Stabiler DDR Taschenrechner MR 411

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14.01.2015 21:09
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#1
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Taschenrechner MR 411 mit Flüssigkristallanzeige (englisch liquid crystal display, LCD), Datumsanzeige und Stoppuhr - hergestellt in der DDR, VEB Röhrenwerk Mühlhausen

Der MR 411 ermöglichte das Rechnen mit den Grundrechenarten und verfügte über mehrere Zahlenspeicher, Wurzelfunktion und Prozenttaste. Zusätzlich war er mit einer Digitaluhr mit Weckfunktion, einer Stoppuhr sowie einer Datumsanzeige ausgerüstet. Die Energieversorgung erfolgte über zwei Knopfzellen mit jeweils einer Nennspannung von 1,5 V. Der im Bild ersichtliche MR 411 ist bis zum heutigen Tag voll funktionstüchtig.
Der MR 411 war mein zweiter DDR Rechner. Der erste war der MR 610.

Siehe http://www.dietrichklug.de//MR411.html

Ein damaliger Witz lautete: In der DDR ist die Mikroelektronik einfach nicht klein zu bekommen. ;-)

Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Marie von Ebner-Eschenbach

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14.01.2015 21:16
#2
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Hallo,

Mitte der 80er Jahre wurde an schulen der DDR auch ein Taschenrechner eingeführt.
Der SR1. Der war richtig teuer damals, aber man brauchte ihn.
123 Mark hat er damals gekostet.

http://de.wikipedia.org/wiki/SR1_(Taschenrechner)

MFG Batrachos

Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach

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14.01.2015 21:40
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#3
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Zitat von Batrachos im Beitrag #2
Hallo,

Mitte der 80er Jahre wurde an schulen der DDR auch ein Taschenrechner eingeführt.
Der SR1. Der war richtig teuer damals, aber man brauchte ihn.
123 Mark hat er damals gekostet.

http://de.wikipedia.org/wiki/SR1_(Taschenrechner)

MFG Batrachos


die haben se zu der Zeit dir im alten Bundesgebiet ins Kreuz geschmissen, wenn du im Kaufhaus nicht die Tür zu gemacht hast.


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14.01.2015 21:49
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#4
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Nie besessen und nie gehört.
Mein Helfer war seit meiner Konfirmation 1980 ein HP 31E von einer Tante aus Biberach.
Sowas von geil, weil RPN!!!!
Heute nicht mehr ähnliches gesehen....
der SEG15D


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14.01.2015 21:49
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#5
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Zitat von Batrachos im Beitrag #2
Hallo,

Mitte der 80er Jahre wurde an schulen der DDR auch ein Taschenrechner eingeführt.
Der SR1. Der war richtig teuer damals, aber man brauchte ihn.
123 Mark hat er damals gekostet.

http://de.wikipedia.org/wiki/SR1_(Taschenrechner)

MFG Batrachos




so weit ich mich entsinnen kann , mußte es dieses Modell sein . Es war nicht gestattet einen Taschenrechner aus dem Westen zu verwenden

gruß Hapedi


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14.01.2015 21:51
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@Hapedi

hast recht, genutzt hab ich das Teil nicht in der Schule, aber in der Lehre ab '82


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14.01.2015 22:29 (zuletzt bearbeitet: 14.01.2015 22:30)
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#7
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Ich hatte einen TI-30 von "Texas Instruments". Später noch das Nachfolgemodell mit LCD-Anzeige. Kosteten zunächst, glaube 50 Mark im Großeinkauf als Klasse, das war viel Geld für einen Oberschüler. Später sanken die Preise auf ca. 30 Mark und weniger. Wir hatten einen Satz mit etwa 20 Rechnern in einem "Ladestationskoffer" in der Schule, wenn man keinen eigenen kaufen wollte.

http://www.ebay.de/itm/Texas-Instruments...%3D151102229034

Kaum zu glauben, dass auch die DDR sowas selbst gebaut hat. Oder waren die vielleicht aus Japan und nur als RFT umettikettiert? Waren wirklich die Platinen aus der DDR?

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14.01.2015 22:41
#8
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #7
Ich hatte einen TI-30 von "Texas Instruments". Später noch das Nachfolgemodell mit LCD-Anzeige. Kosteten zunächst, glaube 50 Mark im Großeinkauf als Klasse, das war viel Geld für einen Oberschüler. Später sanken die Preise auf ca. 30 Mark und weniger. Wir hatten einen Satz mit etwa 20 Rechnern in einem "Ladestationskoffer" in der Schule, wenn man keinen eigenen kaufen wollte.

http://www.ebay.de/itm/Texas-Instruments...%3D151102229034

Kaum zu glauben, dass auch die DDR sowas selbst gebaut hat. Oder waren die vielleicht aus Japan und nur als RFT umettikettiert? Waren wirklich die Platinen aus der DDR?


Grün: So einen hat mir mal unser kasseler Bekannter auf meinem Wunsch hin wegen eines wissenschaftlichen Rechners geschickt.
Format ca. 15 x 8 x 3,5 cm, mit Kunstlederhülle. Betrieben mit 9-V-Batterien. "Assambled in Italy", also montiert in Italien, steht hinten drauf. Ich habe ihn jetzt noch, mit Hülle und Beschreibung, allerdings schon lange nicht mehr in Benutzung. Anzeige in kleinen roten Leuchtdioden. Beim Wurzelziehen konnte man noch sehen, wie er rechnet.


