Warum zogen , warum ziehen deutsche Soldaten in einen Krieg ?

11.02.2015 18:50
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#1
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Und wie kann man solche Soldaten nennen--die freiwillig für ihre Politiker und mehr Geld in einen Krieg ziehen? Denn für,s deutsche Volk ziehen sie mit Sicherheit nicht in einen Krieg um die Freiheit Deutschlands zu verteidigen.

Geschrieben von Rostocker .

Warum sind NVA Soldaten in den Einstrichkeinstrich für länger als die Grundwehrdienstzeit gesprungen , warum haben sie sich auf längere Zeit verpflichtet ? Obwohl sie von " ihren Politikern " wussten , der Krieg steht aus Richtung Bonn unmittelbar bevor ?
Sind längerdienende NVA Soldaten zur Fahne gegangen , um die Freiheit des DDR-Volks zu verteidigen ?
Oder um einer fremden Macht zu dienen ?


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11.02.2015 18:58
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#2
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Als Soldat musst Du dich nicht um Unterkunft, Essen , Bekleidung usw. kümmern. Und die Entlohnung (Sold) ist im Verhältnis zum geschaffenen Beitrag am Volksvermögen relativ gut. Wenn Du keine Ausrüstung klaust und verscherbelst, kein Krieg kommt und du im Suff nicht verunglückst, kannst Du früher in Pension/Rente gehen wie ein Schwerarbeiter. Gehorchen soll ja auch heute noch wichtiger als denken sein.

Der Hesselfuchs


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11.02.2015 19:06
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#3
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Hallo,
bei der Bundewehr hies es mal, wenn ein Krieg ausbricht gehen wir sofort nach hause.

Unser Auftrag wurde verfehlt, einen Krieg zu verhindern!


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11.02.2015 19:07
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#4
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Sie ziehen nur solange begeistert in den Krieg und freuen sich über das Geld, bis es ernst wird und sie mit aufgerissenem Bauch und heraushängendem Gedärm nach der Mutter schreien und elendig verrecken. Vielleicht fragen sie sich noch in den letzten Momenten - warum?
So, wie es sich die Verreckenden auf den Schlachtfeldern um Verdun dies wahrscheinlich gefragt haben, so, wie es derjenige in Stalingrad tat, der als Schwerstverwundete nichts mehr zu Fressen bekam und verhungerte, falls der Wundbrand ihn nicht vorher umbrachte.
Immer nach solchen Ereignissen, schworen sich die einfachen Leute, das Kanonenfutter - nie wieder und schon war es vergessen und sie meldeten sich wieder. Eine jede Kugel, sie trifft ja nicht....


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11.02.2015 19:12
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#5
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@B208 , wenn die Frage so einfach wäre....

Ein paar mögliche Antworten:
- wirklich aus Überzeugung
- Abenteuerlust
- "sicherer" gut verdienender Arbeitsplatz
- Befehlsgeilheit
- schnellerer Studienplatz

Einige mögliche Antworten, nur es gab auch wirklich Berufssoldaten aus Überzeugung für den Sozialismus, alle anderen Punkte sind im menschlichen Wesen begründet, damals in der DDR, wie auch heute.
Es ist nur die Frage in wie weit ein Auslandseinsatz gerechtfertigt ist?


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11.02.2015 19:13
#6
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Daß ein BW-Soldat begeistert in den Krieg zieht, stimmt ganz sicher nicht, besonders wenn er Familie hat.

Er hat sich für einen Beruf entschieden und folgt einem Befehl. Dann hofft er, mit heiler Haut davonzukommen und durch den Einsatz Karriere machen zu können.

Die relativ geringen Verluste bisher und Einsätze, bei denen gar nicht gekämpft wird, lassen den Job noch attraktiv erscheinen.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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11.02.2015 19:25
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#7
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Würde sagen Hauptgrund: Geld(Sold), dazu Lust zum Krieg spielen( Wir spielten doch als Kinder, auch gern Räuber und Gendarm) , etwas rumballern und halt an die Hand genommen werden, mach es so oder so( Befehl)! Dazu noch , mal raus aus dem Alltagstrott, ohne es selber bezahlen zu müssen! Was auf sie zukommt, so schlimm wird es nicht sein, aber wenn es los geht und die ersten Kameraden werden verwundet oder sogar getötet, dann kommt der Kupferbolzen hinten raus! So, hätten wir das nicht gedacht und nun ist es zuspät, haben ja unterschrieben! Man sieht es ja daran wie viele BW-Soldaten beim Ende ihres Dienstes im Ausland, traumatisiert sind! Klar gibt es auch Ausnahmen, sind aber sehr wenige, die sich nichts anderes vorstellen können und mit Lust und Liebe Soldat sind und ihnen egal ist ob sie in den Krieg ziehen müssen! Habe nur für die heutige Zeit geschrieben! Denn von Zeiten des 2 Weltkrieges zu schreiben , warum und weshalb deutsche Soldaten in den Krieg zogen, das ist ein Kapitel für sich!
Grüsse steffen52


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11.02.2015 19:28
#8
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Das mit der "Lust" nehm ich nicht an.

