Das Dorf an der Grenze

08.02.2015 04:04
#1
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1. März bis 31. Mai 1990 Asbach-Sickenberg

https://www.wir-waren-so-frei.de/index.p.../object_id/5143


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08.02.2015 08:21 (zuletzt bearbeitet: 08.02.2015 10:44)
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#2
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Hallo Schlutup, wo gräbst Du das alles aus? Ich war voriges Jahr dreimal dort und freue mich, dass wieder Leben eingezogen ist. Ich kenne es ja noch aus der Zeit 76/77 wo nur der Grenzzaun stand. Kein GSZ und keine freilaufenden Hunde. Für jemanden der Ruhe und Natur sucht ist es ein idealer Wohnort. Nicht weit bis zur nächsten Stadt und trotzdem kein Durchgangsverkehr.

Danke für Deine vielen interessanten Beiträge.

Der Hesselfuchs


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08.02.2015 10:22
#3
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Den Worten kann ich mich nur anschließen.
Es war zwar nur der Nachbarabschnitt, aber der gesamte Bereich dort ist einfach beeindruckend.
@Schlutup - danke für solche Beiträge.

VG H.


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08.02.2015 13:11
#4
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Schön zu sehen,wie nach den doch recht düsteren Bildern im Film das Leben im Ort zurückgekehrt ist u.die Natur sich den ehem.Grenzstreifen zurückerobert.
Hier ein paar Fotos von 2012,




Schönen Sonntag,Gruß C.


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08.02.2015 13:22
#5
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Ganz so trostlos, ob der äusseren Eigenschaften dieses Ortes, wie im Film bechrieben, war es aber auch nicht, es kommt wohl immer auch auf die Sicht an, aus der man darauf blickt.

Das keine Menschen da waren, na vielleicht waren sie Arbeiten, vielleicht aber auch weg, nun wo es neue Möglichkeiten gab.

Ein schönes Zeitdokument ist der Film sicherlich, ob man dem gesprochenen Inhalt so folgen muss, das muss jeder für sich selber entscheiden, denn da gibts einige Punkte die westdeutsche Ansichten über die DDR bedienen.
Wenn jemand mit dem Fotoapperat an einer Grenze spazieren geht, insbesondere an einer Systemgrenze, der muss sich nicht wundern misstrauisch beäugt und selber fotografiert zu werden.

Verwahrloste, verlassene Häuser, Güter und Gehöfte, sehe ich öfter auf meinen Fahrten durch Deutschland, weil die Menschen aus matiereller Not von dort geflüchtet sind, weil Kinder kein Interesse mehr haben den ärmlichen Bauern zu Mimen, sofern überhaupt Kinder da sind.
Flucht und Vertreibung ist also kein Alleinstellungsmerkmal ehemaliger Grenzorte der DDR.


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08.02.2015 15:39 (zuletzt bearbeitet: 08.02.2015 15:40)
#6
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Das Dorf liegt jetzt wieder mitten in Deutschland und hat wieder mehr als 100 Einwohner.
Ist doch schön, dass es sich nach dem Mauerfall so "herausgeputzt" hat.


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08.02.2015 18:35 (zuletzt bearbeitet: 08.02.2015 22:11)
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#7
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Hier auch nochmal einige Bilder von 1989 und 2014


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08.02.2015 19:12
#8
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Zitat von Merlini im Beitrag #7
Hier auch nochmal einige Bilder von 189 und 2014



Jetzt ein schönes Dorf mit schmucken Fachwerkhäusern in landschaftlicher Idylle


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08.02.2015 21:49
#9
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Zitat von Merlini im Beitrag #2
Hallo Schlutup, wo gräbst Du das alles aus? Ich war voriges Jahr dreimal dort und freue mich, dass wieder Leben eingezogen ist. I
Danke für Deine vielen interessanten Beiträge.

Der Hesselfuchs



Hesselfuchs immer auf der Wacht sein


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08.02.2015 22:17 (zuletzt bearbeitet: 08.02.2015 22:19)
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#10
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Ein Bild hatte ich noch vergessen Dieses Gebäude ist auf sehr vielen Bildern die vor der Wende gemacht und veröffentlicht wurden zu sehen.


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08.02.2015 23:51
#11
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noch ein ganz interessantes Video von Asbach-Sickenberg

http://www.bpb.de/mediathek/374/grenzland-asbach-sickenberg


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09.02.2015 00:00
#12
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13.03.2015 21:59 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2015 21:39)
#13
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Die gute Frau Schneider - ihr war wohl nicht klar, warum der Ortsteil Asbach von Asbach-Sickenberg nur so spärlich bewohnt war.

Dafür gab es zwei Gründe:
1. Das Wanfrieder Abkommen - genannt Whisky und Wodka abkommen,
weil ausnahmsweise amerikanische Offiziere es fertigbrachten, die russischen unter den Tisch zu saufen..
Das ist übrigens die genauere Wahrheit als diejenige, dass zur Besieglung des Abkommens jeweils eine Flasche Wodka und eine Flasche Whisky die Besitzer wechselten, sagte mir ein verlässlischer Zeitzeuge.
Diese Abkommen regelte einen Tausch von 8 Dörfern, dammit die Russen nicht mehr die Nachschubzüge der Amis auf der Linie Bremerhaven, Bebra, Frankfurt blockieren und ausplündern konnten.
Asbach war hessisch und die Menschen lebten in Bezug zu Bad Sooden-Allendorf

2. die geografische Lage in der DDR
Hinter Asbach wurde "der Mond mit der Stange weitergeschoben" - will heissen, das Dörfchen lag " am Ende der Welt" (aus DDR-Sicht)
Dort wurde nichts produziert, es gab kaum Landwirtschaft - das Dorf im Sperrstreifen musste von außen versorgt werden.

Heutzutage ist dieses Asbach ein touristischer Geheimtipp für Natur- und Landschaftsliebhaber, Genusswanderer und Mountainbiker - sowie für Jäger.
Der neu geschaffene Premiumwanderweg P16 von 12,5 Km Länge führt durch das Dorf und beim Andreas von der Alten Schide kann man lecker essen.

Fotos dazu:
http://www.panoramio.com/user/1232497/ta...remiumwanderweg

Ein Video vom Premiumwanderweg mit Aussichten zu Punkten, die Grenzer gut kennen:



HG Früher Beobachter


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13.03.2015 22:14
#14
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Zum Grenzdurchbruch, zur Flucht von Heinz-Josef Große am 29. März 1982 konnte ich Google ein Foto unterjubeln,
das durch Schaufensterscheiben von einem Diorama des Grenzmuseum Schifflersgrund von mir geknipst wurden:
http://www.panoramio.com/photo/18058750


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16.03.2015 06:47
#15
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Morjen,

dass Bild ist doch ein Modell im Maßstab 1: ?

MfG Berlin


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