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#441

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 05.01.2018 10:11
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@Blitz-Blank-Kalle @abv
Ja so ging es flächendeckend Millionen von Menschen auf dem Territorium der DDR und das nahezu zeitgleich.
Egal ob Polizei, Militär oder große oder kleine Industrie.
Der Anschluss und damit die DM kam planmäßig zu
schnell.


Blitz_Blank_Kalle hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.01.2018 10:13 | nach oben springen

#442

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 12.02.2018 17:41
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Die Sicherheit der Botschaften der DDR-Über die Arbeit des Missionsschutzes

der Versuch einer Rezension



Es gibt Bücher, die muss man gelesen haben. Vor allem als "Insider". Gleichzeitig kommen immer wieder Bücher auf dem Markt, deren Lektüre sich der Leser im wahrsten Sinn des Wortes, " Sparen kann". Dazu gehört unzweifelhaft das kürzlich im " Verlag am Park" erschienene Buch " Die Sicherheit der Botschaften in der DDR-Über die Arbeit des Missionsschutzes".
Dabei wurde es doch von Insidern verfasst. Die Autoren Hans-Joachim Dahle und Lothar Fröhlich waren als Major bzw. Oberstleutnant in der für Spionageabwehr zuständigen HA II des MfS tätig. Der dritte Autor, Benno Tuczeck, leitete als Oberst von 1974 bis 1990 sogar das Wachkommando Missionsschutz. Da müsste doch was kommen....... Es kam aber nichts. Zumindest nichts, was ich als ehemaliger Angehöriger des WKM nicht längst gewusst hätte. Wer von der Materie so gar keine Ahnung hat, dürfte das Buch bald gelangweilt zur Seite legen. Antworten auf viele offenen Fragen sucht man hier ohnehin vergebens.
Die ersten dreißig !!! Seiten widmeten sich die Autoren der Geschichte der Diplomatie im Allgemeinen. Erst dann erfährt der Leser einige, im wesentlichen sehr allgemein gehaltene Aussagen zu den Anfängen des Missionsschutzes. Vorkommnisse oder Probleme werden von den Autoren, ohne ins Detail zu gehen, nur " angerissen". Glaubt man den Verfassern, bestand das Hauptproblem der Angehörigen des Missionsschutzes lediglich in der Eintönigkeit des Dienstes. " Der dennoch stets unaufgeregt und zuverlässig erfüllt wurde". Passagen wie diese hätten durchaus auch vor 1989 in der " VP-Zeitung" erscheinen können.
Kein Wort über die vielen Vorkommnisse unter Alkoholeinfluss. Kein Wort zur Rolle der " Wache Mitte" als " Vernehmungsstützpunkt" des MfS.
Kein Wort zur Verwicklung der libyschen Botschaft in Berlin-Karlshorst in den Terroranschlag auf die Diskothek " La Belle". Und auch kein Wort zu den verstärkten, über viele Monate anhaltenden Sicherungseinsatz des WKM vor den Objekten von us-amerikanischen oder britischen Diplomaten.
Kaum ein Wort auch über die Auflösung des WKM, im Sommer 1990. Ein Vorgang, der schließlich das Leben vieler Polizisten nachhaltig beeinflusst hatte.
Über viele Seiten lediglich allgemeines, nichts sagendes "Gedöns". Bis auf wenige Ausnahmen: Zum Beispiel die Aussage, dass der damalige Stabschef des WKM, Oberst der VP Roland Kießling, als OiBE des MfS tätig war. Kießling ging auch 1988 als Oberst des MfS in Rente. Seltsamerweise wurde Kießling von einigen WKM-Polizisten, hinter vorgehaltener Hand, " als der mit dem zweiten Dienstbuch in der Tasche" bezeichnet wurde. @Alfred: Falls du das anzweifeln solltest, es war so! Obwohl niemand von uns den Begriff OiBe kannte, wussten manche offenbar Bescheid das er auf der Gehaltsliste des MfS stand.
Bemerkenswert auch das Eingeständnis, dass durch die Informationstätigkeit der WKM-Posten fast ausschließlich " Belanglosigkeiten produziert" wurden.
Wenn man bedenkt, wie viele Wälder über die Jahre gerechnet für diese " Belanglosigeiten" sterben mussten.......... Aber darin waren ja Meister.
Eine Stelle regte mich aber auch zum Schmunzeln an: Und zwar jene, welche erwähnte das den Posten das Radiohören, Rauchen und Lesen während des Wachdienstes verboten war. Mensch, wenn ihr wüsstet.............

