Knobelbecher im Laufe der Zeit

  • Seite 1 von 7
12.03.2015 19:38
avatar  ( gelöscht )
#1
avatar
( gelöscht )

Waren denn die Stiefel der GWDler und UaZ seit den Anfangsjahren immer noch die gleichen oder erfuhren sie im laufe der mal eine Veränderung? Selbst auf älteren Bildern von der dt.Wehrmacht sehen sie aus wie die die wir trugen.


 Antworten

 Beitrag melden
12.03.2015 20:05
avatar  GKUS64
#2
avatar

Ich war 1963/1965 bei der Grenze, die Stiefel durften nicht zu eng sein, Socken und auch Fußlappen mussten richtig Platz haben.
Die Stiefel waren aus Leder (vom Schwein?) aber viel mehr weiß ich nicht mehr. Im Winter gabs auch mal Filzstiefel.
Schau mal auf die verlinkte Seite! Eine richtige Stiefel-Orgie!

https://www.google.de/search?q=nva+knobe...AG&ved=0CD8QsAQ

MfG

GKUS64


 Antworten

 Beitrag melden
12.03.2015 21:14
avatar  Lutze
#3
avatar

wie sehen denn Fußlappen aus?
Lutze


 Antworten

 Beitrag melden
12.03.2015 21:19
avatar  ( gelöscht )
#4
avatar
( gelöscht )
12.03.2015 21:32
avatar  ( gelöscht )
#5
avatar
( gelöscht )

Die Stiefel beim Barras hatten noch die genagelten Ledersohlen. Unsere Knobelbecher hatten aber meistens schon die Gummisohlen. Das Schweinsleder war nicht so gut geeignet. Das Paar neue Stiefel hat bei der Anprobe gerade so gepasst und nach einigen Tagen im nassen Gras konnte man ohne zu blinken den Fuß im Stiefel wenden. Habe ich dann ganz schnell umgetauscht. Ich kann bis heute nicht verstehen warum wir keine Schnürstiefel hatten in denen man viel besser laufen oder gar rennen konnte.

Der Hesselfuchs


 Antworten

 Beitrag melden
12.03.2015 21:38
#6
avatar

die hatte ich noch über die Socken gezogen gegen kalte Füße

aber wer die Stiefel zu eng gewählt hat konnte keine darüber ziehen

Pech gehabt

Füßlinge Stiefelsocken Rosshaarsocke Größe 39 aus DDR ...

www.hood.de › ... › DDR & Ostalgie › DDR › Textilien & Mode


gruß maxhelmut


 Antworten

 Beitrag melden
12.03.2015 23:02
avatar  ( gelöscht )
#7
avatar
( gelöscht )

Zitat von Merlini im Beitrag #5
Ich kann bis heute nicht verstehen warum wir keine Schnürstiefel hatten in denen man viel besser laufen oder gar rennen konnte.

Der Hesselfuchs


Nicht nur laufen oder rennen: Ich habe fast ein Jahr diese vermaledeiten Knobelbecher getragen und fast ein Jahr lang hatte ich nach jedem Marsch Blasen: Der Rekord waren 13 Stück insgesamt, einige davon aufgescheuert und blutend.

Am Tag vor der Durchschlageübung zum Ende des U-Lehrgangs (180 km in drei Nächten kreuz und quer durch den Harz) habe ich mir ein paar Springerstiefel "besorgt" - nicht ganz le-gal, aber das war e-gal. Das Leder war erheblich weicher, sie lagen eng an und durch die Schnürung bewegte sich der Fuß keinen Millimeter innerhalb des Stiefels. Sie waren somit flammneu, vielleicht 2 oder 3 km getragen, als es zur Übung ging. Fazit: Eine winzige Blase an der Kuppe des kleinen Zehs.

Da habe ich mich auch gefragt, warum diese Stiefel nicht zur Standardausrüstung der BW gehörten. In der Zwischenzeit hat sich das ja geändert und die alten Knobelbecher wurden meines Wissens nach ausgemustert.


 Antworten

 Beitrag melden
12.03.2015 23:51
#8
avatar

Moin,

mir war so als hätte ich beim Bund Schnürstiefel gehabt, braune....

Braune Schuhcreme gab es aber nicht, also wurden sie langsam schwarz. Nach den 18 Monaten waren die abgelatscht und es gab sie mit nach Hause.

