Qualitätsvergleich der Lebensmittel

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17.03.2015 19:11
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#1
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Da machen wir doch mal ein neues Thema auf.

Die heute gehandelten Lebensmittel sind oftmals schon weiter verarbeitet als zu DDR Zeiten. Das spart der Hausfrau(Mann) einige Zeit bei der Zubereitung.

Die Lebensmittel werden aber leider immer mehr mit Konservierungsmitteln, Stabilisatoren und synthetisch hergestellten Aromen versetzt. Selbst die Ausgangsstoffe haben oft nicht mehr die Qualität wie vor 25 Jahren. Ich sage nur Genmanipulation, Fleischfabriken und Transporte regionaler Produkte möglichst um den Erdball, um ja alle Spuren zu verwischen.

Was gerade beim Brot so alles in der Backmischung landet ist schon Irrsinn. Wenn die vielen Aromastoffe nicht wären würde vieles auf dem Teller bleiben und dann im Abfall enden.

Der Hesselfuchs


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17.03.2015 19:20
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#2
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Für jemanden, der sich ernsthaft dafür interessiert habe ich einen Büchertipp.

Der Autor Hans-Ulrich Grimm hat mehrere Bücher dazu geschrieben. Unter anderem mit dem Titel:

"Wie uns die Zucker-Mafia krank macht" und

"Wie uns die Industrie mit Gesundheitnahrung krank macht"

Ich kann zwar nur ein Teil meiner Nahrungsmittel selber produzieren, aber was möglich ist mache ich auch.

Der Hesselfuchs


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17.03.2015 19:43
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#3
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Ob Tütensuppen oder 5 Minuten T...... , dass hat mit Nahrungsmitteln nichts zu tun. Das ist mehr Abfallverwertung und die Müllkippe ist in dem Fall der Mensch.

Meine Mutter hat bis 1966 regelmäßig selber Brot gebacken. Aus Roggenmehl unter mithilfe von Sauerteig und sonstigen Zutaten. Wir hatten einen großen Backofen der mit Reisigwellen befeuert wurde. Das Brot wurde für die Aufbewahrung in Tücher eingeschlagen, in einem besonderen Keller gelagert und mindestens 1 Woche bis 14 Tage lang gegessen.

Der Hesselfuchs


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17.03.2015 20:03
#4
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Lebensmittel sind allgemein eine Katastrophe. Wenn ich nur den "Beipackzettel" immer lesen soll, was da alles
Feines beigemengt wird, staune ich, daß es so billig ist.

Aber mal im Ernst, Joghurt mit Geschmack mittels Sägespänen, Pilzen und der chemischen Industrie ist Volksverarsche.
Und dann noch raufschreiben, wie gesund es wäre. Für 29 Cent den Becher.
Inclusive Becher aus Erdöl hergestellt, Deckel aus Alu, Zutaten aus halb Europa, Transport, Löhne, Handelsspanne,
Abschreibung.....

Ist wie mit der Tiefkühl-Lasagne für 0,99 Euro, incl. hochwertigem Pferdefleisch.


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17.03.2015 20:03
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#5
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Vor 25 Jahren wurde sich über die Landwirtschaft der DDR aufgeregt. Felder zu groß, Ställe zu groß, Agrochemie zu viel, Nahrundsgüterindustrie zu groß.

Heute sind die Felder nicht kleiner, gespritzt wird mehr(zwar mit besserer Dosierung), gedüngt wird mehr, die Ställe sind noch größer, nur die Lebensmittel sind nicht besser.

Auf den Feldern in Deutschland bauen wir Pflanzen für den Biosprit und das Biogas an und das Kraftfutter für die Hochleistungskühe kaufen wir in Südamerika. Schilda lässt grüßen.

Der Hesselfuchs


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17.03.2015 20:07
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#6
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Die Lebensmittel sind so billig weil Zutaten mit verkauft werden, die sonst kostenpflichtig entsorgt werden müssten.

Der Hesselfuchs


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17.03.2015 20:10
#7
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Die Erklärung finde ich Klasse, so wird es wohl sein


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17.03.2015 20:12
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#8
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94

Seids sicher das das Thema in 'DDR Zeiten' richtig platziert ist? Sollte es dann nicht eher um solche Begriffe wie Suppina oder Rotplombe gehen? (Will garnicht wissen was da alles so drin war.)

Ansonsten gabs mal ein interessantes Feature im DLF zu den Hintergründen preiswerter Lebensmittel, das hat'ch doch schonema, ahja ...
www.forum-ddr-grenze.de/t12290-.html#msg367155


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17.03.2015 20:18
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#9
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Wer es nicht glaubt, der sollte sich mal die Vorschriften für die Mischfutterherstellung ansehen. Du musst den Mist nur oft genug verdünnen, damit die Grenzwerte nicht überschritten werden. Da müsste eine Negativliste mit absoluten Verboten her.
Ich bin zwar nicht mehr auf den neuesten Stand, habe aber 1990 ein Mischfutterwerk am Rhein besichtigt und bin nicht blind oder taub.

