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#221

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 24.03.2018 15:20
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Da gesunde Nahrungsmittel nach wie vor eine große Bedeutung für unser tägliches Leben haben will ich das alte Thema mal munter machen. Nach knapp drei Jahren können da bestimmt neue Erkenntnisse diskutiert werden.

KS


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#222

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 24.03.2018 15:22
von Kontrollstreife | 2.074 Beiträge | 13920 Punkte
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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag Fassungslos, einfach nur noch Fassungslos
Gestern in Frontal 21

Lehrgänge der Industrie für Fleischpanscherei, wie man aus Schlachtabfällen und Wasser "gutes Fleisch" machen kann.

Es ist wieder soweit, der nächste Skandal wird öffentlich gemacht.

Aus solchen Gründen bin ich für Regionalität. Zumindest bei den Produkten/Nahrungsmitteln die in der Region erzeugt werden können.

Ja wenn ich eine Kokosnuss essen will, dann muss ich Importware kaufen.

Bei den Grundnahrungsmitteln kann ich mich ohne Probleme aus der Region bzw. aus dem Garten versorgen.

Selbst bei Dienstleistungen/Handwerkerleistungen fährt man in der Regel mit Anbietern aus der Region besser.

KS


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#223

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 24.03.2018 16:21
von Kontrollstreife | 2.074 Beiträge | 13920 Punkte
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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag Wie abhängig ist die Menschheit von einer intakten Natur?
Gestern kam ein interessanter Bericht darüber wie die Verbraucher duch die Eierfabriken beschissen werden.

Die Dekleration der Eier gaukelt ordentliche Verhältnisse vor, welche in den großen Anlagen gar nicht eingehalten werden können.

Tausende von Hühnern in einem Stall mitten in der grünen Wiese ist eben noch lange keine Freilandhaltung. Anhand von Luftbildern wurde gezeigt, dass sich die Hühner nur unmittelbar um den Stall bewegen. Aus Schutzgründen bewegen sich sich nicht zu weit vom Stall oder einer Deckung weg. Deswegen sieht der größte Teil des Auslaufes schön grün aus, weil da keine Henne hinläuft. Rund um den Stall ist kein Gras mehr zu sehen, da ist nur Erde und jede menge Kot.

Jede Menge Eier kommen aus polnischen Großanlagen. Diese Eier gehen nicht in den Handel sondern in die verarbeitende Industrie. Wer fragt denn bei Nudeln und Kuchen schon danach wie die Eier produziert wurden.

KS


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#224

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 24.03.2018 22:31
von DoreHolm | 9.049 Beiträge | 6999 Punkte
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Letztlich entscheidet der Endkunde, ob es solche Produktionsweisen und Manipulationen gibt. Da wird sich so bald nichts durchgreifend ändern. Es ist einmal nicht das Geld beim Käufer da, die Erzeugerfläche reicht nicht, die Bereitschaft zum Verzicht fehlt sehr oft, die Bequemlichkeit tut ihr Übriges.
Es wird von der Masse der Käufer ein niedriger Preis bei Nahrungsmitteln erwartet, sie sollen auch noch "Bio" sein wenn´s geht, ohne Zusatzstoffe monatelang haltbar, zentral zu erlangen (Supermarkt statt verstreut liegende Lädchen und Stände der Kleinerzeuger).
Wenn so was wie o.g. rauskommt, gibt es einen Aufschrei, aber nach einer Woche wird nicht mehr nachgefragt. Der Missetäter hat Asche auf sein Haupt gestreut, Besserung versprochen, vielleicht ist ein Bauernopfer geliefert worden, ist aber nur etwas vorsichtiger geworden und das Spiel muß weitergehen. Sonst funktioniert das Geschäftsmodell nicht mehr.
Was den Auslauf von Federvieh betrifft, kann man es auch anders sehen. Vor Jahren kam da mal ein kritischer Bericht. Auslauf nutzt dann was, wenn die Hühner immer eine halbwegs intakte Wiese vorfinden und nicht eine Menge Dreck, vollbeschissen, wo jedes noch so kleine Blättchen was keimt, sofort weggefressen wird. Ein idealer Brutplatz für Infektiionskeime aller Art, Salmonellen inclusive. Da ist die Krankheitsbelastung in einem Stall, wo Hühnerdreck sich gar nicht erst ansammeln kann, nicht die schlechteste Lösung. Natürlich dann mit dem entsprechenden Platz für jedes Huhn und ausreichend Tageslicht. Aber diese Produktionsweise macht die Eier eben etwas teurer und da schließt sich der Kreis. Wieviel % der Konsumenten greift zu diesen Eiern und wieviel zu den Preisgünstigeren aus "Freilandhaltung" ?
Meine Aufregung bei solcherart Nachrichten hält sich deshalb in Grenzen. Ich nehm´s zur Kenntnis, auchte auch mal ein bischen mehr darauf, aber mehr nicht. Schließlich entscheide nicht nur ich über unser Budget, meine Frau hat da auch noch was zu sagen.