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14.01.2015 22:46
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Es gab vom TI noch ein programmierbares Luxusmodell, das auf kleinen Magnetstreifen Daten oder "Programme" speichern konnte. War aber richtig teuer.


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14.01.2015 22:48
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #7
Ich hatte einen TI-30 von "Texas Instruments". Später noch das Nachfolgemodell mit LCD-Anzeige. Kosteten zunächst, glaube 50 Mark im Großeinkauf als Klasse, das war viel Geld für einen Oberschüler. Später sanken die Preise auf ca. 30 Mark und weniger. Wir hatten einen Satz mit etwa 20 Rechnern in einem "Ladestationskoffer" in der Schule, wenn man keinen eigenen kaufen wollte.

http://www.ebay.de/itm/Texas-Instruments...%3D151102229034

Kaum zu glauben, dass auch die DDR sowas selbst gebaut hat. Oder waren die vielleicht aus Japan und nur als RFT umettikettiert? Waren wirklich die Platinen aus der DDR?

Bei uns gab es auch schlaue Menschen


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14.01.2015 22:57
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Bei uns auch. Wir hatten einen Mathelehrer, der gerne gegen Schüler mit Taschenrechner im Kopfrechnen antrat. So richtig mit Wurzelrechnung und fiesen Dingen. Der hat gewonnen, immer. War übrigens ein Sachse, Herr K.


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15.01.2015 12:32
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Zitat von Hapedi im Beitrag #5


so weit ich mich entsinnen kann , mußte es dieses Modell sein . Es war nicht gestattet einen Taschenrechner aus dem Westen zu verwenden

gruß Hapedi



Genau. Und den gabs dann (nur) mit einem Formular zu kaufen.


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15.01.2015 13:43
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Zitat von Batrachos im Beitrag #2
Hallo,

Mitte der 80er Jahre wurde an schulen der DDR auch ein Taschenrechner eingeführt.
Der SR1. Der war richtig teuer damals, aber man brauchte ihn.
123 Mark hat er damals gekostet.

http://de.wikipedia.org/wiki/SR1_(Taschenrechner)

MFG Batrachos

DAs gibts auch heute noch ähnlich. Abiturklassen verwenden einen graphischen Taschenrechner für 130 Euro. Ein gebrauchtes Mobiltelefon kann das auch und besser, darf aber nicht genutzt werden....

Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.

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15.01.2015 14:20
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#14
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Zitat von Hapedi im Beitrag #5
Zitat von Batrachos im Beitrag #2
Hallo,

Mitte der 80er Jahre wurde an schulen der DDR auch ein Taschenrechner eingeführt.
Der SR1. Der war richtig teuer damals, aber man brauchte ihn.
123 Mark hat er damals gekostet.

http://de.wikipedia.org/wiki/SR1_(Taschenrechner)

MFG Batrachos




so weit ich mich entsinnen kann , mußte es dieses Modell sein . Es war nicht gestattet einen Taschenrechner aus dem Westen zu verwenden

gruß Hapedi


Es gab eben in der DDR ein einheitliches Bildungssystem. Lehrpläne, Lehrbücher und Lernhilfsmittel wie bspw. Taschenrechner wurden vom Staat festgelegt. Das hatte zweifelsfrei enorme Vorteile. Heute gibt es das in Deutschland leider nicht mehr. Wenn zum Beispiel 20 Auszubildende alle mit unterschiedlichen Taschenrechnern an der Mathematikausbildung teilnehmen, bringt das mit Sicherheit Probleme ...

Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Marie von Ebner-Eschenbach

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15.01.2015 14:40 (zuletzt bearbeitet: 15.01.2015 15:02)
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Hallo miteinander,

ich krame mal in meinem Gedächtnis und erinnere mich dunkel an dieses Modell:

http://www.mpm-kc85.de/rechen_tk/rt_bda_minirex75.pdf

Das hatte noch ein LED-Display - ziemlicher Stromfresser.
An die späteren Modelle mit LCD-Display erinnere ich mich auch - ich hatte keinen zu DDR-Zeiten.
Da ich als Ingenieur hauptsächlich Software geschrieben hab, kam ich auch gut ohne aus.
Und im West-Kaufhaus war ich damals nie - also bekam ich auch keinen hinterhergeworfen

Während meines Studiums 1973..77 an der TU Dresden waren Taschenrechner in Prüfungen und Klausuren nicht erlaubt - Chancengleichheit für alle !!!
Das erlaubte Rechenhilfsmittel für alle hiess Rechenstab.
Ich hab noch einen zu Hause und ihn mal meine Lehrlingen gezeigt (ich geb in der Firma nebenher ein wenig Betriebsunterricht) - sie haben nur gestaunt, dass man damit auch zu brauchbaren Ergebnissen kommt.
Damit kann ich heute noch bei Bedarf umgehen - und einfache Operationen erledige ich im Kopf.
Klar verwende ich auch ab und an einen Taschenrechner.

Gruss Hartmut


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