Härter als mit dem Tode kann man nicht strafen - Manfred Smolka

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16.05.2017 14:30
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#61
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Es soll Straftaten geben da ist selbst der Versuch strafbar.


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16.05.2017 14:46
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#62
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Zitat von Alfred im Beitrag #61
Es soll Straftaten geben da ist selbst der Versuch strafbar.



das ist richtig, lieber Alfred. Du hast aber den Kern meiner Erklärung nicht verstanden, nämlich dass auch das Strafmass zwischen Versuch und Vollendung unterschiedlich ist. Dazu muss man doch kein Jurist sein um das zu wissen


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16.05.2017 14:56
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#63
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #48
Zitat von Alfred im Beitrag #45
Zitat von Rostocker im Beitrag #37
Wieso gibt esböse und gute Spione?


Na aber.
Dies hat man doch nach 1989 / 90 gesehen. Personen die für BND und Co gearbeitet haben wurden entschädigt, Personen die für NVA / MfS tätig waren wurden abgestraft.


Die deutschen Politiker loben die tapferen Leute (gerade jetzt Martin Schulz), die den deutschen Fiskus zu den hinterzogenen Geldern führen, in der Schweiz sind sie Straftäter
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/u.../story/18684063


also Theo wie ich hörte ist das Thema ab nächstem Jahr vom Tisch. Ab 2018 soll es einen internationalen Datenaustausch der Finanzbehörden über Kapitalerträge geben. Nun weiss ich nicht wer da alles dabei ist , durchaus denkbar, dass noch irgendeine Schildkröten- oder Reptilieninsel sich weiter an dem Steuerbetrug beteiligt.
Ich denke EU intern muss auch noch einiges geregelt werden. Die Gewinnversteuerung muss am point of sale stattfinden. Also Amazon Google, Ikea und wie sie alle heißen müssen ihre Riesenumsätze und Gewinne in D versteuern. Wenn ich bei Amazon etwas kaufe , bekomme ich eine Rechnung aus Luxemburg, von Google aus Irland usw. Das ist doch bescheuert. Unsere Arbeitnehmer müssen Monat für Monat ordentlich Steuern zahlen und diese Firmen drücken sich davor.


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16.05.2017 17:10
avatar  94
#64
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94

Zitat von Alfred im Beitrag #59
Und warum haben z.B. Gebauer , Rupp 12 Jahre bekommen ?
Und, wieviel davon wurde abgesessen, hmm ... na egal und trotzdem mal eine Frage, nicht (nur) an Alfred *wink*
Im Zusammenhang mit vollstreckten Todesurteilen ließt man immer wieder von abgelehnten Gnadengesuchen. Und nun die Frage: Ist ein Fall bekannt in welchem einem Gnadengesuch stattgegeben ward?


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16.05.2017 17:26
avatar  Alfred
#65
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R.Rupp hat die Hälfte, rund 6 Jahre abgesessen.

Gegenfrage. Wie viele Jahre haben denn verurteilte Spione in der DDR immer so abgesessen ?


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16.05.2017 17:40
avatar  Merkur
#66
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@94, es sind mehrere Urteile nicht vollstreckt worden. Das bekannteste dürfte wohl das von Peter A. "Ripper von Magdeburg" sein.
Nach der Wende wurde er gar aus dem Strafvollzug entlassen und mordete erneut.


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16.05.2017 17:49
avatar  94
#67
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94

Eine Antwort auf die Frage Ist ein Fall bekannt in welchem einem Gnadengesuch stattgegeben ward? ist mir lieber als wie dieses Whataboutism von Alfred, hmm? Denn ich habe bei schon tieferer Suche bisher keinen derartigen Fall im politischen Umfeld gefunden. Es müßte aber welche gegeben haben ...
Trotzdem Danke @merkur, diese Art Fälle meint ich nun nicht. (Und in diese Richtung habsch auch nicht recherchiert) Na und außerdem, hatten denn die gegnerischen Dienste überhaupt solch hochkarätige Agenten namens Topas o.ä. sich enttarnen lassen, sodas im nachhinein noch (sinnvoll) verglichen werden könnt?

P.S. hab zumindest mal einen Fall gefunden, paßt hier aber nunmal garnicht?


