Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

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08.02.2015 15:27
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#1
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ABV

Die Freiwillige Feuerwehr unterstand in der DDR dem örtlich zuständigen Volkspolizeikreisamt. Von dort sorgten so genannte Instrukteure für die Schulung und Anleitung der Wehren.
Wie lief das Leben in den Freiwilligen Feuerwehren jedoch konkret ab? Welche Anforderungen musste ein Bewerber erfüllen? In wie weit wirkte sich die politische Indoktrination seitens der SED in der Feuerwehr aus?
Hier sind alle ehemaligen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gefragt.
Anbei zwei historische Fotos von einem Umzug der Freiwilligen Feuerwehr Letschin, im Jahre 1968. P.S. achtet doch mal auf den Schirmmützenträger am äußersten linken Rand des ersten Bildes....




Gruß an alle
Uwe

08.02.2015 15:35 (zuletzt bearbeitet: 08.02.2015 15:35)
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#2
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( gelöscht )

Von der SED hab ich in der FFW damals eigentlich nichts gemerkt, wir wollten Feuer löschen und Leute retten und dafür sind wir ausgebildet worden, ist ja der Sinn einer Feuerwehr.
Ach so, der Brand in der eigenen Kehle wurde damals auch ordentlich abgelöscht


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08.02.2015 15:50
avatar  Pit 59
#3
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Freiwillige Feuerwehr ist bei uns Familientradition.Hier mal mein Vater mit 5 Jahren.


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08.02.2015 15:52
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#4
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( gelöscht )

Hallo,
gab es mit der Aktivität in der Feuerwehr sei es als Maschinist, Gruppenführer, Ausbilder, Gerätewart usw. nicht den netten Nebeneffekt für die Kaderakte "Gesellschaftliche Aktivität wird umfassend und löblich geleistet"? Wurden dann für Betriebskampfgruppe nicht erst andere "ausgeguckt"?

Meine Verwandschaft ( er SED-Gemeinderat, sie Volksolidarität, Schwiegersohn Feuerwehr, Tochter Rot-Kreuz-Sanitätsausbilderin ) durfte im Nichtrentenalter als Ehepaar gemeinam zu Verwandtenbesuch in die BRD fahren.


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08.02.2015 15:57
avatar  Pit 59
#5
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Für die Feuerwehr musste man Interesse haben,und selbst sagen "hier will ich mitmachen" das waren die richtigen Leute. Nachdem rauskam das man für 25 Jahre Kampfgruppe 100 Alus mehr Rente bekam,war das schon schwieriger neue Leute zu finden.
Gott sei Dank bekommen sie es jetzt nicht.


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08.02.2015 16:10
avatar  schulzi
#6
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Bei der Betreibswehr war es egal wie du dachtest ,wichtig war für uns sowie den Direktor und uns keine Brände und wen das der Brandschaden so gering wie möglich gehalten wird.Die Partei spielte da eine untergeordnete Rolle.
Man konnte auch in der Kampfgruppe sein .


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08.02.2015 16:23
#7
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In meiner Heimatwehr spielte die Partei, bzw. die Parteizugehörigkeit keine Rolle.
Am ABK Eisenberg wurden aber für die jeweiligen Lehrgangsklassen Parteisekretäre eingeteilt.

Theo 85/2


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08.02.2015 16:33
#8
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der Schirmmützenträger ist bestimmt der ABV, welcher zufällig mit aufs Bild geriet, sonst hätte er nicht drauf aufmerksam gemacht.

Ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Freiwilligen FW, Feuer löschen ist das eine, Menschen bergen das zweite und das kann nicht jeder,
wenn z.B. Schwerverletzte aus Autowracks geschnitten werden müssen ... das ist nichts für jedermann, auch nicht für mich. Damit kann ich nicht um.

Leider fehlt überall der Nachwuchs, es ist auch äußerst schwierig welchen zu motivieren. Hinzu kommt, daß viele Jugendliche aus den Orten ihrer Kindheit aus Arbeits oder den Gründen einer Lehre aus den ländlichen Orten wegziehen und dann auch wegbleiben.

gruß h.


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08.02.2015 16:36
avatar  Lutze
#9
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oft in der Zeitung gelesen,
das ein Brandstifter aus den Reihen
Der Freiwilligen Feuerwehr kam
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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08.02.2015 16:37
#10
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Zitat von Lutze im Beitrag #9
oft in der Zeitung gelesen,
das ein Brandstifter aus den Reihen
Der Freiwilligen Feuerwehr kam
Lutze


jo Lutze soetwas gibt es auch, leider, gerade hier in der Umgegend passiert

gruß h.


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08.02.2015 16:42
avatar  Pit 59
#11
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Zitat von Lutze im Beitrag #9
oft in der Zeitung gelesen,
das ein Brandstifter aus den Reihen
Der Freiwilligen Feuerwehr kam
Lutze



Stimmt Lutze,und gar nicht wenige,das sind dann die ersten auf dem Depot bei Alarm.


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08.02.2015 16:45
avatar  ABV
#12
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ABV

Zitat von Lutze im Beitrag #9
oft in der Zeitung gelesen,
das ein Brandstifter aus den Reihen
Der Freiwilligen Feuerwehr kam
Lutze


Das kommt leider hin und wieder vor! Meines Erachtens liegt es daran, dass die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr für einige die Möglichkeit bedeutet, sich zu bewähren und Abenteuer zu erleben. Das geht aber nur, wenn wirklich etwas los ist. Darum helfen einige wenige leider nach. Es wäre aber verdammt ungerecht, pauschal jeden Feuerwehrmann zum "potentiellen Brandstifter" zu erklären. Der allergrößte Teil leistet einen großen Beitrag zu unserer aller Sicherheit. Und das noch in der Freizeit, völlig ohne Bezahlung.
Hut oder von mir aus auch "Helm ab" vor den Kameraden der Feuerwehr!

Gruß Uwe

08.02.2015 16:51
avatar  Lutze
#13
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was immer noch erstaunlich ist,
es gibt immer noch viele DDR-Einsatzfahrzeuge
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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08.02.2015 16:56
avatar  Pit 59
#14
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Das kommt leider hin und wieder vor! Meines Erachtens liegt es daran, dass die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr für einige die Möglichkeit bedeutet, sich zu bewähren und Abenteuer zu erleben. Das geht aber nur, wenn wirklich etwas los ist. Darum helfen einige wenige leider nach. Es wäre aber verdammt ungerecht, pauschal jeden Feuerwehrmann zum "potentiellen Brandstifter" zu erklären. Der allergrößte Teil leistet einen großen Beitrag zu unserer aller Sicherheit. Und das noch in der Freizeit, völlig ohne Bezahlung.
Hut oder von mir aus auch "Helm ab" vor den Kameraden der Feuerwehr!

Gruß Uwe

Stimmt nicht ganz Uwe,Brandeinsätze sind Kostenlos,Hilfeleistungen z.B. Binden von Flüssigkeiten (Öl,Benzin,Diesel u.s.w.) sind Kostenpflichtig.


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08.02.2015 16:58
avatar  ABV
#15
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ABV

Zitat von Lutze im Beitrag #13
was immer noch erstaunlich ist,
es gibt immer noch viele DDR-Einsatzfahrzeuge
Lutze


Schau mal hier Lutze: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1102071

Gruß Uwe

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