Da hatte ich mal so richtige Angst...

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08.03.2015 14:09
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#31
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An Benneckenstein/Bunaferienheim kann ich mich auch noch erinnern, vor allem an den schönen Bauden-Abend und Abendspaziergang im Fackelschein!


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08.03.2015 14:14
#32
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Zitat von zoll im Beitrag #30
Hallo Klauspeter, für Deinen letzten Satz bedanke ich mich und genau diese Leute meine ich auch. Was dieses Verschwinden in höhere Stellungen betrifft. Das ist ja das gefährliche daran gewesen. Dort konnten sie doch ihre politische Engstirnigkeit in Regeln und Verordnungen umsetzen, die dann bei dem normalen Grenzern und Bürgern auf völliges Unverständnis stieß.
Sonst kann ich Deinen Gedankengängen folgen. Ich habe einige ehem. Greso persönlich kennengelernt und mit ihnen Freundschaft geschlossen. Es kommt immer auf den Menschen an und was er aus dem macht was ihm vorgegeben wird.
zoll



Hallo Zoll, wenn es um die Einteilung von Offizieren geht, dann muss ich oft an die Einschätzung eines alten Generals von ganz ganz früher denken:

Generaloberst Kurt Gebhard Adolf Philipp Freiherr von Hammerstein-Equord
(1878-1943) über die Einteilung der Offiziere:

„Ich unterscheide vier Arten. Es gibt kluge, fleißige, dumme und faule Offiziere. Meist treffen zwei Eigenschaften zusammen. Die einen sind klug und fleißig, die müssen in den Generalstab. Die nächsten sind dumm und faul; sie machen in jeder Armee 90 % aus und sind für Routineaufgaben geeignet. Wer klug ist und gleichzeitig faul, qualifiziert sich für die höchsten Führungsaufgaben, denn er bringt die geistige Klarheit und die Nervenstärke für schwere Entscheidungen mit. Hüten muss man sich vor dem, der gleichzeitig dumm und fleißig ist; dem darf man keine Verantwortung übertragen, denn er wird immer nur Unheil anrichten.“

Auch bei Deinem anschließenden Gedanken gebe ich Dir recht: " Es kommt immer auf den Menschen an und was er aus dem macht was ihm vorgegeben wird."

Klaus


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08.03.2015 14:32
#33
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Zitat von zoll im Beitrag #29
Flogen die Amerikaner auch in Niedersachen, so wegen der ""Erfahrungen"".? fragt das Donnerpferd!

Du hast ganz richtig gefolgert, in Niedersachsen flogen die Amis nicht. Aber bedenke bitte, als Bundesbeamter war ich im Laufe meines Berufslebens nicht nur in Niedersachsen und ausschließlich an der Grenze tätig. Darum meine "Erfahrung". O. K. ?





Wie, wie oft und wo (Grenze, nicht Landesinnere) wurden dann diese Erfahrungen gemacht?
Interessiert mich nun mal speziell.
So wegen Statistiken.


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08.03.2015 16:53
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#34
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Ja mit einer brennenden Fackel kann man seine Angst vertreiben. Hattet ihr die als Grundausstattung auf der GK.? Brauchtest Du da eine Waffenkarte dafür?

Der Hesselfuchs


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08.03.2015 16:57 (zuletzt bearbeitet: 08.03.2015 17:00)
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Für was zum Donnerwetter brauchte man eine Fackel auf der GK ?

Achso,ja Angst war ja das Thema,ehrlich,hatte ich nicht eine Minute,vor wem,und Warum auch.


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08.03.2015 17:02
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#36
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Lies doch mal den Beitrag 31

Der Hesselfuchs


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08.03.2015 17:06
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#37
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Die meiste Angst hatte ich, dass ich den Zug verpasse, wenns in Urlaub ging.

Der Hesselfuchs


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09.03.2015 10:55
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#38
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #33
Zitat von zoll im Beitrag #29
Flogen die Amerikaner auch in Niedersachen, so wegen der ""Erfahrungen"".? fragt das Donnerpferd!

