Aquarienpolizist-Meine Zeit im "Wachkommando Missionschutz Berlin"

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10.02.2015 18:30 (zuletzt bearbeitet: 10.02.2015 18:31)
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#16
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Fortsetzung

In den Räumen des „ZEK“ ging es zu wie in einem Taubenschlag. Zeitweise gaben sich die Eintretenden mit denen die das Haus nach kurzer Unterredung wieder verließen, buchstäblich die Klinke in die Hand.

Die meisten Mitarbeiter holten sich lediglich von Nebeling den Einsatzplan für die kommende Woche, wechselten noch ein paar Worte mit dem Hauptmann und gingen dann wieder. Andere tranken noch schnell einen Kaffee, rauchten eine oder zwei Zigaretten, setzten sich zu uns an den Tisch. Teils aus purer Neugierde. Schließlich wollte man wissen, wer in Zukunft die Reihen des WKM verstärkte.

Ulli traf dabei seinen Werber wieder. Einen freundlichen VP-Meister, der sich nicht nur optisch von dem unterschied, der mich vor gut einem Jahr für den Dienst im Missionsschutz begeisterte. Genau der Typ, mit dem man gerne ein Bier trinken und sämtliche Probleme anvertrauen würde.

Die von meinem Werber aufgebaute Distanz ging VP-Meister Schelling, so lautete sein Name, völlig ab. Kein Wunder also, dass sich Ulli über das Wiedersehen freute. Schelling, der in Petershagen bei Strausberg wohnte, besaß dort ein kleines Eigenheim in der Nähe der S-Bahn. Auf VP-Meister Schelling und dem Eigenheim werde ich später noch einmal zurückkommen.

Nach dem Mittagessen im Speisesaal des WKM, wurden wir Neulinge in einem grauen Barkas ins benachbarte Biesdorf gefahren. Zunächst zu einer Sparkasse, wo sich jeder ein Konto einrichtete. Volkspolizisten erhielten ihr Gehalt stets im Voraus. Spätestens am letzten Werktag des alten Monats stand das Gehalt für den kommenden Monat zur Verfügung. Unser Gehalt für den Juni 1985 wartete in der Finanzabteilung des VP-Präsidiums darauf, überwiesen zu werden.

Der uns begleitende Volkspolizist, ein salopp auftretender Hauptwachtmeister, „wagte“ gar einen „politischen Witz“ zum Besten zu geben: „ Passt ja auf, dass ihr euer Konto niemals überzieht“, mahnte er Augenzwinkernd. „ Laut einem gerade in Kraft getretenen Gesetz werden die Fotos von Bürgern die ihr Konto permanent überziehen, in allen Sparkassenfilialen aufgehängt.“ Grinsend forschte der Hauptwachtmeister in unseren Gesichtern nach einer Reaktion. „ Sonst ergeht es euch wie den hier“, setzte der Polizist unvermittelt fort, wobei er unverfroren auf das im Kassenbereich hängende „ Honecker-Portrait“ zeigte. Wir begannen zu lachen. Selbst die beiden weiblichen Angestellten glucksend albern hinter ihren Schaltern. Witze, vor allem solche Witze, ausgerechnet aus dem Mund eines Ordnungshüters, kamen immer gut an.

Nach Erledigung aller Formalitäten bekam ich ein Scheckheft ausgehändigt. Dinge wie diese kannte ich bestenfalls aus dem Fernsehen. Ungläubig staunend hielt ich das Ding in den Händen. „ In Zukunft brauchen Sie bei größeren Einkäufen kein Bargeld mehr. Einfach die Summe eintragen, dann geht alles ganz automatisch“, erklärte die nette Sparkassenangestellte.

Wieder eine Erneuerung die ich erst verdauen musste. Bei der Binnenfischerei war mir der Lohn Bar immer in einer Tüte übergeben worden. 478 Mark der DDR , zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig. Noch dazu für beinharte Arbeit. Spätestens Übermorgen würden 1300 Mark, also fast das Dreifache, auf der Haben-Seite meines taufrischen Kontos stehen. Wer hätte sich darüber nicht gefreut?

Draußen gab der Hauptwachtmeister gleich noch eine Kostprobe seines derben Humors. Hatte er doch den Barkas rotzfrech im Parkverbot abgestellt. Was einem zufällig vorbei kommenden Passanten zu einer Schimpfkanonade animierte: „ So ist es richtig! Ihr seid ja schöne Vorbilder. Aber ihr meint wohl, dass ihr euch alles erlauben könnt. Ich werde mich beschweren.“ Ungerührt öffnete der Hauptwachtmeister die Fahrertür, während wir auf den hinteren Sitzen Platz nahmen. Der Passant, ein älterer Herr um die Siebzig, tobte noch immer wie ein Rohrspatz. Den Mund angesäuert verziehend, drehte er sich zu uns um und sagte halblaut: „ Wenn der nicht gleich die Klappe hält, verpasse ich dem Kerl einen Mängelzettel“.

