Der erste Tag

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10.12.2015 17:43
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#76
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Zitat von Sonne im Beitrag #73
Mein erster Tag war anders als bei der39.
3.5.1966 einrücken, das hieß Bahnfahrt von Leipzig nach Sagard , Fahrkarte wurde von der NVA gespendet.das erste mal in meinem Leben allein im Zug.Im Zug EKs,zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht was EKs sind.Sie tranken Bier und gröllten ziemlich laut.Und ich still in meiner Ecke, denn ich hatte ja die Schnautze voll.1,5 Jahre weg von zu Hause,ohne zu Wissen was mich erwartet.In Sagard auf Rügen angekommen und schon erwartete uns ein LO der uns ins Ausbildungslager brachte.Dann einkleiden, das erste mal marschieren, dann ein Paket packen mit dem privatem Dingen,und danach zum "Frisör" 1 Frisör und 10 Soldaten die uns bearbeiteten.(Igelfrisur)
So das war der erste Tag


Guten Tag Sonne,
nach meiner Grenzerzeit 1963 war ich zum Studium und erst danach war ich das erste Mal auf Rügen. Ich voller Erwartungen und Du sicher voller Bangen, was Dich wohl erwarten wird. Jedenfalls warst Du eher da als ich.
Jetzt schreiben wir miteinander und unsere Rügenzeit ist ein kleiner Punkt in der Erinnerung, aber wir vergessen es nicht.
Gruß vom 39.


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10.12.2015 18:03
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#77
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Zitat von GKUS64 im Beitrag #74
Hallo Siegfried (@der 39.),

deine Schilderung bringt auch mich mal wieder zum Nachdenken über die Dinge die um uns herum täglich passieren. 1990 und in den Folgejahren dachte ich: Endlich hat bei den Menschen und besonders bei den Politikern die Vernunft gesiegt und die Schrecken des II. Weltkrieges werden sich nie wiederholen. Bei uns in der Familie war aufgrund der Erlebnisse meines Stiefvaters das Thema "Stalingrad" aktuell. "Musste es erst soweit kommen?" Wieso seid ihr diesem Irren Hi. hinterher gerannt?", das waren vielfach meine Fragen an meinen Stiefvater. Er hat das natürlich auch mit den bekannten Aussagen von Befehl und extremen Bestrafungen bei Verweigerung beantwortet. Später war er nur noch froh, das alles überlebt zu haben und in Frieden leben zu können. Seine Stalingraderlebnisse hat er auch niedergeschrieben, dazu verlinke ich nochmal einen alten Beitrag von mir (dort als pdf-datei im Anhang).

Stalingrad

Ich dachte nun, dass passt irgendwie zu deinen Ausführungen.
Ich muss aber auch bemerken, dass ich trotz aller derzeitigen weltpolitischen Probleme optimistisch bin und dass, zumindest im europäischen Raum sowie Rußland und den USA, die Anzahl vernunftbegabter Politiker größer als die der anderen ist.
Und noch etwas, das liegt aber wahrscheinlich am Alter, so tiefgründig wie du die Probleme durchdenkst mache ich das nicht. Gleichgültig bin ich aber trotzdem nicht, ich möchte aber meine optimistische Stimmung behalten. Das ist vielleicht auch der Grund (bei anderen), dass bei deinem Thema "Leben und Tod" keine große Diskussion entstand!

