Liebe Grüße aus dem schönen Potsdam

  • Seite 2 von 3
27.02.2015 01:06
avatar  ( gelöscht )
#16
avatar
( gelöscht )

Potsdamerin, ich halte es eigentlich wie Andy #7 und beteilige mich nicht an überschwänglichen Begrüßungen, von daher nur lapidar Tach.
In Deiner Vorstellung (#1), welche sehr umfangreich ist bringst Du zum Ausdruck, das Du Dich für die Note 1 in Stabü noch bis heute schämst.
Was soll denn das bitte, eine Entschuldigung? Ich sag`s mal so, die Note 1 Stand und Du möchtest mitteilen, "so rot war ich garnicht"
Vollkommen unsinnig! Diese 1 dürfte Dir doch nützlich gewesen sein und wen interessiert es heute noch??
Problem für mich als gelerntem DDR-Bürger Dein #5.
Inhaltlich sorry unglaubwürdig zumindest in Detail`s. Potential hat der Beitrag, ist aber ausbaufähig, denk mal drüber nach, bring es zu Papier.
Wenn es dann soweit ist, geh nach Babelsberg, die machen was draus.
Micha
( iss nun mal meine Meinung)


 Antworten

 Beitrag melden
27.02.2015 10:20
avatar  andyman
#17
avatar

@Potsdamerin
Hallo und willkommen im Forum.
Stabü 1,was sagt das aus-genau gar nichts,ich hatte immer ne 1 und habe nur das gesagt was der Lehrer hören wollte."Die Gedanken sind frei"und gehören mir.
Die Story mit den Hunden ist grenzwertig du mußt aufpassen was du schreibst,es gibt hier absolute Experten.Lies dich erst mal ein.Wieso hast du Schmerzen?Damit kenne ich mich aus,müßte dann aber ein neuer Thread werden.Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 01:32
avatar  ( gelöscht )
#18
avatar
( gelöscht )

Zitat von andyman im Beitrag #17
@Potsdamerin
Hallo und willkommen im Forum.
...
Die Story mit den Hunden ist grenzwertig du mußt aufpassen was du schreibst,es gibt hier absolute Experten.Lies dich erst mal ein.Wieso hast du Schmerzen?Damit kenne ich mich aus,müßte dann aber ein neuer Thread werden.Lgandyman


Ja, erst mal ups. Ich habe das mit dem kurzen Lebenslauf, den man hier bei der Vorstellung schreiben sollte, wohl misverstanden. Hätte mir erst einmal ein paar von den anderen Posts durchlesen sollen.

Der Grenzstreifen mit den Hunden verlief genau bis unter die Fenster der schmalen Seite des Gebäudes, die natürlich alle vergittert waren. Es war das Gebäude, wo Vervielfältigung und Druckerei war und so was. In das Gebäude ist man auch nur mit einem extra Ausweis reingekommen. Achso, die ASR hatte zwei Objekte, die Verwaltungsgebäude in der August-Bebel-Straße und das Uni-Gelände hinten in der Nähe Babelsberger Park. Von dem Uni-Gelände kenne ich nur die Aula, wo wir Lehrlinge öfter zur Disco o. Fashingfeier gegangen sind.
Und es waren ungefähr 10 magere Hunde. Gezählt habe ich sie nicht. Habe das Fenster ja nur paar Sekunden geöffnet, meine Brote rausgeworfen und schnell wieder geschlossen.
Ich verstehe bis heute nicht, wie die mich gefunden haben. Der nächste Aussichtsturm von der Grenze war doch bestimmt 100 m weit weg. Ich habe ja nicht mal erkennen können, ob da gerade jemand steht und guckt. Und selbst dann. Wie können die mich auf die Entfernung erkennen?
Mir wurde dann auch noch gesagt, dass die Hunde sich nicht an Menschen gewöhnen dürfen. Sonst werden sie getötet. Stimmt das? Ich denke, man wollte mich damit nur abschrecken.
Meine Freundin wohnte eine Querstraße weiter im Einfamilienhaus. Da ist man auch nur noch mit Passierschein reingekommen. Wenn sie was holen wollte, musste ich immer am Schlagbaum warten. Ich fand das toll, weil sie da eigentlich keine Haustür mehr abschließen musste und es so schön ruhig war. Dann hat sie mir erst mal erklärt, wie toll ihre Geburtstagsfeiern, Weihnachten und Ostern sind. Und dass sie für jeden Besuch erst ewig vorher einen Antrag stellen müssen. Aber wenn deine Schwiegermutter nicht mal einfach so vor der Tür stehen kann, fänd ich auch nicht schlecht.