Erst jetzt fiel mir der leere rechte Ärmel auf, der kraftlos an der Seite des Schimpfenden herumbaumelte. Wieder erscholl lautes Gelächter. Wenn auch auf Kosten eines körperlich Versehrten, dem die Heiterkeit der Barakas-Insassen nicht verborgen blieb.

Ohne sich nach dem Einarmigen Opfer seines Witzes umzuschauen, startete der Hauptwachtmeister den Motor. Natürlich grinste ich ebenfalls über beide Backen. Ich konnte mich des schalen Gefühls gerade auf Kosten eines Benachteiligten gelacht zu haben, dennoch nicht völlig erwehren. Wer kann schon von sich behaupten, niemals der sonderbaren Versuchung „ Schwarzen Humors“ erlegen zu ein. Gerade aus dem Mund eines jener von mir „vergötterten“ Volkspolizisten hätte ich solch einen „Scherz“ jedoch am wenigsten erwartet.

Die nächste Station war das zuständige VP-Revier in Berlin-Biesdorf. In der dortigen Meldestelle wurde unsere Nebenwohnung eingetragen: Berlin-Biesdorf, Kornmandelweg 10. Die Anschrift des Wohnheims des VP-Präsidiums Berlin. Mein Domizil für die kommende Zeit. Bis zum Umzug in die erste eigene Neubauwohnung. Irgendwo in Marzahn oder Ahrensfelde.

Last but not least ging es dann über die von Eigenheimen gesäumte Oberfeldstraße zum Wohnheim der Polizei. Der letzten Station des heutigen Tages. Wieder sah ich mich in der Situation eine Vorstellung zu revidieren. Und zwar dem von einem „ Arbeiterwohnheim“. Während meiner Lehrzeit hatte ich einmal ein paar Wochen in solch einem „Heim“ im sächsischen Hagenwerder verbracht. Wohncontainer wäre wohl der passendere Begriff gewesen. Genauso stellte ich mir, in meiner ländlichen Naivität, das VP-Wohnheim im Biesdorfer Kornmandelweg vor. Ich staunte jedoch „ Bauklötze“, als sich der vermeintliche Container, als großer, mehrstöckiger, aus mehreren Aufgängen bestehender Wohnblock herausstellte. Hier in Berlin schien eben alles einen „Tick“ größer zu sein.

Ein niedriger Maschendrahtzaun, dessen vormals blaue Farbe allmählich dem Wetter zum Opfer fiel, trennte das Gelände vom Kornmandelweg. Der Zaun besaß eine breite Durchfahrt. Groß genug für die privaten PKW der Heimbewohner und den Schichtbus der die im Wohnheim lebenden Angehörigen der Wachen Pankow und Blankenfelde zum Dienst beförderte. Schlaff hing ein quer von einem Pfahl zum anderen gespanntes Volleyballnetz in der flirrenden Sonnenglut.

Wir nahmen unser Gepäck in die Hand. Der Hauptwachtmeister lotste uns zur Heimleitung. Präsentiert von einer vollbusigen brünetten Mittdreißigerin, die souverän die „Heimmutti“ mimte. Die Zimmereinteilung stand bereits fest. Ich kam zusammen mit Wohlrabe und Fred in eine Bude im vierten Stock. Ich quittierte den Empfang der Zimmerschlüssel und das ich die von „Mutti“ verlesene Heimordnung verstanden hatte. Vieles ähnelte den in sonstigen „Massenunterkünften“ üblichen Geboten. Oder besser gesagt Verboten. Einige Aspekte wichen, in Punkto Schärfe, erheblich „nach oben“ ab.

„Ihr befindet euch in einem Objekt der Deutschen Volkspolizei. Das heißt, dass hier, wie in anderen Objekten und Dienststellen auch, der Empfang von Westfernsehen oder Westradio streng verboten ist und als Verstoß gegen die Geheimhaltungsordnung geahndet wird“, dozierte „Mutti“ mit hochgezogenen Augenbrauen. „ Das dürfte euch aber nicht schwerfallen! Als Volkspolizisten sind diese Sender für euch ohnehin tabu.“

Diese Vorschrift konnte wohl niemanden der zur Volkspolizei wollte, überraschen. Schon gar nicht von seinem Berufswunsch abhalten. Trotzdem würde ich Starsky & Hutch nicht Lebwohl sagen müssen. Hier griff, wieder einmal, ein für die heutige Generation und „Westgeborene“ unverständliches Prinzip-das des „ offiziellen Gesichtes“. Mein offizielles Gesicht würde ich, wie viele andere, im täglichen Dienst zeigen.