Wahlhausener, der alte Grenzgänger und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.03.2018 22:35 | nach oben springen

#225

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 09.08.2018 09:16
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Habe das Thema mal ausgegraben.

Vielleicht könnte mal jemand die letzten Beiträge aus dem Fahnenfluchtthema von Grenzläufer hier herüber holen.

KS


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#226

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 09.08.2018 10:07
von bürger der ddr | 7.856 Beiträge | 29410 Punkte
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Ich habe jetzt nicht die alten Beiträge gelesen. Wenn es um den Vergleich in der Qualität der Lebensmittel vor 1989 zwischen Ost und West gehen soll, das wird wirklich sehr schwer.
Kein Alt BRD Bürger konnte sich wirklich einen Überblick machen zum Thema Qualität der Ostlebensmittel und anders herum denke ich ist das ähnlich. Dann noch der Unterschied zwischen Grundlebensmittel und Genußmittel.
Die Herstellung war Ost und West ähnlich, industriell. Früher gab es in der DDR noch viele Bäcker, die wirklich noch von Grund aus selber backten. Später gaben diese Betriebe immer mehr auf. Es fehlte der Nachwuchs, wer wollte sich schon jeden Tag ab 3 Uhr in die Backstube stellen?
Und dann drückten die VEB Großbäckereien immer weiter auf den Markt. In Eisenach war z.B. VEB Backwaren. Diese belieferten die "Konsum" und "HO" Verkaufsstellen. Die Mitarbeiter in VEB Backwaren arbeiteten in Schichten, dadurch mußte nman nicht jeden Tag die "Nacht zum Tag" machen.
Die Qualität der Backwaren sank....
Und doch war es für mich eine große Umstellung, als ich nach der Grenzöffnung herzhaft in ein Brötchen biß und die "Kauklappen" fielen durch "Luftschaum", dem "Wessi" mag es wohl anders herum ähnlich gegangen sein, auch eine Frage der Gewohnheit.
Ich hatte schon einmal zu Ostzeiten ein Stück Fell im Streußelkuchen.... Eine Bekannte sagte mir das so ab und an eine Maus mit in das Rührwerk gerät, wer wollte da schon die ganze Charge wegwerfen.....
Eines sehe ich noch als positiv, es wurden im Herstellungsprozess nicht mit so vielen Konservierungsstoffen gearbeitet. Die Betriebe waren noch eher regional ausgerichtet.
Heute bäckt die Firma "Frohes Backmänchen" (fake Name) für eine Discountkette die ganz Deutschland bekiefert und dadurch müssen diese Produkte eine längere Haltbarkeit aufweisen und wie dies chemisch geschieht....
Dieser Trend ist nicht nur bei Backwaren zu verzeichnen, er setzt sich generell immer mehr durch und dann noch der Wust an "natürlichen Aromen", wer denkt diese Aromen werden aus den Naturprodukten gewonnen die als Geschmacksrichtung angegeben sind der irrt sich, bei Erdbeergeschmack ist oft kaum eine Erdbeere untergekommen, aber Sägespäne sind ja auch ein "natürliches" Produkt und können ein passendes "Aroma" bilden und aus dieser Wortspielerei entsteht "natürliches Aroma".
Stellt Euch vor da steht als Inhaltsstoff:
- Sägespäne
- chemisches Konservierungsmittel xyz

Ach so, die Konservierungsmittel werden ja indirekt mit den "E- Nummern" angegeben, doch wer hat ständig die Liste mit der Decodierung für diese Nummern bei sich?


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


Bastler100 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#227

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 11.08.2018 10:54
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Also frischer geht es kaum. Innerhalb von 60 Minuten vom Baum bis in den Ofen.

