Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

  • Seite 31 von 31
14.02.2018 16:48
avatar  Leo2
#451
avatar

Unsere Waffen hatten Kunststoffkolben, angeblich DDR Produktion. Im Winter 73/74 in Halberstadt, während des Härtetestes, bei Blitzeis und rumgeschlittere reihenweise abgebrochen. Unsere Freunde hatten so;n ,,Mist,, nicht!


 Antworten

 Beitrag melden
14.02.2018 17:13
#452
avatar

In Wiesa ( Thermalbad Wiesenbad ,Erzgebirge) wurden z.B. Waffen hergestellt. Die Munition im beschriebenen Fall wurde im VEB Spreewerk Lübben produziert.


 Antworten

 Beitrag melden
14.02.2018 17:45
avatar  ( gelöscht )
#453
avatar
( gelöscht )

Zitat von Historiker84 im Beitrag #446
Aber jetzt zum Vorfall. Ein uniformierter Posten wurde im Botschaftsbereich Karlshorst schwer verletzt.

Was ist hier mit Botschaftsbereich gemeint? Was gab es in Karlshorst zu bewachen? Das Außengelände der sowjetischen Botschaft?


 Antworten

 Beitrag melden
14.02.2018 18:50
#454
avatar

Es gab dort mehrere Botschaften (z..B. Vietnam, Mongolei, Libyen...) Deshalb gab es auch dort eine Wache des WKM. Über die Funktion, Größe etc. einer Wache kann ich keine Auskunft geben. Im Buch wird formuliert: "Der Anschlag erfolgte auf dem Weg von der mongolischen Botschaft zur Wache des WKM."

Mit dem ursprünglichen Sperrgebiet in Karlshorst hatte dieser Bereich nichts zu tun. Er lag eher im Bereich der Trabrennbahn.


 Antworten

 Beitrag melden
14.02.2018 19:09
#455
avatar

#447 Ich habe den Beitrag zu Ingolf M. gelesen. Jetzt habe ich den Eindruck, dass im Buch S. 65 beide Fälle als ein Ereignis beschrieben werden. Die Behauptung im Buch, der Täter wollte Waffen für zwei Komplizen besorgen, um einen bewaffneten Grenzdurchbruch zu beabsichtigen, traf auf den Uffz. nicht zu. Wieder ein Beispiel, wie "stille Post" bzw. Erinnerungen funktionieren können . Wobei ich jetzt selber auch nur eine Vermutung geäußert habe. Aber wir nähern uns der "historischen Warheit"...


 Antworten

 Beitrag melden
14.02.2018 19:16
avatar  ( gelöscht )
#456
avatar
( gelöscht )

Zitat von Historiker84 im Beitrag #454
Mit dem ursprünglichen Sperrgebiet in Karlshorst hatte dieser Bereich nichts zu tun.

Im Bereich "Am Heizhaus" gab es ein sog. Außengelände der sowjetischen Botschaft. Insoweit nicht Sperrgebiet sondern quasi exterritorial wie Botschaften. Möglicherweise ein legendiertes Nachrichtenobjekt.

In unmittelbarer Nähe soll sich zudem ein Nachrichtenobjekt des MfS befunden haben, angeblich verbunkert.


 Antworten

 Beitrag melden
14.02.2018 19:29
avatar  ABV
#457
avatar
ABV

Der Vorfall Ingolf M. hatte sich 1987 ereignet. Während der Posten in Karlshorst bereits zwei Jahre zuvor niedergeschossen wurde.
Ingolf M. kannte ich persönlich. Ich habe mit ihm manche Nachtschicht vor det Residenz des USA-Botschafters verbracht. Genug Zeit für ausführliche Gespräche. "Ganz sauber" kam er mir von Anfang nicht vor. Schon allein wegen seiner ungepflegten Erscheinung. Seine Kontakte zu gewissen Kreisen im Prenzlauer Berg galten als offenes Geheimnis. Das mir nach dem Bekanntwerden seiner Fluchtpläne, oder angeblichen Fluchtpläne, noch im nachhinein das Herz in die Hose rutschte, kann sicher jeder hier verstehen.
Noch ein Wort zu den Autoren: Natürlich ist es eine Leistung, in ihrem doch hohen Alter noch ein Buch zu verfassen. Leider leidet darunter unweigerlich die Qualität.
An mangelnder Unterstützung kann es nicht gelegen haben. Den Autoren standen verschiedene Archive, darunter die der BSTU zur Verfügung.

Gruß an alle

Uwe

14.02.2018 21:18
avatar  Merkur
#458
avatar

Bekanntlich haben ehemalige Mitarbeiter des MfS keinen Zugang zu den Akten. Von daher konnte BStU sicher kaum genutzt werden.


 Antworten

 Beitrag melden
15.02.2018 11:55
avatar  ABV
#459
avatar
ABV

Die Autoren haben sich aber ausdrücklich bei der BSTU für die Unterstützung bei den Recherchen bedankt. In der Danksagung wurde sogar eine Mitarbeiterin der BSTU namentlich benannt, welche das Autorenteam unterstützte.

Gruß Uwe

15.02.2018 18:36
#460
avatar

Es bedeuted aber nicht, dass alle Zugang zu den Unterlagen hatten bzw, zu Unterlagen, die die eigene Arbeit betrafen. Aber das bringt uns nicht weiter. Es ist kurz und knapp gehalten. Es ist eine Sicht und das Forum ist für mich mit dazu da, andere Ansichten zu bringen, mögliche Schwächen und Fehler zu benennen und manchmal eine Kaufentscheidung zu beeinflussen.


 Antworten

 Beitrag melden
06.02.2019 18:08
avatar  ( gelöscht )
#461
avatar
( gelöscht )

Zitat von ABV im Beitrag #442
Die Sicherheit der Botschaften der DDR-Über die Arbeit des Missionsschutzes
der Versuch einer Rezension

... im " Verlag am Park" erschienene Buch " Die Sicherheit der Botschaften in der DDR-Über die Arbeit des Missionsschutzes".



Hallo Uwe,

klick mal bitte: https://www.amazon.de/dp/3945187958/

Das ist trotz Verlag "edition ost" das identische Buch?


 Antworten

 Beitrag melden
06.02.2019 19:23
avatar  94
#462
avatar
94

Es ist dieses Buch, sieht man ja an der ISBN. Laut Verlagsnummer (zweite Gruppe, fett markiert: 3-945187-95-8) ist es der 'verlag am park' in Berlin. Diese 'Edition Ost' ist kein Verlag, sondern eine Reihe welche von mehreren Verlagen der Eulenspiegelgruppe editiert wird *wink*

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


 Antworten

 Beitrag melden
16.04.2022 03:30
avatar  balduin
#463
avatar

Danke für diesen Bericht, spannend geschrieben, habe alles erst heute entdeckt 👍👍


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!