Eine frohe Adventszeit wünscht der

GKUS64


Guten Tag Bernd,
das Nachdenken über die Vergangenheit wäre so sehr wichtig für manche Menschen,ob das immer zur Vernunft führt, da habe ich natürlich meine Zweifel, egal ob Politiker oder auch nicht. Ich sehe die Welt eigentlich auch sehr optimistisch, schon immer. Aber ich habe auch Stunden der Verzweifelung erlebt, in denen ich dachte, es geht nicht mehr weiter.
Wenn ich das Heute betrachte, mit Menschen spreche, auch viel mit jungen Leuten, dann habe ich manchmal den Eindruck, sie können oder wollen gar nicht rückwärts denken, Lehren ziehen, Verhalten korrigieren. Unsere Presse und Fernsehen tun auch nichts dafür. Die wenigen wertvollen Sendungen erreichen die jüngeren Generationen gar nicht.
Es ist schon manchmal schwer, auch für mich, optimistisch nach vorne zu blicken. Das sind die Momente, in denen ich denke, lasst mich in Ruhe, ich habe mein Leben gelebt, ich nur noch ein bisschen Ruhe und Frieden geniessen.. Hält leider nicht sehr lange vor, eine solche Stimmung, dann denke ich wieder: Du hast was zu sagen, wenn es auch nur einen einzigen jungen Menschen erreicht, war es richtig.
Danke für Deine Adventsgrüße, ich gebe sie gerne zurück.
Der 39.


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10.12.2015 18:13
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#78
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Liebe Larissa,
tiefen Dank für Deinen Beitrag. Wenn ich etwas von Dir lese, klopft es oft innen in mir an und Erinnerungen werden wach.
Ich gehe hier nicht auf Deinen Beirag im Einzelnen ein, ich melde mich auf anderem Weg. Ich freue mich auf einen künftigen Gedankenaustausch.
Das Wochenende naht, ich wünsche Dir eine gute Reise und eine besinnliche Weihnachtszeit
Der 39.


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10.12.2015 19:07
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#79
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( gelöscht )

Nur mal ordentlich bei unserem Senior 39 angefragt. Ich würde das Ganze, den Fred gerne erweitern auf die Normal Wehrdienstleistenden und Sonne hatte ja eigentlich schon damit begonnen. Denn die damaligen Betrachtungen sind doch sehr, sehr unterschiedlich zu Dem, der das reineweg als Beruf begann und Dem, der von Heute auf Morgen aus seinem Berufsalltag voll herausgerissen wurde.

Um eben seinen Staat, seine Heimat, den Sozialismus jetzt 18 Monate verteidigen zu müssen. Ich schrieb das bereits, also Hut ab vor 39, denn ich versuche immer im Seniorenheim meiner Mutter(wohl sein Jahrgang) Heimbewohner für das Internet ....auch das Forum hier zu "rekrutieren". Nur, da will Keiner. Ich versteh das ehrlich gesagt nicht, die hängen in ihren Zimmern herum, Jeder schön für sich....Mensch da wirst du doch schon vor Langeweile sinngemäß nicht alt, noch älter.

Rainer-Maria


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10.12.2015 19:33
avatar  der 39.
#80
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #79
Nur mal ordentlich bei unserem Senior 39 angefragt. Ich würde das Ganze, den Fred gerne erweitern auf die Normal Wehrdienstleistenden und Sonne hatte ja eigentlich schon damit begonnen. Denn die damaligen Betrachtungen sind doch sehr, sehr unterschiedlich zu Dem, der das reineweg als Beruf begann und Dem, der von Heute auf Morgen aus seinem Berufsalltag voll herausgerissen wurde.

Um eben seinen Staat, seine Heimat, den Sozialismus jetzt 18 Monate verteidigen zu müssen. Ich schrieb das bereits, also Hut ab vor 39, denn ich versuche immer im Seniorenheim meiner Mutter(wohl sein Jahrgang) Heimbewohner für das Internet ....auch das Forum hier zu "rekrutieren". Nur, da will Keiner. Ich versteh das ehrlich gesagt nicht, die hängen in ihren Zimmern herum, Jeder schön für sich....Mensch da wirst du doch schon vor Langeweile sinngemäß nicht alt, noch älter.