Ähm, wieso soll ich noch mal nach Babelsberg und meine Geschichte erzählen? Versteh' ich grad nicht, sorry.


 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 01:42
avatar  ( gelöscht )
#19
avatar
( gelöscht )

Zitat von Potsdamerin im Beitrag #18
Zitat von andyman im Beitrag #17
@Potsdamerin
Hallo und willkommen im Forum.
...
Die Story mit den Hunden ist grenzwertig du mußt aufpassen was du schreibst,es gibt hier absolute Experten.Lies dich erst mal ein.Wieso hast du Schmerzen?Damit kenne ich mich aus,müßte dann aber ein neuer Thread werden.Lgandyman


Ja, erst mal ups. Ich habe das mit dem kurzen Lebenslauf, den man hier bei der Vorstellung schreiben sollte, wohl misverstanden. Hätte mir erst einmal ein paar von den anderen Posts durchlesen sollen.

Der Grenzstreifen mit den Hunden verlief genau bis unter die Fenster der schmalen Seite des Gebäudes, die natürlich alle vergittert waren. Es war das Gebäude, wo Vervielfältigung und Druckerei war und so was. In das Gebäude ist man auch nur mit einem extra Ausweis reingekommen. Achso, die ASR hatte zwei Objekte, die Verwaltungsgebäude in der August-Bebel-Straße und das Uni-Gelände hinten in der Nähe Babelsberger Park. Von dem Uni-Gelände kenne ich nur die Aula, wo wir Lehrlinge öfter zur Disco o. Fashingfeier gegangen sind.
Und es waren ungefähr 10 magere Hunde. Gezählt habe ich sie nicht. Habe das Fenster ja nur paar Sekunden geöffnet, meine Brote rausgeworfen und schnell wieder geschlossen.
Ich verstehe bis heute nicht, wie die mich gefunden haben. Der nächste Aussichtsturm von der Grenze war doch bestimmt 100 m weit weg. Ich habe ja nicht mal erkennen können, ob da gerade jemand steht und guckt. Und selbst dann. Wie können die mich auf die Entfernung erkennen?
Mir wurde dann auch noch gesagt, dass die Hunde sich nicht an Menschen gewöhnen dürfen. Sonst werden sie getötet. Stimmt das? Ich denke, man wollte mich damit nur abschrecken.
Meine Freundin wohnte eine Querstraße weiter im Einfamilienhaus. Da ist man auch nur noch mit Passierschein reingekommen. Wenn sie was holen wollte, musste ich immer am Schlagbaum warten. Ich fand das toll, weil sie da eigentlich keine Haustür mehr abschließen musste und es so schön ruhig war. Dann hat sie mir erst mal erklärt, wie toll ihre Geburtstagsfeiern, Weihnachten und Ostern sind. Und dass sie für jeden Besuch erst ewig vorher einen Antrag stellen müssen. Aber wenn deine Schwiegermutter nicht mal einfach so vor der Tür stehen kann, fänd ich auch nicht schlecht.

Ähm, wieso soll ich noch mal nach Babelsberg und meine Geschichte erzählen? Versteh' ich grad nicht, sorry.




Tscha Babelsberg, die machen aus Deinem Beitrag #5 einen Film, Im Forum wird es einen Programmhinweis geben, Im ersten Anlauf wird es wohl
kein OSCAR, ich würde es Dir wünschen.
Micha


 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 02:01
avatar  ( gelöscht )
#20
avatar
( gelöscht )

Hallo Micha,

vielleicht kannst du mir bitte mal erklären, wie du auf sowas kommst?
Ein Film darüber, wie ein naives tierliebes Mädchen Hunde füttert?
Wer will das sehen?
Aber wie die Grenzer mich gefunden haben, weißt du auch nicht.
Das würde mich nämlich mal interessieren.

LG Moni


 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 02:25
avatar  ( gelöscht )
#21
avatar
( gelöscht )

Zitat von Potsdamerin im Beitrag #20
Hallo Micha,

vielleicht kannst du mir bitte mal erklären, wie du auf sowas kommst?
Ein Film darüber, wie ein naives tierliebes Mädchen Hunde füttert?
Wer will das sehen?
Aber wie die Grenzer mich gefunden haben, weißt du auch nicht.
Das würde mich nämlich mal interessieren.