Am Ende stellte ich mir die Frage, was ich eigentlich erwartet hatte? Von Autoren, die mittlerweile im Greisenalter befindlich gedanklich offensichtlich noch immer in der " Scheinwelt von 1989" gefangen sind. Zu Beginn des Buches meinten die Autoren, dass es bislang noch kein Buch gibt, dass sich sachlich
und informativ mit der Arbeit des WKM befasst hat. Stimmt! Leider hat sich daran auch nach dem Erscheinen des von ihnen verfassten Werkes nichts geändert!


So Alfred. Und jetzt bist du am Zug



Gruß an alle
Uwe


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Kontrollstreife, polsam, Ehli, Hackel39, der Anderdenkende und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#443

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 12.02.2018 17:54
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Da ich das Buch nicht gelesen habe, kann ich mich auch nicht zum Buch äußern.



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#444

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 13.02.2018 16:37
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Hättest du nicht im vergangenen Jahr in diesem Thread für das Buch geworben?

Gruß Uwe


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IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#445

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 13.02.2018 16:48
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Wüsste ich nicht .



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#446

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 10:31
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Ich habe das Buch gelesen. Da ich voher kaum Berührung mit dem Thema hatte, fand ich es interessant, weil z.B. auch viele Dokumente abgedruckt sind. Für mich ist es schwer vorstellbar, dass selbst ein Insider schon alles weiss. Es sei denn, man hat sich nach der Wende intensiv mit der Thematik beschäftigt. Es war überhaupt nicht üblich, dass man die Grundsatzbefehle als kleiner Muschkote zur Kenntnis bekam. Evtl. wurden die Befehle vom Innenminister verlesen. Aber die Mielke.Befehle hat nicht mal ein "kleiner" Mitarbeiter zur Kenntnis bekommen.

Gespannt war ich, ob ein Vorfall thematisiert wird, den ich selber erst vor ein paar Jahren von einem Zeitzeugen erfuhr. Tatsächlich wird auf Seite 65 hierzu geschrieben.
Ohne Angabe von Quellen, wohl aus der Erinnerung. Fällt überhaupt auf, dass bei den Beiträgen eher Erinnerungen dominieren. Quellen und Literatur spielen eine untergeordnete Rolle (Handbuch der BStU zur HA II wird nicht erwähnt)..Auch wenn einige Dokumnete abgedruckt sind . In dieser HInsicht ist ärgerlich, dass die Struktur auf den S. 122-123 kaum lesbar ist.
Aber jetzt zum Vorfall. Ein uniformierter Posten wurde im Botschaftsbereich Karlshorst schwer verletzt. Angaben zum Jahr und den Umständen: Fehlanzeige. Nur der Hiweis, dass ein Wehrpflichter die Pistole des Polizisten entwendet hatte.

Jetzt meine Ergänzungen, wenn hierzu schon Ausführungen vorliegen, dann ist es als Bekräftigung anzusehen. Am 20.01.1985 wurde in Berlin-Karlshorst mit einer Kalschnikow (Herstellungsland DDR) mehrere Schüsse auf einen Angehörigen der WKM abgegeben. Im Rahmen der republikweiten Ermittlungen, wurde schließlich ein Uffz. , der in Trollenhagen stationiert war, als möglicher Täter ermittelt. Er hatte einen Wachdienst vorgetäuscht und ist mit seiner Waffe in Zivil nach Berlin gefahren. Er wohnte in Berlin und wollte sich eine Pistole von einem Angehörigen des WKM beschaffen. Von einer VP-Streife wurde er gegen 01.45 Uhr aufgefordert, sich auszuweisen, floh, ein Polizist folgte ihm und er schoss dann aus der Hüfte mit seiner Waffe, kehrte zur elterlichen Wohnung zurück und fuhr wieder nach Trollenhagen. Am 21.01.1985 gab er seine Waffe in der Waffenkammer ab. Der Uffz. wurde am 12.August 1985 zu 10 Jahren Freiheitsentzug und 20.000 Mark Schadensersatz verurteilt.

