Stabiler DDR Taschenrechner MR 411

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15.01.2015 15:15
#16
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #7
Ich hatte einen TI-30 von "Texas Instruments". Später noch das Nachfolgemodell mit LCD-Anzeige. Kosteten zunächst, glaube 50 Mark im Großeinkauf als Klasse, das war viel Geld für einen Oberschüler. Später sanken die Preise auf ca. 30 Mark und weniger. Wir hatten einen Satz mit etwa 20 Rechnern in einem "Ladestationskoffer" in der Schule, wenn man keinen eigenen kaufen wollte.

http://www.ebay.de/itm/Texas-Instruments...%3D151102229034

Kaum zu glauben, dass auch die DDR sowas selbst gebaut hat. Oder waren die vielleicht aus Japan und nur als RFT umettikettiert? Waren wirklich die Platinen aus der DDR?

Das wäre aber äuserst sinnfrei. Warum sollte man das tun?

Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.

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15.01.2015 17:32 (zuletzt bearbeitet: 15.01.2015 17:35)
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#17
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Es wäre doch viel billiger gewesen, die Teile in Japan etc. fertig zu kaufen, wo riesige Stückzahlen gebaut wurden? Selbst wenn man beim Verkauf in Ostmark noch den Schwindelkurs zugrunde legt. So ähnlich wie DDR-Quarzuhren selber entwickeln. Kaufmännischer Unsinn.

Ich habe mal einem Ost-Harzer Kumpel eine Quarzarmbanduhr mit eingebautem Taschenrechner mitgebracht, die kostete damals im Westen fünf Mark. (Wurde natürlich auch nicht in West-Deutschland hergestellt).


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15.01.2015 17:38
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#18
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #17
Es wäre doch viel billiger gewesen, die Teile in Japan etc. fertig zu kaufen, wo riesige Stückzahlen gebaut wurden? Selbst wenn man beim Verkauf in Ostmark noch den Schwindelkurs zugrunde legt. So ähnlich wie DDR-Quarzuhren selber entwickeln. Kaufmännischer Unsinn.

Ich habe mal einem Ost-Harzer Kumpel eine Quarzarmbanduhr mit eingebautem Taschenrechner mitgebracht, die kostete damals im Westen fünf Mark. (Wurde natürlich auch nicht in West-Deutschland hergestellt).


Wenn das so ist, warum bastelt Airbus schon jahrelang am A 400, wenn ähnliches Fluggerät praxiserprobt aus den USA oder Russland zu haben wäre?

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)

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15.01.2015 17:39
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#19
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Weil A400M kein Taschenrechner ist.


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15.01.2015 18:42
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#20
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #17
Es wäre doch viel billiger gewesen, die Teile in Japan etc. fertig zu kaufen, wo riesige Stückzahlen gebaut wurden? Selbst wenn man beim Verkauf in Ostmark noch den Schwindelkurs zugrunde legt. So ähnlich wie DDR-Quarzuhren selber entwickeln. Kaufmännischer Unsinn.

Ich habe mal einem Ost-Harzer Kumpel eine Quarzarmbanduhr mit eingebautem Taschenrechner mitgebracht, die kostete damals im Westen fünf Mark. (Wurde natürlich auch nicht in West-Deutschland hergestellt).

Gab es da nicht ein Wirtschaftsembargo?
Ich habe noch einen MR410.
rasselbock


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15.01.2015 18:55
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#21
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Es war schon eine Meisterleistung, trotz Embargo in Japan die erforderlichen Maschinen zu besorgen. Wenn dafür ein paar Schlüpfer von Königin Luise in den Westen verbracht worden, nochmal ein Dankeschön an die Königin.

manchmal hat man den Schalk im Nacken..😇


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15.01.2015 19:05 (zuletzt bearbeitet: 15.01.2015 19:06)
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#22
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Du meinst, dass Schalck-Golodkwoski im Westen DDR-Museumsgut verkauft hat, um Devisen zu bekommen? Wohl eher ne traurige Geschichte. Ich kenne "Leute", denen wurden damals sehr kostbare Bücher aus Bibliotheken (richtig historisches Kulturgut) angeboten, die haben das aber durchschaut und abgelehnt. KoKo hat versucht die DDR zu verkaufen. Die hatten keine Skrupel: Antiquitäten, Nazi-Orden, selbst Krankenhauspatienten als ahnungslose Pharma-Versuchskaninchen. Leider fanden sich viel zu oft doch Geschäftspartner im Westen. Vielleicht war die DDR auch kapitalistisch?


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15.01.2015 19:07
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#23
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Der Schalk war doch sicher auch ein guter Freund vom Krenz und deswegen müsste ihm doch auch Huldigungen entgegengebracht werden. Wenigstens von einigen Usern.

Der Hesselfuchs


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15.01.2015 19:17
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#24
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Mit Franz Josef Strauß kam der Schalk jedenfalls ganz gut klar,der hat ihm schliesslich zu einem Milliarden Kredit verholfen um die DDR 1983 vor dem Bankrott zu retten.