LG Moni


Ach Mensch Moni, es geht doch überhauptnicht um ein tierliebes Mädel, welches abgemagerte Hund füttert. Zerpflücke doch mal Dein #5.
Der von Dir beschriebene Umgang mit den Genossen ist in meinen Augen mehr als fragwürdig. Wenn Du den Alten Herren Sparsamkeit
anheim gelegt hast, alle Achtung. Du versuchst einen alten Kämpfer vom Volvo auf einen Wartburg zu reduzieren und das aus Gründen der
Sparsamkeit. Der alte Genosse beschwert sich und mit einem kessen Spruch wiegelst Du ab?
War sicher geprägt vom guten Willen der DDR etwas Gutes zu tun.
In der Realität wäre solch eine Aktion gegen die alten Helden Dein Genickbruch gewesen.
Micha


 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 02:49 (zuletzt bearbeitet: 28.02.2015 02:55)
avatar  ( gelöscht )
#22
avatar
( gelöscht )

Also Micha,

ich denke mir doch hier keine Geschichten aus!
Und ganz ehrlich. Vielleicht war ich auch viel zu unbedarft. Ich habe damals noch nicht einmal begriffen, was ich falsch gemacht habe.
Bei uns zuhause war die Stasi überhaupt kein Thema. Oder was man sagen darf und was nicht. Ich hatte nur das im Kopt, was ich
in der Schule mal über den Sozialismus gelernt hatte. Und da wurde eben nur gutes berichtet. Wie hätte ich also annehmen dürfen,
dass ich mich über das Verhalten dieses Rotarmisten nicht wundern darf. Das passte mit dem, was ich gerlernt hatte, nicht zusammen.
Und so habe ich ihm das auch gesagt in meiner Art. Kurz und bündig.
Und es haben ja auch andere für mich ausgebadet, allen voran mein Verwaltungsdirektor. So kreidebleich, wie er zurückkam,
möchte ich nicht wissen, was da oben beim Schüßler los war.
Menno, und wenn mich meine Sekretärin, also Ausbilderin, nicht aufgehalten hätte, wäre ich wie eine Furie hoch und hätte denen da
oben mal eben den Sozialismus erklärt. Ich war so. Aber ich war auch eine ganz doll liebe, überaus fleißige und intelligente Mitarbeiterin
in dieser Verwaltungsabteilung. Vielleicht ist das der Grund, weshalb der Verwaltungsdirektor so für mich in die Bresche gesprungen ist.
ABER:
Vielleicht war auch gar nicht alles sooo schlimm in der DDR, wie ständig einige berichten.
Für mich entsteht immer wieder ein riesen Widerspruch zwischen dem, was ich selbst erlebt habe
und was andere erzählen. Manchmal denke ich, wir haben nicht in der selben DDR gelebt.

Ich will und werde aber niemand anderem unterstellen, dass er Quatsch erzählt.
Doch das Gleiche wünsche ich mir bitte auch für mich!

Moni


 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 03:45
avatar  ( gelöscht )
#23
avatar
( gelöscht )

Zitat von Potsdamerin im Beitrag #22
Also Micha,

ich denke mir doch hier keine Geschichten aus!
Und ganz ehrlich. Vielleicht war ich auch viel zu unbedarft. Ich habe damals noch nicht einmal begriffen, was ich falsch gemacht habe.
Bei uns zuhause war die Stasi überhaupt kein Thema. Oder was man sagen darf und was nicht. Ich hatte nur das im Kopt, was ich
in der Schule mal über den Sozialismus gelernt hatte. Und da wurde eben nur gutes berichtet. Wie hätte ich also annehmen dürfen,
dass ich mich über das Verhalten dieses Rotarmisten nicht wundern darf. Das passte mit dem, was ich gerlernt hatte, nicht zusammen.
Und so habe ich ihm das auch gesagt in meiner Art. Kurz und bündig.
Und es haben ja auch andere für mich ausgebadet, allen voran mein Verwaltungsdirektor. So kreidebleich, wie er zurückkam,
möchte ich nicht wissen, was da oben beim Schüßler los war.
Menno, und wenn mich meine Sekretärin, also Ausbilderin, nicht aufgehalten hätte, wäre ich wie eine Furie hoch und hätte denen da
oben mal eben den Sozialismus erklärt. Ich war so. Aber ich war auch eine ganz doll liebe, überaus fleißige und intelligente Mitarbeiterin
in dieser Verwaltungsabteilung. Vielleicht ist das der Grund, weshalb der Verwaltungsdirektor so für mich in die Bresche gesprungen ist.
ABER:
Vielleicht war auch gar nicht alles sooo schlimm in der DDR, wie ständig einige berichten.
Für mich entsteht immer wieder ein riesen Widerspruch zwischen dem, was ich selbst erlebt habe
und was andere erzählen. Manchmal denke ich, wir haben nicht in der selben DDR gelebt.