Du hast ganz richtig gefolgert, in Niedersachsen flogen die Amis nicht. Aber bedenke bitte, als Bundesbeamter war ich im Laufe meines Berufslebens nicht nur in Niedersachsen und ausschließlich an der Grenze tätig. Darum meine "Erfahrung". O. K. ?





Wie, wie oft und wo (Grenze, nicht Landesinnere) wurden dann diese Erfahrungen gemacht?
Interessiert mich nun mal speziell.
So wegen Statistiken.



Ich werde Dir meine Personalakte übermitteln, wenn Du mir Deine Anschrift gibst. Dann kannst Du Deine Statistik vervollständigen.
Gruß Zoll


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09.03.2015 19:53 (zuletzt bearbeitet: 06.12.2017 12:53)
#39
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Zitat von Gast im Beitrag #38
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #33
Zitat von Gast im Beitrag #29
Flogen die Amerikaner auch in Niedersachen, so wegen der ""Erfahrungen"".? fragt das Donnerpferd!

Du hast ganz richtig gefolgert, in Niedersachsen flogen die Amis nicht. Aber bedenke bitte, als Bundesbeamter war ich im Laufe meines Berufslebens nicht nur in Niedersachsen und ausschließlich an der Grenze tätig. Darum meine "Erfahrung". O. K. ?





Wie, wie oft und wo (Grenze, nicht Landesinnere) wurden dann diese Erfahrungen gemacht?
Interessiert mich nun mal speziell.
So wegen Statistiken.




Ich werde Dir meine Personalakte übermitteln, wenn Du mir Deine Anschrift gibst. Dann kannst Du Deine Statistik vervollständigen.
Gruß Zoll



Die Frage bezog sich auf den Beitrag 21:
Zitat:
Leider gab es bei den Amis immer Rambos, die in Vietnam gedient hatten und nicht glauben konnten dass der Krieg noch nicht begonnen hat.

Und meine Fragen hinsichtlich der GÜ-Flüge der US-Army.

Sollte die Pers-Akte hinsichtlich der von Dir geschriebenen "Rambo-Manier" Auskünfte geben, na dann, einstellen.
Ist ja sicherlich für alle möglicherweise interessant.

Gehe aber aktuell eher davon aus, dass die von Dir getroffene Aussage ein "Klischee" bedient!!!

P.S.: Man sollte schon Wissen was man in seinen Eigenen Beiträgen zuvor geschrieben hat.


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10.03.2015 07:10
#40
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Füst."Haus Koch" der damaligen 11.GK Hohengandern lag genau gegenüber von OP"Oscar" auf den Schmiedeköpfen.
Das ist das "Dreiländereck", ein markannter Punkt als TL bei der LA.
Hier flogen alle, egal wer, ihre Wendeschleifen !
Ich selber habe es nicht erlebt, dass einer irgenwie das ignoriert hat. (Mitte 70)

VG H.


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10.03.2015 11:22
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#41
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Oh Mann, Donnerpferd,
Deine Worte P.S.: Man sollte schon Wissen was man in seinen Eigenen Beiträgenzuvor geschrieben hat.
Ich verzichte darauf zu antworten, denn das würde das Thema hier sprengen.
Zoll


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13.05.2015 11:08
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#42
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Ich bin beim Stöbern über den Beitrag gestolpert. Also, die Hubschrauberspielchen gab es in GG regelmäßig - meist Samstagsvormittags. Bei schönem Wetter sonnten wir uns (nat. verboten) auf dem Dach der Werkstatt. Ein bis drei kleine Helis der Amis flogen bis auf wenige Meter (50-100?) heran und blieben stehen. Die beiden Piloten winkten, wir grüßten zurück. Es dauerte nicht lange und man hörte ein tiefes Grollen. zwei riesige Hubschrauber kamen aus Richtung Osten. Die Amis winkten nochmal und drehten ab. Nach ein paar Sekunden flogen auch die Russen zurück. Direkt Angst hatten wir da nicht; es war eher ein Schauspiel.
Aber nicht immer waren uns die Amis so wohlgesonnen. Wieder Sonnabend, eben Dienstschluß und auf Kompanie eingetrudelt, hieß es, alle wieder zurück in den Park. Hintergrund war eine uralte Kanone neben unserer Werkstatt (Überbleibsel aus dem WK), deren Rohr gen Westen zeigte. Das Ding war halb eingegraben und völlig zugewuchert. Wir mußten das Rohr nach Osten drehen.