Nach meiner Kenntnis, wollte er sich eine Pistole besorgen, dazu ist es nicht gekommen. Im Buch steht, er hätte die Pistole entwendet. Die Motivlage des Uffz. ist nicht so ganz klar. Auf jeden Fall war er ein Waffennarr und hatte jede Menge Schwarzmunition auf dem Flugplatz in Trollenhagen versteckt und versucht, ein schußähnliches Gerät selbst herzustellen.
Jetzt ergeben sich viele neue Fragen. Wie wurde z.B. dieses Vorkommnis ausgewertet ? Musste er seine Strafe vollständig absitzen...


ABV und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#447

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 12:25
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Ich kann mich erinnern, dass der Posten in Karlshorst von einem sowjetischen Deserteur niedergeschossen wurde. So wurde es jedenfalls im WKM erzählt. Der Posten wollte eine ihm verdächtig vorkommende Person kontrollieren, worauf diese sofort das Feuer eröffnete. Von einem Angehörigen der NVA war in diesem Zusammenhang keine Rede. Auch nicht, dass seine Waffe entwendet wurde.
Es gab aber noch viel mehr Vorfälle: 1987 wurde ein Angehöriger des WKM wegen der Vorbereitung eines bewaffneten Grenzdurchbruchs verhaftet. Meines Wissens nach erfolgte die Massnahme im Dienstzimmer von Benno Tuczek. Also, einem der Autoren. Angeblich wollte der Polizist mit anderen zunächst WKM-Posten und danach eine Dienststelle, wahrscheinlich die Wache in Blankenfelde überfallen. Um dort Waffen für einen Grenzdurchbruch zu erbeuten.
Dazu gibt es hier im Forum einen Thread. Suche einfach nach Ingolf M. Dann erscheint der Thread.
Tja, es gibt noch verdammt viele offene Fragen!

Gruß Uwe


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#448

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 15:52
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Zitat von Historiker84 im Beitrag #446

(...)
Am 20.01.1985 wurde in Berlin-Karlshorst mit einer Kalschnikow (Herstellungsland DDR) mehrere Schüsse auf einen Angehörigen der WKM abgegeben.
(...)





Hat zwar nichts mit dem Thread zu tun, trotzdem die Frage: Wurden Kalaschnikows in der DDR hergestellt? Wenn ja, gibt es in dem wikipedia-Artikel zu Kalschnikow eine Lücke.



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#449

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 16:25
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Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Ebro hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#450

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 16:46
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Wmre auch in Genthin oder Burg , eine Fabrik direkt an der Durchgangsstraße ?!


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#451

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 16:48
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Unsere Waffen hatten Kunststoffkolben, angeblich DDR Produktion. Im Winter 73/74 in Halberstadt, während des Härtetestes, bei Blitzeis und rumgeschlittere reihenweise abgebrochen. Unsere Freunde hatten so;n ,,Mist,, nicht!


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#452

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 17:13
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In Wiesa ( Thermalbad Wiesenbad ,Erzgebirge) wurden z.B. Waffen hergestellt. Die Munition im beschriebenen Fall wurde im VEB Spreewerk Lübben produziert.


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#453

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 17:45
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Zitat von Historiker84 im Beitrag #446
Aber jetzt zum Vorfall. Ein uniformierter Posten wurde im Botschaftsbereich Karlshorst schwer verletzt.

Was ist hier mit Botschaftsbereich gemeint? Was gab es in Karlshorst zu bewachen? Das Außengelände der sowjetischen Botschaft?