Zwetschgenkuchen mit Krümelauflage

KS

Angefügte Bilder:
SDC10975.JPG

Damals87, Fred.S., Pitti53, Jürgen 75/2 und Freienhagener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#228

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 11.08.2018 11:18
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Sozusagen unvergleichlich


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


zuletzt bearbeitet 11.08.2018 11:18 | nach oben springen

#229

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 11.08.2018 20:19
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Jetrzt stelle ich mir nur noch das Aussehen nach dem Backen vor. Schön braungelb zusammengeschmorgelt. Wenn dann der Teig nicht dicker ist als die Pflaumenschicht, wie gewöhnlich beim Bäcker, könnte ich jetzt reinbeißen. Meine Frau macht das ohne Streusel. Meine Mutter hatte auch ohne Streusel gebacken, aber zusätzlich noch mit einem Schuss Öl darüber. "Treeschnass", sozusagen.



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#230

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 12.08.2018 12:14
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Überlegt nur mal, das war ja noch ne Zeit(vor 1989), da wurde noch nicht die ganze Welt mit Lebensmitteln aus der DDR beglückt. Aus damals BRD wohl ebenso. Also war fast Alles noch normal( so wie im Ursprung seiner Herstellung) produziert wurden. Das darf man nicht vergessen gleich DDR/ BRD sinngemäß eine Insel.Importiert wurde was, zum Beispiel der DDR ? Ja klar, alles was bei uns nicht wuchs...vom Klima her.

Rainer-Maria und fast nix wurde konserviert(für paar Tage/gar Wochen) haltbar gemacht.



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#231

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 12.08.2018 14:22
von berlin3321 | 3.455 Beiträge | 3820 Punkte
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Das halte ich für ´n Gerücht das fast nichts konserviert wurde.

Es wurde kein Schinken gepökelt? Keine Bohnen eingekocht? Keine Erbsen eingefroren? Keine Erdbeeren, Himbeeren eingefroren oder eingekocht? Es gab keine Konservendosen im HO? Den Grünkohl gab es nur frisch?

Ich kann mich noch recht gut an die Weckgläser erinnern.

Ich habe das anders in Erinnerung, wenn auch nicht in dem Umfang wie heute..

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...


DoreHolm und Fred.S. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#232

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 12.08.2018 15:56
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Zu #226-
Ach so, die Konservierungsmittel werden ja indirekt mit den "E- Nummern" angegeben, doch wer hat ständig die Liste mit der Decodierung für diese Nummern bei sich?

Hallo bürger der DDR, was kaufe ich denn, wenn auf der Verpackung drauf steht "Typ 405" und was bedeutet dieses? E-Nr. habe ich bei meinem Einkauf bei Rindergulasch in Dosen die E Nr. 450 und bei Soljanka die E Nr. 475 entdeckt. Was diese Nummern bedeuten, keine Ahnung.

Cambrino


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#233

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 12.08.2018 17:03
von Büdinger | 1.975 Beiträge | 4192 Punkte
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Zitat von Cambrino im Beitrag #232
Zu #226-
Ach so, die Konservierungsmittel werden ja indirekt mit den "E- Nummern" angegeben, doch wer hat ständig die Liste mit der Decodierung für diese Nummern bei sich?

Hallo bürger der DDR, was kaufe ich denn, wenn auf der Verpackung drauf steht "Typ 405" und was bedeutet dieses? E-Nr. habe ich bei meinem Einkauf bei Rindergulasch in Dosen die E Nr. 450 und bei Soljanka die E Nr. 475 entdeckt. Was diese Nummern bedeuten, keine Ahnung.

Cambrino


... Mehl Typ 405 ...

https://lebensmittel-warenkunde.de/leben...hl-typ-405.html

... E 450 ...

https://www.lebensmittellexikon.de/d0001650.php

... E 475 ...

https://www.lebensmittellexikon.de/p0002350.php


... und hier eine Liste von E-Nummern ...

http://www.lebensmittellexikon.de/register/E-Nummern.php


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#234

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 12.08.2018 17:25
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Eingekocht wurde zu DDR-Zeiten bedeutend mehr als heute, wimre. Sagt auch meine Frau. Frischobst war im Winter nicht so reichlich vorhanden, viele hatten ihren Garten, Kleingärten waren gesucht, es gab für die Vergabe Wartelisten.
Heute sind Obst/Gemüsekonserven billig und ein besorgniserregender Anteil der jüngeren Frauen können das entweder nicht mehr oder sind zu faul dazu. Brauche da nur im nahen Verwandten- und Bekanntenkreis rumzuschauen. Vor den Arsch getragen kriegen, das Frischobst oder Marmelade. Ja. Aber selbst pflücken ? Nee, da gehen die lieber auf den Markt und kaufen sich das ...zig mal angetatschte Zeug.