Rainer-Maria

Guten Abend Rainer-Maria,
Natürlich geht das, das Thema muss ja nicht erweitert werden, es heisst ja: Der erste Tag und für jeden Grenzer und auch die anderen Waffentragenden gab es diesen Moment, wo sie aus dem Alltag herausgerissen wurden von Familie und Freunden getrennt wurden. Dabei spielt es keine Rolle, ob freiwillig oder gezogen. Jeder hatte Erwartungen, Vorstellungen, etwas Sorge oder Angst vor dem Ungewissen. Das zu schildern, hilft auch anderen, sich über manchen wichtigen Moment im Leben klar zu werden. Wir wissen doch über so vieles im Leben bescheid, nur unsere inneren Beweggründe, Triebkräfte bleiben uns oft verborgen. Nur zu, wo sonst kann man fast inkognito mal aussprechen, was uns sonst nicht über die Lippen kommt..
Das meint der 39.


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11.12.2015 09:19 (zuletzt bearbeitet: 11.12.2015 09:19)
#81
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Moin 39 iger,

danke für #72.

MfG Berlin

Edit: Was entfernt.


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11.12.2015 10:27
avatar  Bemme
#82
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Hallo 39`ger!

Habe Deine Geschichte gelesen und bin begeistert!
Vielen Dank!

Gruß Bemme


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04.01.2016 14:28 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2016 18:32)
avatar  Kalubke
#83
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Hallo @der 39.,

erst einmal vielen Dank für die sehr aufschlussreichen und informativen Schilderungen Deines beruflichen Lebens in der DGP/GT.
Besonders haben mich im zeitgeschichtlichen Kontext Deine Ausführungen über die Sonderaufträge als Stellvertreter Polit im Grenzkommando Beendorf interessiert.

Die konspirativ arbeitenden Dienststellen im Anlauf- bzw. Stützpunkt, evt. auch Umschlagobjekt „Rasthof Börde“ könnten zum einen der „Handelsring Libermann“ (Vorläufer der KoKo) unter der Leitung des GM „Mischa“ alias Herschel Libermann und zum anderen die HA (Hauptabteilung) Organisation des Zentralsekretariats der SED, bzw. ab 1946 die Abteilung VK (Verkehr) der Westkommission des Politbüros der SED gewesen sein.

Letztere war ein SED-interner Geheim- und Sicherheitsapparat, der durch die Gruppe Ulbricht aufgebaut wurde (auch als Apparat „Stahlmann“ bekannt).
Leiter waren:
1945 - 1946 Emil Scheweleit
1946 - 1951 „Richard Stahlmann“ alias Arthur Illner (zuvor Zonenleiter Sowj. Zone).
1951 - 1954 Hans Rosenberg
1954 - 1965 Adolf Baier alias „Phillip“ (1950-1952 Leiter AG Personentransporte „Apparat Phillip“(Personentransporte in WD)
1965 - 1975 Josef Steidl (davor Westabteilung des FDGB)
1975 - 1989 Julius Cebulla (ehem. stvtr. Leiter Abt. VK)
1989 - 1990 Gunter Rettner

Der „Apparat Stahlmann“ arbeitete mit Kurieren und Schleusern zusammen, die vom PV der KPD und von den KPD-Landessekretariaten in den Westzonen eingesetzt wurden (KPD-Grenzgruppen).

Es gab in der Abt. VK eine AG Grenzpunkte, die Grenzschleusen entlang der Zonengrenze in 5 Grenzabschniitten betreute:

Grenzabschnitt GA 1 Sachsen, Thüringen Süd: (Plauen, Sonneberg, Meiningen)
Grenzabschnitt GA 2 Thüringen Südwest: (Eisenach, Mühlhausen, Heiligenstadt)
Grenzabschnitt GA 3 Thüringen West: (Worbis, Nordhausen, Schierke)
Grenzabschnitt GA 4 Sachsen-Anhalt: (Schierke, Ilsenburg, Marienborn, Salzwedel, Arendsee)
Grenzabschnitt GA 5 Sachsen-Anhalt, Mecklenburg: (Arendsee, Wittenberge, Boizenburg bis Herrnburg bei Lübeck)

