DDR verstießen, Angst vor dem MfS? Hatten die Bürger der BRD Angst vor dem MfS?


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01.09.2009 17:28
avatar  Angelo
#8
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01.09.2009 17:30
avatar  Merkur
#9
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Zitat von Angelo
Ich glaube schon!

https://www.forum-ddr-grenze.de/t281f52-L...-der-Stasi.html



Was genau glaubst Du schon?


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01.09.2009 17:38
avatar  glasi
#10
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hatte brd bürger angst vor dem mfs. NEIN!!!! es war nur unangenehm diese leute bei unseren besuchen im nacken zu haben. ob ddr bürger angst vor mfs hatten. ich glaube schon. weil mann auch ohne was verbrochen zu haben in ihr vesier geraten konnte. lg glasi


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01.09.2009 17:40
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#11
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Angst vor dem MfS -20 Jahre nach der Auflösung? Wer sollte denn da noch im Untergrund arbeiten?
Heute hat doch jeder mit seinem jetzigen Leben zu tun.Zum Leidwesen der Bild Zeitung.Und ehrlich mal-wen interessiert diese Thema denn wirklich noch im Alltag?Wie war das-uns angehende Opas?

Drewitz


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01.09.2009 18:14
avatar  Mike59
#12
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@BK


Schade das Du das Bundesland gewechselt hast, weil Du es mußstest.In meinen Augen bist Du ein Mensch,weil Du Dich
so verhälst.In diesen Sinne wünsche ich mir weiterhin eine gute Freundschaft. LG Jens[/quote]
-------------------------------------------------------------------------------------------------------
find ich ja gar nicht - ein Gewinn für Thüringen alle mal.

Mike59


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01.09.2009 19:17
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#13
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( gelöscht )

Der Fall Plüschke könnte - ich betone könnte - eine Frage beantworten.


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01.09.2009 19:25
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#14
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Zitat von Mike59
@BK


Schade das Du das Bundesland gewechselt hast, weil Du es mußstest.In meinen Augen bist Du ein Mensch,weil Du Dich
so verhälst.In diesen Sinne wünsche ich mir weiterhin eine gute Freundschaft. LG Jens


-------------------------------------------------------------------------------------------------------
find ich ja gar nicht - ein Gewinn für Thüringen alle mal.

Mike59[/quote]

Danke für die Blumen Jens und Mike59!!!


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01.09.2009 19:34
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#15
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( gelöscht )

Zitat von manudave
Der Fall Plüschke könnte - ich betone könnte - eine Frage beantworten.



Wie hätte es auch anders sein können?

Plüschke war wenn ich mich nicht irre ein BGS-Beamter und hat einen Grenzsoldaten der DDR erschossen. Warum sollte das Mfs nun hinter seinem Tod stecken? Das könnten auch ehemalige Grenzsoldaten gewesen sein. Oder kann sowas nur von ehemaligen Mitarbeitern des Mfs durchgeführt werden?


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