Offiziell bedeutete in diesem Fall mich mit allen Einschränkungen die mir der Dienst bei der Volkspolizei auferlegte, einverstanden zu zeigen. Was blieb mir auch anderes übrig? Nach Dienstschluss aber, in den eigenen vier Wänden, würden diese Einschränkungen und Verbote nicht mehr gelten. Dort würde ich weiter frei sein. Frei in jeder Hinsicht. Auch oder gerade in der Auswahl des „richtigen“ Fernsehprogramms. Warum wurde mir die Schizophrenie dieses Zustands erst so spät bewusst? Möglicherweise, weil sie bereits zum „ganz normalen“ DDR-Alltag gehörte.

Gott sei Dank verfügte das Wohnheim über einen Fahrstuhl. Ansonsten wäre mir die Überwindung der unzähligen Treppenstufen, bis zum hinauf in den vierten Stock, bei geradezu hochsommerlichen Temperaturen, „verdammt sauer geworden“.

Weniger als das ohnehin bekannte „Westfernseh und Fernhörverbot“, störte mich der Umstand, den lauten, fetten Wohlrabe künftig vierundzwanzig Stunden am Stück vor Augen zu haben. Aber wenn ich eines bei „ der Asche“ gelernt habe, dann war es das Zusammenleben mit unsympathischen Zeitgenossen auf engstem Raum. Zumal, anders als bei der Armee, in der gut vierzig Quadratmeter großen Wohnung noch genügend Privatsphäre vorhanden war, um sich nicht dauernd auf den Keks zu gehen. Außerdem würde Wohlrabe doch bestimmt des Öfteren Schwager und Schwester in Marzahn besuchen. Ich gönnte ihm die „Familienzusammenführung“ von ganzen Herzen.

Laut der „Heimmutti“ würden wir Neulinge nicht unter uns sein. Ein Oberwachtmeister Krause, der gerade sein Praktikum in der „ Wache Mitte“ absolvierte, komplettierte die Polizei-WG.

Die Wohnung selbst entsprach dem in der DDR für Neubauwohnung üblichen Standard. Als Bengel hatte ich in den Ferien hin und wieder meine in der Chemiearbeiterstadt Schwedt wohnende Verwandtschaft besucht. Mehr oder weniger unfreiwillig. Meiner zeitweise mäßigen Leistungen im Fach Mathematik wegen. Mein ebenso kluger wie gestrenger Onkel gab mir in den Ferien Nachhilfeunterricht. Fatalerweise erinnerte mich die Struktur der Bude an die qualvollen Stunden des Nachhilfeunterrichtes. Ähnelten sich doch beide Wohnungen wie ein Ei dem anderen. Selbst die Durchreiche, von der Küche ins Wohnzimmer, fehlte nicht.

In einem unterschieden sich die Wohnungen aber doch: im Mobiliar. Kein normaler Mensch würde sich solche mehr zweckmäßigen als schönen Möbel ins Zimmer stellen. Wie in Schwedt gab es auch hier in Biesdorf einen richtigen Balkon. Anders als in Schwedt endete der Blick nicht nach schlappen zweihundert Metern an der Fassade eines Neubaublocks. Nein, weit in der Ferne schimmerten bläulich die Wälder von Köpenick. Berlins „ Grüner Lunge“.

In unmittelbarer Nähe des Wohnheims gab es eine Kaufhalle. Und gleich daneben lockte das „ Bireska“, eine gemütliche Gaststätte, „durstige Kehlen“ an. Das ein großer Teil der Kundschaft aus „Insassen“ des VP-Wohnheims und der auf der anderen Straßenseite gegenüber gelegenen Hochschule der Volkspolizei bestand, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht extra zu betonen.
Nachdem ersten Überblick ging es erstmal in die Kaufhalle. Wieder, zum wievielten Mal eigentlich an diesem Tag, geriet ich in einen Zustand absoluter Verzück. Diesmal lag es am, für meine Begriffe, „ außergewöhnlich reichhaltigen Warenangebot“ der Biesdorfer Kaufhalle. Obst, Gemüse. Fisch, Getränke. Eben alles was das Herz, beziehungsweise der Magen begehrt. Heute würde die von mir empfundene „Vielfalt“ niemanden mehr hinter dem Ofen vorlocken. In den Regalen jedes durchschnittlichen Discounters findet man wohl mindestens das Doppelte an Ware. Und doch erlebte der frischgebackene, aus dem weiten Oderbruch in die Hauptstadt transferierte Wachtmeister der VP Bräuning, so etwas wie einen „Orgasmus der Sinne“. Was wohl nicht gerade für die Warenversorgung auf dem platten Land spricht.