Von der amerikanischen Militärabwehr (CIC) wurden Ende der 40er Jahre folgende Teile des Apparates „Stahlmann“, die im GA 4 arbeiteten, aufgeklärt:

Grenzabschnitt GA 4 (Sachsen Anhalt)
Herta Fischer KPD-Sekretariat Hannover administrative Kontrolle für die britische Zone und für die Grenzstelle Völpke/Oebisfelde
»Rudi Klein« (Anton Merkenich) Oebisfelde-Völpke Schleuser – von Stahlmann mit Aktivitäten in Oebisfelde betraut
Ludwig Wolf KPD-PV Kurier nach Hannover und anderen Landesleitungen ; arbeitet mit Fritz Brüwer
Fritz Brüwer KPD-PV Kurier nach Hannover und anderen Ländern; arbeitet mit Ludwig Wolf; jetzt Sekretär bei Max Reimann, PV KPD Hannover
»Alex« ? Fritz Runkel, Sowjetische Zone, arbeitet für eine Abteilung der sowjetischen Militärregierung, die alle deutschen Polizeien überwacht; möglicherweise als Kurier tätig, auch GI „Ferdinand Fuchs“ des MfS

Kuriere Oebisfelde Route, Grenzgruppe „Bader“ ?
Bruno Hermann Berlin – Westzonen über Oebisfelde Kurier
Hans Witte Britische Zone Kurier
(Vnu) Wenzel Britische Zone Kurier
Karl Weidner Britische Zone Kurier
Franz Nowicki Britische Zone Kurier und Organisator
Helmut Rose Britische Zone Kurier
Hans Wolf Frankfurt/M – Hannover Kurier nach München und in die Französische Zone
Karl Heckrath Oebisfelde Betreuung eines Lagerhauses und administrative Zuständigkeit für den Umschlag von Propaganda-Schmuggelgut (später Schleuser)

Bemerkenswert ist, dass während Deiner Zeit als Polit im Grenzkommando Beendorf, dort wahrscheinlich im März 1950 der stellvertretende KPD-Vorsitzende Kurt Müller in die DDR geschleust wurde. Er ist vom sog. „Apparat Phillip“ (Abt. VK/AG Personentransporte) von Hannover-Kirchrode nach Bad Helmstadt gefahren worden. In Begleitung eines Mitgliedes einer KPD-Grenzgruppe (evt. Grenzgruppe „Bader“) erfolgte mit einiger Sicherheit die Schleusung über einen Grenzpunkt im Abschnitt des Grenzkommandos Beendorf. Auf DDR-Seite wurde Kurt Müller von der Abt. VK/AG Fahrdienst übernommen und nach Berlin transportiert. Richard Stahlmann überwachte auf der DDR-Seite die Schleusung höchst persönlich. In Berlin erwartete Kurt Müller jedoch kein Urlaubsplatz sondern Festnahme, Überstellung in die Sowjetunion und Inhaftierung in einem Kriegsgefangenenlager, weil er wegen kritischer Äußerungen bei der SED-Führung in Ungnade gefallen war. Vlt. ist Dir dieser Schleusungstermin (März 1950) noch im Gedächtnis geblieben und vlt. erinnerst Du Dich anhand der Karte unten noch an die Örtlichkeiten der verschiedenen Schleusungsaktionen (Schleusungswege, Treff- und Grenzübertrittspunkte, freizumachende Grenzabschnitte etc.).

Der Handelsring Libermann organisierte konspirativ Warenbeschaffungen aus den Westzonen für Betriebe, das MfS, für die Residenturen der sowjetischen Geheimdienste in der sowjetischen Zone und wie sich anhand Deiner Schilderungen herausstellt, auch für die sowjetisch geleiteten Reparationsbetriebe.