Ich will und werde aber niemand anderem unterstellen, dass er Quatsch erzählt.
Doch das Gleiche wünsche ich mir bitte auch für mich!

Moni



Moni, mir liegt es fern jemandem zu unterstellen er würde @Quatsch erzählen, das ist nicht meine Art! Ich habe eine Freundin und die sagt:
"Micha, du bist eine eiskalte Drecksau" das resultiert aus meinem Mundwerk und irgendwie find ich das gerechtfertigt und gut, wers mag.
Für mich gibt es einige Begriffe in Beiträgen, wo ich allergisch Reagiere, zugegeben ein "hätte, könnte naja, wäre" rutscht mir auch mal raus.
Das Schlimmste was in einem Dialog passieren kann: "ja, Aber", ist doch ein Nein für Feiglinge. Ach so guckst Du in diesem Beitrag, also in Deinem
welcher Ausgangspunkt ist noch mal rein. (vielleicht war die DDR garnicht so schlimm), das war nicht wörtlich. Ein Zurückrudern?
Vielleicht gehört auch zu den Unworten. Na Gut, wir werden noch Freunde Gruß aus LE
Micha


 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 06:01
#24
avatar

Zitat von 1941ziger im Beitrag #15
Hallo Pitti53,[...]
würde es nicht reichen wenn Du nur 2-3 Zeilen von Beitrag bringen würdest,
[.....].....Mensch Kumpel,
das geht doch auch anders.


Danke.

Aber leider, ´41 ziger, gibt es nicht wenige die wollen anscheinend nicht, auf biegen und brechen nicht.....

Nach dem Motto: Übersichtlichkeit? Egal......

In vielen Foren ist derartiges, unsinniges Zitieren nicht erlaubt, in den Forenregeln explizit verboten, wird als Spam gewertet.

MfG Berlin

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 06:58
avatar  ( gelöscht )
#25
avatar
( gelöscht )

Ja, auch ich habe Dich beschützt.
Und tatsächlich gab es nie mehr als einen Hund an der Laufleine, oder eben im Gatter.
müssen also die Dorfköter😜 gewesen sein, seis drum.
auch wir hatten Mitleid mit den Grenzhunden, und Psst, nicht weitersagen, haben die mit den Bonbon der Postenverpflegung gefüttert.
nichts Menschliches war und ist uns fremd.
Potsdam ist mir in guter Erinnerung, auch Dank Buttermilchbrot, das ich bis dahin nicht kannte, und Nussschinken, dito.


 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 15:07 (zuletzt bearbeitet: 28.02.2015 15:15)
avatar  ( gelöscht )
#26
avatar
( gelöscht )

Zitat von damals wars im Beitrag #25
Ja, auch ich habe Dich beschützt.
Und tatsächlich gab es nie mehr als einen Hund an der Laufleine, oder eben im Gatter.
müssen also die Dorfköter😜 gewesen sein, seis drum.
auch wir hatten Mitleid mit den Grenzhunden, und Psst, nicht weitersagen, haben die mit den Bonbon der Postenverpflegung gefüttert.
nichts Menschliches war und ist uns fremd.
Potsdam ist mir in guter Erinnerung, auch Dank Buttermilchbrot, das ich bis dahin nicht kannte, und Nussschinken, dito.


"Nun meine Aufgabe an der Grenze bestand darin, ca. 80 Hunde täglich zu betreuen, die zur Grenzbewachung eingesetzt wurden. Sie waren an Seiltrassen gekettet oder freilaufend in Laufgehegen unterwegs. Weiterhin hatten wir eine spezielle Hundemeute, die für den so genannten Ernstfall an der Mauer ausgebildet wurde, um die "Grenzverletzer" von Ost nach West zu stellen. Sie bestand aus 4 Hündinnen und einem Rüden. "

Genau nachzulesen unter: "Hunde an der Deutsch-Deutschen Grenze

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...ved=0CEcQrQMwDQ

Und an welcher Grenze hast du gedient? Ich meine, wir hatten ja auch eine Grenze nach Polen und der CSSR.

@ Micha: 1. Liest du meinen Beitrag erst gar nicht richtig und 2. demtentierst du, ohne überhaupt dabei gewesen zu sein. Wenn's schee macht ...