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16.01.2015 16:20
#25
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #19
Weil A400M kein Taschenrechner ist.

Und leider in der Realität sogar von der C-160D Transall übertroffen wird. Kann nicht mal ordentlich auf unbefestigtem Grund ordentlich landen. ..

Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.

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16.01.2015 16:24 (zuletzt bearbeitet: 16.01.2015 16:24)
#26
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #17
Es wäre doch viel billiger gewesen, die Teile in Japan etc. fertig zu kaufen, wo riesige Stückzahlen gebaut wurden? Selbst wenn man beim Verkauf in Ostmark noch den Schwindelkurs zugrunde legt. So ähnlich wie DDR-Quarzuhren selber entwickeln. Kaufmännischer Unsinn.

Ich habe mal einem Ost-Harzer Kumpel eine Quarzarmbanduhr mit eingebautem Taschenrechner mitgebracht, die kostete damals im Westen fünf Mark. (Wurde natürlich auch nicht in West-Deutschland hergestellt).

5 Mark mit Taschenrechner? Entweder war das Müll und unbrauchbar oder gebraucht. Ernsthafte Armbanduhren mit Taschenrechner gingen bei 69 Mark los. (Casio). Es gab allerdings auch Billigstuhren, die hatten ein bedrucktes Gehäuse, welches wie eine Armbanduhr mit Taschenrechner aussahen.

Achso: Die DDR hat tatsächlich Quarzuhren selbst entwickelt. Allerdings wurden die Displays natürlich eingekauft, warum doppelt erfinden?

Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.

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16.01.2015 17:55 (zuletzt bearbeitet: 16.01.2015 17:56)
#27
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Taschenrechner hin oder her---die schönste Zeit war mit dem Rechenstab, da konnte man wenigstens in der Schule noch seinen Vordermann eine mit überziehen.


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16.01.2015 18:22
avatar  Lutze
#28
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mein Taschenrechner ist auch noch voll funtionsfähig
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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16.01.2015 18:24 (zuletzt bearbeitet: 16.01.2015 18:26)
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#29
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94

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #17
... So ähnlich wie DDR-Quarzuhren selber entwickeln. Kaufmännischer Unsinn. ...
Aus profitgieriger Sicht war wohl das ganze RGW nicht der Weißheit letzter Schluß, aber das die Taschenrechnerchips Eigenentwicklungen waren? Ähm ... nö! Zumindest bis zur MR-400-Serie. Hab mal ein Bild eines geöffneten Vorgängermodels (konkret400 von ca. 1975, Taschenrechner gabs in der DDR übrigens seit 1973) angehängt, also ich lese auf dem Käfer klar und deutlich К145ИК2, hmm?! Naja vielleicht kein Zufall das der электроника Б3-14М ja baugleich ist.
Und achso, das nächstgrößere Modell konkret600 (электроника Б3-19М) mit UPN fast kam zeitgleich zum dem legendären HP35 auf dem Markt ...
http://www.hpmuseum.org/cgi-sys/cgiwrap/...cgi?read=193525
Also was ich sagen will, wenn die Taschenrechnerproduktion in der DDR Impulse aus dem Ausland erhielt, dann vor allem aus der UdSSR.


Quelle: www.robotrontechnik.de/html/computer/taschenrechner.htm


Der Schulrechner SR-1 (zum Preis von 123,-) war ein nur anders beschrifteter, sonst aber identischer MR609. Und dieser kostete im freien Handel über 400,- Auch gab es für Kinder aus kinderreiche Familien den Taschenrechner von Schule gestellt. Weiterhin ist es so nicht ganz richtig, das nur und ausschließlich genau dieses Modell zum Unterricht, oder besser gesagt zu den Klassenarbeiten, zugelassen war. Es waren alle nichtprogrammierbaren Taschenrechner gestattet, ich selber nutze an der POS einen EL-5813 von Sharp ohne irgendwelche Beanstandungen. Später dann an der Penne, als der Mathelehrer doch mal ein Blick in des Handbuch von diesem Teil geworfen hat und er der Meinung war 'Na der ist doch programmierbar, also im Unterricht isses mir egal. Aber Arbeiten werden mit dem nicht geschrieben!', sattelte ich auf einen TI-54 um. Nun hatte man aber mit diesen Westmodellen, also außer etwas Angebertum vielleicht, eher Nachteile. Nun aber auf keinen Fall Vorteile im Matheunterricht, denn seit 1985 waren die Schulbücher konsequent auf den SR-1/MR609 ausgerichtet.


Quelle: www.mpm-kc85.de/rechen_tk/rechentechnik.htm

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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16.01.2015 18:28
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#30
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Bei Studium brachte einer aus dem Studentensommer in der SU nen wissenschaftlichen Taschenrechner mit.
Der konnte auch Kurven darstellen, das war schon beeindruckend.


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