Quellen:
Köppe-Bericht
Mensing: SED-Hilfe
Spiegel-Artikel aus den 50er Jahren über Kurt Müller



Gruß Kalubke


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04.01.2016 14:58
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#84
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es ist interessant, zu lesen ,dass der SED Staat sich als professioneller Schleuser betätigte und das natürlich straffrei und im Staatsauftrag.
Schleuser , die Menschen aus der DDR herausholen wollten, wurden andererseits kriminalisiert und landeten bei Antreffen im berüchtigten Stasiknast HSH. Der Satz , wenn 2 das gleiche tun , ist es noch lange nicht das Selbe.


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04.01.2016 18:39 (zuletzt bearbeitet: 04.01.2016 18:40)
avatar  Kalubke
#85
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Da hast Du recht, immer wenn Macht und/oder Geld im Spiel ist, gibt es Doppelmoral.

Gruß Kalubke


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04.01.2016 20:06 (zuletzt bearbeitet: 04.01.2016 20:14)
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Ja Gert, da hast du recht. Als ich von 1956 bis 1960 auf der Gr. Komp. Caroline ( Bat. Barneberg ) meinen Dienst leistete, das war der Grenzabschnitt direkt vor dem Ortseingang Offleben ( BRD ), da wurde auch in unregelmäßigen Zeitabständen geschleust, mal in Abständen von Wochen und mal waren die Abstände auch Monate. Oder man hat es eben nicht mit bekommen weil man nicht anwesend war. Uns sagte man es sind die millitärischen Aufklärer des Mfs. Die konnten sich die geeignete Stelle selbst aussuchen, denn es gab ja noch kein Minenfeld usw. Die Schleusungen fanden immer nach Einbruch der Dunkelheit bzw.in der Nacht statt. Die am meisten benutzten Stellen waren links der Barneberger Straße in Höhe Tongrube der Ziegelei (DDR Seite): Dann rechts der Barneberger Straße gegenüber dem Sportplatz Offleben und etwas weiter nördlich am alten Bahndamm. Die kamen mit einem PKW Kombi mit verdunkelten Scheiben auf der Komp. vor gefahren. Eine Person mit dunkler Lederjacke und Offz. Schulterstücken stieg aus und ließ sich beim OVD oder beim Komp.Chef melden. Danach verschwand dieser PKW wieder.
Die Grenzposten wurden verständigt bzw.die Nachtschicht in dem beabsichtigten Abschnitt angewiesen , sich aus dem Postenbereich zurück zu ziehen bis zur 500 m Linie für ca.2 manchmal auch 3 Stunden. Der PKW fuhr dann mit Standlicht oder ohne Licht in den vorderen Grenzbereich, nach Beendigung der Schleusung verschwand der PKW wieder. Offiziell hat man nicht erfahren in welche Richtung geschleust wurde. Die Personen bekam auch niemand zu Gesicht. Die erste 10m Kontrollstreife am Morgen wurde beauftragt, die Spuren auf dem K10 genau zu kontrollieren und dann zu beseitigen. Man bekam vorher gesagt wie viel Spuren es sein müssen und in welche Richtung. Ob nach dem Bau des Minenfeldes dort auch noch geschleust wurde , weiß ich nicht.
Soviel also zu der Schleusung im Bereich Offleben (BRD) soweit es mir bekannt war.

Gruß CAMBRINO


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04.01.2016 20:25
#87
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Geschleust haben solange die Grenze bewacht wurde immer beide Seiten, einschließlich England,Frankreich u. USA.
Das Risiko einer offiziellen Grenzpassage war viel zu hoch.Es mußte ja auch Ausrüstung mitgenommen werden.
Das ist doch alles nichts Neues.Ich verstehe nicht, warum das etwas besonderes sein sollte. Normale Geheimdienstarbeit


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04.01.2016 20:30 (zuletzt bearbeitet: 04.01.2016 20:32)
avatar  marc
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Zitat von Signalobermaat im Beitrag #87
Geschleust haben solange die Grenze bewacht wurde immer beide Seiten, einschließlich England,Frankreich u. USA.
Das Risiko einer offiziellen Grenzpassage war viel zu hoch.Es mußte ja auch Ausrüstung mitgenommen werden.
Das ist doch alles nichts Neues.Ich verstehe nicht, warum das etwas besonderes sein sollte. Normale Geheimdienstarbeit


Gibt es Beispiele dafür?


