Brandanschlag von Escheburg/Schleswig-Holstein/Amt Hohe Elbgeest

11.02.2015 07:52 (zuletzt bearbeitet: 11.02.2015 09:55)
#1
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In einem Wohngebiet in Escheburg im Kreis Herzogtum Lauenburg wurde ein Brandanschlag auf ein leer stehendes Haus verübt.
Durch einen glücklichen Umstand gab es nur Sachschaden, die Feuerwehr war schnell vor Ort.

Vorgesehen war, sechs alleinstehende junge Männer aus dem Irak dort unterzubringen.

Der Bürgermeister des Ortes informierte die unmittelbaren Nachbarn kurzfristig über die beabsichtigte Unterbringung und stieß auf völliges Unverständnis.

"Die Männer kämen aus einem anderen Kulturkreis und würden nicht verstehen, wenn Frauen leicht bekleidet im Garten herumlaufen" so die Anwohner.

Der Bürgermeister: "Man redet gegen eine Wand!"

Zehn Parteien, gebildet aus den Anwohnern, haben einen Rechtsanwalt mit Prüfung der Angelegenheit beauftragt.

15 Personen sind unangemeldet in das Büro der Amtsleiterin gestürmt, um ihren Unmut kundzutun.
"Sie sollten mal reflektieren, was sie hier gesagt haben!" so die Amtsleiterin.

Die Art und Weise, unangemeldet zu erscheinen und ihr Büro zu stürmen, findet sie "schon erstaunlich!

Hier der Link zu den Lübecker Nachrichten:

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Nord...t-Empoerung-aus

Edit: Korrektur Wortwiederholung

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"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”
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11.02.2015 08:30
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#2
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Der Bürgermeister von Escheburg ist lt NDR Info an die Anwohner herangetreten , hat mit ihnen vorher das Gespräch gesucht .
Dazu seine Aussage , dass sich die unmittelbaren Nachbarn des Hauses ihm gegenüber sehr aggresiv gezeigt haben . Je weiter er sich von der Strasse in der das Haus liegt , entfernt hat , wurde die Stimmung verständnisvoller für die Unterbringung der Asylanten .

Wie blind sind die Politiker , wenn sie solche Anzeichen in der unmittelbar betroffenen Nachbarschaft ignorieren , wenn sie weiter von einer Willkommenskultur prädigen .


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11.02.2015 13:40
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#3
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Wie blind sind die Politiker , wenn sie solche Anzeichen in der unmittelbar betroffenen Nachbarschaft ignorieren , wenn sie weiter von einer Willkommenskultur prädigen

Das wirft ein bezeichnendes Licht auf die Demokratie !


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12.02.2015 07:24
#4
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Wenn die Bürger mitbestimmen und mitentscheiden sollen, im Sinne der Begriffsbestimmung

„D e m o k r a t i e“ als Herrschaft des Volkes, aber nicht gefragt und stattdessen kurz mal

„informiert“ werden, dann haben wir also eine „I n f o r m a t i o n s d e m o k r a t i e “!


Da werden Erinnerungen zu neuem Leben erweckt …

Es grüßt Euch
Kressin

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"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”
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