Zurück im Wohnheim, ich wollte mir gerade eine kühle „Club-Cola“ gönnen, drehte sich ein Schlüssel im Schloss der Eingangstür. Ein verschwitzter Oberwachtmeister , die Mütze tief in den Nacken geschoben, betrat den Raum. „ Hey, ihr seid wohl die neuen Genossen? Ich bin der Micha, Micha Krause“, rief er sichtlich erfreut, in breitestem sächsisch.
„ Angenehm. Wir haben schon gerätselt, wie du wohl aussehen magst.“, antwortete Fred, der als erster die Fassung wiedergewann.

„Nun wisst ihr ja Bescheid“, sagte Krause, der dann, noch immer in voller Montur, schnurstracks den Kühlschrank ansteuerte, die Tür öffnete, eine halbvolle Flasche „Meldekorn“ entnahm, die Pulle an den Hals setzte und einen kräftigen Schluck trank. „ Oh, das hat gut getan“, stöhnte Krause wohlig, wischte sich den Mund ab und hielt mir die Flasche hin. „ Willst du auch einen Schluck? Genau das richtige nach acht Stunden Dienst.“

Kopfschüttelnd wehrte ich ab. Mein idealisiertes Volkspolizeibild bekam zum zweiten Mal an diesem Tag Risse. Fuselsaufende Volkspolizisten passten ebenso wenig hinein, wie Volkspolizisten die auf Kosten körperlich Versehrter Heiterkeit fabrizierten. Mehr und mehr geriet ich in Wechselbäder der Gefühle. Wie das nun einmal so ist, wenn man in eine lediglich aus Büchern und Filmen bekannte Welt eintaucht.

Fortsetzung folgt

Gruß an alle
Uwe

12.02.2015 18:04
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Eine Uniform macht noch lange keinen Polizisten!


Am kommenden Tag fuhr uns der bereits bekannte Spaßvogel von einem Hauptwachtmeister zur Einkleidung ins Volkspolizei-Präsidium in der Keibel-Straße. Zum zweiten Mal im Leben betrat ich die riesige aus unendlich vielen Etagen und ebenso unendlich langen Gängen bestehende Berliner VP-Zentrale.

Routiniert als wäre er in dem Gebäude Zuhause, führte uns der Hauptwachtmeister durchs Labyrinth. Vorbei an Türen mit so interessanten Bezeichnungen wie „ Kriminaltechnisches Institut“ oder „ Untersuchungshaftanstalt“.

Ich blieb einen kurzen Moment vor einer der Türen stehen. „Das interessiert dich wohl brennend?“, fragte der Hauptwachtmeister überlegen grinsend. „ Merke dir eines für die Zukunft: jeder hat nur so viel zu wissen, wie er für seine Dienstdurchführung unbedingt benötigt. Aus, Schluss, Basta. Tröste dich, ich durfte auch noch nie hinter die Türen schauen“

Die Einkleidung verlief völlig anders als beim Militär. Insgeheim hatte ich befürchtet, dass das Ganze ähnlich chaotisch wie in jener kühlen Novembernacht im Jahre 1983 verlief, als ich im Grenzausbildungsregiment Oranienburg von einem Jeans tragenden Zivilisten in einen Soldaten verwandelt wurde. Das genervte „ Passt, passt“, der „Kammerbullen“ hallte noch immer in meinen Ohren. Und von wegen „ Passt, passt“.

Hier in der Bekleidungs und Ausrüstungskammer ( B /A-Kammer) des Berliner VP-Präsidiums traf ich nicht auf „ blökende Uffze“, sondern auf geduldige verständnisvolle Zivilangestellte. Die uns Neulinge verständnisvoll, geduldig und vor allem fachkundig bei der Anprobe der neuen Uniformen mit Rat und Tat zur Seite standen. Das Wort „Passt“ fiel nur, wenn das Kleidungsstück tatsächlich passte und nicht „ ellenlang vom Hintern abstand“.

Beim ersten Blick in den Spiegel hätte ich mich beinahe selbst nicht wiedererkannt. Die Uniform stand mir außerordentlich gut. Fand ich jedenfalls. Eitel wie nie zuvor, betrachtete ich mich von allen Seiten. „Schutzpolizei“ stand in gestickten weißen Buchstaben über dem mit dem VP-Stern versehenen Emblem am linken Ärmel. Das ich immer und immer wieder stolz betrachtete.

Noch heute, nach nun mehr dreißig Dienstjahren und der Erfahrung von drei verschiedenen Polizeiuniformtypen, bekommt die VP-Uniform von mir die beste Note. Das hat nichts damit zu tun, dass ich etwa noch immer DDR und Volkspolizei hinterher trauere. Nein! Aber in punkto Funktionalität,Schnitt und ich nenne es mal so, Formschönheit, rangiert die VP-Uniform noch immer Platz 1.