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04.01.2016 21:25
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#89
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( gelöscht )

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #87
Geschleust haben solange die Grenze bewacht wurde immer beide Seiten, einschließlich England,Frankreich u. USA.
Das Risiko einer offiziellen Grenzpassage war viel zu hoch.Es mußte ja auch Ausrüstung mitgenommen werden.
Das ist doch alles nichts Neues.Ich verstehe nicht, warum das etwas besonderes sein sollte. Normale Geheimdienstarbeit


@Signalobermaat , das ist wieder eine deiner üblichen Verdummungsantworten.Es war überhaupt nicht die Rede von USA und sonstwem, es war die Rede von Schleusungen in den 50 Jahren um kommunistische Funktionäre und Angehörige der KPD illegal hin und her zu schleusen in die Bundesrepublik, weil die KPD verboten war. Es war sicher ein Teil der Wühlarbeit der SED unter Anleitung der Russen um die Bundesrepublik zu destabilisieren und zu unterwandern mit kommunistischen Funktionären.
Meine Kernaussage jedoch war eine andere und war doch klar, sie lautet die SED argumentierte wie auf vielen Gebieten so auch bei den Schleusungen mit einer Doppelmoral. Wenn es ihr nützte so waren das Gute, wenn es ihr schadete so waren es Verbrecher und wurden vom MfS entsprechend behandelt,oftmals am Schluss noch nach jahrelangen Gefängnisaufenthalten gewinnbringend "verwertet" im Rahmen des Häftlingshandels zwischen den deutschen Staaten. Pfui Deubel für diese Gesinnung


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04.01.2016 21:39
avatar  Mike59
#90
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Zitat von Gert im Beitrag #89
Zitat von Signalobermaat im Beitrag #87
Geschleust haben solange die Grenze bewacht wurde immer beide Seiten, einschließlich England,Frankreich u. USA.
Das Risiko einer offiziellen Grenzpassage war viel zu hoch.Es mußte ja auch Ausrüstung mitgenommen werden.
Das ist doch alles nichts Neues.Ich verstehe nicht, warum das etwas besonderes sein sollte. Normale Geheimdienstarbeit


@Signalobermaat , das ist wieder eine deiner üblichen Verdummungsantworten.Es war überhaupt nicht die Rede von USA und sonstwem, es war die Rede von Schleusungen in den 50 Jahren um kommunistische Funktionäre und Angehörige der KPD illegal hin und her zu schleusen in die Bundesrepublik, weil die KPD verboten war. Es war sicher ein Teil der Wühlarbeit der SED unter Anleitung der Russen um die Bundesrepublik zu destabilisieren und zu unterwandern mit kommunistischen Funktionären.
Meine Kernaussage jedoch war eine andere und war doch klar, sie lautet die SED argumentierte wie auf vielen Gebieten so auch bei den Schleusungen mit einer Doppelmoral. Wenn es ihr nützte so waren das Gute, wenn es ihr schadete so waren es Verbrecher und wurden vom MfS entsprechend behandelt,oftmals am Schluss noch nach jahrelangen Gefängnisaufenthalten gewinnbringend "verwertet" im Rahmen des Häftlingshandels zwischen den deutschen Staaten. Pfui Deubel für diese Gesinnung


Das nennt man Politik. OT: läßt sich problemlos in die Gegenwart spiegeln.
P.S.: geht um die Kernaussage :)


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