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#454

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 18:50
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Es gab dort mehrere Botschaften (z..B. Vietnam, Mongolei, Libyen...) Deshalb gab es auch dort eine Wache des WKM. Über die Funktion, Größe etc. einer Wache kann ich keine Auskunft geben. Im Buch wird formuliert: "Der Anschlag erfolgte auf dem Weg von der mongolischen Botschaft zur Wache des WKM."

Mit dem ursprünglichen Sperrgebiet in Karlshorst hatte dieser Bereich nichts zu tun. Er lag eher im Bereich der Trabrennbahn.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#455

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 19:09
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#447 Ich habe den Beitrag zu Ingolf M. gelesen. Jetzt habe ich den Eindruck, dass im Buch S. 65 beide Fälle als ein Ereignis beschrieben werden. Die Behauptung im Buch, der Täter wollte Waffen für zwei Komplizen besorgen, um einen bewaffneten Grenzdurchbruch zu beabsichtigen, traf auf den Uffz. nicht zu. Wieder ein Beispiel, wie "stille Post" bzw. Erinnerungen funktionieren können . Wobei ich jetzt selber auch nur eine Vermutung geäußert habe. Aber wir nähern uns der "historischen Warheit"...


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#456

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 19:16
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Zitat von Historiker84 im Beitrag #454
Mit dem ursprünglichen Sperrgebiet in Karlshorst hatte dieser Bereich nichts zu tun.

Im Bereich "Am Heizhaus" gab es ein sog. Außengelände der sowjetischen Botschaft. Insoweit nicht Sperrgebiet sondern quasi exterritorial wie Botschaften. Möglicherweise ein legendiertes Nachrichtenobjekt.

In unmittelbarer Nähe soll sich zudem ein Nachrichtenobjekt des MfS befunden haben, angeblich verbunkert.


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#457

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 19:29
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Der Vorfall Ingolf M. hatte sich 1987 ereignet. Während der Posten in Karlshorst bereits zwei Jahre zuvor niedergeschossen wurde.
Ingolf M. kannte ich persönlich. Ich habe mit ihm manche Nachtschicht vor det Residenz des USA-Botschafters verbracht. Genug Zeit für ausführliche Gespräche. "Ganz sauber" kam er mir von Anfang nicht vor. Schon allein wegen seiner ungepflegten Erscheinung. Seine Kontakte zu gewissen Kreisen im Prenzlauer Berg galten als offenes Geheimnis. Das mir nach dem Bekanntwerden seiner Fluchtpläne, oder angeblichen Fluchtpläne, noch im nachhinein das Herz in die Hose rutschte, kann sicher jeder hier verstehen.
Noch ein Wort zu den Autoren: Natürlich ist es eine Leistung, in ihrem doch hohen Alter noch ein Buch zu verfassen. Leider leidet darunter unweigerlich die Qualität.
An mangelnder Unterstützung kann es nicht gelegen haben. Den Autoren standen verschiedene Archive, darunter die der BSTU zur Verfügung.

Gruß an alle

Uwe


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andy55, IM Kressin und EK87II haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#458

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 14.02.2018 21:18
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Bekanntlich haben ehemalige Mitarbeiter des MfS keinen Zugang zu den Akten. Von daher konnte BStU sicher kaum genutzt werden.



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#459

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 15.02.2018 11:55
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Die Autoren haben sich aber ausdrücklich bei der BSTU für die Unterstützung bei den Recherchen bedankt. In der Danksagung wurde sogar eine Mitarbeiterin der BSTU namentlich benannt, welche das Autorenteam unterstützte.

Gruß Uwe


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#460

RE: Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

in DDR Zeiten 15.02.2018 18:36
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Es bedeuted aber nicht, dass alle Zugang zu den Unterlagen hatten bzw, zu Unterlagen, die die eigene Arbeit betrafen. Aber das bringt uns nicht weiter. Es ist kurz und knapp gehalten. Es ist eine Sicht und das Forum ist für mich mit dazu da, andere Ansichten zu bringen, mögliche Schwächen und Fehler zu benennen und manchmal eine Kaufentscheidung zu beeinflussen.


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