Dieser Eindruck wird übrigens auch von vielen Polizisten aus den „ Gebrauchten Bundesländern“ geteilt. Als ich, im März 1992, in Steinfurth bei Münster, im Rahmen eines Beamtenaustausches für einige Zeit Dienst verrichtete, konnte ich mir als erstes folgenden Satz anhören: „ Warum habt ihr euch bloß eure schönen Uniformen wegnehmen lassen. Die dämliche „Östergard-Montur“, nach dem Modedesigner Heinz Östergard, dem Schöpfer der vorletzten bundesdeutschen Polizeiuniform, “taugt nicht einmal für die Altkleidersammlung“.

Ich staunte über die Vielzahl von Ausrüstungsgegenständen die man mir in der B/A-Kammer aushändigte. Viele Gegenstände verrieten den „Zwittercharakter“ der Volkspolizei. Halb Polizei, halb Militär. Sogar „ Teil I“ und „ Teil II“ , Gasmaske und der unsägliche Schutzanzug gehörten dazu.

Als nach knapp drei Stunden die Prozedur endlich beendet war, durften wir die aus Hose, kurzer Bluse und der Schirmmütze bestehende Uniform gleich anbehalten. Im Überschwang der Gefühle glaubten wir allen Ernstes nun „ richtige Volkspolizisten zu sein.“ In Wirklichkeit trennten uns noch „Lichtjahre“ von einem echten Polizisten.

Auf dem Rückweg nach Kaulsdorf fuhr der Hauptwachtmeister extra an den Botschaften an der Karl-Marx-Straße und der „Straße unter Linden“ vorbei. Ehrfurchtsvoll schauten wir auf die vor den diplomatischen Objekten stehenden oder patrouillierenden Volkspolizisten. In jedem Postenbereich gab es eines dieser für das WKM so typischen, schmalen Blechhäuschen. Deren verdunkelte Scheiben genau wie die Umzäunung des „ Kommando Kaulsdorf“, dem Unbefugten keinen Einblick gewährten. Zu den „Unbefugten“ gehörten wohl 99, 9999 Prozent der daran vorbeilaufenden.

Eigens für uns steuerte der Kraftfahrer die „ Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland“ in der Hannoverschen Straße an. Dort erblicken wir eine beeindruckende staatliche Machtdemonstration: direkt vor dem hellen Gebäude, an dessen Fassade ein rundes gelbes, mit dem schwarzen Bundesadler versehenes Schild hing, stand eine schier undurchdringliche Polizeikette. Neben der Kette, ein wenig im Hintergrund, dennoch aber gut sichtbar, stand ein Funkstreifenwagen. Sommerlich gekleidete Zivilisten, Regenschirme und schwarze Handgelenktaschen in den Händen haltend, gingen paarweise auf dem Bürgersteig auf und ab.

„ Das ist der Achtziger“, sagte der Hauptwachtmeister beiläufig, den WKM-Internen Tarnnamen für die „Ständige Vertretung“, „ Objekt 80“, erwähnend. „ Von allen Posten im WKM ist dieser hier der stressigste. Stundenlang in der Gegend herumstehen und immer schön aufpassen, dass nicht irgend so ein Dussel herein will, obwohl er da nicht herein darf. Wehe den Posten, die das nicht sofort bemerken. Also, wenn ihr Wert auf eine Degradierung legt, dann braucht ihr nur am Achtziger ein paar Schichten schieben“.

Mittags ging es in den Stab. Zum Fotografen. Den bereits ausgefüllten und von Oberst Benno Tuczek, dem Leiter des Wachkommando Missionsschutz, fehlte nur noch ein Bild des künftigen Inhabers in Uniform.

Schon zwei Stunden darauf hielten wir die begehrten „Klappausweise“ in den Händen. Kaum zu glauben was für eine geheimnisvolle Faszination von solch einem Stück Pappe ausgehen kann. Vor allem bei einem einundzwanzigjährigen „Grünschnabel“ wie mich. Der Dienstausweis verlieh, vermeintlich, Macht. Man konnte ihn lässig aus der Jacke ziehen, jemanden unter die Nase halten, um damit Eindruck zu schinden. Eine zugegebenermaßen „phantastische Vorstellung“.

