LKW Grenzdurchbruch Gr.Kompanie Caroline bei Barneberg

07.01.2015 22:51
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Der LKW Fahrer einer Möbelspedition (VEB) sollte am 24.12.1958 Möbel ausliefern, hat den LKW am Vorabend schon mit den Möbeln beladen.
Dann hat er am späten Abend 23.12.1958 seine Frau und 2 Kinder mit in den LKW genommen und fuhr aus Richtung Barneberg an der Gr.Kompanie Caroline vorbei in Richtung Grenze.
Ca.150 m vor der Grenze zweigte die Strasse zur Ziegelei und nach Hötensleben ab wo sich zu diesem Zeitpunkt auch der Doppelposten aufhielt.
Die Posten sahen den LKW gegen 22 Uhr kommen und glaubten aber dass der LKW nach links in Richtung Ziegelei abbigt.
Der LKW Fahrer aber gab Gas und fuhr geradeaus auf die Grenze zu.Die Posten gaben noch einige Schüsse ab aber ohne Erfolg.
Ausser dem 10m Streifen und dem einfachen Stacheldrahtzaun ca.1,20m hoch gab es zu diesem Zeitpunkt keine Hindernisse.
Der LKW schafte es über die Grenze blieb aber mit der Hinterachse im Grenzzaun hängen.
Offleben lag ja ca.50m himter der Grenze.Dort war nach einigen Minuten ein Traktor Vorort der den LKW in Richtung Westen in die Freiheit geschlept hat.Die Offiziere der Grenzpolizei die jetzt auch schon eingetroffen waren konnten nur mit traurigen Gesichtern hinterher sehen und Meldung nach Oben machen.
Der Fahrer mit Familie und den Möbeln blieb im Westen, der leere LKW wurde den DDR Behörden am Kontrollpunkt Marienborn einige Wochen später übergeben.
Das war ein Fall aus alten Zeiten 1958 auf meiner Dienststelle Caroline.
Die beiden Posten bekamen wegen Unwachsamkeit mit Folge Grenzdurchbruch je 5 Tage Arrest.
Gruss euer Cambrino


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12.02.2015 19:10
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#2
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Zitat von Cambrino im Beitrag #1
Der LKW Fahrer einer Möbelspedition (VEB) sollte am 24.12.1958 Möbel ausliefern, hat den LKW am Vorabend schon mit den Möbeln beladen.
Dann hat er am späten Abend 23.12.1958 seine Frau und 2 Kinder mit in den LKW genommen und fuhr aus Richtung Barneberg an der Gr.Kompanie Caroline vorbei in Richtung Grenze.
Ca.150 m vor der Grenze zweigte die Strasse zur Ziegelei und nach Hötensleben ab wo sich zu diesem Zeitpunkt auch der Doppelposten aufhielt.
Die Posten sahen den LKW gegen 22 Uhr kommen und glaubten aber dass der LKW nach links in Richtung Ziegelei abbigt.
Der LKW Fahrer aber gab Gas und fuhr geradeaus auf die Grenze zu.Die Posten gaben noch einige Schüsse ab aber ohne Erfolg.
Ausser dem 10m Streifen und dem einfachen Stacheldrahtzaun ca.1,20m hoch gab es zu diesem Zeitpunkt keine Hindernisse.
Der LKW schafte es über die Grenze blieb aber mit der Hinterachse im Grenzzaun hängen.
Offleben lag ja ca.50m himter der Grenze.Dort war nach einigen Minuten ein Traktor Vorort der den LKW in Richtung Westen in die Freiheit geschlept hat.Die Offiziere der Grenzpolizei die jetzt auch schon eingetroffen waren konnten nur mit traurigen Gesichtern hinterher sehen und Meldung nach Oben machen.
Der Fahrer mit Familie und den Möbeln blieb im Westen, der leere LKW wurde den DDR Behörden am Kontrollpunkt Marienborn einige Wochen später übergeben.
Das war ein Fall aus alten Zeiten 1958 auf meiner Dienststelle Caroline.
Die beiden Posten bekamen wegen Unwachsamkeit mit Folge Grenzdurchbruch je 5 Tage Arrest.
Gruss euer Cambrino


Der besagte Grenzdurchbruch,wurde uns als Grenzer von Barneberg(Caroline) erzählt.Damals 1966 habe ich noch alte Kartentische aus der Holzbaracke geholt.
Gruss von einem der die Caroline kennt.


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