Aber zum Thema Angst.
Ich kam mit der Ablösung vor der Kompanie an und füllte im W50 mein Fahrtenbuch aus. Aus den Augenwinkeln sah ich vier (!) Hände an der Makarov eines Glatten. Ehe ich irgendwie reagieren konnte, knallte es und die Kugel pfiff kurz hinter dem Fahrerhaus vorbei. Ja, da ging mir echt die Düse und das Herz schlug im Hals...Nachdem sich der Adrenalinpegel wieder normalisiert hatte.


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14.05.2015 11:30
#43
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Zitat von SiK90 im Beitrag #42

...
Aber zum Thema Angst.
Ich kam mit der Ablösung vor der Kompanie an und füllte im W50 mein Fahrtenbuch aus. Aus den Augenwinkeln sah ich vier (!) Hände an der Makarov eines Glatten. Ehe ich irgendwie reagieren konnte, knallte es und die Kugel pfiff kurz hinter dem Fahrerhaus vorbei. Ja, da ging mir echt die Düse und das Herz schlug im Hals...Nachdem sich der Adrenalinpegel wieder normalisiert hatte.


Na, bei Euch war ja echt was los.
Jetzt weiß ich auch, warum auch in Friedenszeiten in den Kasernen so oft der Stahlhelm getragen werden musste.
Aber was sind denn die "Hände an der Makarow eines Glatten" ?


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14.05.2015 12:23
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#44
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Soldat im 1. DHJ.
Die im Mai 1989 Eingezogenen wurden nach dreimonatiger Ausbildung in die Regimenter kommandiert. Ich holte für unsere SiK Ende Juli/Anfang August etwa 40 Neue aus dem Ausbildungsregiment ab. Einer von denen war der "Schütze". Es war allgemein unüblich, dass GWD'ler Pistole trugen und es gab nur eine relativ kurze Einweisung. Dies - und der überforderte Uffz. - führten wohl zu der Situation.

Nur kurz vorher gab es einen ähnlichen Zwischenfall.
Samstagsvormittags trugen Offz. auf dem Ex-Platz irgendein Fußballturnier aus. Die Ablösung der Boots-Kompanie trat an und es löste sich ein Salve aus einer MP. Alle Offz. lagen im Dreck. Sah erst mal lustig aus, hätte aber ganz böse enden können.


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17.05.2015 21:33
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#45
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Sommer`89
Verstärkungsschicht ( so hieß das) 18.00 Uhr bis 01.00 Uhr B- Turm kleiner Brocken (Harz)
Wir hörten schön NDR 2 Nachtprogramm auf meinem Taschenradio und guckten uns in der Ferne die Lichter vom Torfhaus an.
00.30 Uhr ein Knall - Auslösung Signalgerät:
An die Führungsstelle - " Wir handeln unterhalb" ( so mußte der Spruch heißen)
Dann Berg ab bis unterhalb " Eisener Tisch" wo die 90 Grad Kurve ist.
( dort steht heute eine Wetterhütte)
Wenn es Nachts dort dunkel ist - dann ist es auch dunkel
Richtung Osten hörten wir lautes knacken im Wald.
Mit zitternden Händen eine neue Patrone eingesetzt und schnell wieder auf den Turm.

Da hatte ich richtig Angst und mir wurde Bewusst, weshalb ich dort bin.


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