Zum Dienstausweis gehörte in Berlin noch eine spezielle, nur für den öffentlichen Nahverkehr der Hauptstadt geltende Freikarte.
Felix bremste etwaige Missbrauchsabsichten: „ Wenn ich euch einen guten Rat geben soll Jungs, lasst den Ausweis im Wohnheim wenn ihr abends in die Stadt geht. Bezahlt lieber die paar Pfennige für den Bus oder die S-Bahn. So kommt ihr wenigstens nicht in Versuchung irgendwelchen Blödsinn mit dem Ding anzustellen. Das könnte im Fall des Falles zur sofortigen Entlassung führen.
Und noch eins: hütet den Dienstausweis wie euren Augapfel. Ein Verlust kostet euch mindestens einen Dienstgrad. Wenn nicht gar die Anstellung.“

Die letzten Stunden dieses und den gesamten nächsten Tag verbrachten wir mit dem Studium von Dienstvorschriften. Allgemeine, den VP-Dienst bestimmende Regularien, sowie eigens für das WKM abgestimmte Vorschriften. Darunter eine ganz spezielle Belehrung zur Verschwiegenheit, was gewisse, der Öffentlichkeit absolut unbekannte Tätigkeiten an diplomatischen Einrichtungen des „Klassenfeindes“ betraf. Die Ankunft und Abfahrt bestimmter Diplomaten, insbesondere von Botschaftern und deren Ehegatten, aber auch die anderer hochrangiger Vertreter des diplomatischen Korps, wurde von den Posten akribisch notiert und je nach Lage, sofort an den „ Diensthabenden“ über Telefon weitergemeldet.

Laut der von allen Mitgliedsstaaten der UNO, darunter auch die DDR selbst, anerkannten „ Wiener Konvention“, besaßen akkreditierte Diplomaten in den Gastländern absolute Immunität. Dazu gehörte nicht nur die überall garantierte Unantastbarkeit in Straf und Ordnungsrechtlicher Hinsicht
Sondern eben auch die absolute Bewegungsfreiheit, ohne dass es den „Schutz & Sicherheitsorganen“ des Gastlandes etwas anging, wann , wo und wie lange sich die Diplomaten irgendwo aufhielten.

„ Wir verstoßen also mit unserer Tätigkeit permanent gegen die Wiener Konvention“, sagte Hauptmann Nebeling, scheinbar der Schwere des Verstoßes bewusst. Um dann aber sofort umzuschwenken: „ Der Gegner missbraucht seine diplomatischen Einrichtungen als Geheimdienststützpunkte. Viele dieser angeblichen Diplomaten stehen auf der Gehaltsliste des BND, der CIA oder des MI 5. Sie missbrauchen ihren Status um der Deutschen Demokratischen Republik schweren Schaden zuzufügen. Wir werden also, im Interesse der Sicherheit unserer Republik, vom Feind zu diesem Verstoß gezwungen. Und glaubt bitte nicht, dass die westlichen Staaten sich hundertprozentig an die Wiener Konvention halten. Nichts desto trotz darf nichts davon nach außen dringen. Unter keinen Umständen. Das außenpolitische Ansehen der DDR würde ansonsten einen nicht wieder gut zu machenden Schaden erleiden. Ich brauche euch auch nicht zu sagen, dass demjenigen der vorsätzlich oder fahrlässig dem Gegner davon in Kenntnis setzt, eine harte Bestrafung droht.“

Nach diesen Worten herrschte erst einmal tiefes Stillschweigen. Jeder einzelne von uns musste die im eingehenden Tonfall gesprochenen Worte des Hauptmanns auf sich einwirken lassen. Eigentlich hätten wir an dieser Stelle aufstehen und sofort den Dienst quittieren müssen. Wurden wir doch so eben zu Mitwissern eines ungeheuren Gesetzesverstoßes der DDR! Wollten wir nicht auch noch zu Mittätern werden, hätten wir sofort die Uniform ausziehen und das WKM, beziehungsweise die Volkspolizei verlassen müssen.

Dieser Vorwurf hat sicherlich seine Berechtigung, steht aber dennoch mit der damaligen Lebenswirklichkeit im eklatanten Widerspruch. Mit dem Wissen von Heute, im Abstand vieler Jahre, denke ich genauso. Aber dieses Wissen stand mir und den anderen im Juni 1985 noch nicht zur Verfügung. Wir erkannten die Ungeheuerlichkeit nicht einmal, fühlten uns, einmal mehr, durch Vertrauen geehrt, einer verschworenen Gemeinschaft angehörig.

Nebeling setzte noch einen drauf: eine weitere, „verschwiegene“ Aufgabe der WKM-Posten bestand in der gezielten Gewinnung von Informationen. Das Botschaftspersonal sollte in Gesprächen gezielt „abgeschöpft“ und das Umfeld der zu bewachenden Objekte aufmerksam beobachtet werden. „Jede Information ist wichtig, scheint sie auch noch so unbedeutend“, dozierte Nebeling, der sich langsam in Hochform redete. „ Ihr als Posten könnt nämlich gar nicht einschätzen, ob die Information wichtig ist, oder nicht. Das übernehmen die Auswerter hier im Kommando.“

Die letzte Aussage des Offiziers stimmte nicht. Die „Auswerter“ saßen nicht, wie von allen WKM-Posten angenommen, im Kaulsdorfer Stab. Sondern in der Hauptabteilung II des MfS, dessen besondere Aufmerksamkeit unter anderem dem Wachkommando Missionsschutz galt.