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16.05.2017 20:52
#68
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Anbei ein Pressebericht zur Einweihung des Gedenksteins bei Titschendorf für Manfred Smolka.
Es war eine eindrucksvolle Feier welche mit Solo-Trompete und Männerchor umrahmt wurde.

Dateianhänge

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16.05.2017 21:07
avatar  Mike59
#69
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Friede seiner Asche.


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16.05.2017 21:36
#70
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Dazu noch ein Bericht über Prozess und Hinrichtung von Manfred Smolka:

[url]http://www.ardmediathek.de/tv/Theodor/Der-Fall-Smolka/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3914808&documentId=41623904
[/url]


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16.05.2017 21:40
#71
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gelöscht da doppelt


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16.05.2017 21:43
avatar  ( gelöscht )
#72
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( gelöscht )

weiss jemand warum die DDR die Vollstreckung von Todesurteilen verheimlichte, den Totenschein fälschte ode rgar keinen den Angehörigen zukommen ließ ?
Alles sehr merkwürdig


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16.05.2017 21:56
avatar  Lutze
#73
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So menschenverachtend wie dieser Tod auch ist,
warum wählte er seine Flucht nur über die innerdeutsche Grenze?
viele Menschen,darunter auch Familien,nutzten die Flucht vor 61 nach Westberlin
Lutze


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16.05.2017 22:24
#74
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Re:weiss jemand warum die DDR die Vollstreckung von Todesurteilen verheimlichte, den Totenschein fälschte ode den Angehörigen gar keinen zukommen ließ ?
Für den Sozialismus war Kriminalität eine typische Erscheinung des Kapitalismus. Deshalb musste die DDR Kriminalstatistik tiefe Zahlen ausweisen. Politische Delikte sollte es überhaupt nicht geben; deshalb musste alles "verschwinden". So wurden nicht selten Fahnenfluchten mit Todesfolge zu Unfällen. Das war für das MfS relativ unproblematisch. Etwas schwieriger war, wenn der Täter seine "Straftat" überlebte. In diesen Fällen musste die Untersuchung und das Gerichtsverfahren unter strenger Geheimhaltung ablaufen, der Verurteilte war bis zur Ausreise in die BRD unter strenger Abschirmung und zur Geheimhaltung verpflichtet.
Theo


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17.05.2017 02:16
avatar  Kalubke
#75
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Zitat von Gert im Beitrag #51
Zitat von Alfred im Beitrag #45
Zitat von Rostocker im Beitrag #37
Wieso gibt es böse und gute Spione?


Na aber.
Dies hat man doch nach 1989 / 90 gesehen. Personen die für BND und Co gearbeitet haben wurden entschädigt, Personen die für NVA / MfS tätig waren wurden abgestraft.


richtig Alfred, das betraf aber nur die Spione die vor dem Zusammenbruch der DDR in der Bundesrepublik illegal spionierten. Sie wurden zu recht verurteilt nach bundesdeutschem Recht, weil sie gegen die damals gültigen Gesetze verstießen. Auf diese Differenzierung lege ich wert. Im Übrigen kannten sie die Risiken ihres schmutzigen Geschäfts, also Jammern ist fehl am Platz. Ich wurde in meinem Leben einmal auf so etwas angesprochen und da hatte ich außer meinen grundsätzlichen Vorbehalten gegen Verrat und Verräter auch das Risiko und seine Folgen erwischt zu werden, im Kopf. Den Werbern habe ich daher klar gesagt, no Sir.



Das MfS wollte Dich als IM/OG in seinen Reihen haben, obwohl sie genau wußten, dass Du der DDR aus eigenem Entschluss den Rücken gekehrt hast? Andere DDR-Bürger wurden schon wegen dem Gedanken an RF eingebuchtet, wenn das publik wurde. Das ist ja ein ganz eklatantes Beispiel von sozialistischer Doppelmoral. Das ist ja fast die Kragenweite der von @Alfred angesprochenen juristischen Ungleichbehandlung von Ost- und Westspionen nach der Wende. Fazit: In bestimmten politischen Situationen ist den Mächtigen das juristische Prinzip "Gleiches Recht für Alle" schnurzpiepe!!!!

Gruß Kalubke


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