Mehr noch in den USA wird ein Grund deutlich. Soziale Sicherheit.
Dort melden sich viele Arme. Hier sicherlich auch bzw. junge Leute, die meinen, eine Existenzgrundlage nicht anders schaffen zu können.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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11.02.2015 19:41
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#9
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #8
Das mit der "Lust" nehm ich nicht an.

Mehr noch in den USA wird ein Grund deutlich. Soziale Sicherheit.
Dort melden sich viele Arme. Hier sicherlich auch bzw. junge Leute, die meinen, eine Existenzgrundlage nicht anders schaffen zu können.

Kann es nur so schreiben, wie ich einen persönlich kenne, der mit Leib und Seele Soldat ist! Habe ja geschrieben, das sind Ausnahmen, aber die gibt es!!!!!
Grüsse steffen52


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11.02.2015 19:48
#10
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hallo rostocker,

warum freiwillig,als ich zur fahne gegangen bin 1961 da sind viele aus überzeugung zur fahne gegangen,ich selbst war ja noch keine 18 jahre alt und brauchte noch die genehmigung meine mutter ,geld hat natürlich auch mitgespielt,ich hätte damals als ich ausgelernt hatte 61 als schmiedegeselle 265,--m
erhalten,also haben un s freiwillig zur grenzpolizei gemeldet ,weil es dort mehr geld gab als bei der nva ich habe damals 315,--m bekommen mit grenzzuschlag

gr. lassiter


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11.02.2015 20:06 (zuletzt bearbeitet: 11.02.2015 20:06)
#11
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Zitat von steffen52 im Beitrag #9
Zitat von Freienhagener im Beitrag #8
Das mit der "Lust" nehm ich nicht an.

Mehr noch in den USA wird ein Grund deutlich. Soziale Sicherheit.
Dort melden sich viele Arme. Hier sicherlich auch bzw. junge Leute, die meinen, eine Existenzgrundlage nicht anders schaffen zu können.

Kann es nur so schreiben, wie ich einen persönlich kenne, der mit Leib und Seele Soldat ist! Habe ja geschrieben, das sind Ausnahmen, aber die gibt es!!!!!
Grüsse steffen52


Selbstverständlich.
Solche gab es auch bei uns: dienstgeil, waffengeil. Schon beim Ballern mit Platzern bekamen die glasige Augen.
Und auch die hätten sich im Ernstfall eingemacht.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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11.02.2015 20:31
avatar  Pit 59
#12
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Ich denke das hat absolut nichts mit Krieg zu tun,das will mit Sicherheit keiner,zur Bundeswehr gehen Frauen und Männer welche auch Familie haben,wo die Kinder auf Ihre Mutter oder Vater warten.
Soziale Sicherheit auf jeden Fall,da gibt es keine Insolvenz,die Zahlen pünktlich jeden 15. Auch ist der Weg frei sich zu Qualifizieren oder zum Studium.


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11.02.2015 20:42 (zuletzt bearbeitet: 11.02.2015 20:42)
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#13
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Der kalte Krieg war schon da, als ich zur Welt kam. Und Damit es nicht zu einem heißen kommt, war halt Einsatz erforderlich.
Und das Ergebnis war überzeugend, vom deutschen Boden ging kein Krieg aus.
Nur das zählt. Das soll uns erst mal jemand nachmachen!😂


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11.02.2015 21:46
#14
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Warum zogen oder ziehen deutsche Soldaten in einen Krieg.

für mich eine ganz einfache und schnelle Antwort:
Weil ihr Arbeitgeber es von ihnen verlangt.

MFG Batrachos

Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach

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12.02.2015 14:39
#15
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Dem Beitrag des Users damalswars stimme ich ausdrücklich zu.

Ja, warum dienen Menschen länger in Armeen?
Hier wurden viele Motive genannt. So unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Motive für den Dienst als Berufssoldat.
Bei mir war der Beitrag zur Friedenssicherung das Hauptmotiv (wenn auch nicht das einzige). Meine Mutter zog mit meiner 2 Jahr jüngeren Schwester 1944/45 im großen Treck der Umsiedler von Schlesien in Richtung Westen. Mal vor der Front lang, mal hinter der Front, mal wieder zurück in die alte Heimat, weil es irgendwelche Gerüchte gab...
Schreckliche Kriegseindrücke hatten sich fest in mein Unterbewusstsein als 5 und 6-jähriger eingegraben. Wer ein Stück Krieg erlebt hat - auch als Kind - vergisst das nicht wieder. Krieg ist das schlimmste, was es gibt, und wir müssen auch heute alles zur Kriegsverhinderung tun.

Und warum Menschen in den Krieg ziehen?
Weil ihre Heimat überfallen wurde, oder ihre Angehörigen vom Aggressor getötet wurden; aber auch aus politischer Verhetzung, aus Haß, aus Abenteuerlust oder weil das Geld lockt. Ist erst Krieg, dann wird keiner mehr gefragt, ob er will oder nicht. Der Krieg hat dann seine eigenen Gesetze und die Wahrheit stirbt im Krieg immer zuerst...

Gruß Klaus


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