Anders als die übrige VP, wurde das WKM nicht von der „ Hauptabteilung VII“, sondern direkt von der Spionageabwehr „abgesichert“. Das wusste damals jedoch kaum jemand. Höchstwahrscheinlich nicht einmal Hauptmann Nebeling. Denn wie sagte der „ spaßige“ Hauptwachtmeister so schön: Jeder darf nur so viel wissen, wie er für die Erfüllung seiner Aufgaben unbedingt benötigt.“ Mir selbst wurden das Ganze, mehr durch Zufall, unlängst beim Surfen im Internet bekannt.

Fortsetzung folgt

Gruß an alle
Uwe

12.02.2015 19:05
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Zitat von ABV im Beitrag #17

Eine Uniform macht noch lange keinen Polizisten!



Eigens für uns steuerte der Kraftfahrer diee Machtdemonstration: direkt vor dem hellen Gebäude, an dessen Fassade ein rundes gelbes, mit dem schwarzen Bundesadler versehenes Schild hing, stand eine schier undurchdringliche Polizeikette. Neben der Kette, ein wenig im Hintergrund, dennoch aber gut sichtbar, stand ein Funkstreifenwagen. Sommerlich gekleidete Zivilisten, Regenschirme und schwarze Handgelenktaschen in den Händen haltend, gingen paarweise auf dem Bürgersteig auf und ab.



Wann gab es denn an der Ständigen Vertretung "undurchdringliche Polizeiketten" ? Ich habe diese in der Art nie gesehen, selbst in den Zeiten wo die Vertretung "besetzt" war. Und auch die Zivilisten hielten sich sehr zurück.

Da wurde im wesentlichen nur die Rückseite "abgesichert", da befand sich ein Parkplatz.

Sonst sah es vor der Ständigen Vertretung recht einsam aus.

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...ved=0CD0QrQMwCQ


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12.02.2015 19:55
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#19
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Beruf verfehlt... Danke für die unterhaltsame Zeit beim lesen.


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12.02.2015 20:01
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#20
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Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #19
Beruf verfehlt... Danke für die unterhaltsame Zeit beim lesen.

Lass mich bitte nicht raten, warum Beruf vefehlt?


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12.02.2015 20:07
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#21
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Schriftsteller zu werden?


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12.02.2015 20:16
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#22
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Das wollte ich hören.
An einen Verlag für Uwe zu finden bin ich gerade dran.
Ist kein Witz, weil meine Kollegin von einem Verlag angesprochen wurde, sie kann ihre Diplomarbeit veröffentlichen.
Ich lass mir von ihr die Konditionen des Verlags geben und setze mich mit Uwe in Verbindung.


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12.02.2015 21:46
avatar  Lutze
#23
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bekommst du dein Gehalt immer noch
im Vorraus gezahlt @ABV ?
wann ging es nach Neustrelitz?
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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12.02.2015 22:16
avatar  icke46
#24
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Wie ist das eigentlich mit den Klarnamen (also ohne Abkürzung) in den Texten, sind die nun frei erfunden? Sonst könnten sich ja einige vielleicht bei Uwe schwer bedanken.

Aufgefallen ist mir das nur bei dem Namen Jürgen Wohlrabe: Ein früherer Bundestagsabgeordneter der CDU, der bei eine Debatte im Bundestag vom SPD-Fraktionschef Herbert Wehner den Ehrennamen "Übelkrähe" verpasst bekam.

Gruss

icke


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13.02.2015 09:54
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#25
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Zitat von Alfred im Beitrag #18
Wann gab es denn an der Ständigen Vertretung "undurchdringliche Polizeiketten" ? Ich habe diese in der Art nie gesehen, selbst in den Zeiten wo die Vertretung "besetzt" war. Und auch die Zivilisten hielten sich sehr zurück.

Da wurde im wesentlichen nur die Rückseite "abgesichert", da befand sich ein Parkplatz.
Sonst sah es vor der Ständigen Vertretung recht einsam aus.

Ich habe ab Herbst '85 in der Rosenthaler Straße gewohnt und bin fast täglich von dort zum Fachbereich Vet.-medizin der Humboldt-Uni durch den Hintereingang in der Hannoverschen Straße gelaufen.
Von daher kann ich bestätigen, daß das personelle Aufgebot an "Beschützern" um die Ständige Vertretung herum extrem hoch war.
Sowohl uniformiert wie auch zivil (die "unauffälligen Handgelenktäschchen-Träger mit spießigem Haarschnitt, Ost-Jeans und Windjacke").