MfG Berlin


 Antworten

 Beitrag melden
12.03.2015 23:53
avatar  ( gelöscht )
#9
avatar
( gelöscht )

Die Marine hat noch welche, Dandelion, Bordstiefel nennen die sich da. Vielleicht weil man im Falle eines Falles schneller aus den Bechern kommt, als aus Schnürschuhen? Nur eine Vermutung.


 Antworten

 Beitrag melden
12.03.2015 23:56
avatar  ( gelöscht )
#10
avatar
( gelöscht )

Zitat von g.s.26 im Beitrag #9
Die Marine hat noch welche, Dandelion, Bordstiefel nennen die sich da. Vielleicht weil man im Falle eines Falles schneller aus den Bechern kommt, als aus Schnürschuhen? Nur eine Vermutung.

Möglich, @g.s.26 - und stimmt, die Marine hatte ich gerade nicht auf dem Schirm. Kann aber auch damit zusammenhängen, dass an Bord eines Kreuzers oder eines Minensuchers 60-km-Märsche mit vollem Gepäck eher selten sind


 Antworten

 Beitrag melden
13.03.2015 00:02
avatar  ( gelöscht )
#11
avatar
( gelöscht )

Das Wachbataillon hat sie auch noch, aber die laufen damit auch nicht durch den Harz.


 Antworten

 Beitrag melden
13.03.2015 17:10
avatar  PF75
#12
avatar

Blasen hatte ich nie in den Stiefeln,zumindestens in der Grundausbildung.
Am Kanten war ich ja meistens mit ES unterwegs und waren als erstes die Stiefelspitzen durchgescheuert vom hohen Gras am KS.
Bei Filzstiefel hatte ich mal den Hacken in irgendwelchen Modderlöchern eingebüßt,gab Mecker vom Spieß .


 Antworten

 Beitrag melden
13.03.2015 17:39
avatar  ( gelöscht )
#13
avatar
( gelöscht )

Am Kanten war ich ja meistens mit ES unterwegs und waren als erstes die Stiefelspitzen durchgescheuert vom hohen Gras am KS.
Weil Du auf dem KS langgebrettert bist.
Ich hatte zur Ausbildung nach einem langen Marsch (kein Härtetest) zig Kilometer am kleinen Zeh eine Blase. Der ganze Zeh war eine einzige Blase. Ich kann nicht mal mehr sagen ob die Stiefel zum Beginn des Grundwehrdienstes neu waren. Wie ich schon geschrieben habe, bekam ich von den Stiefeln während der Ausbildung Rotlauf am rechten Fuß und meine Neuen erhielten 4 kleine Löcher an der Ferse. Da schnappte mich ein Grenzhund welchem ich ein Postenbrot opferte. Das war der Dank!
Ansonsten hatte ich mit den Stiefeln keine Probleme. Außer der Putzerei.
rasselbock


 Antworten

 Beitrag melden
13.03.2015 17:47
#14
avatar

Zitat von Merlini im Beitrag #5
Ich kann bis heute nicht verstehen warum wir keine Schnürstiefel hatten in denen man viel besser laufen oder gar rennen konnte.

Der Hesselfuchs


Das ging bei Tragegestell und Schutzumhang weiter: Ersteres sorgte dafür, daß man beim Sturmangriff die Ausrüstung verlor, Letzterer war für Reaktionsschnelligkeit ungeeignet.

Aber dafür hatten wir Soldaten einen "Schnuffi" ohne Sprecheinrichtung. Die hätte zwar nützlich sein können. Aber wir sollten im Ernstfall wohl den Mund halten....


 Antworten

 Beitrag melden
13.03.2015 17:58
#15
avatar

Ich erhielt wie auch alle anderen auf der Bude 2Paar Stiefel, ein Paar war gebraucht und das andere neu, mir ist so als wenn die K1 und K2 genannt wurden.
Die neuen Stiefel sollten nur für Paraden und Vereidigung usw. getragen werden, an das gebrauchte Paar mußten sich meine Füße erst gewöhnen...nach der Grundausbildung paßten sie wie angegossen.
Einmal im Halbjahr wurden die Stiefel bei Bedarf eingesammelt und zum Schuster gebracht.

gruß h.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!