Rainer-Maria Rohloff und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#235

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 12.08.2018 18:24
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Mal hin zu #231 vom berlin. Also entschuldigt Leute aber Konservieren und Einkochen, ich verstehe unter ersteres ne Zugabe von Zusatzmitteln, und eben nicht nur so den Vorgang wie beim Einkochen. Auch gabs damals in der DDR kein in "Plaste und Elaste" eingeschweißtes Lebensmittel. Da drehte zum Bsp. der Gemüsemann aus Zeitungspapier ne Tüte und rein mit dem Gemüse und gut wars.

Rainer-Maria



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#236

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 12.08.2018 20:25
von Rainer-Maria Rohloff | 4.225 Beiträge | 12810 Punkte
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Oder der Fleischer packte die Wurst in extra dafür wohl Lebensmittel-Papier. Heute, gibts das auch nur klammern die vom Konsum(überabeitet" Nah und frisch") dann noch ihre Pakete mit dem Klammeraffen zu. Und in die Magazine der Freunde(Kasernen der GSSD) wurde der Frischfisch in die Prawda gewickelt. Wenn du das gesehen hast vermischte sich innerhalb kurzer Zeit die Druckerfarbe mit dem Fisch....wen störte das damals denn Fisch lies sich simpel gesagt abwaschen.

Rainer-Maria



Jürgen 75/2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#237

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 12.08.2018 20:39
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Zu #233, ich habe aber kein solches Lexikon zu Hause und beim Einkauf gibt es auch keins zu nachblättern, ja was mache ich denn nur jetzt, ich könnte mich ja vergiften, so ein Mist auch, müßte wohl mal die Merkel fragen.


Büdinger hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.08.2018 20:41 | nach oben springen

#238

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 12.08.2018 21:12
von Jürgen 75/2 | 690 Beiträge | 5676 Punkte
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#236
Wir waren früher oft im “ Russen-Magazin “
einkaufen.Fleisch ,Fisch ,Obst und Gemüse war immer frisch.Nicht zu vergessen immer die ersten Tomaten ,die auch nach Tomaten geschmeckt haben.Genauso wie die leckeren Ölsardinen und das Konfekt.
Kann mich noch entsinnen ,vor der Eingangstür stand immer ein Soldat mit aufgepflanztem Bajonett.

Gruß Jürgen 75/2


Rainer-Maria Rohloff, Ehli und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#239

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 12.08.2018 21:37
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Eingekauft habe ich nie im Russenmagazin.

Da bei uns immer mal Soldaten von CA gearbeitet haben konnteman Uhren, Heizlüfter, Stiefel, Wattejacken und eben auch Fischkonserven (Thunfisch) kaufen. Die haben alles verscheuert was sie irgendwie wegfinden konnten.

Ich habe da mal eine Uhr und auch Thunfisch gekauft.

KS


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#240

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 15.09.2018 17:44
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Heute in der TLZ:

Katoffeln und Katoffelprodukte werden aufgrund der schlechten Ernte teurer. Auch die Qualität hätte unter der Trockenheit gelitten. Weiterhin ist die Erde zu trocken für eine qualitätssichernde Ernte.

Die Verteuerung beim Brot/Brötchen wurde ja nicht mit dem Mehlpreis sondern mit der Maut begründet.

Mautzuschlag steht ja jetzt auf fast jeder gewerblichen Lieferrechnung.

Ohne genaue Zahlen zu haben fällt mir aber auf, dass die Essenszubereitung wahrscheinlich stark rückläufig ist und viele immer mehr zu Fertiggerichten greifen.

Trotz tausenden Kochbüchern und hunderten Kochsendungen können viele der Generation U30 kaum selber etwas kochen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Daher entfällt für viele auch der Qualitätsvergleich. Fastfood scheint ja überall gleich zu schmecken, wenn man den Erzählungen glauben schenkt.

Eine Rostbratwurst oder einen Leberkäse esse ich auch mal wenn ich unterwegs bin, aber zuhause wird immer gekocht. Wobei ich nicht der Koch bin sondern der dankbare Esser.

KS


Freienhagener hat sich für diesen Beitrag bedankt
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