Man wurde beim Passieren manchmal argwöhnisch beäugt, stehenbleiben ging gar nicht, und mitunter mußte man auf die andere Straßenseite wechseln.
Polizeiketten wie man sie heute von Demonstrationen z.T. kennt, habe ich nicht gesehen. Aber es waren immer genug "Helfer" anwesend!
Fast - denn einigen "Unbefugten" ist es ja wohl im Laufe der Jahre gelungen, in die Vetretung hineinzuschlüpfen

In typisch vorauseilendem Gehorsamsbestreben hatte uns die Studienjahresverantwortliche (glaube, sie hieß so) des Fachbereichs gleich am ersten Tag angewiesen, die linke Straßenseite (von der Friedrichsstraße aus kommend) zu meiden und den Bürgersteig auf der anderen Seite zu benutzen, wenn wir diesen Weg zum Fachbereich gehen.
Das war so ein Moment aktueller Unzufriedenheit bei mir persönlich: "Am Kanten durfte ich meinen Kopf für's Vaterland hinhalten, aber hier hat der "Vater" plötzlich wieder null Vetrauen in mich und will mir wie einem Kleinkind vorschreiben, wo ich langgehen darf, um nicht aus Dummheit oder Unreife vom bösen Wolf angelockt werden zu können"

Elch


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13.02.2015 15:27
avatar  ABV
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ABV

Zitat von icke46 im Beitrag #24
Wie ist das eigentlich mit den Klarnamen (also ohne Abkürzung) in den Texten, sind die nun frei erfunden? Sonst könnten sich ja einige vielleicht bei Uwe schwer bedanken.

Aufgefallen ist mir das nur bei dem Namen Jürgen Wohlrabe: Ein früherer Bundestagsabgeordneter der CDU, der bei eine Debatte im Bundestag vom SPD-Fraktionschef Herbert Wehner den Ehrennamen "Übelkrähe" verpasst bekam.

Gruss

icke



Der betreffende heißt oder hieß, natürlich nicht Wohlrabe. Ich habe die Namen der "Protagonisten", außer meinen eigenen und den einiger weniger, ohnehin bekannter Persönlichkeiten, natürlich geändert.

Gruß Uwe

13.02.2015 15:29
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#27
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ABV

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #22
Das wollte ich hören.
An einen Verlag für Uwe zu finden bin ich gerade dran.
Ist kein Witz, weil meine Kollegin von einem Verlag angesprochen wurde, sie kann ihre Diplomarbeit veröffentlichen.
Ich lass mir von ihr die Konditionen des Verlags geben und setze mich mit Uwe in Verbindung.



Mensch Andreas, das hört sich ja echt gut an. Vielen Dank im Voraus, selbst wenn es nicht klappen sollte,

Viele Grüße aus dem Oderland
Uwe

13.02.2015 15:32
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#28
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ABV

Zitat von Lutze im Beitrag #23
bekommst du dein Gehalt immer noch
im Vorraus gezahlt @ABV ?
wann ging es nach Neustrelitz?
Lutze


Ja, Lutze. Noch heute bekommen die Polizisten, ich denke mal der übrige " Öffentliche Dienst" ebenfalls, das Gehalt im Voraus ausgezahlt.
Und was Neustrelitz betrifft: habe doch bitte etwas Geduld lieber Lutze.

Viele Grüße aus dem Oderland
Uwe

13.02.2015 16:06
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#29
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( gelöscht )

Thomas tippt
Ich war oft in der Hann. Str. und habe mit jemand gehandelt, war auch mal 1 Woche dort im Urlaub und kenne die Ecke etwas.
Habe zuerst über den Polizisten mich gewundert, aber dann mich daran gewöhnt. MfS sah ich nie.
Mir fiel immer folgendes auf.
Wenn ein Auto die Botschaft verließ, dann fuhr ein anderes Auto von der anderen Straßenseite hinterher. Habe ich öfters gesehen.
Zuerst habe ich mir keinen Kopf gemacht, dann habe ich immer das andere Tor des anderen Hauses beobachtet.
Ich war immer Sonnabend gegen 7 oder 8 Uhr dort.


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13.02.2015 16:49
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#30
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Zitat von ABV im Beitrag #27
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #22
Das wollte ich hören.
An einen Verlag für Uwe zu finden bin ich gerade dran.
Ist kein Witz, weil meine Kollegin von einem Verlag angesprochen wurde, sie kann ihre Diplomarbeit veröffentlichen.
Ich lass mir von ihr die Konditionen des Verlags geben und setze mich mit Uwe in Verbindung.



Mensch Andreas, das hört sich ja echt gut an. Vielen Dank im Voraus, selbst wenn es nicht klappen sollte,

Viele Grüße aus dem Oderland
Uwe

Uwe, kommenden Montag oder Dienstag hast du eine PN von mir.
Beziehungen schaden nur dem, der keine hat. Und das ist heute auch noch so.


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