Die ganzen Skandale der letzten Jahre haben es doch gezeigt, was da so alles geht.

Der Hesselfuchs


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17.03.2015 20:19
#10
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Zitat von 94 im Beitrag #8
Seids sicher das das Thema in 'DDR Zeiten' richtig platziert ist? Sollte es dann nicht eher um solche Begriffe wie Suppina oder Rotplombe gehen? (Will garnicht wissen was da alles so drin war.)



Das Zeugs, was heute drin ist, kannte die DDR gottlob noch nicht.
Woher kommen die steigenden Allergiezahlen ? Doch nicht vom Atmen !


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17.03.2015 20:24
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#11
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94

Verbesserte Diagnostik und verdienstgeile Ärzte vielleicht (siehe Eugen Roth - Gleichgewicht) ... na egal. Was ich meinte ist sollte es doch in der Themengruppe DDR Zeiten vor allem um damalige Zeiten gehen, hä?!

P.S. bevor ich N8 sage für heut, hier noch bissel 'Erinnerung' ...
www.lebensmittelzeitung.net/galerie/pics...ie-3085-org.jpg
www.memoreal.de/mus/sites/default/files/...7_0.preview.JPG


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17.03.2015 20:25
avatar  polsam
#12
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Ein ähnliches Thema hatten wir vor ein paar Tagen in der Familie.

Wurst, vor der Wende hab ich mir meinen Afschnitt beim Fleischer gegenüber geholt, war frisch und hat geschmeckt.

Nur durfte die Wurst keine 3 Tage liegen bleiben, dann war sie "für die Katz" (schmierig).

Wenn ich mir dagegen die Haltbarkeit von Wurst heute ansehe, dass kann nur mit Chemie erreicht werden.


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17.03.2015 21:00
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#13
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Ach Hesselfuchs,

wie Recht Du hast, leider...
Ich vermeide Fertigprodukte, bereite soviel es geht, aus frischen Zutaten.
Und derzeit faste ich mal wieder für ein paar Tage, um die ganzen Giftstoffe loszuwerden.
Und wenn ich Deinen Avatar so betrachte:
Du machst das völlig richtig und fängst Dir Deine Nahrung selbst.

Herzlichen Gruss von Hartmut


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17.03.2015 21:22
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#14
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Hallo Jobnomade, Du kannst mir glauben die Mäuse schmecken auch nicht mehr wie früher.

Nee Spaß beiseite. Wir haben einen großen Obstgarten und Gemüsegarten. Tomaten, Bohnen, Kartoffeln, Möhren usw. werden nicht gekauft. Apfelmost und Marmelade wird selber gemacht. Und das alles ohne chemischen Pflanzenschutz und ohne Mineraldünger.

Dazu kommen Eier, Hühnerfleisch und Kaninchenfleisch aus eigener Haltung.

Der Hesselfuchs


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17.03.2015 21:46
#15
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Meine Frau und ich haben in letzter zeit häufig die Sendung "Markt" angeschaut, in der die Nahrungs- und Genussmittel auseinandergenommen werden. Es träuben einem manchmal die Haare zu sehen, wie und mit welchen Hilfsmitteln und Technologien hier gearbeitet wird. Nun, dem Normalo ohne einigen Morgen eigene Ackerscholle bleibt nichts weiter übrig, als der Alternative "Friss oder stirb" nachzugeben. Vom 300 m² - Garten oder gar dem Balkon kann man sich nunmal nicht annähernd ernähren und die Meisten müssen ja auch noch nebenbei arbeiten gehen. Wir haben bei unseren ca. 100 m² Beetfläche noch im Außengelände allen Platz ausgenutzt und etliche Obstbäume gepflanzt. Es deckt einen Teil unseres Bedarfes. Es bleibt nur übrig, das Hintergrundwissen zu den Nahrungsmitteln so gut wie möglich anzuwenden, um nicht allzuviel schädliches Zeugs einzunehmen oder etwas zu essen, was unter sehr inhumanen Bedingungen insbes. bei Tieren erzeugt wurde. Wobei, es wird auch sehr viel unbegründete Panik gemacht und dagegen nützen Emotionen rein gar nichts sondern nur realitätsnahe naturwissenschaftliche Kenntnisse. Beispiel: In obiger Sendung wurde einer Nachricht im Netz nachgegangen, daß in Backwaren Menschen- und Tierhaare verarbeitet werden. Es ist tatsächlich so, daß Menschenhaare (z.B. ist China ein größerer Lieferant dafür) als einer der Rohstoffe dienen. Aus ihnen wird Cystein hergestellt, eine Aminosäure, die in der Mehlverarbeitung eingesetzt wird. Das wäre ein Beispiel, wie durch selektives Herauspicken von Sachverhalten eine Art Empörung und Panik erzeugt werden kann.


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