 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 15:54 (zuletzt bearbeitet: 28.02.2015 16:14)
#27
avatar

Zitat von Potsdamerin im Beitrag #26

"Nun meine Aufgabe an der Grenze bestand darin, ca. 80 Hunde täglich zu betreuen, die zur Grenzbewachung eingesetzt wurden. Sie waren an Seiltrassen gekettet oder freilaufend in Laufgehegen unterwegs. Weiterhin hatten wir eine spezielle Hundemeute, die für den so genannten Ernstfall an der Mauer ausgebildet wurde, um die "Grenzverletzer" von Ost nach West zu stellen. Sie bestand aus 4 Hündinnen und einem Rüden. "

Genau nachzulesen unter: "Hunde an der Deutsch-Deutschen Grenze"



Wenn jemand 80 Hunde am Tag betreut hat, war es der Tierarzt, der halbjährlich die Kompanien abfuhr. Dazu wurden die Tiere reingeholt,
um in Augenschein genommen zu werden. Die waren nicht alle 80 zusammen am Seil oder an der Kette. Das ist Unsinn.
Im Abschnitt Juchhöh (Vogtland) waren drei Hunde am Seil, streng getrennt.

Wo es Gehege mit freilaufenden Hunden gab, entzieht sich meiner Kenntnis, aber das war sicher nicht die Regel, und die Hunde waren dann auch
nur einzeln dort.

Die "Hundemeute" waren die Diensthunde der Kompanie, mit jeweiligen Hundeführern und einer halbwegs vernünftigen Ausbildung.

Es ist nicht alles allgemeinverbindlich, was irgendwo geschrieben steht, auch nicht in "Hunde an der Deutsch-Deutschen Grenze"

Übrigens, ich war Hundeführer !

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 21:52
#28
avatar

Willkommen Potsdamerin.

Mach Dir um die Staatsbürgerkunde Lehrer(innen) keine Gedanken, ich glaub die waren nicht immer die hellsten.

Um mal das Gegenbeispiel zu deinem Lehrer zu bringen, ich hatte eine 3 und war weder aufmüpfig, noch feindlich oder sonstwie, eher das Gegenteil, nein, das totale Gegenteil.
Ein anderer in meiner Klasse, dessen Eltern die Ausreise beantragt hatten, er weder in der FDJ war, noch sich sonstwo beteiligte, Levis oder Wrangler trug und laut gegen die DDR hetzte was das Zeug hielt, der hatte in Staatsbürgerkunde eine 1.

Über dieses Trauma bin ich bis heute nicht fertig geworden.

Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.


 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 22:25
#29
avatar

Zitat

Wenn jemand 80 Hunde am Tag betreut hat, war es der Tierarzt,



Nicht zwingend.
Ich weis heute nicht mehr genau wieviele Hunde ich täglich zu betreuen hatte, aber die 80 kann ich ohne rot zu werden toppen.
Hier muss man die Zeit beachten, in den 80ern wurden die Hundeanlagen massiv ausgebaut als die Minen verschwanden.
Wir hatten, wenn ich mich recht erinnere, 125 Hunde, die wir allerdings mit 2 Teams versorgten, ein Team alleine hätte das nicht geschafft, zu weit waren die Anfahrtswege die auch wegen geografischer Gegebenheiten viel Zeit kosteten.

Ich denke aber auch, das "Rudel" waren die Dorfköter.
Grenzhunde erwischt man aus einem Fenster maximal 2, egal ob Seil oder Käfig.
Seidenn man geht an mehrere Fenster, je nach Gebäudegrösse kann man so auch mehr Hunde erreichen.
Die "Meute" ist auszuschliessen, denn die Meute wurde ja nicht als Meute gehalten, sondern bestand aus Einzeltieren die nur im Falle einer Lage zur Meute zusammen genommen wurden, die waren natürlich vorher ausgewählt und miteinander trainiert.

Naja, im Grunde ist es aber unwichtig wieviele Hunde nun vom Brot profitiert haben.
Sie haben auch nicht auf Sicht reagiert, sondern Hunde haben einen ausgeprägten Zeitsinn, auch ohne Uhr die wissen genau zu welche Tageszeit die Brote aus dem Fenster flogen.

Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.


 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2015 22:42
avatar  ( gelöscht )
#30
avatar
( gelöscht )

Stimmt. Die Hundestaffel hatte in ganz schönes Pensum.Pellets nachfüllen, Wasser wechseln. Und in manchen Abschnitten gab es etliche Hunde.
Bei manchen hätte ich mich nicht in die Nähe getraut.
Die meisten wurden aber bei ein bisschen Zuwendung ganz zutraulich.

Sah man denn von der Schule aus die Westberliner Ausflugsdampfer?
Sie grüßten uns immer nett"und rechts sehen sie die große Neugierde!"


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!